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stkl

12.09.2009,
14:33
 

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen (Elektronik)

Hi,

habe hier ein PC-Netzteil liegen, das sobald man eine Festplatte anschließt (egal welche) 1-2s "fiept" und anschließend durch eingebaute Schutzmaßnahmen ausgeht.

Habe es von Staub befreit (war ordentlich drin), funktioniert trotzdem nicht. Alle anderen Komponenten (CPU, GraKa, optische Laufwerke, etc.) funktioneiren einwandfrei, nur bei Platten geht es aus.
Die getesteten platten funktionieren mit anderen Netzteilen einwandfrei.

Die Festplatten sind vermutlich auch eine induktive Last (ist ja ein Motor drin), und haben vermutlich einen entsprechenden Anlaufstrom.

Welches Bauteil oder was für ein Schaltungsfehler könnte dafür verantwortlich sein?

Gruß Stefan

stkl

12.09.2009,
14:41

@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

Nachtrag:

habe gerade einmal erreicht, dass die Festplatte nach ein paar Sekunden doch angesprungen ist und auch weiter läuft. Es klingt so, als würde das Netztel Anstrengungen damit haben, sie zu starten, es braucht 2-3 "Versuche". Und danach ist ein fiepen/zischen zu hören, das sich schwer lokalisieren lässt.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
12.09.2009,
14:46
(editiert von geralds
am 12.09.2009 um 14:47)


@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» Nachtrag:
»
» habe gerade einmal erreicht, dass die Festplatte nach ein paar Sekunden
» doch angesprungen ist und auch weiter läuft. Es klingt so, als würde das
» Netztel Anstrengungen damit haben, sie zu starten, es braucht 2-3
» "Versuche". Und danach ist ein fiepen/zischen zu hören, das sich schwer
» lokalisieren lässt.

---
was willst zuerst wegwerfen? Platte oder Netzteil, oder beide gleichzeitig? :-D

Welche-s Fabrikat(e) ist(sind) die Platte(n)? NT?
eventuell Mainboard?

Hoffentlich hast den Staub eh nur vom Netzteil weggewischt;
und nicht die Platte aufgeschraubt?


gerald
---

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Tom

E-Mail

12.09.2009,
15:27

@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» Hi,
»
» habe hier ein PC-Netzteil liegen, das sobald man eine Festplatte
» anschließt (egal welche) 1-2s "fiept" und anschließend durch eingebaute
» Schutzmaßnahmen ausgeht.
»
» Habe es von Staub befreit (war ordentlich drin), funktioniert trotzdem
» nicht. Alle anderen Komponenten (CPU, GraKa, optische Laufwerke, etc.)
» funktioneiren einwandfrei, nur bei Platten geht es aus.
» Die getesteten platten funktionieren mit anderen Netzteilen einwandfrei.
»
» Die Festplatten sind vermutlich auch eine induktive Last (ist ja ein Motor
» drin), und haben vermutlich einen entsprechenden Anlaufstrom.
»
» Welches Bauteil oder was für ein Schaltungsfehler könnte dafür
» verantwortlich sein?
»
» Gruß Stefan

Schon mal ne andere Platte getestet? Evtl ist das Lager des Plattenmotors etwas schwergängig, dann zieht sie mehr Strom (nur n Schuss ins blaue)

Tom

E-Mail

12.09.2009,
15:28

@ Tom

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» » Hi,
» »
» » habe hier ein PC-Netzteil liegen, das sobald man eine Festplatte
» » anschließt (egal welche) 1-2s "fiept" und anschließend durch eingebaute
» » Schutzmaßnahmen ausgeht.
» »
» » Habe es von Staub befreit (war ordentlich drin), funktioniert trotzdem
» » nicht. Alle anderen Komponenten (CPU, GraKa, optische Laufwerke, etc.)
» » funktioneiren einwandfrei, nur bei Platten geht es aus.
» » Die getesteten platten funktionieren mit anderen Netzteilen
» einwandfrei.
» »
» » Die Festplatten sind vermutlich auch eine induktive Last (ist ja ein
» Motor
» » drin), und haben vermutlich einen entsprechenden Anlaufstrom.
» »
» » Welches Bauteil oder was für ein Schaltungsfehler könnte dafür
» » verantwortlich sein?
» »
» » Gruß Stefan
»
» Schon mal ne andere Platte getestet? Evtl ist das Lager des Plattenmotors
» etwas schwergängig, dann zieht sie mehr Strom (nur n Schuss ins blaue)

Und schreib mal die Kenndaten von Netzteil und Platte hier rein, dann kann ich dir mehr sagen

Tom

E-Mail

12.09.2009,
15:33

@ geralds

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» » Nachtrag:
» »
» » habe gerade einmal erreicht, dass die Festplatte nach ein paar Sekunden
» » doch angesprungen ist und auch weiter läuft. Es klingt so, als würde
» das
» » Netztel Anstrengungen damit haben, sie zu starten, es braucht 2-3
» » "Versuche". Und danach ist ein fiepen/zischen zu hören, das sich schwer
» » lokalisieren lässt.
»
» ---
» was willst zuerst wegwerfen? Platte oder Netzteil, oder beide
» gleichzeitig? :-D
»
» Welche-s Fabrikat(e) ist(sind) die Platte(n)? NT?
» eventuell Mainboard?
»
» Hoffentlich hast den Staub eh nur vom Netzteil weggewischt;
» und nicht die Platte aufgeschraubt?
»
»
» gerald
» ---

Na, Na, gerald, nicht gleich sarkastisch werden... Wir ham alle mal angefangen... Ich hab mir z.B. grade aus z.T. zehn Jahre alten Teilen nen perfekt guten Server zusammengebördelt. Ausserdem isses ein interessantes Problem und ne gute Fingerübung für die wissenderen unter uns^^

geralds(R)

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Wien, AT,
12.09.2009,
16:08

@ Tom

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» » » Nachtrag:
» » »
» » » habe gerade einmal erreicht, dass die Festplatte nach ein paar
» Sekunden
» » » doch angesprungen ist und auch weiter läuft. Es klingt so, als würde
» » das
» » » Netztel Anstrengungen damit haben, sie zu starten, es braucht 2-3
» » » "Versuche". Und danach ist ein fiepen/zischen zu hören, das sich
» schwer
» » » lokalisieren lässt.
» »
» » ---
» » was willst zuerst wegwerfen? Platte oder Netzteil, oder beide
» » gleichzeitig? :-D
» »
» » Welche-s Fabrikat(e) ist(sind) die Platte(n)? NT?
» » eventuell Mainboard?
» »
» » Hoffentlich hast den Staub eh nur vom Netzteil weggewischt;
» » und nicht die Platte aufgeschraubt?
» »
» »
» » gerald
» » ---
»
» Na, Na, gerald, nicht gleich sarkastisch werden... Wir ham alle mal
» angefangen... Ich hab mir z.B. grade aus z.T. zehn Jahre alten Teilen nen
» perfekt guten Server zusammengebördelt. Ausserdem isses ein interessantes
» Problem und ne gute Fingerübung für die wissenderen unter uns^^

---
War ganz und gar nicht nicht nicht nicht....:-P wieviel nicht war'n's.

Jeder hat mal das Problem, wenn er eine lang gelegene Platte wieder in Betrieb nimmt
und merkt, dass sie net will, weil einge"rostet".
Es könnte ja sein, dass die Lager irgendwie "festklebt" - bei
einer lang vorher toll gelaufenen ists sowas oft.

Ausserdem wird alles modern, und das unmoderne wie eine "kleine" Platte
könnte nicht mehr gelesen werden, weil nicht mehr kompatibel.

Momentan vermute ich 50/50 also schön neutral, bis wir die
Fabrikate kennen.
Das läßt auch Rückschlüsse zu.

Das Netzteil ist das nächste -- zu klein, weil Platte Strom frißt, statt speist.

Zu kaputt gebaut, weils bei jedem Stromschluck zusammenbricht.
Zudem hatte er eh mehrere probiert, so verstand ich seine Schilderung.

Kein Sarkasmus nur "Verwunderung".
Vielleicht braucht das Netzteil Unterstützung mit ein paar mehr Watt?!!

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

stkl

12.09.2009,
19:01

@ geralds

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

Die Platte lief bis vorgestern mit genau dem Netzteil einwandfrei. Das Netzteil schafft es nichtmal, die Platte zu starten, wenn nichts anderes dranhängt (grün auf masse gelegt, um's zu starten). Der Fehler tritt bei jeder Platte auf, die ich drangehängt hab (alles IDE-Platten zwischen 2 und 7 Jahre Alter), die mit einem anderen Netzteil (uraltes NoName-Modell mit 235W) problemlos laufen.

Das Netzteil ist ein 350W TSP mit ActivePFC, müsste etwa 5 Jahre alt sein.
Die Platte, mit der es zuerst auftrat ist eine WesternDigital WDC600 (7 Jahre alt), gleicher Fehler bei einer 2 Jahre alten Samsung SpinPoint 200GB.

Interessant ist halt, dass alles andere mit wesentlich höhererer Leistung funktioniert, sobald ich die Platte angesteckt habe, fiept es und geht aus. Manchmal läuft es wie gesagt, aber das NT gibt ein durchgehendes Geräusch von sich (recht hohes Pfeifen)

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
12.09.2009,
19:53

@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» Die Platte lief bis vorgestern mit genau dem Netzteil einwandfrei. Das
» Netzteil schafft es nichtmal, die Platte zu starten, wenn nichts anderes
» dranhängt (grün auf masse gelegt, um's zu starten). Der Fehler tritt bei
» jeder Platte auf, die ich drangehängt hab (alles IDE-Platten zwischen 2
» und 7 Jahre Alter), die mit einem anderen Netzteil (uraltes NoName-Modell
» mit 235W) problemlos laufen.
»
» Das Netzteil ist ein 350W TSP mit ActivePFC, müsste etwa 5 Jahre alt
» sein.
» Die Platte, mit der es zuerst auftrat ist eine WesternDigital WDC600 (7
» Jahre alt), gleicher Fehler bei einer 2 Jahre alten Samsung SpinPoint
» 200GB.
»
» Interessant ist halt, dass alles andere mit wesentlich höhererer Leistung
» funktioniert, sobald ich die Platte angesteckt habe, fiept es und geht
» aus. Manchmal läuft es wie gesagt, aber das NT gibt ein durchgehendes
» Geräusch von sich (recht hohes Pfeifen)
--

hm,

Da könnte eventuell doch das NT def. sein.

Ich nehme an, die Platten wurden richtig gejumpert:
NICHT cable select, sondern als Master bzw. Slave, bzw. mit deren Kombination.

Das Power Kabel ist richtig? denke schon +12V ist gelb, +5V ist rot.
geht eh nicht anders, weil Steckercodierung.
Das Flachbandkabel ist auch mit dem Pin1 richtig?-
das ist normal der gefärbte Rand vom Kabel, bzw. die Steckernase ist in der richtigen Kerbe.

Detto auf dem Mainboard, IDE 0 und 1 sollten passen.
ok, wenn das ist, und du mit dem kleinen NT und Platten booten kannst, dann ist das große NT defekt.

Hast im BIOS auch kontrolliert, welcher Typ Platten dran hängen sollen?

--
(anderes Licht, nur rein rhetorisch jetzt)----
ok,ok, eine Western Platte ist meiner Erfahrung gemäß die schlechteste Platte.
War bei mir als Fabrikat, in den vielen Jahren am häufigsten defekt.
- So wie ich die Leute in meiner Umgebung überblicke jetzt.
Weil sie hatten die Western.
Ich hatte weniger in Verwendung, weil ich von vornherein den Problemen aus dem Weg gegangen bin.

Die beste Erfahrung hatte ich mit Seagate...jetztzeitig Samsung, na ok...
(ist wirklich nur subjektiv)....

Gefühlsmäßig das NT...

teste die Spannungen einzeln.
Da gibt es bei Conrad einen Adapter für das NT, da ist ein "Dummy-IC" um so teuere 10-15 Eurotische drauf, der startet das NT ohne Mainboard.
Dann kannst die Spannungen einzeln testen.
Wobei die 5V immer eine Grundlast brauchen, bei Billig-NT's. Steht eh auf dem Beipack-Zettel des NT.

Da kannst die Spannungen auf Last bringen, und schauen ab wann es zusammenbricht.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Tom

E-Mail

13.09.2009,
03:12

@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» Die Platte lief bis vorgestern mit genau dem Netzteil einwandfrei. Das
» Netzteil schafft es nichtmal, die Platte zu starten, wenn nichts anderes
» dranhängt (grün auf masse gelegt, um's zu starten). Der Fehler tritt bei
» jeder Platte auf, die ich drangehängt hab (alles IDE-Platten zwischen 2
» und 7 Jahre Alter), die mit einem anderen Netzteil (uraltes NoName-Modell
» mit 235W) problemlos laufen.
»
» Das Netzteil ist ein 350W TSP mit ActivePFC, müsste etwa 5 Jahre alt
» sein.
» Die Platte, mit der es zuerst auftrat ist eine WesternDigital WDC600 (7
» Jahre alt), gleicher Fehler bei einer 2 Jahre alten Samsung SpinPoint
» 200GB.
»
» Interessant ist halt, dass alles andere mit wesentlich höhererer Leistung
» funktioniert, sobald ich die Platte angesteckt habe, fiept es und geht
» aus. Manchmal läuft es wie gesagt, aber das NT gibt ein durchgehendes
» Geräusch von sich (recht hohes Pfeifen)

das klingt in der tat sehr nach nem toten Netzteil. Was du noch versuchen kannst ist nen anderen Kabelstrang zu nehmen. Evtl funktioniert ein anderer noch.

Ausserdem würd ich mal die Leistungsaufnahme der Festplatte prüfen. Das Datenblatt sagt dir, wieviel sie ziehen sollte.

stkl

14.09.2009,
16:08

@ Tom

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» kannst ist nen anderen Kabelstrang zu nehmen. Evtl funktioniert ein
» anderer noch.
Schon geschehen, macht keinen Unterschied.

» Ausserdem würd ich mal die Leistungsaufnahme der Festplatte prüfen. Das
» Datenblatt sagt dir, wieviel sie ziehen sollte.
Ja, Ströme sind angegeben, die Leistungsaufnahme liegt auch in dem Bereich. Die Platten sind in Ordnung


Mir geht es eigentlich eher um die Elektronik, hatte gehofft, dass vllt. jemand ähnliche Phänomene mit Platten o.Ä. und Schaltnetzteilen gemacht hat.
Werde es nacher nochmal mit einem Gleichstrommotor ausprobieren, um meine Theorie zum Thema Motor/Spule zu prüfen.

Nach der Entstaubung des gesamten Netzteils habe ich es bislang 3x zum starten gebracht, allerdings das besagte Pfeifen gehört (nicht gerade leise). Könnte ein Kondensator sein, der irgendwas abbekommen hat, habe aber zurälligerweise nicht alle Typen hier liegen, die verbaut sind und nicht so schrecklich viel Lust, alle einzeln durchzumessen.

Reparieren lohnt sich eh nicht wirklich, ist schon ausgetauscht, aber es interessiert mich einfach, wie es sein kann, dass mehrere A bei einfacher ohmscher Last problemlos abgegeben werden, aber Festplatten mit 0,8@5V / 0,4@12V Probleme machen.

geralds(R)

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Wien, AT,
14.09.2009,
17:53
(editiert von geralds
am 14.09.2009 um 17:54)


@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» » kannst ist nen anderen Kabelstrang zu nehmen. Evtl funktioniert ein
» » anderer noch.
» Schon geschehen, macht keinen Unterschied.
»
» » Ausserdem würd ich mal die Leistungsaufnahme der Festplatte prüfen. Das
» » Datenblatt sagt dir, wieviel sie ziehen sollte.
» Ja, Ströme sind angegeben, die Leistungsaufnahme liegt auch in dem
» Bereich. Die Platten sind in Ordnung
»
»
» Mir geht es eigentlich eher um die Elektronik, hatte gehofft, dass vllt.
» jemand ähnliche Phänomene mit Platten o.Ä. und Schaltnetzteilen gemacht
» hat.
» Werde es nacher nochmal mit einem Gleichstrommotor ausprobieren, um meine
» Theorie zum Thema Motor/Spule zu prüfen.
»
» Nach der Entstaubung des gesamten Netzteils habe ich es bislang 3x zum
» starten gebracht, allerdings das besagte Pfeifen gehört (nicht gerade
» leise). Könnte ein Kondensator sein, der irgendwas abbekommen hat, habe
» aber zurälligerweise nicht alle Typen hier liegen, die verbaut sind und
» nicht so schrecklich viel Lust, alle einzeln durchzumessen.
»
» Reparieren lohnt sich eh nicht wirklich, ist schon ausgetauscht, aber es
» interessiert mich einfach, wie es sein kann, dass mehrere A bei einfacher
» ohmscher Last problemlos abgegeben werden, aber Festplatten mit 0,8@5V /
» 0,4@12V Probleme machen.

--
Hallo stkl,

Ja, jetzt ist die Katze aus dem Sack.
Nach der Reinigung des gesamten NT könnte es sein, dass du die großen
Kondis gewackelt hast, damit vielleicht eine kalte Lötstelle produziert hast.
Detto wäre es an den Spulen möglich, durch verrutschen der Windungen
kann ein Wickeldraht locker sein, bzw. ein Kern von einer Spule
- Trafo könnte sich gelockert haben.

Das summt oft ganz laut, je nach Leistungsabnahme.

Schau mal da im NT ob irgendwo was locker ist.
Mit einem Coronaspray kannst die Spulen wieder festkleben.
Kalte Lötstellen bei den großen Elkos, nachschauen.

Ist mal so eine Vermutung aus deinen Schilderungen heraus.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

stkl

14.09.2009,
19:01

@ geralds

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» Nach der Reinigung des gesamten NT könnte es sein, dass du die großen
» Kondis gewackelt hast, damit vielleicht eine kalte Lötstelle produziert hast.
Hab mich bemüht, das zu vermeiden (nur mit Luft durchgeblasen bei nicht sondelrich viel Druck), aber es kann natürlich durchaus passiert sein.

» Schau mal da im NT ob irgendwo was locker ist.
» Kalte Lötstellen bei den großen Elkos, nachschauen.
Auf den ersten Blick hab ich nichts gesehen, aber ich schau nochmal ganauer drauf.
Das beschriebene Trafofiepen hab ich schonmal woanders gehört, stimmt. Bleibt die Frage, warum ein Heizwiderstand (gut 5A) kein Fiepen hervorgerufen hat...

Wie auch immer, ich werde es prüfen und die Ergebnisse berichten, vielen Dank erstmal für die ganzen Tipps!

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
14.09.2009,
19:24

@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» » Nach der Reinigung des gesamten NT könnte es sein, dass du die großen
» » Kondis gewackelt hast, damit vielleicht eine kalte Lötstelle produziert
» hast.
» Hab mich bemüht, das zu vermeiden (nur mit Luft durchgeblasen bei nicht
» sondelrich viel Druck), aber es kann natürlich durchaus passiert sein.
»
» » Schau mal da im NT ob irgendwo was locker ist.
» » Kalte Lötstellen bei den großen Elkos, nachschauen.
» Auf den ersten Blick hab ich nichts gesehen, aber ich schau nochmal
» ganauer drauf.
» Das beschriebene Trafofiepen hab ich schonmal woanders gehört, stimmt.
» Bleibt die Frage, warum ein Heizwiderstand (gut 5A) kein Fiepen
» hervorgerufen hat...
»
» Wie auch immer, ich werde es prüfen und die Ergebnisse berichten, vielen
» Dank erstmal für die ganzen Tipps!

---
Das Trafofiepen kann passieren, zb, wenn ein Stück vom Ferritkern gebrochen ist.
Damit wackelt es und schwingt in der Oszillatorfrequenz,
bzw. in der Frequenzmischung, der Leistung nach.
Eine andere Möglichkeit der Kern ist nicht geklebt, nur mit Klammer geklemmt. einmal verrutscht, fiep.
Die Wicklung mitsamt Körper vibriert.
Ein Elko im Gehäuse hat einen lockeren Anschlussdraht.
Kann auch im Wickelkondi passieren - aber eher sehhhr selten.
Also im Prinzip alles was an zusammengesetzten, nicht verschweißt, geklebt ist, kann vibrieren.
zB. ein Keramik-kondi hat den berüchtigten Mikrophonieeffekt.
Kurz drauf klopfen und er schwingt wie ein Elektretmikro.
Ein TV-Gerät schwingt so mit 15,25kHz das hört man, wenn die betreffende Spule locker ist.

Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

stkl

02.10.2009,
17:41

@ geralds

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

So, habe mich die Tage nocheinmal dem NT zugewandt.
Einen Gleichstrommotor (Wicklungswiderstand ~1Ohm) über 2 5V-Stränge garkein Problem, wenn der Anlauf vorbei ist, packt es auch ein Strang. 12V läuft wunderbar, es "zischt" aber leise im inneren.
IDE-Festplatten nach wie vor Fehlanzeige.

S-ATA Platte über ein Adapterstück ist auch interessant: Die Platte läuft ganz normal an, es "zischt" aber recht laut im NT.

Habe es im offenen Zustand einmal getestet (isoliertes Werkzeug und 10mA FI davor), es scheint wirklich von einem der ElKos zu kommen. Werde den, von dem ich es vermute, mal austauschen.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
02.10.2009,
18:14

@ stkl

Netzteil bricht bei Festplatte zusammen

» So, habe mich die Tage nocheinmal dem NT zugewandt.
» Einen Gleichstrommotor (Wicklungswiderstand ~1Ohm) über 2 5V-Stränge
» garkein Problem, wenn der Anlauf vorbei ist, packt es auch ein Strang. 12V
» läuft wunderbar, es "zischt" aber leise im inneren.
» IDE-Festplatten nach wie vor Fehlanzeige.
»
» S-ATA Platte über ein Adapterstück ist auch interessant: Die Platte läuft
» ganz normal an, es "zischt" aber recht laut im NT.
»
» Habe es im offenen Zustand einmal getestet (isoliertes Werkzeug und 10mA
» FI davor), es scheint wirklich von einem der ElKos zu kommen. Werde den,
» von dem ich es vermute, mal austauschen.

---
Hallo

Manchmal sind diese Kondis auch Kälte empfindlich.
Kannst mit Kältespray rausfinden.

Aber Achtung bei Hochspannung!

Es ist die Kondi-Wicklung da irgendwie locker.
oft -> ausgetrocknetes Dielektrikum.
Im Netzteil ist es jedoch ein Risiko, den mutmasslichen
Elko abzukühlen.
Es ziehen sich die Materialien entsprechend ihrem Temp-Coiff. zusammen.
dann -> klickts -> pengt's -> Kurzer.
Es muss aber nicht immer so in der Weise passieren.

Auf diese Weise hatte ich mal einen ganzen Produkt-Chargen-Fehler eines
- kleineren Elkos, 10V; aufgedeckt.
Der war bei 0°C eingeknickt und der Rippelstrom im Netzteil wurde zum Halbsinus.
Naja, war eben eine 5V Versorgung und nicht die hohe wie in deinem NT.

Viel Erfolg
Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
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