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greehnorh25(R)

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Schweiz, Zürich,
17.04.2010,
19:40
(editiert von greehnorh25
am 17.04.2010 um 19:41)
 

Frage zu Emittergekoppelter Multivibrator (Schaltungstechnik)

Weiss jemand für was bei dieser Schaltung R3&R4 ist? Und wie sind sie zu bestimmen?


danke für eure Hilfe!

gruss

x y

17.04.2010,
22:57

@ greehnorh25

Frage zu Emittergekoppelter Multivibrator

» Weiss jemand für was bei dieser Schaltung R3&R4 ist?

Ausräumen der Basis.


» Und wie sind sie zu bestimmen?

Unkritisch.

greehnorh25(R)

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Schweiz, Zürich,
17.04.2010,
23:35
(editiert von greehnorh25
am 17.04.2010 um 23:37)


@ x y

Frage zu Emittergekoppelter Multivibrator

» » Weiss jemand für was bei dieser Schaltung R3&R4 ist?
»
» Ausräumen der Basis.
Danke für die Antwort!
Wie ist das zu verstehen? "ausräumen"?

» » Und wie sind sie zu bestimmen?
»
» Unkritisch.

In der Simu hat sich gezeigt, dass grössere Werte eine massiv langsame Flanke des Ausgangs (UB4) verursachen. Könnte mann sie auch ganz weglassen?

Diagramm im Anhang. Mit unterschiedlichen Werten von R3 bwz. R4.

x y

18.04.2010,
00:16

@ greehnorh25

Frage zu Emittergekoppelter Multivibrator

» Wie ist das zu verstehen? "ausräumen"?

Ladungsträger raus.


» In der Simu hat sich gezeigt, dass grössere Werte eine massiv langsame
» Flanke des Ausgangs (UB4) verursachen.

Weil halt langsamer ausgeräumt wird.


» Könnte mann sie auch ganz weglassen?

Wenn der AMV arg lahm sein darf.

greehnorh25(R)

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Schweiz, Zürich,
18.04.2010,
00:19

@ x y

Frage zu Emittergekoppelter Multivibrator

» » Wie ist das zu verstehen? "ausräumen"?
»
» Ladungsträger raus.
Also die Ladung aus der BE-Kapazität? Dass der Transistor schneller sperrt?


» Wenn der AMV arg lahm sein darf.
2 Mhz gehen trotzdem noch.

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
18.04.2010,
00:44

@ greehnorh25

ich würde raten ....

.. deine Schaltung ist die Innenschaltung eines IC's (wegen der Stromquellen)

Willst du IC's designen?

hws

greehnorh25(R)

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Schweiz, Zürich,
18.04.2010,
10:59

@ hws

ich würde raten ....

» .. deine Schaltung ist die Innenschaltung eines IC's (wegen der
» Stromquellen)



» Willst du IC's designen?

Nein. Also doch. Ich bin noch in der Lehre (2. Lehrjahr);-). Doch mein Ziel ist es einmal zu NI zu gehen und dort in die Entwicklung:-) Desswegen möchte ich mich mal vorbereiten:-D :-D
Ich habe auch schon (natürlich mit der Hilfe von Fachbüchern) OPs entworfen. Relativ einfache aber sie haben funktioniert!
Jetzt möchte ich mal höhere Frequenzen erstellen, als mit einer Astabilen Kippstufe möglich ist. Hierzu bin ich durch Tietze&Schenk auf diese Schaltung gekommen=>Emittergekoppelter Multivibrator. Ich habe die Schaltung wirklich verstanden(Habe einige Tage rumgehirnt:-D )! Da ich zu Beginn etwas merkwürdige Transistoren verwendete die schon bei etwa 0.5 (nicht 0.6 wie üblich) anfangen durchzusteuern hab ich mir die Formel für die Ausgangsfrequenz selbst hergeleitet. Und sie stimmt, was Messungen auch bestätigten.
Die Stromquellen hab ich in der Schaltung nur vereinfacht eingezeichnet, dass niemand auf die Idee kommt meine selbst gebastelten Stromquellen würden nicht richtig funktionieren;-) Meine Stromquellen bestanden aus 2 Dioden an der Basis, Vorwiderstand für die Dioden, und Emitterwiderstand der den Strom bestimmte. Ich ereichte eine relativ hohe genauigkeit. (9.92mA statt 10mA).

Doch habe ich durch Messen herausgefunden, dass sich R3&R4 auf die Flankensteilheit der Ausgangsspannungen UB4&UB3 auswirken. Doch ich finde keine Erklärung dazu.

Ich hätte da zwar ein paar Ansätze:
Zum einen erhöhen die Widerstände die Kollektorströme von T3&T4, damit sie nicht nur noch von den Basisströmen von T1&T2 abhängen. Den die Basisströme sind so klein, dass ein so kleiner Kollektorstrom ein Transistor nur "schach und langsam" öffnen kann. Darum die langen Flanken.
Doch so richtig klar ist mir das nicht.

Danke für eure Antworten und ich würde mich freuen, wenn ihr mir weiter helfen könnt:-)

gruss greehnorh

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
18.04.2010,
14:03

@ greehnorh25

ich würde raten ....

» Doch habe ich durch Messen herausgefunden, dass sich R3&R4 auf die
» Flankensteilheit der Ausgangsspannungen UB4&UB3 auswirken. Doch ich finde
» keine Erklärung dazu.

Wie xy schon sagte: Ausräumen der Basis.

Irgendwann hat die Basis über T3 T4 Strom bekommen, dass der Transistor durchsteuert. Nun soll er wieder sperren. "neuer" Strom kommt zwar nicht mehr, aber in den internen Basiskapazitäten "hängen noch nen paar Elektronen". Wie krieg ich die wieder weg? Über T3 T4 nicht, die sind gesperrt und liegen am falschen Potential. Über die BE Strecke des Transistors? Ja, ok, dann halten sie den Transistor aber leitend und die eierigen Flanken entstehen.
Oder eben über nen Widerstand gegen Masse, da kann die Ladung dann abfließen ohne den Transistor leitend werden zu lassen.

hws

greehnorh25(R)

Homepage E-Mail

Schweiz, Zürich,
18.04.2010,
14:26
(editiert von greehnorh25
am 18.04.2010 um 14:31)


@ hws

gelöst. Herzlichen Dank

Achso.
T3 bezw. T4 können erst leiten wenn das Potential UB1 bzw. UB2 auf 4.3V absinkt. Doch zu Beginn ist es bei 4.7V. UB2 steigt schlagartig von 3.6V auf 4V, somit ist UB2 4.7V, UB4 5V und T4 sperrt weiterhin. Jetzt entlädt sich CBE2 über R3, sobald UB2 auf 4.3V absinkt öffnet sich T4 und der Kippvorgang ist abgeschlossen.

Danke jetzt verstehe ich es.
Herzlichen Dank:-) :-)



gruss greehnorh25

geralds(R)

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Wien, AT,
18.04.2010,
14:38

@ greehnorh25

gelöst. Herzlichen Dank

» Achso.
» Danke jetzt verstehe ich es.
» Herzlichen Dank:-) :-)
»
»
»
» gruss greehnorh25

---
Zum obigen Gedanken käme noch, dass der R ein RL Glied ist (ok mit ein wenig C auch). --> eine Dämpfung im Moment der Flankenänderung.
Im Transi hast noch die Kap. --> auch ein Z -> X_C in diesem Moment (R-L-C-Diode).
Das hast im dynamischen Moment, bei rauf bzw. runter -- eben bei der Spannungsänderung.
---> Signal dispersion.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppengeschwindigkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Phasengeschwindigkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Phasenlaufzeit

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

greehnorh25(R)

Homepage E-Mail

Schweiz, Zürich,
18.04.2010,
15:11

@ geralds

gelöst. Herzlichen Dank

» » Achso.
» » Danke jetzt verstehe ich es.
» » Herzlichen Dank:-) :-)
» »
» »
» »
» » gruss greehnorh25
»
» ---
» Zum obigen Gedanken käme noch, dass der R ein RL Glied ist (ok mit ein
» wenig C auch). --> eine Dämpfung im Moment der Flankenänderung.
» Im Transi hast noch die Kap. --> auch ein Z -> X_C in diesem Moment
» (R-L-C-Diode).
» Das hast im dynamischen Moment, bei rauf bzw. runter -- eben bei der
» Spannungsänderung.
» ---> Signal dispersion.
» http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppengeschwindigkeit
» http://de.wikipedia.org/wiki/Phasengeschwindigkeit
» http://de.wikipedia.org/wiki/Phasenlaufzeit
»
» Grüße
» Gerald
Danke für die Links. Etwas zwar gelesen, jedoch etwas kompliziert:-)

Man sieht doch auch wunderschön wie UB1 eben NICHT mit UB4 absinkt, hingegen UB2 schön mit UB3 absinkt.
Das ist denke ich genau der Effekt!

gruss greehnorh