Die Rotorzeitkonstante (wichtig für feldorientierte Regelung) läßt sich bei Asynchronmaschinen mit Kurzschlußläufer bekanntlich schlecht messen. Jetzt bin ich auf ein Dokument gestoßen, wo sich verblüffend einfach die Rotorzeitkonstante aus dem Oszillogramm ablesen/bestimmen läßt:
http://www1.iem.rwth-aachen.de/uploads/805/1838/asm-fo-de.pdf
(S. 12 u. 15)
Das will ich mal "Ausschaltversuch" nennen. Unser Prof für Antriebs- und Regelungstechnik meint, daß das so einfach gar nicht ginge. Die Formel müßte also fehlerhaft sein.
Ich habe mal die Rotorzeitkonstante einer ASM durch Ermittlung der Ersatzschaltbildparameter berechnet (123 ms). Vergleichsweise erhalte ich im Oszillogramm beim "Ausschaltversuch" stark abweichende 280 ms.
Wer kennt sich aus und kann sagen, ob die im Dokument genannte Formel verwendbar/richtig ist? |