sir_ask_alot
19.08.2009, 17:32 |
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? (Elektronik) |
Hi,
Eine kurze Frage:
Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz etwa 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
Zitat:
Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die Kollektor-Emitter-Spannung UCE schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als wenn nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung macht sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der Sättigungsbetrieb vermieden werden.
Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
-- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten bipolaren Transistorgen fg 50 / 300 mhz
Naja ich frage trozdem lieber nach. |
Altgeselle

19.08.2009, 17:39
@ sir_ask_alot
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» Hi,
»
» Eine kurze Frage:
»
» Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz etwa
» 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
»
» Zitat:
» Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die Kollektor-Emitter-Spannung UCE
» schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der
» Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als wenn
» nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung macht
» sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der
» Sättigungsbetrieb vermieden werden.
»
» Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
»
» -- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten bipolaren
» Transistorgen fg 50 / 300 mhz
» Naja ich frage trozdem lieber nach.
Hallo,
1 Millihertz? Wo ist das Problem?
Grüße
Altgeselle |
sir_ask_alot
19.08.2009, 17:45
@ Altgeselle
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
sorry ich meinte natürlich pHz...
Ich entschuldig emich für den Tippfehler, es soll natürlich fünfzigbisdreihundertMegahertz heißen |
geralds

Wien, AT, 19.08.2009, 17:49
@ sir_ask_alot
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» Hi,
»
» Eine kurze Frage:
»
» Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz etwa
» 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
»
» Zitat:
» Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die Kollektor-Emitter-Spannung UCE
» schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der
» Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als wenn
» nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung macht
» sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der
» Sättigungsbetrieb vermieden werden.
»
» Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
»
» -- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten bipolaren
» Transistorgen fg 50 / 300 mhz
» Naja ich frage trozdem lieber nach.
---
meinst du milli mHz oder mega-hertz MHz ?
Für HF-Anwendungen gibt es andere Typen von Transistoren, auch bipolare. Sind anders in der Material-zusammensetzung.
Dann ist auch die Frage der Schaltleistung - Spannung Strom per Frequenz und Temperatur, - und noch mehr zu berücksichtigen.
Da wäre u.a. der Parameter "Transitfequenz", der angibt wie hoch die Frequenz sein kann, bei der der Transistor gerade nicht mehr verstärkt.
Das wäre dann sein Ende in der Bandbreite, in der er ein Signal vernünftig überträgt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Transitfrequenz
Das was du da an einer Tabelle siehst ist nur ein Auszug von vielen Möglichen.
Grüße
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |
sir_ask_alot
19.08.2009, 18:03
@ geralds
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» » Hi,
» »
» » Eine kurze Frage:
» »
» » Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz etwa
» » 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
» »
» » Zitat:
» » Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die Kollektor-Emitter-Spannung
» UCE
» » schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der
» » Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als
» wenn
» » nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung
» macht
» » sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der
» » Sättigungsbetrieb vermieden werden.
» »
» » Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
» »
» » -- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten bipolaren
» » Transistorgen fg 50 / 300 mhz
» » Naja ich frage trozdem lieber nach.
»
» ---
» meinst du milli mHz oder mega-hertz MHz ?
»
» Für HF-Anwendungen gibt es andere Typen von Transistoren, auch bipolare.
» Sind anders in der Material-zusammensetzung.
»
» Dann ist auch die Frage der Schaltleistung - Spannung Strom per Frequenz
» und Temperatur, - und noch mehr zu berücksichtigen.
» Da wäre u.a. der Parameter "Transitfequenz", der angibt wie hoch die
» Frequenz sein kann, bei der der Transistor gerade nicht mehr verstärkt.
» Das wäre dann sein Ende in der Bandbreite, in der er ein Signal vernünftig
» überträgt.
» http://de.wikipedia.org/wiki/Transitfrequenz
»
» Das was du da an einer Tabelle siehst ist nur ein Auszug von vielen
» Möglichen.
»
» Grüße
» Gerald
ich meinte MHz, sry.
Vllt habe ich vergessen hinzuzufügen, dass ich mit dem Transistor nichts verstärken will, eher schnell ein und ausschalten, eben eine pulsweitenmodulation - um mit dem Effektivwert(? glaube das hieß so) zb eine LED zu dimmen (ja ich weiss wie würde nicht viel Strom benötigen, sagen wir ich möcht etliche LED's dimmen )
Die Frequenz der PWM würde etwa 1MHz haben, damit man kein flakern sieht.
Ich weiss jetzt nicht ob mit diesen informationen deine Aussage noch stimmt bzw noch nötig ist - ich vergess manchmal details tut mir leid. |
sir_ask_alot
19.08.2009, 18:05
@ sir_ask_alot
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» Hi,
»
» Eine kurze Frage:
»
» Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz etwa
» 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
»
» Zitat:
» Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die Kollektor-Emitter-Spannung UCE
» schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der
» Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als wenn
» nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung macht
» sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der
» Sättigungsbetrieb vermieden werden.
»
» Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
»
» -- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten bipolaren
» Transistorgen fg 50 / 300 mhz
» Naja ich frage trozdem lieber nach.
Ach ich dussel bei meiner PWM ist die Frequenz 1 kHz und nicht 1MHz! |
Torsten

19.08.2009, 18:07
@ sir_ask_alot
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» Vllt habe ich vergessen hinzuzufügen, dass ich mit dem Transistor nichts
» verstärken will,
Doch willst Du. Oder soll der Basisstrom etwa genau so groß sein, wie der Kollektorstrom? Dann könntest Du den Transistor auch gleich weglassen.
» Die Frequenz der PWM würde etwa 1MHz haben, damit man kein flakern sieht.
Du scheinst noch jung zu sein und verdammt gute Augen zu haben.
1 kHz ist mehr als ausreichend.
Gruß
Torsten |
x y
19.08.2009, 18:16
@ sir_ask_alot
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» Ach ich dussel bei meiner PWM ist die Frequenz 1 kHz und nicht 1MHz!
NE555 mit 1MHz klappt auch nicht. |
sir_ask_alot
19.08.2009, 18:21
@ x y
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» » Ach ich dussel bei meiner PWM ist die Frequenz 1 kHz und nicht 1MHz!
»
» NE555 mit 1MHz klappt auch nicht.
hab ich gemerkt als ich nochmal nachgelesen habe, 500kHz ist max. |
Altgeselle

19.08.2009, 18:26
@ sir_ask_alot
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» » Hi,
» »
» » Eine kurze Frage:
» »
» » Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz etwa
» » 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
» »
» » Zitat:
» » Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die Kollektor-Emitter-Spannung
» UCE
» » schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der
» » Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als
» wenn
» » nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung
» macht
» » sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der
» » Sättigungsbetrieb vermieden werden.
» »
» » Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
» »
» » -- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten bipolaren
» » Transistorgen fg 50 / 300 mhz
» » Naja ich frage trozdem lieber nach.
»
»
» Ach ich dussel bei meiner PWM ist die Frequenz 1 kHz und nicht 1MHz!
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
Als Schalter für eine "hochfrequente" PWM von 1kHz
eignen sich sowohl Bipolar-Transistoren als auch MOSFETs. |
geralds

Wien, AT, 19.08.2009, 18:50
@ sir_ask_alot
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» » » Hi,
» » »
» » » Eine kurze Frage:
» » »
» » » Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz
» etwa
» » » 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
» » »
» » » Zitat:
» » » Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die
» Kollektor-Emitter-Spannung
» » UCE
» » » schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der
» » » Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als
» » wenn
» » » nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung
» » macht
» » » sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der
» » » Sättigungsbetrieb vermieden werden.
» » »
» » » Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
» » »
» » » -- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten
» bipolaren
» » » Transistorgen fg 50 / 300 mhz
» » » Naja ich frage trozdem lieber nach.
» »
» » ---
» » meinst du milli mHz oder mega-hertz MHz ?
» »
» » Für HF-Anwendungen gibt es andere Typen von Transistoren, auch
» bipolare.
» » Sind anders in der Material-zusammensetzung.
» »
» » Dann ist auch die Frage der Schaltleistung - Spannung Strom per
» Frequenz
» » und Temperatur, - und noch mehr zu berücksichtigen.
» » Da wäre u.a. der Parameter "Transitfequenz", der angibt wie hoch die
» » Frequenz sein kann, bei der der Transistor gerade nicht mehr verstärkt.
»
» » Das wäre dann sein Ende in der Bandbreite, in der er ein Signal
» vernünftig
» » überträgt.
» » http://de.wikipedia.org/wiki/Transitfrequenz
» »
» » Das was du da an einer Tabelle siehst ist nur ein Auszug von vielen
» » Möglichen.
» »
» » Grüße
» » Gerald
»
» ich meinte MHz, sry.
»
» Vllt habe ich vergessen hinzuzufügen, dass ich mit dem Transistor nichts
» verstärken will, eher schnell ein und ausschalten, eben eine
» pulsweitenmodulation - um mit dem Effektivwert(? glaube das hieß so) zb
» eine LED zu dimmen (ja ich weiss wie würde nicht viel Strom benötigen,
» sagen wir ich möcht etliche LED's dimmen )
»
» Die Frequenz der PWM würde etwa 1MHz haben, damit man kein flakern sieht.
»
» Ich weiss jetzt nicht ob mit diesen informationen deine Aussage noch
» stimmt bzw noch nötig ist - ich vergess manchmal details tut mir leid.
---
In dem Moment, wenn du einen Transistor nimmst, ob als Schalter und oder Verstärker
- verstärkt der Transistor.
Der Transistor wird ja ein / aus geschaltet. Das dauert, wie du richtig bemerktest.
Und die Zeit in der er arbeitet hast am Ausgang einen Arbeitspunkt, der zwischen
Strom und Spannung "jeden" Wert annehmen kann.
Bist in der Nähe des DC, ganz wenig Hz, wandert der Arbeitspunkt langsam.
Na mit HF entsprechend schneller bis der Transistor nicht mehr kann.
Daher ist es auch wichtig mit den richtig dimensionierten Widerständen
den Arbeitspunkt zu stabilieren, - fixieren sage ich mal.
Dabei muss der Arbeitpunkt immer im sicheren Arbeitsbereich sein.
Als Verstärker und auch als Schalter. Beginnend mit der Überlegung bei DC (Gleichspannung).
Das wäre die dauernde Belastung, mit der die Last auf den Transistor wirkt.
So folgend hat der Transistor irgendwo im schnellen Schaltvermögen sein Ende,
die Frequenz bei der am Ausgang noch ein wechselndes Signal sichtbar ist. bei seiner "Transit-Frequenz"
Darüber hinaus wird der Transistor wie ein komplexer Widerstand mit Diodencharakter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ersatzschaltungen_des_Bipolartransistors
Grüße
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |
sir_ask_alot
19.08.2009, 18:54
@ Altgeselle
|
Eignen sich MOSFET's bei "hochfrequenten" pwm? |
» » » Hi,
» » »
» » » Eine kurze Frage:
» » »
» » » Wenn einem der Ausgangsstrom einer NE555 pwm nicht genügt(frequenz
» etwa
» » » 1mHz), eignen sich laut ElKo Transistoren weniger gut.
» » »
» » » Zitat:
» » » Bei einem schnellen Schaltvorgang, wenn die
» Kollektor-Emitter-Spannung
» » UCE
» » » schnell wechseln muss. Dann muss der Transistor erst von der
» » » Ladungsträgerüberflutung freigeräumt werden. Das dauert länger, als
» » wenn
» » » nur wenige Ladungsträger über die Basis abfließen. Diese Verzögerung
» » macht
» » » sich bei hohen Schaltfrequenzen negativ bemerkbar. Dann sollte der
» » » Sättigungsbetrieb vermieden werden.
» » »
» » » Ein MOSFET sollte eigendlich dafür besser geeignet sein oder?
» » »
» » » -- Ich hab eben die Tabelle gesehen, da steht bei den meisten
» bipolaren
» » » Transistorgen fg 50 / 300 mhz
» » » Naja ich frage trozdem lieber nach.
» »
» »
» » Ach ich dussel bei meiner PWM ist die Frequenz 1 kHz und nicht 1MHz!
»
» Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
» Als Schalter für eine "hochfrequente" PWM von 1kHz
» eignen sich sowohl Bipolar-Transistoren als auch MOSFETs.
nice, danke an alle! |