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Sel(R)

E-Mail

Radebeul,
06.10.2021,
18:00
(editiert von Sel
am 06.10.2021 um 18:03)
 

Gedanken zu einem analogen Multimeter (Bj. ca. 1965) (Elektronik)

Mir flatterte vor Kurzem ein Multimeter der Firma AEG (Vielfachmesser UM) auf meinen Bastelplatz.



Nach einer Reinigung (innen und außen), welche wirklich viel Arbeit machte, unterzog ich das Teil einem ausführlichen Test. Und siehe da, die im Handbuch (ja das war auch da und eine Ledertasche für dieses Multimeter) angegebenen Werte und Toleranzen wurden eingehalten, teilweise übertroffen. Und das nach 55 Jahren! Das sollen die heutigen digitalen Kumpels mal nachmachen!

Die 2. Buchse von links habe ich nachgerüstet. Vorher war da nix. Ich schaltete einen Vorwiderstand von 300MOhm dran, dick und supersicher isoliert. Somit habe ich ohne Tastkopf einen zusätzlichen Meßbereich bis 3kV geschaffen. Natürlich heißt es Pfoten in den Bunker beim messen, das Berühren des Meßgerätes ist auf jeden Fall zu unterlassen in diesem Meßbereich.

Technische Daten:



Soweit passt das Gerät jetzt schon viel besser zu meiner Basteltätigkeit. Das Meßgerät bietet 1% Genauigkeit, völlig ausreichend. Und es braucht keine Batterie :-D trotz hervorragender technischer Daten für einen Analogen. Mich hatte das Gerät in der Bucht 20 Euronen gekostet (incl. Versand), ein meiner Meinung nach sehr guter Preis. Ich habe noch ein paar Erweiterungen in Form von Tastköpfen vor, innen drinnen ist kaum noch Platz. Aber dazu später...

LG Sel

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Ich bin ein Elektronikbastler, der ab und zu ein paar Informationen sucht ...

ickke

E-Mail

06.10.2021,
18:07

@ Sel

Gedanken zu einem analogen Multimeter (Bj. ca. 1965)

Widerstandsmessung ohne Batterie? Oder verstehe ich was falsch?

Sel(R)

E-Mail

Radebeul,
06.10.2021,
18:36
(editiert von Sel
am 06.10.2021 um 18:52)


@ ickke

Gedanken zu einem analogen Multimeter (Bj. ca. 1965)

» Widerstandsmessung ohne Batterie?

Dazu gab es ein anklemmbares Vorschaltgerät. Habe ich allerdings noch nie gesehen bei Ebay und Konsorten. Auch gibts für dieses Meßgerät Vorschaltgeräte für höhere Ströme oder Spannungen. Es ist und bleibt jedoch ein Gerät nur für Gleichspannung oder Gleichstrom.

Häufig gibts das Gerät zu Mondpreisen in der Bucht in der unempfindlicheren Variante, also minimal 100uA oder 60uA. Meine Variante mit 10uA ist echt eine Rarität. Sind sicher nicht viele davon in freier Wildbahn unterwegs. Sicher war dieses Meßgerät damals auch nicht grade preiswert.

Edit:
Diese "unempfindlichen" Meßgeräte haben im Strommeßbereich einen kleineren Durchgangswiderstand. Das bedeutet rund 30% weniger Spannungsabfall bei der Strommessung. Ich kanns verschmerzen, denn meine digitalen Meßgeräte (mittlere Preisklasse) "glänzen" da mit Werten im einstelligen Ohmbereich! Völlig unverständlich.

LG Sel

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Ich bin ein Elektronikbastler, der ab und zu ein paar Informationen sucht ...