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Steckerleiste (Elektronik)
» In einer PC-Zeitschrift gefunden:
» "Durch das Abschalten über die Leiste leiden die Netzteile der einzelnen
» Geräten: Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Monitor eines Tages nicht
» mehr anspringt. Ein Netzteiltausch rechnet sich hier meist nicht, da die
» Netzteile bei Monitoren intern verbaut sind und Sie das ganze Gerät zur
» Reparatur einschicken müssten.
» Auch Tintenstrahldrucker reagieren empfindlich: Werden sie über die
» Steckerleiste ausgeschaltet, können die Druckköpfe nicht mehr in die
» vorgesehene Parkposition fahren, was beim Ausschalten am Gerät sonst immer
» noch erfolgt. Die Folge sind schnell austrocknende Tintenpatronen."
»
» Meistens werden heute Schaltnetzteile verwendet.
» Gilt der Ratschlag auch für Geräte, die sich im standby Modus befinden
» (z.B LCD Monitore)
» Welche technische Begründung gibt es für den zitierten
» Ratschlag.
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Hallo nagus,
Kurz mal, "standby" hat mit den unterschiedlichen Gerätetypen oft andere Bedeutung.
Bei PC ist "standby" ein kontrolliertes Runterfahren des Systems bis auf die minimale Hardware.
Das BS speichert die letzte Aktion, legt die Festplatte in den Schlafmodus und fährt den PC soweit runter, dass der wieder via der eingestellten BIOS Funktion zB hochfahren in den letzten Stand mittels Tastatur, oder remote, wie auch immer.....;
Damit wird gewährleistet, dass der PC nicht dauernd auf auf volle Leistung arbeitet.
Bei Laptops ist noch die Möglichkeit, den Ort im Standbymodus zu wechseln, und man kann von dort wieder weiter arbeiten.
Wird die Stromversorgung weggenommen, bleibt diese Aktion ja als die letzte gespeichert, auf der Platte, und damit fährt dann das System wieder hoch.
Es kommt also immer darauf an, welche Aktion als die Letzte für den nächsten Start gespeichert wurde.
Wennst nun aber im vollen Betrieb den Strom wegnimmst, kommt das einem Stromausfall gleich, und das System stürzt ab. Mit etwas Glück waren vielleicht irgendwie die Systemaktionen des BS im "pagefile.sys" zwischengelagert, aber eben nicht alles, der meiste Teil ist im Arbeitsspeicher (RAM). Damit wird das BS beim nächsten Neustart inkonsistent. Die letzten Aktionen gehen verloren. Das BS versucht dann die letzten Aktionen von vor dem Stromausfall zu rekunstruieren, was es natürlich nicht ganz schaffen kann.
-- Im pagefile.sys und im Temp Verzeichnis bleiben dann die Programm bzw. Daten Fragmente zurück.
Das kann dann vielleicht zu Querverknüpfungen beim nächsten Arbeiten führen, die dann das BS beim sauberen Ausführen behindern.
Ich räume regelmäßig die Temp, System Volume, Internet Temp, usw. aus.
=>
Fahre also immer kontrolliert runter, verwende eine USV, die hilft, dass das Downfahren sicher funktioniert.
-> Beim Monitor ist "standy" anders. Da ist nur das Netzteil teilweise! aktiv, d.h. nicht ganz eingeschaltet.
Da ist eben nur der Teil zum schnellen Neustarten aktiv, der Rest vom Gerät ist tatsächlich ausgeschaltet.
Daher ist ein Stromausfall, auch das Steckerziehen ist das selbige, kein Problem. Ein Problem könnte sein, wenn ein Röhrengerät im vollen Betrieb ab- und sofort wieder eingeschaltet wird. Der Inrush (Einschaltstromstoß) kann aufschaukeln. Das wird aber bei moderneren Geräten mit entsprechenden Aufbauten im Netzteil aufgefangen.
Ähnlich könnte es bei Geräten (Maschinen) sein, die mechanische Bewegungen ausführen, wie Motore, Hebearme, etc.. Da muss auf Sicherheit geachtet werden, da sollte man wissen wann ist abgeschaltet, oder wann in Bereitschaft "standby".
In anderen Systemen ist "standby" wieder was Anderes. ==> Ein Bereithalten für eine folgende Aktion.
Und "Stand - by" kann unter Umständen eine Härte werden,
Frage mal deine Freundin / Freund:
.
Gruss
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
Feigling!"
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