Samuel T Rec
14.04.2010, 22:29 |
Schwingneigung bei Opamps (Bauelemente) |
Hallo,
ich hätte eine Frage zum Thema Schwingneigung bei Opamps. Mir ist beim Simulieren eines invertierenden Verstärkers aufgefallen, dass die Schaltung bei einem sehr hochohmigen Gegenkopplungsnetzwerk (z.B R1=400k und Rg =500k) deutlich stärker schwingt, als bei einem mittelohmigen (z.B R1=10k und Rg=20k). Ich habe zwar in einigen wenigen Quellen dieses Phänomen bestätigt gefunden, aber leider habe ich keine Erklärung hierfür gefunden.
Kann mir von Euch jemand erklären, was da genau passiert. Warum wird der Opamp durch die hochohmige Beschaltung deutlich instabiler.
Vielen Dank für Eurer Hilfe!
Gruß, Samuel |
x y
14.04.2010, 23:03
@ Samuel T Rec
|
Schwingneigung bei Opamps |
» Warum wird der
» Opamp durch die hochohmige Beschaltung deutlich instabiler.
Mach dir mal Gedanken zu den parasitären Eigenschaften eines Opamp-Eingangs. |
Samuel T Rec
14.04.2010, 23:13
@ x y
|
Schwingneigung bei Opamps |
» » Warum wird der
» » Opamp durch die hochohmige Beschaltung deutlich instabiler.
»
» Mach dir mal Gedanken zu den parasitären Eigenschaften eines
» Opamp-Eingangs.
Hallo x y,
sorry, bin noch Anfänger, bzgl. OPVs. Kannst Du das etwas konkretisieren?
Danke schön!
Gruß, Samuel |
Jüwü

Würzburg, 14.04.2010, 23:18
@ Samuel T Rec
|
Schwingneigung bei Opamps |
» » » Warum wird der
» » » Opamp durch die hochohmige Beschaltung deutlich instabiler.
» »
» » Mach dir mal Gedanken zu den parasitären Eigenschaften eines
» » Opamp-Eingangs.
»
»
» Hallo x y,
»
» sorry, bin noch Anfänger, bzgl. OPVs. Kannst Du das etwas konkretisieren?
» Danke schön!
»
» Gruß, Samuel
Eingangswiderstand, Eingangskapazitäten, Leitungsführung, usw. |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 15.04.2010, 09:50
@ Jüwü
|
Schwingneigung bei Opamps |
» » » » Warum wird der
» » » » Opamp durch die hochohmige Beschaltung deutlich instabiler.
» » »
» » » Mach dir mal Gedanken zu den parasitären Eigenschaften eines
» » » Opamp-Eingangs.
» »
» »
» » Hallo x y,
» »
» » sorry, bin noch Anfänger, bzgl. OPVs. Kannst Du das etwas
» konkretisieren?
» » Danke schön!
» »
» » Gruß, Samuel
»
» Eingangswiderstand, Eingangskapazitäten, Leitungsführung, usw.
Da ist aber von Simulation die Rede. Ich kenne mich damit nicht aus, aber dass es möglich ist die parasitären Effekte zu simulieren setzt voraus, dass ein Printdesign vorliegt und die gesamte geometrische Situation, Dielektrizitaetskonstanten, etc. in die Simulation einfliessen muss.
Deshalb erst mal Frage an den Samuel: Welche Parameter "fliessen" denn überhaupt in die Simulation? -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
x y
15.04.2010, 10:37
@ schaerer
|
Schwingneigung bei Opamps |
» Da ist aber von Simulation die Rede. Ich kenne mich damit nicht aus, aber
» dass es möglich ist die parasitären Effekte zu simulieren setzt voraus,
» dass ein Printdesign vorliegt und die gesamte geometrische Situation,
» Dielektrizitaetskonstanten, etc. in die Simulation einfliessen muss.
Die parasitären Eigenschaften des nackten Chips kann man aber schon berücksichtigen. |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 15.04.2010, 11:25
@ x y
|
Schwingneigung bei Opamps |
» » Da ist aber von Simulation die Rede. Ich kenne mich damit nicht aus,
» aber
» » dass es möglich ist die parasitären Effekte zu simulieren setzt voraus,
» » dass ein Printdesign vorliegt und die gesamte geometrische Situation,
» » Dielektrizitaetskonstanten, etc. in die Simulation einfliessen muss.
»
» Die parasitären Eigenschaften des nackten Chips kann man aber schon
» berücksichtigen.
Das ist klar. Allerdings sind diese Werte schnell untergeordnet, wenn der Chip auf einem Print verloetet ist. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Harald Wilhelms

15.04.2010, 12:24
@ schaerer
|
Wurst & Käse |
» » » » » Warum wird der
» » » » » Opamp durch die hochohmige Beschaltung deutlich instabiler.
» » » »
» » » » Mach dir mal Gedanken zu den parasitären Eigenschaften eines
» » » » Opamp-Eingangs.
» » »
» » »
» » » Hallo x y,
» » »
» » » sorry, bin noch Anfänger, bzgl. OPVs. Kannst Du das etwas
» » konkretisieren?
» » » Danke schön!
» » »
» » » Gruß, Samuel
» »
» » Eingangswiderstand, Eingangskapazitäten, Leitungsführung, usw.
»
» Da ist aber von Simulation die Rede. Ich kenne mich damit nicht aus, aber
» dass es möglich ist die parasitären Effekte zu simulieren setzt voraus,
» dass ein Printdesign vorliegt und die gesamte geometrische Situation,
» Dielektrizitaetskonstanten, etc. in die Simulation einfliessen muss.
Jau, und man muss noch einen Rauchgenerator in den
Monitor einbauen.
Gruss
Harald
PS: Ich hätte nicht gedacht, das man überhaupt die
Schwingneigung eines OPV simulieren kann. Allerdings
dürften da wirklich die externen parasitären Effekte
eine mindestens genauso grosse Rolle spielen, wie die
internen. Ausserdem ist da ja noch die Frage, mit
welchen Daten man da simuliert; mit "Typischen" oder
mit "Wurst & Käse"-Daten(worstcase).
Gruss
Harald |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 15.04.2010, 12:37
@ Harald Wilhelms
|
Wurst & Käse |
» » Da ist aber von Simulation die Rede. Ich kenne mich damit nicht aus,
» aber
» » dass es möglich ist die parasitären Effekte zu simulieren setzt voraus,
» » dass ein Printdesign vorliegt und die gesamte geometrische Situation,
» » Dielektrizitaetskonstanten, etc. in die Simulation einfliessen muss.
» PS: Ich hätte nicht gedacht, das man überhaupt die
» Schwingneigung eines OPV simulieren kann. Allerdings
» dürften da wirklich die externen parasitären Effekte
» eine mindestens genauso grosse Rolle spielen, wie die
» internen.
Ich denke, die sind stets grösser. Diese Instabilitäten sind enorm stark von Beschaltung und Anordnung abhängig.
Anders sieht es bei einem IC-Design aus...
» Ausserdem ist da ja noch die Frage, mit
» welchen Daten man da simuliert; mit "Typischen" oder
» mit "Wurst & Käse"-Daten(worstcase).
Eine Glaubensache ist es vielleicht auch noch, - bei einigen vermutlich schon. Wie oft hilft schon ein Stossgebet bevor man einen Test startet.
Mich wunderts, dass man bis heute noch keinen Elektronik-Gott erfunden hat. Wenn man bedenkt, was die Menschhheit schon alles an Göttern erfunden hat.  -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
soso
15.04.2010, 13:10
@ schaerer
|
Wurst & Käse |
was ist mit xy ?
am 1. tag schuf er leiter und nichtleiter ...  |
x y
15.04.2010, 13:21
@ schaerer
|
Wurst & Käse |
» Mich wunderts, dass man bis heute noch keinen Elektronik-Gott erfunden
» hat.
Naja, ehr nicht Elektronik, aber für Elektro war Zeus zuständig, der alte Blitzeschleuderer. |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 15.04.2010, 13:23
@ soso
|
Wurst & Käse |
» was ist mit xy ?
» am 1. tag schuf er leiter und nichtleiter ... 
Und am 2. Tag ruhte er sich aus.
Okay, das kommt hin. Hiermit wähle ich XY als Elektronik-Gott Nummer 1 in der nachfolgenden absteigenden Elektronik-Goetter-Hirarchie.  -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 15.04.2010, 13:25
@ x y
|
Wurst & Käse |
» » Mich wunderts, dass man bis heute noch keinen Elektronik-Gott erfunden
» » hat.
»
» Naja, ehr nicht Elektronik, aber für Elektro war Zeus zuständig, der alte
» Blitzeschleuderer.
Wobei er staendig unterschlägt, dass er seine Energie auch aus dem Sonnenwind, also vom aegyptischen Ra (Re) bezieht. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
x y
15.04.2010, 13:39
@ schaerer
|
Wurst & Käse |
» Wobei er staendig unterschlägt, dass er seine Energie auch aus dem
» Sonnenwind, also vom aegyptischen Ra (Re) bezieht.
Zeitweise auch Aton, also Elektraton. |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 15.04.2010, 13:53
@ x y
|
Wurst & Käse |
» » Wobei er staendig unterschlägt, dass er seine Energie auch aus dem
» » Sonnenwind, also vom aegyptischen Ra (Re) bezieht.
»
» Zeitweise auch Aton, also Elektraton.
Hehem, ich sehe, Du hattest im Geschichtsunterricht einen Fensterplatz. Elektraton war ein Pharao und kein Gott, nur gottgleich. Seine Frau hiess Notratete, benannt nach dem Notron, das im April 2210 am CERN entdeckt wird. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Tobi(R)
15.04.2010, 13:58
@ x y
|
Wurst & Käse |
» » Wobei er staendig unterschlägt, dass er seine Energie auch aus dem
» » Sonnenwind, also vom aegyptischen Ra (Re) bezieht.
»
» Zeitweise auch Aton, also Elektraton.
Angeblich werden doch die Ersten galvanischen Zellen den Sumerern zugesprochen, wäre dann nicht Baal zuständig ? |