schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 15.10.2009, 11:41 |
Risse im Atomkraftwerk, - aber gaaaaanz harmlos... (Elektronik) |
Ich weiss, es ist hier etwas Out of Topic. Aber trotzdem als Abwechslung gar nicht so schlecht. Und obwohl es in der Schweiz passiert, ist es überhaupt nicht so, dass es den ganzen Rest der europäischen Länder nichts angeht. Ganz im Gegenteil sogar...
Mehr dazu in der renommierten Zeitung BEOBACHTER: http://www.beobachter.ch/dossiers/energie/artikel/15354/ -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
geralds

Wien, AT, 15.10.2009, 12:21
@ schaerer
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Risse im Atomkraftwerk, - aber gaaaaanz harmlos... |
» Ich weiss, es ist hier etwas Out of Topic. Aber trotzdem als Abwechslung
» gar nicht so schlecht. Und obwohl es in der Schweiz passiert, ist es
» überhaupt nicht so, dass es den ganzen Rest der europäischen Länder nichts
» angeht. Ganz im Gegenteil sogar...
»
» Mehr dazu in der renommierten Zeitung BEOBACHTER:
» http://www.beobachter.ch/dossiers/energie/artikel/15354/
--
Wegen der paar Atömchen. Die siehst eh net, weil sie so klein sind.
Ein Lösungsvorschlag:
Die sollen alle Atome durch diesen Riss gleichzeitig durchschicken,
dann geht der Riss eh wieder zu.
Du kannst ja ah net gleichzeitig mit an anderen durch die Tür gehen.
Bleibst ah stecken. 
Grüße
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |
geralds

Wien, AT, 16.10.2009, 09:03
@ schaerer
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
» Ich weiss, es ist hier etwas Out of Topic. Aber trotzdem als Abwechslung
» gar nicht so schlecht. Und obwohl es in der Schweiz passiert, ist es
» überhaupt nicht so, dass es den ganzen Rest der europäischen Länder nichts
» angeht. Ganz im Gegenteil sogar...
»
» Mehr dazu in der renommierten Zeitung BEOBACHTER:
» http://www.beobachter.ch/dossiers/energie/artikel/15354/
----
Weil die Atome im Reaktor nicht genug sind:
Eine Uni in Missouri, USA hat nun eine Radionbatterie in der Größe einer Münze gebaut:
http://www.popsci.com/science/article/2009-10/scientists-develop-penny-sized-nuclear-battery?page=#comments
http://munews.missouri.edu/news-releases/2009/1007-mu-researchers-create-smaller-and-more-efficient-nuclear-battery/
"Schatzi, hat dich dein Chef wieder verwöhnt?
Du hast heute wieder so ein strahlendes Gesicht!"
"Ne, ich habe nur Musik mit Kopfhörer gehört."
Grüße
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 16.10.2009, 12:08
@ geralds
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
» » Ich weiss, es ist hier etwas Out of Topic. Aber trotzdem als Abwechslung
» » gar nicht so schlecht. Und obwohl es in der Schweiz passiert, ist es
» » überhaupt nicht so, dass es den ganzen Rest der europäischen Länder
» nichts
» » angeht. Ganz im Gegenteil sogar...
» »
» » Mehr dazu in der renommierten Zeitung BEOBACHTER:
» » http://www.beobachter.ch/dossiers/energie/artikel/15354/
»
» ----
»
» Weil die Atome im Reaktor nicht genug sind:
»
» Eine Uni in Missouri, USA hat nun eine Radionbatterie in der Größe einer
» Münze gebaut:
» http://www.popsci.com/science/article/2009-10/scientists-develop-penny-sized-nuclear-battery?page=#comments
» http://munews.missouri.edu/news-releases/2009/1007-mu-researchers-create-smaller-and-more-efficient-nuclear-battery/
Ich hab's bereits heute in der Bahn in "20 Minuten" gelesen. Es ging aber aus dem Artikel klar hervor, dass es nicht fuer die Hosentasche gedacht ist.
Ich weiss schon, Du hast ein Witz gemacht.
Trotzdem, man muss sich vorstellen, dass eine thermonukleare Batterie überhaupt vernünftig arbeiten kann, muss das Teil durch den radioaktiven Zerfall ganz schön aufgeheizt werden. Das muss bedeuten, dass die Strahlungsenergie recht hoch sein muss. Und dazu kommt, reine Alphastrahler gibt es nicht, wie schon mehrmals gelesen habe. Also auch das Americium ist keiner, der früher in den CERBERUS-Raucgasmelder eingesetzt worden ist.
Aplha-Teilchen (Helium-Ionen) sind gross und können leicht mit einer Alufolie abgeschirmt werden. Der Wirkradius von Alphateilchen ist auch nicht ist nicht gross in der Luft.
Aber die Gammaquanten sind bei so einer Batterie noch ausserhalb ganz bestimmt energiereich genug, dass sie in der Hosentasche getragen, die bekannten Folgen nach sich ziehen. Der anfaengliche "Sonnenbrand" ist auch nur grad der Anfang vom Ende...
Gammastrahlen kann man nur durch eine massive Bleihülle abschirmen. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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kein name
16.10.2009, 22:24
@ geralds
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
Kann mit beiden Links nichts anfangen. |
Hartwig
17.10.2009, 00:49
@ schaerer
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
Hallo,
Das ist doch längst Historie - Nuklearbatterien wurden in den 70er Jahren in implantierbaren Herzschrittmachern benutzt - etwa 2,5Ci Pu238 als "Brennstoff". Die Dinger haben ewig gehalten (bzw. halten noch immer(?)). Die Batterien wurden u. A. von Alcatel hergestellt.
Strahlenbelastung war nicht meßbar, nur sind 2,5Ci n' Haufen Stoff 
Viele Grüße
HArtwig |
geralds

Wien, AT, 17.10.2009, 01:45
@ Hartwig
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
» Hallo,
» Das ist doch längst Historie - Nuklearbatterien wurden in den 70er Jahren
» in implantierbaren Herzschrittmachern benutzt - etwa 2,5Ci Pu238 als
» "Brennstoff". Die Dinger haben ewig gehalten (bzw. halten noch immer(?)).
» Die Batterien wurden u. A. von Alcatel hergestellt.
» Strahlenbelastung war nicht meßbar, nur sind 2,5Ci n' Haufen Stoff 
» Viele Grüße
» HArtwig
--
Aha, jetzt weiß ich, warum mein Herz noch so jung ist. 
Da dürfte ich dann was nicht mitgekriegt, oder vergessen haben.
Ich war nämlich bei Alcatel (zu dieser Zeit ITT-Austria) in den 70er, zweite Hälfte, in der Lehre.
Hm, müßte ich mal nachlesen. Interessiert mich schon.
-- Interessant auch, irgendwie habe ich ein dega vue?
Davon träumte ich, als ich in der Lehre war,
-> Strom aus dem Wasser auf elektrolytischem Wege heraus zu holen.
Da hatte ich im Traum mit einer tollen E-Gitarre gespielt,
naja meine kleinen Geheimnisse als Techniker.
Zu der Zeit hatte ich einige Projekte mit elektonischen Musikinstrumenten,
Laser (Festkörper- Rubin) war dabei - eben wegen der Licht Effekte mit der E-Gitarre,
und da war es die Stromversorgung, die ich da im Kopf austüftelte.
Nun, waren es damals kindliche Traumspiele-
--> zur gleichen Zeit auch ein Fernseher an der Wand hängend,....,,,,-->
...allerdings wenn ich das mit der Gegenwart vergleiche --
wird mir zeitweise wehmütig und heiß ums Herz.
...ps: ist kein Spass, ich hatte auch damals tatsächlich Zeichnungen angefertigt.
- ein LCD-TV an der Wand hängend.
Basis der Überlegungen waren die immer schmäler werdenden Röhren-TV -
die fürs Auto waren mein Aufhänger, und die LCD Taschenrechner.
- Da studierte ich die LCD und Röhrenbildaufbau, die ich dann mit Transistor-matrix,
so meine Überlegungen, zusammen bringen wollte.
Im Hintergrund schwang noch der RAM-Kernspeicher, wie dessen schreib-lese Funktionen war.
All das war auf den Blick zum LCD-TV gepolt.
Das war so mitte, ende der 70er, anfang 80er in, bzw. nach der Lehre.
- gleich danach war ich bei Grundig, in der TV Reparaturabteilung.
--- uff---
tja, auch die Damenröcke werden immer wieder
lang- kurz- lang- kurz- ganz kurz 
Grüße
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 17.10.2009, 09:38
@ Hartwig
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
» Hallo,
» Das ist doch längst Historie - Nuklearbatterien wurden in den 70er Jahren
» in implantierbaren Herzschrittmachern benutzt - etwa 2,5Ci Pu238 als
» "Brennstoff". Die Dinger haben ewig gehalten (bzw. halten noch immer(?)).
» Die Batterien wurden u. A. von Alcatel hergestellt.
» Strahlenbelastung war nicht meßbar, nur sind 2,5Ci n' Haufen Stoff 
Wenn das aber heute nicht gebaut wird, warum?
War es nach heutigen Kenntnissen vielleicht doch nicht so ungefährlich?
Es gab früher nämlich noch ganz andere verrückte Sachen, wie das Röntgen der Füsse in den Schuhen in den Schuhgeschäften, wo man sehen konnte, wie die Platzverhältnisse der Zehen im Schuh sind. Das war noch in den 1950er-Jahren selbstverständlich.
Wie genau wurde die elektrische Leistung erzeugt?
Weil mit radioaktivem Zerfall und Thermoelementen, wie man dies in Raumfahrzeugen realisiert, kann ich mir das mit nur sehr schwach radioaktiven Präparaten nicht vorstellen. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 17.10.2009, 09:43
@ geralds
|
Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
» tja, auch die Damenröcke werden immer wieder
» lang- kurz- lang- kurz- ganz kurz
» 
Und das Nackenproblem? Hast Du das heute noch?  -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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Hartwig
17.10.2009, 10:54
@ schaerer
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
Hallo Thomas,
es gibt eine Reihe von Gründen, warum man von der Technologie abgekommen ist. Direkte Gefährdung spielt dabei keine Rolle. 2,5 Ci Pu238 hat aber eine erhebliche toxische Wirkung. Die Aggregate waren relativ sicher aufgebaut und mußten z. B. direkten Beschuß mit Handfeuerwaffen überstehen (relativ massives Titangehäuse). Heutzutage unter Berücksichtigung von Terrorismus etc. 2,5Ci Pu235 herumlaufen zu lassen - undenkbar. Derzeit gab es aber zwei andere Gründe, diese Entwicklung nicht weiter zu verfolgen: 1) Die Thermoelemente konnten nur wenig Strom liefern (µA), die Weiterentwicklung der Schrittmacher mit mehr Funktionen erforderte mehr Strom, und da wurde es schwierig, gleichzeitig kamen Li-Batterien auf die die Laufzeiten der Aggregate deutlich verlängerten.
2) Die Patienten hatten eine statistische Lebenserwartung (hohes Durchschnittsalter)von weniger als 10 Jahren, das war mit Li-Battereien abzudecken. Da sich bei jüngeren Patienten häufig das Krankheitsbild und somit die Anforderungen an das Aggregat änderten - und auch die Technologie weiterentwickelt wurde, war ein Patient (und ist auch heute noch) mit einem Aggregat, daß älter ist als 10 Jahre, häufig nicht mehr optimal versorgt. Daraus ergibt sich heutzutage eine Laufzeit "durch Design" von etwa 10 Jahren (Erste Aggregate mit Li-Batterien kamen je nach Beanspruchung auf 15 Jahre). Außerdem ist heutzutage die zum Herzen führende Elektrode das Bauteil, daß die Laufzeit limitiert. Mechanische und chemisch/biologische Beanspruchung sind enorm, es gibt kaum Werkstoffe (Leiter und Isolator), die im Körper 10-15 Jahre statistisch gesehen "sicher" überleben.
Grüsse
Hartwig |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 17.10.2009, 11:39
@ Hartwig
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
Hallo Harttwig,
Vielen Dank für die sehr ausführliche Information. Sie ist es wert, wenn auch ich oder nur wenige es jetzt lesen, weil wenn jemand nach den Worten Schrittmacher und Atombatterie in Google suchen wird (jetzt gerade noch nicht) wird man, wegen der hohen GOOGLE-sensivität des ELKO hier im ELKO in Deinem Posting landen und kann sich informieren.
Ich setze hier noch die Wortkombination " Herzschrittmacher ",
damit dieses Wort auch etwas zur Suche beiträgt um in diesem Thread zu landen. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
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Hartwig
17.10.2009, 12:01
@ schaerer
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
Oh, danke Thomas,
sollte ja eigentlich nur ne kurze Bemerkung sein - ich hatte beim Abschicken noch überlegt, ob das nicht zuviel ist . . . aber ich kann xy als Meister der kurzen Antworten ohnehin nicht annährend Konkurrenz machen
Grüße
Hartwig |
Hartwig
17.10.2009, 12:07
@ schaerer
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
» » tja, auch die Damenröcke werden immer wieder
» » lang- kurz- lang- kurz- ganz kurz
» » 
»
» Und das Nackenproblem? Hast Du das heute noch? 
... das läßt doch mit der Sehschärfe nach 
Hartwig |
Hartwig
17.10.2009, 12:14
@ geralds
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Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
Hallo,
Alcatel -> Société Alsacienne de Constructions Atomiques, de Télécommunications et d'Electronique.
Der Name sagt ja schon, daß man nicht nur mit Telefonen gebastelt hat, und schließlich hat Frankreich ja eigene Kernwaffen entwickelt und gebaut, da dürfte der Bau von sochen "Spielzeugbatterien" wohl eher ein Praktikantenjob gewesen sein, der in keinem Geschäftsbericht erwähnt wurde.
Hartwig |
geralds

Wien, AT, 17.10.2009, 20:10
@ Hartwig
|
Atombatterie für die Hosentasche, 100e Jahre lang |
» Hallo,
» Alcatel -> Société Alsacienne de Constructions Atomiques, de
» Télécommunications et d'Electronique.
» Der Name sagt ja schon, daß man nicht nur mit Telefonen gebastelt hat, und
» schließlich hat Frankreich ja eigene Kernwaffen entwickelt und gebaut, da
» dürfte der Bau von sochen "Spielzeugbatterien" wohl eher ein
» Praktikantenjob gewesen sein, der in keinem Geschäftsbericht erwähnt
» wurde.
» Hartwig
---
Hallo Hartwig,
Vielen Dank für die Info.
Allerdings hatte ich diese ähnliche Erinnerung: - dass Alcatel doch mit der Telekom was zu tun hat.
eine Abteilung davon zumindest. - ist in meiner nebelgrauen Erinnerung drinnen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alcatel
Mitte, Ende der 80er? wurde dann ITT übernommen, darunter auch die ITT-Austria.
Die Mutter ITT - USA:
http://de.wikipedia.org/wiki/International_Telephone_and_Telegraph
Und auch ITT war im Military Geschäft neben der Telekom beschäftigt. - Also ist die Übernahme durch Alcatel auch in dieser Hinsicht nicht abwegig.
___Es stimmt schon, was du sagst, dabei denke ich auch, dass Alcatel gesplittert in mehrere Sektionen / Firmenanhängsel ist.
Eine davon ist schon Telekom, weil damals auch Fra. wie in Aut. sinds bzw. waren es Staatsunternehmen.
Die Telekomabteilung in Fra. war sicher militanter, staatlicher, gesicherter;
auch war's enger verbunden mit den anderen "Staatsgeheimissen" - also Staatsinstituten.
So im Nachdenken, waren dererlei Produkte nur von speziellen Unternehmen, wie Alactel, staatl. erlaubter Weise erforschbar bzw. herstellbar.
Das Fra. Telekomwesen ist sicher auch heute noch ganz anders strukturiert - strenger, als die in De oder Aut.
Grüße
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |