Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
09.09.2026,
11:33
(editiert von cmyk61
am 09.09.2026 um 11:45)
 

Radiaaktivität messen (Elektronik)

Hallo zusammen,

unser Haus ist ca 1910 gebaut ein im Dachstuhl befindet sich eine Zwischendecke die mit einer Schüttung zwischen den Balken befüllt ist.
Auch im Anbau befindet sich eine alte Schüttung deren Herkunft und Alter nicht klar bestimmt ist. Und ehe ich die herausreisse möchte ich wissen worauf ich mich einlasse.
Unterlagen und Pläne sind nur ab Erweiterungsbau 1990 vorhanden.
Nun überlege ich wie ich eine mögliche radiaktive Belastung messen kann. Auch die Frage nach Radon stellt sich damit.

Hat jemand Tips für mich wie ich das kostengünstig erledigen kann? Ich muss ja keine präzise Messung machen sondern es sollte eine Betrachtung einer Grenzwertüberschreitung genügen.
Gruß
Ralf

xy(R)

E-Mail

09.09.2026,
14:56

@ cmyk61

Radiaaktivität messen

» Hat jemand Tips für mich wie ich das kostengünstig erledigen kann? Ich
» muss ja keine präzise Messung machen sondern es sollte eine Betrachtung
» einer Grenzwertüberschreitung genügen.

Das geht mit Hobbygeräten nicht.

bigdie(R)

09.09.2026,
15:07
(editiert von bigdie
am 09.09.2026 um 15:09)


@ cmyk61

Radiaaktivität messen

Sind 2 verschiedene Sachen
Radon kommt in der Regel aus der Erde, also im Keller und dafür kann man sich zumindest bei uns in Thüringen ein Gerät leihen, das dann ein paar Monate irgendwo im Keller oder Erdgeschoss steht und dann schickt man es zurück und es wird ausgewertet.
Ob die Schlacke radioaktiv ist, könnte man normalerweise mit einem geigerzähler messen.
Aber die Schlacke im Fehlboden der Holzdecke gibt es in jedem alten Haus. Dient einfach der Schalldämmung

Pitsch

09.09.2026,
15:16

@ bigdie

Radiaaktivität messen

» Sind 2 verschiedene Sachen
» Radon kommt in der Regel aus der Erde, also im Keller und dafür kann man
» sich zumindest bei uns in Thüringen ein Gerät leihen, das dann ein paar
» Monate irgendwo im Keller oder Erdgeschoss steht und dann schickt man es
» zurück und es wird ausgewertet.
» Ob die Schlacke radioaktiv ist, könnte man normalerweise mit einem
» geigerzähler messen.
» Aber die Schlacke im Fehlboden der Holzdecke gibt es in jedem alten Haus.
» Dient einfach der Schalldämmung

Hallo
Ich würde da eher auf Asbest prüfen. Radioaktiv ist diese Dämmung eher nicht.

Mit freundlichen grüssen! Pitsch!

ingoingo

E-Mail

09.09.2026,
18:57

@ Pitsch

Radiaaktivität messen

» » Sind 2 verschiedene Sachen
» » Radon kommt in der Regel aus der Erde, also im Keller und dafür kann
» man
» » sich zumindest bei uns in Thüringen ein Gerät leihen, das dann ein
» paar
» » Monate irgendwo im Keller oder Erdgeschoss steht und dann schickt man
» es
» » zurück und es wird ausgewertet.
» » Ob die Schlacke radioaktiv ist, könnte man normalerweise mit einem
» » geigerzähler messen.
» » Aber die Schlacke im Fehlboden der Holzdecke gibt es in jedem alten
» Haus.
» » Dient einfach der Schalldämmung
»
» Hallo
» Ich würde da eher auf Asbest prüfen. Radioaktiv ist diese Dämmung eher
» nicht.
»
» Mit freundlichen grüssen! Pitsch!

Ein guter Staubschutz dürfte da ausreichen und den benutzt man bei diesem Dreck sowieso.
Üblicherweise ist das Asche, Schlacke und anderes eher nicht so schönes Zeug, das man loswerden wollte.
Ja, Asbest kann da drin sein, die Gefahr wird aber gerne überbewertet.
Es ist ein natürliches Mineral und gefährlich aufgrund seiner "mechanischen" Eigenschaften.

Gruß

Ingo

ingoingo

E-Mail

09.09.2026,
18:58

@ cmyk61

Radiaaktivität messen

» Hallo zusammen,
»
» unser Haus ist ca 1910 gebaut ein im Dachstuhl befindet sich eine
» Zwischendecke die mit einer Schüttung zwischen den Balken befüllt ist.
» Auch im Anbau befindet sich eine alte Schüttung deren Herkunft und Alter
» nicht klar bestimmt ist. Und ehe ich die herausreisse möchte ich wissen
» worauf ich mich einlasse.
» Unterlagen und Pläne sind nur ab Erweiterungsbau 1990 vorhanden.
» Nun überlege ich wie ich eine mögliche radiaktive Belastung messen kann.
» Auch die Frage nach Radon stellt sich damit.
»
» Hat jemand Tips für mich wie ich das kostengünstig erledigen kann? Ich
» muss ja keine präzise Messung machen sondern es sollte eine Betrachtung
» einer Grenzwertüberschreitung genügen.
» Gruß
» Ralf

Wie schon geschrieben, nicht einatmen.
Evtl. vorhandene Radioaktivität wirkt schon seit vielen Jahren auf die Bewohner und dürfte beim Aufräumen dann auch keine Rolle mehr spielen.

Gruß

Ingo

bigdie(R)

09.09.2026,
19:04

@ Pitsch

Radiaaktivität messen

» » Sind 2 verschiedene Sachen
» » Radon kommt in der Regel aus der Erde, also im Keller und dafür kann
» man
» » sich zumindest bei uns in Thüringen ein Gerät leihen, das dann ein
» paar
» » Monate irgendwo im Keller oder Erdgeschoss steht und dann schickt man
» es
» » zurück und es wird ausgewertet.
» » Ob die Schlacke radioaktiv ist, könnte man normalerweise mit einem
» » geigerzähler messen.
» » Aber die Schlacke im Fehlboden der Holzdecke gibt es in jedem alten
» Haus.
» » Dient einfach der Schalldämmung
»
» Hallo
» Ich würde da eher auf Asbest prüfen. Radioaktiv ist diese Dämmung eher
» nicht.
»
» Mit freundlichen grüssen! Pitsch!
Wie sollte da Asbest rein kommen. Den hast du eher in alter Spachtelmasse, Gipsplatten Ofendichtungen usw. Im Fehlboden liegt Hochofenschlacke, da findest du eher Schwermetalle

bastelix(R)

09.09.2026,
23:27

@ xy

Radiaaktivität messen

» Das geht mit Hobbygeräten nicht.
Fällt ein Geigerzähler, wie man sie bei Conrad etc., kaufen kann als Hobbygerät?

xy(R)

E-Mail

10.09.2026,
00:28

@ bastelix

Radiaaktivität messen

» » Das geht mit Hobbygeräten nicht.

» Fällt ein Geigerzähler, wie man sie bei Conrad etc., kaufen kann als
» Hobbygerät?

Ja.

Techniker

10.09.2026,
09:22

@ Pitsch

Radiaaktivität messen

» Hallo
» Ich würde da eher auf Asbest prüfen.

Bei einem Baujahr 1910 wohl nicht.

bigdie(R)

10.09.2026,
14:07

@ xy

Radiaaktivität messen

» » » Das geht mit Hobbygeräten nicht.
»
» » Fällt ein Geigerzähler, wie man sie bei Conrad etc., kaufen kann als
» » Hobbygerät?
»
» Ja.
Ich habe so einen
https://www.fnirsi.com/de/products/gc-03
steht im Datenblatt 0,01µsv/h
Ob er das auch kann, kann ich aber nicht überprüfen, Dazu fehlt mir ein vergleichsgerät:-D

xy(R)

E-Mail

10.09.2026,
14:15

@ Techniker

Radiaaktivität messen

» » Hallo
» » Ich würde da eher auf Asbest prüfen.
»
» Bei einem Baujahr 1910 wohl nicht.

Asbest wurde schon Mitte des 19.Jh. als Baustoff eingesetzt.

xy(R)

E-Mail

10.09.2026,
14:18

@ bigdie

Radiaaktivität messen

» https://www.fnirsi.com/de/products/gc-03

Ein Spielzeug.

bigdie(R)

10.09.2026,
19:23

@ xy

Radiaaktivität messen

» » » Hallo
» » » Ich würde da eher auf Asbest prüfen.
» »
» » Bei einem Baujahr 1910 wohl nicht.
»
» Asbest wurde schon Mitte des 19.Jh. als Baustoff eingesetzt.
Das hat man aber nicht irgendwo auf der Welt abgebaut, nach Deutschland geschafft um es im Fehlboden einer Holzdecke zu verklappen.

bigdie(R)

10.09.2026,
19:39
(editiert von bigdie
am 10.09.2026 um 19:40)


@ xy

Radiaaktivität messen

» » https://www.fnirsi.com/de/products/gc-03
»
» Ein Spielzeug.
In Tschernobyl oder Fukushima hätte es sicher gereicht:-P
Evtl. mache ich ja mal Urlaub in Prypjat, dann probiere ich es aus. Das es für Radon nicht taugt, habe ich ja oben schon geschrieben

bigdie(R)

10.09.2026,
20:50
(editiert von bigdie
am 10.09.2026 um 20:56)


@ Pitsch

Radiaaktivität messen

» » Dient einfach der Schalldämmung
»
» Hallo
» Ich würde da eher auf Asbest prüfen. Radioaktiv ist diese Dämmung eher
» nicht.
»
» Mit freundlichen grüssen! Pitsch!
In unserer Gegend zumindest ist da Hochofenschlacke drin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacke_(Metallurgie)
Ich habe als Elektriker in genügend alten Häusern gearbeitet, Deckendurchbrüche gemacht usw
Unten sind Bretter an die Balken genagelt unten drunter Strohmatten und Putz. Dann kommt ein Hohlraum. Dann der sogenannte Fehlboden, meist aus Schwartenbrettern, die links und rechts auf einer Latte aufliegen, die an die Balken genagelt wird. Die Ritzen wurden oben drauf mit Lehm verschmiert und dann kam die Schüttung aus Schlacke und dann auf die Balken die Dielenbretter. Mein Haus ist BJ. 1927 und da sind die Decken genauso.. Ist vor 25 Jahren nur noch Trittschalldämmung und Spanplatte oben drauf dazu gekommen + Laminat und Fliesen
https://de.wikipedia.org/wiki/Holzbalkendecke
Wenn die Balken sehr uneben sind, wurde oft auch beidseitig ein Brett angenagelt, um eine gerade Auflage für die Dielenbretter zu haben. Das Brett war etwa halb so breit wie der Balken und die Schwartenbretter wurden dann von unten an dieses Brett genagelt.

Auf jeden Fall sah man immer aus wie Sau, wenn man ein Loch durch so eine Decke gebohrt hat. Kabel konnte man nur von unten nach oben durch stecken, weil die Schlacke das gebohrte loch sofort wieder verstopft hat. Was aber gut funktioniert ist das Ausnutzen des Hohlraums unter dem Fehlboden für Leuchtenleitungen.