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Probleme mit Funkübertragung bei Phasenanschnittssteuerung (Elektronik)
» » Diese UP-Dose ist aber nicht aus Metall, oder?
» Nein, aus Plastik
»
» » Hmm, ich glaub schon, wir haben das Problem. Bei dieser hohen
» » Trägerfrequenz ist die kapazitive Kopplung zwischen Antenne und dem
» » hochfrequenten "Gegengewicht" des Empfaengers, an der auch die
» » Netzzuführung wirkt, zu gross.
» »
» » Lösung: Der Antennendraht muss viel weiter vorne, möglichst weit weg
» von
» » der gesamten Elektrik liegen, sonst ist die Empfangsdämpfung viel zu
» » stark.
» Gibt es noch eine andere Möglichkeit, du hattest von einem Kondensator in
» der Einspeisung des Empfängers gesprochen,
Weisst Du, es geht dabei ganz einfach darum, dass die ganze Schaltung mit dem Empfaenger an der Speisung hf-mässig so abgeblockt ist, dass fuer den Empfänger hf-mässig die Speisung mit einer Quellimpedanz als ideal 0 Ohm erscheint. Und das macht man sinnvollerweise mit keramischen Kondensatoren. Wenn es dies aber in der gekauften Einheit von Conrad bereits (hoffentlich) hat, bringt es nichts mehr, selbst so ein Kondensator hinzulöten.
» weil es extrem schwierig ist
» die Antenne von der Elektronik und von den Spannungsführenden Zuleitungen
» fernzuhalten.
Dann ist die Empfangsdämfung, gerade bei so hohen Frequenzen, nur natürlich. Anders gesagt, Du legst Dich mit der Physik an und da kannst Du schlichtweg nicht gewinnen.
» Alles ist extrem eng zusammen, der Dosendurchmesser ist nur
» 55mm, meine gesamte Platine mit allen Komponenten nur 22mm hoch. Ich kenne
» mich mit der Funktechnik nicht genug aus, kann man die Netzführung und den
» Empfänger nicht noch irgendwie anders trennen?
Wichtig ist primär, dass die Antenne möglichst frei ist von kapazitiven Lasten, wie das auch immer räumlich bewerkstelligt wird.
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Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
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