Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

Dominik R.

11.08.2009,
18:04
 

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie (Elektronik)

Hi...
Ich habe ein Problem mit einem Frequenzumrichter. Ich verwende ihn mit
10V und etwa 5A und Frequenzen zwischen 0 und 20Hz.

Nun will ich eine eigene U/f-Kennlinie programmieren. Denn die Spannung
soll unabhängig von der Frequenz immer konstant bleiben. Doch sobald ich
diese Kennlinie über P1300 in Betrieb nehme fangen die Probleme an:

Der fliessende Strom wird 10mal höher als tatsächlich angegeben, eine
Fehlerstrommeldung wird ausgegeben, die Spannung wird heruntergeregelt
und da die programmierte Kennlinie noch überhaupt nicht funktioniert
wird auch die maximal mögliche Frequenz kleiner.


Wo soll ich den Fehler suchen, liegt es wirklich an der etwas
ungewöhnlichen Betriebsumgebung, wie der Support behauptet?


Grüsse
Noooooooooos

x y

11.08.2009,
18:23

@ Dominik R.

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Ich habe ein Problem mit einem Frequenzumrichter.

Ja was denn für einer?


» Ich verwende ihn mit
» 10V und etwa 5A und Frequenzen zwischen 0 und 20Hz.

Und was benötigt so ungewöhnliche Betriebsbedingungen?

Dominik R.

11.08.2009,
18:40

@ x y

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Ja was denn für einer?
Siemens Sinamics G110

» Und was benötigt so ungewöhnliche Betriebsbedingungen?
Ich betreibe damit keinen "Orginal"-Motor sondern eine eigen Konstruktion aus Spulen. Da diese nicht soviel Draht dran haben dachte ich, setz ich einfach die Spannung herunter, damit der Strom nicht allzu hoch wird. Das ganze soll sich nicht zu schnell bewegen, also dachte ich setzt ich einfach die Frequenz herunter...

Gruss
Dominik

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
11.08.2009,
19:03

@ Dominik R.

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

Hallo

Funktioniert es denn mit einer "normalen" vergleichbaren Last? z.B. 1KW Baustrahler.

Theo

Dominik R.

11.08.2009,
19:11

@ Theo

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Funktioniert es denn mit einer "normalen" vergleichbaren Last? z.B. 1KW
» Baustrahler.
Sorry, ich vergas zu erwähnen, dass es sich um einen 3-Phasen Frequenzumrichter geht. Also so schnell mal was anderes testweise anschliessen geht nicht so gut.

Ich kann lediglich sagen, dass der Fehler entsteht, sobald ich P1300 zur Umstellung der Regelungsart auf 3 stelle, vorher nicht.

Gruss
Dominik

x y

11.08.2009,
22:05

@ Dominik R.

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Siemens Sinamics G110

Gibts denn einen direkten Link zur Bedienungsanleitung?


» Ich betreibe damit keinen "Orginal"-Motor sondern eine eigen Konstruktion
» aus Spulen. Da diese nicht soviel Draht dran haben dachte ich, setz ich
» einfach die Spannung herunter, damit der Strom nicht allzu hoch wird. Das
» ganze soll sich nicht zu schnell bewegen, also dachte ich setzt ich
» einfach die Frequenz herunter...

Und du hast die Kenndaten deiner Konstruktion berechnet/gemessen?

Dominik R.

11.08.2009,
22:59

@ x y

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Gibts denn einen direkten Link zur Bedienungsanleitung?
Ich hab die Kompaktanleitung sowie die detaillierte Parameterliste angehängt.

» Und du hast die Kenndaten deiner Konstruktion berechnet/gemessen?
Naja...Kenndaten, ich habe einfach den ohmschen Widerstand berechnet. Induktivität habe ich vernachlässigt, da das ganze ein Linearmotor ist also keine kompakten Spulen und sowieso mit relativ niedriger Frequenz betrieben wird.


Gruss
Dominik

x y

11.08.2009,
23:06

@ Dominik R.

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Ich hab die Kompaktanleitung sowie die detaillierte Parameterliste
» angehängt.

Wird wohl mehr als 150kB gewesen sein.


» Naja...Kenndaten, ich habe einfach den ohmschen Widerstand berechnet.
» Induktivität habe ich vernachlässigt, da das ganze ein Linearmotor ist
» also keine kompakten Spulen und sowieso mit relativ niedriger Frequenz
» betrieben wird.

Ähm, Motor bleibt Motor.

Dominik R.

11.08.2009,
23:50

@ x y

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Wird wohl mehr als 150kB gewesen sein.
Dann wirst du es hier finden: http://webere.we.funpic.de/Kompaktanleitung.pdf und http://webere.we.funpic.de/Parameterliste.pdf

» Ähm, Motor bleibt Motor.
Kannst du mir das evt. etwas näher ausführen...Was versteh ich falsch?


Gruss
Dominik

x y

12.08.2009,
10:45

@ Dominik R.

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

» Kannst du mir das evt. etwas näher ausführen...Was versteh ich falsch?

Wenn du dem Umrichter die falschen Motorparameter gibst, versucht der u.U. recht vergeblich den Motor zu magnetisieren, klappt aber nicht.

Ich schau mir im Laufe des Tages mal an, wie das bei der Spielzeugkiste ;-) gelöst ist.

Dominik R.

12.08.2009,
15:55

@ x y

Problem bei Frequenzumrichter mit eigener U/f-Kennlinie

OK...Ich werde also von einer linear steigenden U/f-Kennlinie ausgehen und diese in kleinen Frequenzen durch die Spannungsanhebung kompensieren.

Dazu eine Frage. Warum ist diese Spannungsanhebung in höheren Frequenzen nicht mehr nötig (z.B. im Sinne einer Achsenverschiebung)? Wirkt der ohmsche Widerstand in hohen Frequenzen wengier bzw. gar nicht mehr?

Auf Seite 74 der Parameterliste (Parameter 1310) ist in ein Diagramm der Graph der Spannungsanhebung eingetragen. Ich kann leider nur nicht ganz erschliessen was das genau für einen Funktion ist und wie ich sie mit den 2 Parametern (P1310=V-ConBoost,100 und P1316=f-Boost,end) definieren kann.


Gruss
Dominik