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Pspice: Drosselspule - Induktivität (Elektronik)
» » Werden zwei gleich Einzelinduktivitäten fest gekoppelt, so vervierfacht
» » sich die Gesamtinduktivität.
»
» Okay, aber die Frage ist ja immer noch, welcher Wert ist denn nun im
» Schaltplan typischerweise abgedruckt? Wie gesagt, da steht nur ein
» Induktivitätswert an der Drosselspule, nämlich 4,83µH. Ich nehme also an,
» das ist die Gesamtinduktivität der gekoppelten Spulen, nämlich Lges,k.
»
» Wenn
» Lges = L1+L2,
» und Lges sich durch Kopplung vervierfacht,
» dann gilt also für die Gesamtiniduktivität der gekoppelten Spulen
» Lges,k = 4*(L1+L2).
»
» Mit
» L1 = L2 = L
» und
» L1+L2 = 2*L
» folgt also
» Lges,k = 4*2*L = 8*L
» und damit wäre dann die Induktivität jeder einzelnen Spule
» L = Lges,k/8.
»
» Ich setzte also zwei Spulen mit einer Induktivität von jeweils
» L = 4,83µH/8 = 0,60375µH
» ein.
» Richtig?
»
» Und Pspice weiß dann durch den Kopplungsfaktor, dass es das alles wieder
» zurückrechnen darf?
Hallo AZE,
bei 2 gleichen ungekoppelten Induktivitäten verdoppelt sich die Gesamtinduktivität. Lges = 2*L
Bei 2 gleichen fest gekoppelten (k=1) Induktivitäten steigt die Gesamtinduktivität im Quadrat der Verdopplung.
Quadriert man eine Verdopplung, so erhält man das 4fache.
Für eine Gesamtinduktivität von 4,83uH benötigt man 2 fest gekoppelte (k=1) Induktivitäten von 1,21uH ( 4,83/4 =
1,21)
Wichtig ist die feste Kopplung k=1.
Die Frage war:
» welcher Wert ist denn nun im Schaltplan typischerweise abgedruckt?
Bei Drosselspulen ist immer die Gesamtinduktivität angegeben. Es ist in der Praxis nachträglich nicht mehr möglich 2 Einzeldrosseln mit einem Kopplungsfaktor k=1
zu verbinden. k=1 heißt, daß alle Feldlinien der einen Induktivität die andere Induktivität durchdringen.
Gruß Kendiman
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