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DMX-Lichtsteuerung (Elektronik)
» Stell dir vor, du verlegst eine verlustfreie Leitung, von hier bis zum
» Mond. Der Strom fliesst mit Lichtgeschwindigkeit, braucht über 1 Sekunde
» bis zum Mond.
Der Strom fließt nicht mit Lichtgeschwindigkeit, die Leitung würde in Null komma nichts durchbrennen, so warm wird es der. Die Elektronen liegen elementar so nahe beieinander, dass die Elektronen dann auf dem Mond knapp über eine Sekunde später dort ihre Kraft ausüben. c=330.000km/s, Entfernung Erde-Mond=380.000km.
» Dort ist eine Lampe angeschlossen. Also fliesst Strom durch
» die Leitung zu der Lampe auf dem Mond. Dummerweise hat dort jemand das
» Licht ausgeschaltet. Nun kann der Strom dort nicht aufgebraucht werden,
» also fließt er wieder zurück.
häää?
» Aber wie ist die Stromstärke, die dort hin
» und her fließt? Sie wird durch die Daten der Leitung bestimmt. Jeder
» Leiter hat eine Induktivität und 2 Leitungen haben untereinander eine
» Kapazität. Beides zusammen bestimmt die Stromstärke in der gedachten
» Leitung zum Mond. Die Kapazität "will" sich aufladen, die Induktivität
» "will" das verhindern. Umso weiter der Abstand der beiden Leitungen ist,
» desto kleiner wird die Kapazität, umso dünner die Leiter sind, desto
» größer ist die Induktivität.
Je dünner die Leitung, um so größer ist die Fließgeschwindigkeit der Elektronen pro Zeiteinheit, bei gleicher Stromstärke.
» Es fließt ein Strom bestimmter Größe.
» Nach dem ohmschen Gesetz kann man aus Strom und Spannung den Widerstand
» berechnen. Das ist der Wellenwiderstand der Leitung. Er wird durch die
» mechanischen Daten der Leitung bestimmt. Dicke, Abstand, Isolation. Er ist
» unabhängig von der Länge der Leitung. Wenn ich die Leitung bis zum Mars
» verlängere, ändert sich am anfangs fließenden Strom garnichts.
Alles komisch, Deine Erklärungen hier
Am besten ist die Erklärung von Hartwig, was den Wellenwiderstand und so angeht.
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Matthes 
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