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ArndM

15.09.2009,
13:35
 

Welchen Kondensatortyp? (Elektronik)

Hallo zusammen,

mein Vater braucht einen simplen Kopfhörerverstärker für's Fernsehen, da er es deutlich lauter haben muss, als meine Mutter.

Ich habe folgende Seite gefunden, wo ein sehr einfacher Selbstbau beschrieben ist:

http://www.audioattic.de/projects/lm386amp.html

Ich weiß nur nie, welchen Kondensatortyp ich nehmen muss. Kann mir einer was zu den zweien im Schaltplan sagen, vieleicht mit einem kurzen Satz, wieso gerade dieser Typ?

Für andere Vorschläge mit vergleichbar primitivem Aufbau bin ich auch dankbar.


Viele Grüße aus Nürnberg,
Arnd

x y

15.09.2009,
13:50

@ ArndM

Welchen Kondensatortyp?

» mein Vater braucht einen simplen Kopfhörerverstärker für's Fernsehen, da
» er es deutlich lauter haben muss, als meine Mutter.

Nimm einen TDA7050, da brauchts nur noch drei Elkos und ein Steropoti (log!). Zur Versorgung reichen da zwei Mignon- oder Microzellen völlig.

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
15.09.2009,
13:56

@ ArndM

Nachgefragt...

Hallo

Deine Mutter benutzt den eingebauten Lautsprecher, und dein Vater einen Kopfhörer?

Ich bin von der Qualität deines Verstärkers gar nicht so recht überzeugt. Das geht viel besser.

Die einfachste Variante wäre, dass du den eingebauten Lautsprecher regelbar machst. Dann wird die Lautstärke am Fernseher so eingestellt, dass dein Vater gut hören kann, dann wird der Lautsprecherregler so weit aufgedreht, dass auch deine Mutter zufrieden ist. Der eingebaute Verstärker sollte das schaffen.

Theo

x y

15.09.2009,
14:03

@ Theo

Nachgefragt...

» Die einfachste Variante wäre, dass du den eingebauten Lautsprecher
» regelbar machst.

Du empfiehlst da jemandem, der offenkundig nur wenig Ahnung hat, einen Eingriff ins Fernsehgerät.

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
15.09.2009,
14:10

@ x y

Nachgefragt...

Hallo

Hast Recht, sollte er besser nicht machen. Also Lautsprecher mit Schaumgummi zukleben.

Theo

ArndM

15.09.2009,
14:17

@ x y

Welchen Kondensatortyp?

»
» Nimm einen TDA7050, da brauchts nur noch drei Elkos

Danke für den Tip! Der TDA sieht wirklich besser aus.
Aber wieso brauche ich DREI Elkos? Im Datenblatt sehe ich nur die zwei in Reihe zu den Lautsprechern.

Und wenn ich das richtig sehe, sind das auch keine bipolaren Elkos. Ich hätte gedacht, da es hier um Wechselstrom geht, müssten es die bipolaren sein.


Gruß, Arnd

ArndM

15.09.2009,
14:25

@ Theo

Nachgefragt...

Die im TV eingebauten Lautsprecher werden gar nicht verwendet. Der Ton kommt aus zwei selbstgebauten CT 255



und Vater geht an den Kopfhörerausgang des Verstärkers. Leider kann man Kopfhörerausgang und Lautsprecher nicht getrennt in der Lautstärke regeln.

Deshalb wollte ich den LineOut vom Sat Empfänger direkt für den Kopfhörerverstärker abgreifen.


Gruß, Arnd

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
15.09.2009,
14:39
(editiert von Theo
am 15.09.2009 um 16:19)


@ ArndM

Nachgefragt...

Hallo

Schon mal versucht, Lautsprecher und Kopfhörer gleichzeitig an den Lautsprecherklemmen zu betreiben? Wenn dann bei richtig eingestellten Lautsprechern der Kopfhörer zu laut ist, wäre es einfach, den Kopfhörer mit einem Regler zu dämpfen.

Theo

ArndM

15.09.2009,
15:14

@ Theo

Nachgefragt...

»
» Schon mal versucht, Lautsprecher und Kopfhörer gleichzeitig an den
» Lautsprecherklemmen zu betreiben? Wenn dann bei richtig eingestellten
» Lautsprechern der Kopfhörer zu laut ist, wäre es einfach und den Kopfhörer
» mit einem Regler zu dämpfen.
»

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.
Das probier ich bei mir mal aus. Bei meinen Eltern geht das nicht so schnell, da die seit ihrem Ruhestand in Spanien wohnen. :-)


Gruß, Arnd

bigdie(R)

15.09.2009,
18:14

@ ArndM

Nachgefragt...

» »
» » Schon mal versucht, Lautsprecher und Kopfhörer gleichzeitig an den
» » Lautsprecherklemmen zu betreiben? Wenn dann bei richtig eingestellten
» » Lautsprechern der Kopfhörer zu laut ist, wäre es einfach und den
» Kopfhörer
» » mit einem Regler zu dämpfen.
» »
»
» Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.
» Das probier ich bei mir mal aus. Bei meinen Eltern geht das nicht so
» schnell, da die seit ihrem Ruhestand in Spanien wohnen. :-)
»
»
» Gruß, Arnd

Also mein Vater hatte das gleiche Problem. Er hat einen handelsüblichen Funkkopfhörer. An diesem sind Lautstärkeregler, mit denen er die Lautstärke individuell anpassen kann.

x y

16.09.2009,
11:18

@ ArndM

Welchen Kondensatortyp?

» Aber wieso brauche ich DREI Elkos? Im Datenblatt sehe ich nur die zwei in
» Reihe zu den Lautsprechern.

Einer gehört noch parallel zur Stromversorgung, 220uF sind da sinnvoll.


» Und wenn ich das richtig sehe, sind das auch keine bipolaren Elkos. Ich
» hätte gedacht, da es hier um Wechselstrom geht, müssten es die bipolaren
» sein.

Es geht um Wechselspannung mit so viel Gleichspannungsanteil, dass die Spannung am Elko nie negativ wird.

ArndM

16.09.2009,
13:09

@ x y

Welchen Kondensatortyp?

»
» Einer gehört noch parallel zur Stromversorgung, 220uF sind da sinnvoll.
»

Ah, danke!


»
» Es geht um Wechselspannung mit so viel Gleichspannungsanteil, dass die
» Spannung am Elko nie negativ wird.

Ok, das kommt daher, dass ich das Potential des "Minuspols" des Lautsprechers auf Masse ziehe, richtig?

Ich bau das dann mal so, aber nicht mit Batterie, sondern mit Steckernetzteil, damit Vattern nicht gerade dann der Strom ausgeht, wenn seine Lieblingssendung kommt.

Wenn das ganze was taugt, werde ich das Gleiche mit Eneloop Akkus auch für mich bauen, als ultraportabler Vorverstärker. Ich habe in letzter Zeit meinen MP3 Player an alles mögliche angestöpselt und oft ist der Pegel zu gering, um die Verstärker voll auszusteuern.


Vielen Dank noch mal für die Hilfe,
Arnd