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naja .... (Bauelemente)
» » » Elektor hat sich um 1970 herum mal hingesetzt und diese Schaltung
» etwas
» » » erweitert, ein Impedanzwandler vorne, einer hinten und heraus kam
» etwas
» » » das sie Mini-OPAMP genannt haben. Das Konstrukt konnte in den meisten
» » » bekannten OPAMP-Schaltungen verwendet werden wie ein OPAMP mit
» » » unsymmetrischer Versorgung und nur einem Eingang. Kostete aber nur
» den
» » » Bruchteil eines 709 oder gar 741.
» » » Das müßte alles im Elektor Jahrbuch 1970 oder 1972 nachzulesen sein.
» »
» » wo bekommt man denn den Schaltplan dafür her? Das Ding interessiert
» mich
» » echt.
»
» In der nächsten Leihbücherei?
Jawoll, beide - es gab noch einen Kollegen den sie Mikro-OPAMP nannten // Mini-OPAMP 4 Transistoren, Mikro-OPAMP 3 Transistoren // - sowie eine Handvoll Applikationen dazu vom Mischpult bis zum Video-Verstärker, denn einer der Vorteile ist das nur die Transistoren die Bandreite begrenzen und nicht wie beim einfachen OP-IC (741 und Kollegen) das bei gegebener Verstärkung unbeeinflußbare Verstärkungs-Bandbreiten-Produkt - sind im Heft 70 in Aufbau und Anwendung beschrieben. Heft 70 war eine frühe Mischform aus dem bekannten Halbleiterheft und den bekannten 30x Büchern im A4-Format.
» Ist heutzutage aber eigentlich ziemlich uninteressant,
» da ja inzwischen OPVs wesentlich billiger geworden sind.
Ja, heute gibt´s ja auf verschiedene Anwendungen spezialisierte OPAMP´s fertig zu kaufen und meistens so billig, daß sich ein Nachbasteln auf einfachem Niveau schon bezüglich der einzugehenden Kompromisse nicht lohnt. Immerhin haben diese Nachbauten weder den maximal hochohmigen Eingang, noch die "annähernd-unendlich"-Verstärkung und selbst der nichtinvertierende Eingang fehlt, es gibt nur den Invertierenden.
Gut klappen tut das trotzdem, ich hab damit schon um 1970 herum recht gut arbeitende Mischpulte, Mehrfachklangsteller usw. gebaut undzwar für einen winzigen Bruchteils des Preises den sie mit guten (naja welche waren damals schon besser als mittelmies) OPAMP´s erzeugt hätten. Selbst ein Kollektorgleichrichter (quasi-analog Audion, analog Anodengleichrichter) in herrlicher klangqualität im vergleich zum Üblichen und mit hoher Empfindlichkeit (reichte für Kurzwelle) an nur einem Schwingkreis war damit gut möglich und erbaute den Erbauer ![]()
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Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
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