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PTC an einer Relaisspule (Elektronik)
Hallo Triti,
ich habe auch mal viel mit Füllstandsmessungen herumprobiert. Wenn ich mich richtig erinnere, geht es bei Dir um die Überwachung eines Wasserbades.
Ich halte Deinen Aufbau für etwas kritisch, Materialwahl und Anordnung würde ich unter den Gesichtspunkten Zuverlässigkeit (Temperaturbeanspruchung des Materials und evtl. Verkalkung (Letzteres ist relevant bei Dauerbetrieb über 60° und kalhaltugem Wasser)) und Sicherheit (Kondenswasser und Kontakte/Leitungen) anders treffen. (Silikon ist kein "Wundermittel" - lege mal ein Stück Silikonschlauch längere Zeit in Wasser - es wird milchig-weiss, d. h. es nimmt Wasser auf, was die Isolierwirkung drastisch herabsetzt....) - Das ist aber natürlich auch eine Frage Deiner Anforderungen.
Der Schwimmer aus einer Getränkedose ist schon mal nicht schlecht, ich würde eine Dose aus Stahlblech nehmen und diese dicht zulöten, evtl. leicht evakuieren um durch die Temperatur keinen zu hohen Innendruck zu bekommen. Als einfache Alternative könnte ich mit noch Kork vorstellen - ist recht hitzebeständig und einfach erhältlich.
Den Schwimmer würde ich an einem Hebel befestigen, dessen Drehpunkt außerhalb des Einflußes des Wasserbades liegt (Spritzwasser, Dampf, Temperatur). Vom Schwimmer jenseits des Lagerpunktes würde ich dann einen einfachen Magneten und Reedschalter unter einer Abdeckung anordnen.
So erreichst Du eine gute räumliche Trennung der unterschiedlichen Komponenten. Der Hebel macht das System unempfindlicher gegen Reibung - oder der Schwimmer kann kleiner ausfallen.....
Viele Grüße
Hartwig
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