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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus (Elektronik)
Wie immer steckt der Teufel im Detail und die möglichen Probleme sind vielfältig müssen aber nicht immer auftreten:
Materialermüdung: Risse in Rohren, Schweißnähten und Verbindungsstücken
Defekte Bauteile: Zerstörung von Druckminderern, Dichtungen oder Zählern
Geräusche: Laute, metallische Schläge oder ein langanhaltendes Vibrieren, das sich über den Körperschall im gesamten Gebäude ausbreitet.
Gerade bei Billigware aus dem Baumarkt habe ich so meine Bedenken, auch wenn ich sie selbst einsetze.
Ich beobachte die Folge von Wasserschlägen auch an Bewegungen an Flexleitungen zur Spüle.
Körperschall ist heutzutage gerne ein Thema. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern. Ob man da mittlerweile zu überempfindlich geworden ist?
Andererseits werden immer wieder neue Produktfamilien entwickelt die Probleme von vorneherein reduzieren. Meine Grundrohre habe ich daher mit grünen Rohren erstellt.
Beim ausschachten entdeckte ich jahrelang unbemerkt geblieben defekte, orange farbige KG-Rohre. Dementsprechend war das Erdreich von Fäkalienwasser durchtränkt. Da händisch zu arbeiten war ekelig.
Und natürlich ist es mir mittlerweile fast egal, ob die verbauten Teile 50 oder 100 Jahre überleben. Ich werde nicht mehr so alt. Und meinem Nachbesitzer hinterlasse ich eine umfangreichere Dokumentation als ich sie bekam. Also alles gut. Der weg ist das Ziel. Mir macht es Spass mich in neue Materie einzuarbeiten, theoretisch und praktisch.
Wie heißt es zudem so nett: 5 Ärzte 5 Meinungen - das gilt auch fürs Handwerk und anderes.
Gruß
Ralf
» Gerade eben beim Spülen ist mir aufgefallen, dass ein Einhebel-Mischer,
» wenn man ihn schnell schließt, ebenfalls Druckstöße verursachen kann. Es
» ist aber davon auszugehen, dass heutige Wasserinstallationen das locker
» aushalten, denn Einhebelmischer sind der Normalfall. Hausanschlussleitungen
» werden heute fast ausnahmslos als PE-100-Leitungen in PN16 (16 bar)
» verlegt, als Lebensdauer gelten 100 Jahre. Die kommunalen Leitungen sind
» ebenfalls druckfest, ob Guss, Stahl oder PE. Ein Druckstoß wird demnach
» nur einen Schaden anrichten bei unsachgemäßer Installation oder maroden
» Leitungen. Und wenn's der Druckstoß nicht macht, dann der Zahn der Zeit.
» Das Hochwasser kommt dann halt später.
» Mit den alten Blei- und spröden Graugussleitungen mag das ebenfalls ein
» Problem gewesen sein, heute sicher nicht mehr. In den etwa 13 Jahren, wo
» ich mit der Materie zu tun hatte, ist mir kein Fall bekanntgeworden.
» Edit: Bei Bauwasserversorgungen werden vielfach Kugelhähne verwendet, auch
» in der Industrie.
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