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schaerer(R)

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Zürich (Schweiz),
11.09.2020,
18:29
(editiert von schaerer
am 11.09.2020 um 20:20)
 

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN (Computertechnik)

Neuromorphes Computing als Zukunft der künstlichen Intelligenz.

Interessanter Beitrag aus "ALL-ELECTRONICS.DE".

Die einleitenden Worte zum Beitrag kopiert:

Deep-Learning-Techniken haben ihre Überlegenheit im KI-Bereich bewiesen.
Ein Wettlauf um die Entwicklung neuer ICs für Deep Learning und Inferenz
hat begonnen:
für HPC, Server oder Edge-Anwendungen.

Hier der Link:
. . . . . https://www.all-electronics.de/neuromorphes-computing-als-zukunft-der-kuenstlichen-intelligenz/
P.S.
Das Wort DISRUPTION war mir unbekannt. Hier aus dem Wiki:

"Disruptive Technologien sind Innovationen,
die die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie,
eines bestehenden Produkts oder einer bestehenden
Dienstleistung ersetzen oder diese vollständig vom Markt verdrängen und die Investitionen der..."

Mehr dazu mit vollständiger Theorie im Wiki unter diesem Begriff.

Allfällige Fragen an mich zu richten sind zwecklos. Das ist für mich absolutes Neuland. Ich werde im Laufe der Zeit immer wieder mal etwas zu diesem Thema lesen. Wenn dies andere Leser hier auch tun - oder es gibt Leser die sich auf diesem Gebiet auskennen - , könnte es gelegentlich interessante Diskussionen geben.

Ich wünsche allseits ein schönes Wochenende.

--
Gruss
Thomas

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http://tinyurl.com/timerbuch
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
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Wolfgang Horejsi(R)

16.09.2020,
21:17

@ ollanner

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» Glaube der Fahrradcomputer am Lenker ist wohl langsam dabei durch
» Smartwatches am Handegelenk und dem Smartphone in der Tasche abgelöst zu
» werden, oder?

Neulich hatte ich noch einen Fahrradcomputer am Motorrad.

ollanner(R)

16.09.2020,
18:26

@ Wolfgang Horejsi

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

Glaube der Fahrradcomputer am Lenker ist wohl langsam dabei durch Smartwatches am Handegelenk und dem Smartphone in der Tasche abgelöst zu werden, oder?

--
Gruß
Der Ollanner

Wolfgang Horejsi(R)

16.09.2020,
07:32

@ Sel

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» Ich denke da nur an diese Teile, die sich "Fahrradcomputer" nennen
» (Geschwindigkeit, Kilometerzähler, Uhrzeit, vielleicht noch Trittfrequenz
» und Herzfrequenz). Wie versprach mal eine Werbung? Geballte Kompetenz auf
» kleinem Raum.... Muhahahaha!
» Natürlich gibts auch Teile, die die Bezeichnung "Computer" verdienen, z.B.
» solche mit Navi drin. Aber Intelligenz? Nö.

Wenn ich an die ersten Computer denke, und damit meine ich nicht Produkte des Hernn Zuse, sondern Computer, die ich in der Hand hatte - SC/MP Lernsystem von Christiani - dann hat der Fahrradcomputer vermutlich mehr Rechenleistung und mehr Speicher.

Sel(R)

Radebeul,
16.09.2020,
07:20

@ Steffen

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» » » Ich halte den Regensensor an meinem Fahrzeug schon für ziemlich
» » » intelligent.:-D :-D
» »
» » Der Regensensor an meinem ehemaligen Skoda Octavia 1U5 war ziemlich
» debil.
» » Entewder übereifrig oder träge wie eine Schlaftablette.
»
» Joa, das war ja auch eher ironisch gemeint.
» Aber auch eine Antwort nach der Frage der Intelligenz. Heute wird ja aller
» Schnickschnack mit "intelligenter Steuerung" benannt.
» :-D :-D

Ich denke da nur an diese Teile, die sich "Fahrradcomputer" nennen (Geschwindigkeit, Kilometerzähler, Uhrzeit, vielleicht noch Trittfrequenz und Herzfrequenz). Wie versprach mal eine Werbung? Geballte Kompetenz auf kleinem Raum.... Muhahahaha!
Natürlich gibts auch Teile, die die Bezeichnung "Computer" verdienen, z.B. solche mit Navi drin. Aber Intelligenz? Nö.

LG Sel

--
******************************************
Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

Steffen

15.09.2020,
22:21

@ ollanner

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» » Ich halte den Regensensor an meinem Fahrzeug schon für ziemlich
» » intelligent.:-D :-D
»
» Der Regensensor an meinem ehemaligen Skoda Octavia 1U5 war ziemlich debil.
» Entewder übereifrig oder träge wie eine Schlaftablette.

Joa, das war ja auch eher ironisch gemeint.
Aber auch eine Antwort nach der Frage der Intelligenz. Heute wird ja aller Schnickschnack mit "intelligenter Steuerung" benannt.
:-D :-D

Gruß Steffen

ollanner(R)

15.09.2020,
21:10
(editiert von ollanner
am 15.09.2020 um 21:10)


@ Steffen

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» Ich halte den Regensensor an meinem Fahrzeug schon für ziemlich
» intelligent.:-D :-D

Der Regensensor an meinem ehemaligen Skoda Octavia 1U5 war ziemlich debil. Entewder übereifrig oder träge wie eine Schlaftablette.

--
Gruß
Der Ollanner

Steffen

14.09.2020,
23:41

@ Hartwig

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

Ich halte den Regensensor an meinem Fahrzeug schon für ziemlich intelligent.:-D :-D

Gruß Steffen

Hartwig(R)

14.09.2020,
11:11

@ Sel

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

Hallo,
» Von "Intelligenz" sind die heutigen Geräte noch Lichtjahre entfernt (ok,
» ein Lichtjahr ist was anderes...). Ich würde immer nur noch von einem sich
» selbst optimierenden Vorgang sprechen. Mehr nun wirklich nicht. Der
» Inschenör gibt vor was rauskommen soll, legt den Weg dahin fest und
» schmeißt die Rohstoffe in die Maschine. Die rührt das Zeug um, bastelt den
» Endstoff, fertig.

Wenn ein Sprecher des DFKI in etwa diese Aussage machte:

"KI kann den Anwender konstruktiv unterstützen, aber nicht kreativ ersetzen"

geht es bei dem, was hier als KI diskutiert wird, nicht primär um Kreativität. Kreativität und Intelligenz korrelieren zwar im Grundbereich, nur weiß man mittlerweile, dass sehr kreative Individuen nicht unbedingt auch sehr intelligent sein müssen, umgekehrt ist es offenbar ebenso.

»
» Das ist für Intelligenz zuwenig.

OK, das ist Deine Meinung. Ich kenne da keine quantitative Definition, also kann ich es nicht diskutieren.

» Selbst wenn mich auf dem Bildschirm einer
» angrinst und auf meine Fragen irgendwie antworten kann, dieser Typ wählt
» auch nur aus vorhandenen Möglichkeiten aus. Zugegeben, schneller als je ein
» Mensch das könnte. Und das ist immer noch keine Spur von Intelligenz.

unterschätze "social engineering" nicht ..,.. Fragen nach Datenbank bearbeiten war gestern. Die Umsetzung - da hast Du Recht - ist eine andere Sache.
»
» Das wird erst, wenn ich ein Problem habe und die Maschine mein Problem
» selbstständig löst. Also beispielsweise die Rohstoffe aussucht, sich diese
» liefern läßt, dann selbst die Fertigung baut (vielleicht auch mittels
» Druckverfahren notwendige Teile herstellt), die notwenige Hilfsmaschine
» zusammenbaut und dann letztendlich das Produkt fertigt. Oder eben bei einem
» theoretischen Problem sich selbst die Lösungsformel erarbeitet, diese
» überprüft, anwendet und das Ergebnis fachgerecht kritisiert.
»
» Intelligenz ist für mich etwas Neues erschaffen, bestimmte Sachen
» (Naturgesetze...) kreativ anwenden und fürs Problem zurecht"zimmern",
» letztendlich eben die natürliche Evolution (egal ob technisch, biologisch
» oder auch anders) beschleunigen. Eine konkrete Aufgabe selbstständig lösen,
» wenn das nicht mit vorhandenen Mitteln möglich ist, dann eine
» Ausweichvariante finden und damit zum Ziel kommen. Diese Aufgaben löst
» derzeit keine einzige KI und wird es auch in absehbarer Zeit nicht tun.
»
» Bestes Beispiel ist (weils das so schön veranschaulicht) wenn eine KI ein
» komplettes Ökosystem im Weltall am laufen hält, sich bei Fehlern und/oder
» Defekten um eine Lösung kümmert UND dieses Ökosystem optimiert für die
» jeweilige Aufgabe.
» Oder wenn eine KI am Meeresgrund/Gebirge/Mond/Asteorit oder sonstwo nach
» Rohstoffen sucht, diese analysiert, auf mögliche Umweltbelastung oder
» Schäden an der Natur/dem natürlichen Ökosystem/Umwelt achtet beim Abbau, ja
» sogar vor dem Abbau die Sache daraufhin prüft. Dann den Abbau mittels
» eigens dafür entwickelte und an die örtliche Situation angepasste Maschinen
» vornimmt, die Rohstoffe in grundverarbeiteter Form letztendlich abholbereit
» zur Verfügung stellt. Genau hier denke ich, werden erste KI´s entstehen,
» also Rohstoffe vom Mond oder Vorbereitung der "Besiedlung" vom Mars. Denn
» hier werden gigantische Geldbeträge derzeit zur Verfügung gestellt und
» irgendwie ist das zur Zeit "in".
»
» Das solch eine "Borg"-Maschine ein geldverschlingendes Unterfangen ist, das
» ist klar. Waren die ersten superteuren Großrechner ja auch... Heute kann
» jedes Handy mehr und schneller rechnen als die Großrechner vor vielleicht
» 50..60 Jahren. Oder die Entwicklung der Speichermedien. Wo heute Terabytes
» draufpassen, gingen vor paar Jahrzehnten nur wenige 100 Byte (oder Bit, je
» nachdem) drauf bei wesentlich verringertem Energiebedarf.
»

Will man sich mit den Möglichkeiten der KI oder anderer neuen Technologien auseinandersetzen, dann führt es nach meiner Meinung zu nichts, beliebige Entwicklungsziele aus aus Science Fiction oder utopische Fähigkeiten als Vergleichsmaßstab anzusetzen. Sinnvoller fände ich es, den Ist-Zustand zu nehmen und von dort die Entwicklung zu verfolgen und versuchen, zu extrapolieren. Es stellt sich die Frage, was man mit den Mögtlichkeiten der KI besser lösen kann als mit bisherigen Mitteln. Das wäre der technische Aspekt. Dann die Frage: "will man das wirklich?" und "wer bezahlt das?" Und da genau liegt das Potenzial. Kennt man das, kann man vielleicht extrapolieren und sich über die Zukunft Gedanken machen. Überraschungen - auch in Form disruptiver Technologien - sind immer zu erwarten ;-)

Grüße
Hartwig
»

Sel(R)

Radebeul,
14.09.2020,
08:17

@ Hartwig

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

Von "Intelligenz" sind die heutigen Geräte noch Lichtjahre entfernt (ok, ein Lichtjahr ist was anderes...). Ich würde immer nur noch von einem sich selbst optimierenden Vorgang sprechen. Mehr nun wirklich nicht. Der Inschenör gibt vor was rauskommen soll, legt den Weg dahin fest und schmeißt die Rohstoffe in die Maschine. Die rührt das Zeug um, bastelt den Endstoff, fertig.

Das ist für Intelligenz zuwenig. Selbst wenn mich auf dem Bildschirm einer angrinst und auf meine Fragen irgendwie antworten kann, dieser Typ wählt auch nur aus vorhandenen Möglichkeiten aus. Zugegeben, schneller als je ein Mensch das könnte. Und das ist immer noch keine Spur von Intelligenz.

Das wird erst, wenn ich ein Problem habe und die Maschine mein Problem selbstständig löst. Also beispielsweise die Rohstoffe aussucht, sich diese liefern läßt, dann selbst die Fertigung baut (vielleicht auch mittels Druckverfahren notwendige Teile herstellt), die notwenige Hilfsmaschine zusammenbaut und dann letztendlich das Produkt fertigt. Oder eben bei einem theoretischen Problem sich selbst die Lösungsformel erarbeitet, diese überprüft, anwendet und das Ergebnis fachgerecht kritisiert.

Intelligenz ist für mich etwas Neues erschaffen, bestimmte Sachen (Naturgesetze...) kreativ anwenden und fürs Problem zurecht"zimmern", letztendlich eben die natürliche Evolution (egal ob technisch, biologisch oder auch anders) beschleunigen. Eine konkrete Aufgabe selbstständig lösen, wenn das nicht mit vorhandenen Mitteln möglich ist, dann eine Ausweichvariante finden und damit zum Ziel kommen. Diese Aufgaben löst derzeit keine einzige KI und wird es auch in absehbarer Zeit nicht tun.

Bestes Beispiel ist (weils das so schön veranschaulicht) wenn eine KI ein komplettes Ökosystem im Weltall am laufen hält, sich bei Fehlern und/oder Defekten um eine Lösung kümmert UND dieses Ökosystem optimiert für die jeweilige Aufgabe.
Oder wenn eine KI am Meeresgrund/Gebirge/Mond/Asteorit oder sonstwo nach Rohstoffen sucht, diese analysiert, auf mögliche Umweltbelastung oder Schäden an der Natur/dem natürlichen Ökosystem/Umwelt achtet beim Abbau, ja sogar vor dem Abbau die Sache daraufhin prüft. Dann den Abbau mittels eigens dafür entwickelte und an die örtliche Situation angepasste Maschinen vornimmt, die Rohstoffe in grundverarbeiteter Form letztendlich abholbereit zur Verfügung stellt. Genau hier denke ich, werden erste KI´s entstehen, also Rohstoffe vom Mond oder Vorbereitung der "Besiedlung" vom Mars. Denn hier werden gigantische Geldbeträge derzeit zur Verfügung gestellt und irgendwie ist das zur Zeit "in".

Das solch eine "Borg"-Maschine ein geldverschlingendes Unterfangen ist, das ist klar. Waren die ersten superteuren Großrechner ja auch... Heute kann jedes Handy mehr und schneller rechnen als die Großrechner vor vielleicht 50..60 Jahren. Oder die Entwicklung der Speichermedien. Wo heute Terabytes draufpassen, gingen vor paar Jahrzehnten nur wenige 100 Byte (oder Bit, je nachdem) drauf bei wesentlich verringertem Energiebedarf.

Gibts eine konkrete Vorstellung, wann die erste (wirkliche) KI zur Verfügung steht? Vielleicht in 10...20 Jahren, vielleicht auch sehr viel später?

LG Sel

--
******************************************
Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

Hartwig(R)

12.09.2020,
10:03

@ bastelix

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

Da sehe ich ähnlich. KI ist ja nun eigentlich wirklich kein neuer Begriff, bereits in den 80ern des letzten Jahrtausends gab es einen KI-Hype, insbesondere in Japan wurde derzeit viel in KI investiert. Das hat bestimmt einiges gebracht, nur die derzeit hochgesteckten Erwartungen wurden offenbar nicht erfüllt. Wenn ich diese "gestreute" Berichterstattung lese, gehe ich davon aus, dass eine Motivation für die dortige Darstellung der KI darin besteht, dies als Zukunftstechnologie darzustellen (auch wenn vieles noch unklar ist). Aber finanzielle Unterstützung wird es nur geben, wenn die Geldgeber (Investoren und öffentliche sowie private Mittel) an dieses Konzept glauben. Und die Analysten der Investoren werden vieles lesen, um sich ein Gesamtbild zu machen, auch die Mediendarstellung ist hierbei zu berücksichtigen. Man wird also eine Art "Sicherheit" der Zukunftsfähigkeit darstellen, um die Entwicklung überhaupt zu unterstützen zu können und damit zu ermöglichen. Anders wäre es auch nicht möglich. Das bedeutet aber natürlich, das selbst in Teilen der Fachpresse die das Entwicklungspotenzial überzeichnet dargestellt wird, was dann leider oft auch zu entsprechenden (ebenso überzeichneten) Gegenreaktionen führt. Also einfach mal abwarten. Für mich ist der Artikel eine "Meinung" des Herausgebers. Interessant finde ich eine generelle Aussage aus dem DFKI (deutsches Forschungszentrum für KI) die ich kürzlich las (etwa wiedergegeben): KI kann den Anwender konstruktiv unterstützen, aber nicht kreativ ersetzen. Und vielleicht wird man sich bei der Entwicklung dessen, was als KI bezeichnet wird, deutlich stärker um ethische Aspekte kümmern, als dies bisher der Fall war. Das wurde (und wird noch) im Bereich der Technologie-Entwicklung zuweilen ignoriert. Gibt es überhaupt eine Definition für KI? Schließlich "lernt" ja auch ein µC-gesteuertes Meßgerät Meßfehler zu erkennen und sich selbst zu kalibieren...OK, dann also "Deep Learning" - auch hier habe ich bisher keine klare Definition finden können.
Das wenig intelligente technische System bereits unter "normalen" Bedingungen kläglich scheitern können, haben wir ja gerade life erleben können (bundesweite Alarmprobe). Also erst einmal das Gehen lernen ... also bestehende Technologien nutzen und sicher einsetzen.

bastelix(R)

11.09.2020,
22:41

@ schaerer

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» Deep-Learning-Techniken haben ihre Überlegenheit im KI-Bereich bewiesen.
» Ein Wettlauf um die Entwicklung neuer ICs für Deep Learning und Inferenz
» hat begonnen:
» für HPC, Server oder Edge-Anwendungen.
Ich sehe das aus Informatiker-Sicht und da bin ich eher skeptisch, dass wir mit KI wirklich schon so weit sind um das produktiv einzusetzen.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-KI-zur-Bewerbungspruefung-benachteiligte-Frauen-4189356.html
https://www.welt.de/kultur/medien/article186732988/Facebook-sperrt-Nutzer-die-WELT-Artikel-geteilt-haben.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Tay_(Bot)
https://blog.fefe.de/?ts=a3756d7c

Das Hauptproblem bei den ganzen selbst-lernenden System ist, dass wir da nicht mehr mit einem Debugger rangehen können und nachvollziehen was da genau passiert bzw. aktuell schief läuft. Eigentlich müssen wir da noch viel mehr forschen und gerne auch mal spielen, wie mit eine Twitter-Bot oder so. Aber das ganze produktiv einsetzen, für wirklich wichtige Dinge wie Bewerber-Auswahl treffen, selbstfahrende Autos, etc. So weit sind wir noch nicht.

Wobei es natürlich für den Informatiker einen Vorteil hat wenn er sagen kann "Kann ich nix für, das hat die KI kaputt gemacht". Da kann man dann schön die Verantwortung auf etwas abschieben das keiner versteht und das man nicht zur Verantwortung ziehen kann.

Dass da jetzt auch Hardware speziell für diese Anwendungen gebaut wird finde ich nicht schlecht. Das brauchen wir, aber auch da müssen wir noch viel mehr Lernen und Forschen um das wirklich zum wohle der Menschheit einsetzten zu können. Wobei der Begriff "Brückenkopf-Märkte" bei mir auch negativ belegt ist, den Begriff kenne ich nur als Marketing-Sprech für "Wir setzen auf die nächste Blase und hoffen dass sie erst Platzt wenn wir unseren Gewinn abgeschöpft haben" ;-)

Und ich muss grad an einen Informatiker-Witz denken, den ich vor gut 20 Jahren mal gehört habe: "Intel wollte die PCs schneller machen und darum haben sie sich angeschaut welcher Prozess unter Windows am häufigsten läuft. Diesen Prozess haben sie dann in Hardware implementiert. Beim testen haben sie sich gewundert warum der PC nicht schneller wurde nachdem der Prozess, der doch am häufigsten läuft, in Hardware implementiert wurde. Naja, sie haben den IDLE-Prozess (Leerlauf-Prozess) in Hardware implementiert" :rotfl:
Damals war das noch ein schöner Witz, heute traue ich einigen Firmen zu, dass sie sowas machen und das dann noch als technischen Fortschritt verkaufen :-D

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
11.09.2020,
21:53

@ JBE

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» » Neuromorphes Computing als Zukunft der künstlichen Intelligenz.
» »
» » Interessanter Beitrag aus "ALL-ELECTRONICS.DE".
» »
» » Die einleitenden Worte zum Beitrag kopiert:
» »
» » Deep-Learning-Techniken haben ihre Überlegenheit im KI-Bereich bewiesen.
»
» » Ein Wettlauf um die Entwicklung neuer ICs für Deep Learning und Inferenz
»
» » hat begonnen:
» » für HPC, Server oder Edge-Anwendungen.
» »
» » Hier der Link:
» » . . . . . https://tinyurl.com/neuromorph-computing
» »
» » P.S.
» » Das Wort DISRUPTION war mir unbekannt. Hier aus dem Wiki:
»
» Störung,Unterbrechung,Zerreisung,Belästigung,Riss, und noch andere
» Substantive sind halt zu langweilig, sie so zu nennen.

Die allgegenwärtigen Anglizismen halt

» »
» » "Disruptive Technologien sind Innovationen,
» » die die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie,
» » eines bestehenden Produkts oder einer bestehenden
» » Dienstleistung ersetzen oder diese vollständig vom Markt verdrängen und
» die
» » Investitionen der..."
» »
» » Mehr dazu mit vollständiger Theorie im Wiki unter diesem Begriff.
» »
» » Allfällige Fragen an mich zu richten sind zwecklos. Das ist für mich
» » absolutes Neuland. Ich werde im Laufe der Zeit immer wieder mal etwas zu
» » diesem Thema lesen. Wenn dies andere Leser hier auch tun - oder es gibt
» » Leser die sich auf diesem Gebiet auskennen - , könnte es gelegentlich
» » interessante Diskussionen geben.
» »
» » Ich wünsche allseits ein schönes Wochenende.

--
greets from aix-la-chapelle

Matthes :hungry:

JBE

11.09.2020,
19:03
(editiert von JBE
am 11.09.2020 um 19:05)


@ schaerer

DIE ZEIT IST REIF FÜR KI-DISRUPTIONEN

» Neuromorphes Computing als Zukunft der künstlichen Intelligenz.
»
» Interessanter Beitrag aus "ALL-ELECTRONICS.DE".
»
» Die einleitenden Worte zum Beitrag kopiert:
»
» Deep-Learning-Techniken haben ihre Überlegenheit im KI-Bereich bewiesen.
» Ein Wettlauf um die Entwicklung neuer ICs für Deep Learning und Inferenz
» hat begonnen:
» für HPC, Server oder Edge-Anwendungen.
»
» Hier der Link:
» . . . . . https://tinyurl.com/neuromorph-computing
»
» P.S.
» Das Wort DISRUPTION war mir unbekannt. Hier aus dem Wiki:

Störung,Unterbrechung,Zerreisung,Belästigung,Riss, und noch andere Substantive sind halt zu langweilig, sie so zu nennen.

»
» "Disruptive Technologien sind Innovationen,
» die die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie,
» eines bestehenden Produkts oder einer bestehenden
» Dienstleistung ersetzen oder diese vollständig vom Markt verdrängen und die
» Investitionen der..."
»
» Mehr dazu mit vollständiger Theorie im Wiki unter diesem Begriff.
»
» Allfällige Fragen an mich zu richten sind zwecklos. Das ist für mich
» absolutes Neuland. Ich werde im Laufe der Zeit immer wieder mal etwas zu
» diesem Thema lesen. Wenn dies andere Leser hier auch tun - oder es gibt
» Leser die sich auf diesem Gebiet auskennen - , könnte es gelegentlich
» interessante Diskussionen geben.
»
» Ich wünsche allseits ein schönes Wochenende.