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buben82(R)

13.08.2009,
19:36
 

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern? (Elektronik)

Möchte mal wissen, warum der Ausgangsstrom bei einem Frequenzumrichter größer ist als der Eingangsstrom?
Hängt das mit der Anpassung von Spannung und Frequenz zusammen?

Würd mich freuen, wenn sich hier jamand mit FU´s auskennt.

Zwinkerle(R)

13.08.2009,
19:44

@ buben82

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» Möchte mal wissen, warum der Ausgangsstrom bei einem Frequenzumrichter
» größer ist als der Eingangsstrom?

Das ist garantiert nur dann der Fall, wenn die Ausgangsspannung kleiner als die Eingangsspannung ist. Stichwort: Energieerhaltung. Dabei dürfte Ausgangsleistung (U*I*cos phi)= Eingangsleistung (U*I*cos phi) * Wirkungsgrad sein. Die Ausgangsleistung ist also immer kleiner als die Eingangsleistung. Jedenfalls in diesem bekannten Universum ;)

--
Don't feed Trolls!!!

x y

13.08.2009,
20:34

@ Zwinkerle

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» Die Ausgangsleistung ist also immer kleiner als die
» Eingangsleistung.

Das beste Gegenbeispiel sind PC-Brüllwürfel.


» Jedenfalls in diesem bekannten Universum ;)

Ja, die Werbetexter sind nicht aus diesem Universum.

buben82!

13.08.2009,
21:09

@ Zwinkerle

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» » Möchte mal wissen, warum der Ausgangsstrom bei einem Frequenzumrichter
» » größer ist als der Eingangsstrom?
»
» Das ist garantiert nur dann der Fall, wenn die Ausgangsspannung kleiner
» als die Eingangsspannung ist. Stichwort: Energieerhaltung. Dabei dürfte
» Ausgangsleistung (U*I*cos phi)= Eingangsleistung (U*I*cos phi) *
» Wirkungsgrad sein. Die Ausgangsleistung ist also immer kleiner als die
» Eingangsleistung. Jedenfalls in diesem bekannten Universum ;)

Der Frequenzumrichter ändert doch die Frequenz der Spannung, damit sinkt doch die Spannung automatisch oder???
Wenn ich von 50Hz auf 25Hz senke, hab ich doch nur noch 200V am Drehstromnetz?? Oder kann der Umrichter Spannungen unabhängig von der Frequenz regeln??

x y

13.08.2009,
21:17

@ buben82!

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» Der Frequenzumrichter ändert doch die Frequenz der Spannung, damit sinkt
» doch die Spannung automatisch oder???

Nein.

Zwinkerle(R)

13.08.2009,
21:45

@ buben82!

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» Der Frequenzumrichter ändert doch die Frequenz der Spannung, damit sinkt
» doch die Spannung automatisch oder???
Wurde schon verneint.

» Wenn ich von 50Hz auf 25Hz senke, hab ich doch nur noch 200V am
» Drehstromnetz??
Nö, man kann normaler Weise beides getrennt verstellen, in Grenzen.

» Oder kann der Umrichter Spannungen unabhängig von der
» Frequenz regeln??
Ja

--
Don't feed Trolls!!!

Stephan_

14.08.2009,
01:11

@ buben82!

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» Der Frequenzumrichter ändert doch die Frequenz der Spannung, damit sinkt
» doch die Spannung automatisch oder???
» Wenn ich von 50Hz auf 25Hz senke, hab ich doch nur noch 200V am
» Drehstromnetz?? Oder kann der Umrichter Spannungen unabhängig von der
» Frequenz regeln??

Frequenz und Spannung sind zwei unterschiedliche Dinge.
Die Spannung ist vorgegeben(oder wird im FU eingestellt),
die Frequenz beschreibt nur die Anzahl der Perioden
pro Zeit. 1Hz= eine Periode in einer Sekunde.

Blacki

14.08.2009,
10:01

@ buben82!

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» Der Frequenzumrichter ändert doch die Frequenz der Spannung, damit sinkt
» doch die Spannung automatisch oder???


Nein.
Die Spannung (z.B. deine 230V) sind ein Effektivwert der Sinuskurve. D.h. die im Durchschnitt anliegende Spannung.


» Wenn ich von 50Hz auf 25Hz senke, hab ich doch nur noch 200V am
» Drehstromnetz??

Die Spitzenwerte der Sinuskurve bleiben undverwändert, nur die Länge der Periode ändert sich.
Bei 50 Hertz dauert 1 Periode (von 0 auf pos Maxwert auf neg. Maxwert und wieder auf 0) 20mS.
bei 25 Hertz dauert sie 40mS. jedoch der Durchschnitt bleibt unverändert, da sich ja die gesammte Periode "streckt".

Das ganze ist jetzt recht einfach und simple erklärt, kommt aber im Großen und Ganzen hin

Mfg

Mfg

buben891

15.08.2009,
11:32

@ Stephan_

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» » Der Frequenzumrichter ändert doch die Frequenz der Spannung, damit sinkt
» » doch die Spannung automatisch oder???
» » Wenn ich von 50Hz auf 25Hz senke, hab ich doch nur noch 200V am
» » Drehstromnetz?? Oder kann der Umrichter Spannungen unabhängig von der
» » Frequenz regeln??
»
» Frequenz und Spannung sind zwei unterschiedliche Dinge.
» Die Spannung ist vorgegeben(oder wird im FU eingestellt),
» die Frequenz beschreibt nur die Anzahl der Perioden
» pro Zeit. 1Hz= eine Periode in einer Sekunde.

Ich hab doch aber eine Rechteckfrequenz und je länger die Pausenzeiten der Frequenz desto niedriger die efektive Spannung. So wir doch die Spannung beim Fu geregelt oder weißt du was Anderes?Ich kenn es so aus dem Lehrbuch.

buben892

15.08.2009,
11:51

@ Blacki

Ausgansstrom, Eingangsstrom bei Frequenzumrichtern?

» » Der Frequenzumrichter ändert doch die Frequenz der Spannung, damit sinkt
» » doch die Spannung automatisch oder???
»
»
» Nein.
» Die Spannung (z.B. deine 230V) sind ein Effektivwert der Sinuskurve. D.h.
» die im Durchschnitt anliegende Spannung.
»
»
» » Wenn ich von 50Hz auf 25Hz senke, hab ich doch nur noch 200V am
» » Drehstromnetz??
»
» Die Spitzenwerte der Sinuskurve bleiben undverwändert, nur die Länge der
» Periode ändert sich.
» Bei 50 Hertz dauert 1 Periode (von 0 auf pos Maxwert auf neg. Maxwert und
» wieder auf 0) 20mS.
» bei 25 Hertz dauert sie 40mS. jedoch der Durchschnitt bleibt unverändert,
» da sich ja die gesammte Periode "streckt".
»
» Das ganze ist jetzt recht einfach und simple erklärt, kommt aber im Großen
» und Ganzen hin
»
» Mfg
»
» Mfg

Ich komm durcheinander. Du kennst Einpulsgleichrichter und Zweipuls.Bei einpuls hast du sag ich mal 50hz und 50V am Ausgang (als Beispiel je nach dem was du anlegst). Und beim zweipuls die doppelte Freguenz und dadurch auch doppelte effektive spannung.Aber wenn ich dich richtig verstehe stimmt der Vergleich nicht, weil bei Einpulsgleichrichtung die Periode komplett aussetzt und die Spannung dann für diese Zeit null ist. Also sich aus diesem Zusammenhang auch der Effektivwert ändern muss oder?
Jo und deshalb geht der Spaß über Rechteckimpulse(Pulsweitenmodulation) man setz einfach die Impulszeit runter und macht die Pausen länger und schon ist die Spannung niedriger oder?