Forum
"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus (Elektronik)
Hallo,
ja, der sensor im Keller ist ok. Höher im Schacht ist eher unsicher, wenn das Wasser aus irgendeinem Grund am Sensor vorbeiläuft. Ich habe im Keller (wo Wasxhmaschine, Trockner und ein Hebewerk stehen) mehrere Elektroden auf dem Boden direkt an der Wand liegen, alle parallel an einer Zweidrahtleitung. Als Die Elektroden bestehen aus Kleingehäusen, so etwa 1x2x3cm (geschätzt). In jeder Ecke ist eine M3-Schraube (VA-Stahl) durchgesteckt, unter Kopf und Mutter je eine Chassis-Beilagescheibe (also deutlich größer im Durmesser als die normale U-Scheibe). Elektrisch liegen die Schrauben diagonal auf gleichem Potential. Diese Kästchen mögen jetzt liegen wie sie wollen - es berühren immer mindestens zwei (gegenpolige) den Boden. Wichtig ist dabei, dass du mit Wechselspannung misst, also z.B. mit einem Rechtecksignal, über einen Kondensator ausgekoppelt. Mit Gleichspannung mag das zwar auch gehen, aber die Polarisation an den Elektroden wirkt dann wie ein Elko (je nach Elektrodenmaterial bis zu einigen µF, die Polarisationsschicht bricht irgendwo unter 5V durch - das Verhalten ist sehr variable, abhängig von Verschmutzung und Temperatur. Mit Wechselspannung hast du hingegen niedrige stabile Impedanzen mit relativ großer Messicherheit. Meine Messchaltung hatte in all den Jahren des Betriebes zwar noch keine Katastrophen zu verkünden, Fehlalarme gab es nur im Winter wenn durch getauten Schnee an Stiefeln usw. Tauwasser über den Boden floss. Zuweilen verirren sich im Frühjahr auch Molche durch das Kellerfenster in den Raum. Die laufen dann an der Wand entlang, irgendwann berühren sie die Elektroden und werden dann gerettet....Die Schaltung könnte ich raussuchen, da ich bis Ende der Woche unterwegs bin, klappt das aber erst am nächsten Wochende. Aber es gibt viele solcher Schaltungen, z. B. mit CMOS-Gattern.
Gesamter Thread:
