matzi682015

Aachen, 26.04.2026, 00:38 (editiert von matzi682015 am 26.04.2026 um 02:12) |
H-Brücke >650V (Elektronik) |
Hallo Gemeinde,
ich suche nach einem IC, Pentawatt-Gehäuse oder so, das eine MOSFET- oder IGBT-H-Brücke für mindestens 650V Betriebsspannung enthält. Ein kleiner Hochspannungstrafo ( https://de.aliexpress.com/item/4000438425095.html ) soll daran betrieben werden, um Xenonröhren zu zünden. Es gäbe da die Halbbrücke mit dem IR2113, die geht aber nur bis 600V.
Ein Modul habe ich besorgt, ein 12V zu 15.000V-Trafo,
https://de.aliexpress.com/item/1005006724033941.html
weiß hier jemand den oder einen Schaltplan, wie das aufgebaut sein könnte? -- greets from aix-la-chapelle
Matthes  |
bigdie
26.04.2026, 08:36
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
» Hallo Gemeinde,
»
» ich suche nach einem IC, Pentawatt-Gehäuse oder so, das eine MOSFET- oder
» IGBT-H-Brücke für mindestens 650V Betriebsspannung enthält. Ein kleiner
» Hochspannungstrafo ( https://de.aliexpress.com/item/4000438425095.html )
» soll daran betrieben werden, um Xenonröhren zu zünden. Es gäbe da die
Warum dann 650V, willst du Drehstrom gleichrichten? und dann die H-Brücke damit betreiben? Selbst dann würde theoretisch 650V ausreichen |
simi7
D Südbrandenburg, 26.04.2026, 09:32
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
» H-Brücke ...um Xenonröhren zu zünden
Willst du einen stehenden Lichtbogen erzeugen? |
xy

26.04.2026, 10:02
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
» Hochspannungstrafo ( https://de.aliexpress.com/item/4000438425095.html )
Der hat doch eine Primärwicklung für Kleinspannung von wenigen Volt. |
matzi682015

Aachen, 26.04.2026, 17:52 (editiert von matzi682015 am 26.04.2026 um 18:05)
@ xy
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H-Brücke >650V |
» » Hochspannungstrafo ( https://de.aliexpress.com/item/4000438425095.html
» )
»
» Der hat doch eine Primärwicklung für Kleinspannung von wenigen Volt.
ich möchte einen kleinen Kondensator 100nF bis 220nF an 650V nach einer Delon-Schaltung über einen Thyristor und der Primärwicklung des o.a. Trafos entladen.
Da kann es sein, dass der Ferritkern mit Lufftspalt stark in Sättigung geht, und dass sich in der Sekundärwicklung eine viel zu hohe Spannung entwickelt und es dort zu CuL-Isolationsschädigungen kommt? -- greets from aix-la-chapelle
Matthes  |
matzi682015

Aachen, 26.04.2026, 18:09
@ simi7
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H-Brücke >650V |
» » H-Brücke ...um Xenonröhren zu zünden
» Willst du einen stehenden Lichtbogen erzeugen?
Eine Stoßionisation soll stattfinden und ein kurzer starker Lichtbogen, eine elektrische Entladung entlang des Gases Xenon -- greets from aix-la-chapelle
Matthes  |
matzi682015

Aachen, 26.04.2026, 18:17
@ bigdie
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H-Brücke >650V |
» » Hallo Gemeinde,
» »
» » ich suche nach einem IC, Pentawatt-Gehäuse oder so, das eine MOSFET-
» oder
» » IGBT-H-Brücke für mindestens 650V Betriebsspannung enthält. Ein
» kleiner
» » Hochspannungstrafo ( https://de.aliexpress.com/item/4000438425095.html
» )
» » soll daran betrieben werden, um Xenonröhren zu zünden. Es gäbe da
» die ...
» Warum dann 650V, willst du Drehstrom gleichrichten? und dann die H-Brücke
» damit betreiben? Selbst dann würde theoretisch 650V ausreichen
Ja, die 650V ergeben sich aus einer Delon-Schaltung an L1 und N.
Dann eine H-Brücke dran, ja.
ja 650V haben meine anderen Stroboskope auch, als _Steuerspannung -- greets from aix-la-chapelle
Matthes  |
Hartwig
27.04.2026, 08:24 (editiert von Hartwig am 28.04.2026 um 09:28)
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
»
» Da kann es sein, dass der Ferritkern mit Lufftspalt stark in Sättigung
» geht, und dass sich in der Sekundärwicklung eine viel zu hohe Spannung
» entwickelt und es dort zu CuL-Isolationsschädigungen kommt?
... eher "trotz" Luftspalt, da dieser ja der Sättigung entgegen wirkt. Bei Sättigung steigen die Kernverluste deutlich, was die Primärspannungsquelle höher belastet. Ausserdem wird die magnetische Übertragung gleichzeitig beeinträchtigt (reduziert)...
ps: es stellt sich die Frage, wie die Schaltung ganz generell funktionieren soll bzw wie die Übertrager angesteuert werden. |
matzi682015

Aachen, 28.04.2026, 15:54 (editiert von matzi682015 am 29.04.2026 um 00:27)
@ Hartwig
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H-Brücke >650V |
» »
» » Da kann es sein, dass der Ferritkern mit Lufftspalt stark in Sättigung
» » geht, und dass sich in der Sekundärwicklung eine viel zu hohe Spannung
» » entwickelt und es dort zu CuL-Isolationsschädigungen kommt?
»
» ... eher "trotz" Luftspalt, da dieser ja der Sättigung entgegen wirkt. Bei
» Sättigung steigen die Kernverluste deutlich, was die
» Primärspannungsquelle höher belastet. Ausserdem wird die magnetische
» Übertragung gleichzeitig beeinträchtigt (reduziert)...
»
» ps: es stellt sich die Frage, wie die Schaltung ganz generell funktionieren
» soll bzw wie die Übertrager angesteuert werden.
So wollte ich das machen:

Von einer Idee mit H-Brücke glaube ich mich verabschieden zu können, sie ist vielleicht gar nicht nötig oder funktioniert mit diesen Trafos auch gar nicht; aber ich weiß auch nicht, wie ich das maximale aus diesen kleinen Hochspannungstrafos herausholen kann.
Hier nochmal der Trafo, um den es mir hier geht:
https://de.aliexpress.com/item/4000438425095.html
Das Kernmaterial ist Ferrit, 2xM-Hälften mit minimalem Luftspalt, Kernmaße: (4,5x20x15)mm.
Wie ist das denn bei Trafos, bzgl. der Sättigung, gibt es da Daten so allg.? Wie kann man den Grenzwert der primär-/sekundär-Ströme bzw. -Spannungen ausrechnen oder Pi-mal-Daumen-mäßig anpeilen? -- greets from aix-la-chapelle
Matthes  |
solarkineu
28.04.2026, 18:16
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
» Wie ist das denn bei Trafos, bzgl. der Sättigung, gibt es da Daten so
» allg.? Wie kann man den Grenzwert der primär-/sekundär-Ströme bzw.
» -Spannungen ausrechnen oder Pi-mal-Daumen-mäßig anpeilen?
Es sieht so das es sich um einen Sperrschwingertrafo handelt
der dicke Draht ist die primär Wicklung
die dünne ist die Rückkoplung.
Nie ohne Last betreiben, dann ist der Trafo sofort kaputt
er bekommt einen Windungsschluss.
Das kenne ich vor 50 Jahren habe ich so eine Schaltung gebaut
war für einen Professor der Versuche machen wollte (20kV)
Immer wieder neu gewickelt, dann zum Schluss einen
Kreuzwickel mit HF Litze gemacht der hielt.
Was noch wichtig ist der Trafo darf nicht in die Sättigung kommen
Sollange wie der Eingangsstrom dreieckig ist ist alles in Ordnung
Aber wehe am Ende der Periode bricht der Strom aus dem Dreieck
dann ist der Trafo in der Sättigung |
Eierschale
28.04.2026, 22:35
@ solarkineu
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H-Brücke >650V |
» » Wie ist das denn bei Trafos, bzgl. der Sättigung, gibt es da Daten so
» » allg.? Wie kann man den Grenzwert der primär-/sekundär-Ströme bzw.
» » -Spannungen ausrechnen oder Pi-mal-Daumen-mäßig anpeilen?
»
» Es sieht so das es sich um einen Sperrschwingertrafo handelt
ohne Luftspalt?
http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/smps.html
https://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap7/Kapitel7.html
http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/ |
matzi682015

Aachen, 29.04.2026, 00:04
@ solarkineu
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H-Brücke >650V |
» » Wie ist das denn bei Trafos, bzgl. der Sättigung, gibt es da Daten so
» » allg.? Wie kann man den Grenzwert der primär-/sekundär-Ströme bzw.
» » -Spannungen ausrechnen oder Pi-mal-Daumen-mäßig anpeilen?
»
» Es sieht so das es sich um einen Sperrschwingertrafo handelt
» der dicke Draht ist die primär Wicklung
» die dünne ist die Rückkoplung.
» Nie ohne Last betreiben, dann ist der Trafo sofort kaputt
» er bekommt einen Windungsschluss.
» Das kenne ich vor 50 Jahren habe ich so eine Schaltung gebaut
» war für einen Professor der Versuche machen wollte (20kV)
» Immer wieder neu gewickelt, dann zum Schluss einen
» Kreuzwickel mit HF Litze gemacht der hielt.
Kreuzwickel... so wie bei dem hier?
https://www.ebay.de/itm/276981025896
Kreuzwickel heißt, dass nicht Windung direkt neben der nächsten Windung liegt, sondern eben über Kreuz? In etwa so?: ///// und nicht so IIIIIIIIII?
HF-Litze habe ich tatsächlich noch hier. Könnte ich einfach eine Stahlschraube M4 oder M5 nehmen, erst die dicke Primärwicklung 20 Wdg. CuL-Draht 0,5mm Durchmesser z.B., dann die Sekundärwicklung aus CuL-HF-Litze Seidenumsponnen mit z.B. 400 Wdg.? Da habe ich ein Übersetzungsverhältnis 1:20, wenn ich 650V primär draufschalte, einen kurzen Impuls, dann kriege ich theoretisch 13.000V sekundär? Natürlich mit Isolationsschicht; könnte ich dafür auch Teflonband nehmen?
»
» Was noch wichtig ist der Trafo darf nicht in die Sättigung kommen
» Sollange wie der Eingangsstrom dreieckig ist ist alles in Ordnung
Dem Sättigungsproblem entgegenzutreten wäre ein höherer Querschnitt des Eisenkerns? Oder wie läßt sich das in Zaum halten?
Ich erinnere mich an sowas wie weiß'sche Bezirke, die Elementarmagnete darin arrangieren sich im unerregtem Zustand in unregelmäßige Grüppchen, wenn ich aber ein Magnetfeld entstehen lasse, dann richten sich die Elementarmagnete innerhalb dieser weiß'schen Bezirke immer mehr parallel und in zunehmend einer Richtung aus, je nach Stärke des Spulenstromes? Bis zu einem bestimmten Strom, ab dem sich nichts mehr in der Ausrichtung der Elemtarmagnete und/oder weiß'schen Bezirke ändert, das ist dann die Sättigung? Bei Erhöhung der Spannung entsteht kein stärkeres Feld, sondern es steigen nur die (Wärme-) Verluste in der Primärspule?
» Aber wehe am Ende der Periode bricht der Strom aus dem Dreieck
» dann ist der Trafo in der Sättigung
Ich würde den Trafo mit Rechteck antreiben, 10kHz oder so. -- greets from aix-la-chapelle
Matthes  |
matzi682015

Aachen, 29.04.2026, 00:12
@ Eierschale
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H-Brücke >650V |
» » » Wie ist das denn bei Trafos, bzgl. der Sättigung, gibt es da Daten
» so
» » » allg.? Wie kann man den Grenzwert der primär-/sekundär-Ströme
» bzw.
» » » -Spannungen ausrechnen oder Pi-mal-Daumen-mäßig anpeilen?
» »
» » Es sieht so das es sich um einen Sperrschwingertrafo handelt
»
» ohne Luftspalt?
»
» http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/smps.html
» https://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap7/Kapitel7.html
» http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/
Danke für die Links! -- greets from aix-la-chapelle
Matthes  |
simi7
D Südbrandenburg, 29.04.2026, 08:50
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
» Ich würde den Trafo mit Rechteck antreiben, 10kHz oder so.
Wozu der Quatsch? Und warum 10kHz?
Da gehört ein Rechteck oder einfach ein Impuls drauf. Der Dreieckstrom ergibt sich durch den Anstieg des Stromes, solange keine Sättigung erreicht ist.
Und vergiss deine Weissschen Bezirke. Halte dich an die Praxis.
Mit welcher Frequenz soll deine Blitzlampe flimmern? |
Eierschale
29.04.2026, 11:10
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
» Ich erinnere mich an sowas wie weiß'sche Bezirke, die Elementarmagnete
» darin arrangieren sich im unerregtem Zustand in unregelmäßige Grüppchen,
» wenn ich aber ein Magnetfeld entstehen lasse, dann richten sich die
» Elementarmagnete innerhalb dieser weiß'schen Bezirke immer mehr parallel
» und in zunehmend einer Richtung aus, je nach Stärke des Spulenstromes? Bis
» zu einem bestimmten Strom, ab dem sich nichts mehr in der Ausrichtung der
» Elemtarmagnete und/oder weiß'schen Bezirke ändert, das ist dann die
» Sättigung? Bei Erhöhung der Spannung entsteht kein stärkeres Feld,
» sondern es steigen nur die (Wärme-) Verluste in der Primärspule?
Bei Überschreiten einer materialabhängigen Stromstärke verliert der Kern seine Wirkung und die Spule wird zur "Luftspule".
Hier schön zu sehen: Besonders beim FT50...
https://elm-chan.org/works/lchk/report.html
und beim nächsten link das Oszibild ziemlich weit unten. Aufgrund der zusammengebrochenen Induktivität steigt der Strom massiv an.
https://ludens.cl/Electron/lmeter/lmeter.html |
bigdie
29.04.2026, 15:05
@ matzi682015
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H-Brücke >650V |
Das wäre mir alles zu gefährlich Du hast praktisch überall Netzspannung drauf, selbst auf dem Poti man muss also alles schutzisolieren |