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A-Verstärker Spule statt kollektorwiderstand (Schaltungstechnik)

verfasst von Harald Wilhelms(R) E-Mail, 17.06.2011, 10:47 Uhr

» Hallo liebes Elko,
»
» Vorab ich hab vor einen a-Verstärker zu bauen, der als Vorstufe dienen soll.

Vorstufen baut man praktisch immer als A-Verstärker.

» Ich habe ein Audio Signal dass im mv Bereich liegt und möchte dieses
» durch diese Vorstufe auf einige Volt bringen.

Solch grosse Verstärkung verteilt man bessser auf
zwei Stufen.

» um dann später mit einem D
» Verstärker dieses Signal zur pwm Erzeugung nutzen.
»
» Habe diese Vorstufe in
» multisim aufgebaut, habe dann einfach mal zu testzwecken den
» kollektorwiderstand durch eine Spule ersetzt. Und ich bekam eine hoehre
» Spannungsverstärkung raus.

Das ist klar; je grösser der Kollektorwiderstand,
desto grösser die Verstärkung. Allerdings haben
reale Induktivitäten im Gegensatz zu simulierten
einige negative Eigenschaften, z.B. die Sättigung
durch Gleichstrom. Deshalb benutzt man sie nur in
Ausnahmefällen als Arbeitswiderstand. Eine dieser
Ausnahmen sind Endstufen in NF-Röhrenverstärker.

In Transistorschaltungen nimmt man dagegen gern
Stromquellen als Arbeitswiderstand. Das macht man
insbesondere gern in Operationsverstärkern, weil
es dort schwierig ist, grosse Kollektorwiderstände
zu verwirklichen. So kann man auch hier grosse
Verstärkungen in einer Stufe erzielen.
Gruss
Harald



Gesamter Thread:

A-Verstärker Spule statt kollektorwiderstand - Esel, 17.06.2011, 06:54
A-Verstärker Spule statt kollektorwiderstand - Harald Wilhelms(R), 17.06.2011, 10:47
A-Verstärker Spule statt kollektorwiderstand - schaerer(R), 17.06.2011, 11:51
A-Verstärker Spule statt kollektorwiderstand - Esel, 17.06.2011, 15:25
A-Verstärker Spule statt kollektorwiderstand - schaerer(R), 17.06.2011, 15:42