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cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
09.06.2026,
08:34
(editiert von cmyk61
am 09.06.2026 um 08:38)
 

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen (Elektronik)

HAllo zusammen,

irgendwo las ich, dass Kabelverschraubungen nicht als Zugentlastung dienen dürfen, sollen, können.

Wer kann mir hierzu konkretes schildern,, vielleicht sogar einen Normenauszug?
Ich vertraue der KI nicht besonders.

Es geht um die Einführung verschiedener, leichten Gummischlauchleitung in einen Abzweigkasten

Gruß
Ralf

Mikee

09.06.2026,
08:47

@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

Hallo Ralf,

das halte ich für ein Gerücht. Alle Rundsteckverbinder (M8, M12, M23, etc.) haben eine Kabelverschraubung, die gleichzeitig dafür dient, dass der Stecker wasserdicht wird als auch zur Zugentlastung.
Welche Norm dahinter steckt weiß ich allerdings auch nicht.

Mikee

bigdie(R)

09.06.2026,
08:49

@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

» HAllo zusammen,
»
» irgendwo las ich, dass Kabelverschraubungen nicht als Zugentlastung dienen
» dürfen, sollen, können.
»
» Wer kann mir hierzu konkretes schildern,, vielleicht sogar einen
» Normenauszug?
» Ich vertraue der KI nicht besonders.
»
» Es geht um die Einführung verschiedener, leichten Gummischlauchleitung in
» einen Abzweigkasten
»
» Gruß
» Ralf
Das kommt auf die Verschraubung an
die sind z.B. als Zugentlastung gedacht
https://www.conrad.de/de/p/obo-bettermann-2022845-kabelverschraubung-1-5-mm-kunststoff-pa-1-st-1965411.html?
Die gibt es sogar mit Knickschutz
https://artcase-shop.de/de/kabelverschraubungen/gewinde-metrisch/kunststoff/kabelverschraubung-m25-biegeschutz-epn255-13-18-mm-grau
Diese altmodischen, die heute vermutlich keiner mehr nimmt sind nicht als Zugentlastung geeignet
https://www.elstock.de/shop/de/5203125-sp-conus-kv-m25-x-1-5-pg16-pa-hgr-polyamid-kabelverschraubung-m25-lichtgrau.html?

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
09.06.2026,
09:22
(editiert von cmyk61
am 09.06.2026 um 09:25)


@ Mikee

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

Hallo Mikee,

es geht hierbei um folgende Problematik:

es sollen 4 Steuerungen gebaut werden die zwar fest in eine Traverse eingebaut werden sollen aber trotzdem nicht ortsfest sind.n denen ein DMX-Aktor, Netzteil etc verbaut sind.
An diese Steuerung sollen je 4 Stk. 230V Rolladenmotore (je 150W) angeschlossen werden.
Die Anschlussleitungen der Motoren sind wahrscheinlich H05 irgendwas und müssen auch noch verlängert werden. Am besten mit Theaterklebeband isoliert.» :crying: ..
Tendenziell neigt mein ^^Chef dazu zu pfuschen oder alles minimalistisch aufzubauen. Frag nicht was die VEFK macht.
Also die Motorkabel mit Kabelverschraubungen in das Spelsberg-Gehäuse einführen und direkt auf die Schraubklemmen des DMX-Aktor legen.
Ich traue dem Braten nicht wirklich, da im Theaterbetrieb gerne mal Kabel beim Transport der Traversen aus den Kabelverschraubungen der Steuerungskästen herausgezogen werden (nicht ortsfeste Montage!). Ich persönlich würde die Kabel nach der Einführung zunächst auf eine Zugentlastungsschiene und dann auf Reihenklemmen legen. Aber angeblich ist zu wenig Platz für solche Spielchen. Ebenso wie man drauf vertraut, dass die auf/ab-Verriegelung softwareseitig im DMX-Steuerpult ausreichend sei. Das Pult indes ist nicht für derlei Anwendung vorgesehen. Weiß der Geier wie die Relais im Störungsfall dann anziehen und die Motoren bestromen. Ich hätte Verriegelungsrelais vorgesehen. Aber weder Geld noch Platz ist vorhanden. Alles irgend wie bähh. Und dann noch das Thema Maschinenverordnung und die Dokumentation... aber ich heule schon wieder rum.

Gruß
Ralf


»
» das halte ich für ein Gerücht. Alle Rundsteckverbinder (M8, M12, M23,
» etc.) haben eine Kabelverschraubung, die gleichzeitig dafür dient, dass
» der Stecker wasserdicht wird als auch zur Zugentlastung.
» Welche Norm dahinter steckt weiß ich allerdings auch nicht.
»
» Mikee

bigdie(R)

09.06.2026,
10:13

@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

Bei so fliegenden Aufbauten würde ich eher nicht anklemmen sondern solche Harting Stecker nehmen




Links das Kupplungsgehäuse, wo der Mauszeiger drauf ist, hat hinten Gewinde, die kannst du wie eine Verschraubung in ein Loch bauen.
Und man braucht im Inneren keinen Platz

bigdie(R)

09.06.2026,
11:30

@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

PS. Ich kenne die Teile mit Gewinde nur aus Metall (das muss aber nichts heißen, vieles von dem Kram gibt es auch aus Kunststoff. Wir bauen hier aber eher für die Ewigkeit, so stabil wie möglich, daher nutzen wir nur Metall. Die kann man dann aber nicht in ein Schutzisoliertes Gehäuse bauen, weil selbiges dann nicht mehr schutzisoliert ist. Das macht bei uns in der Firma nichts, wir nutzen nur Rittal Metallkästen

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
09.06.2026,
12:15
(editiert von cmyk61
am 09.06.2026 um 12:15)


@ bigdie

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

Das wäre eine gute Idee.
Aber ich erinnere mich an das gestrige Gejammere, weil ich vorschlug gleich 100/50 Verschraubungen je Sorte zu ordern.
Die wollen nur das bestellen was auch gebraucht wird. Kein Millimeter Reserve.
Ich glaube ich kommen noch auf die Idee, alte Steuerungen auszuschlachten um die Adern zu verwenden.

Geiz gepaart mit Pleitegeier.

Gruß
Ralf

» Bei so fliegenden Aufbauten würde ich eher nicht anklemmen sondern solche
» Harting Stecker nehmen
»
»
»
»
» Links das Kupplungsgehäuse, wo der Mauszeiger drauf ist, hat hinten
» Gewinde, die kannst du wie eine Verschraubung in ein Loch bauen.
» Und man braucht im Inneren keinen Platz

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
09.06.2026,
19:06

@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

» HAllo zusammen,
»
» irgendwo las ich, dass Kabelverschraubungen nicht als Zugentlastung dienen
» dürfen, sollen, können.
»
» Wer kann mir hierzu konkretes schildern,, vielleicht sogar einen
» Normenauszug?
» Ich vertraue der KI nicht besonders.
»
» Es geht um die Einführung verschiedener, leichten Gummischlauchleitung in
» einen Abzweigkasten
»
» Gruß
» Ralf

PG-Verschraubungen? Gibt es in PVC/Plastik- und Metall-Ausführung.

--
greets from aix-la-chapelle

Matthes :hungry:

bigdie(R)

09.06.2026,
20:20

@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

» Das wäre eine gute Idee.
» Aber ich erinnere mich an das gestrige Gejammere, weil ich vorschlug gleich
» 100/50 Verschraubungen je Sorte zu ordern.
» Die wollen nur das bestellen was auch gebraucht wird. Kein Millimeter
» Reserve.
Gibt für 20€ ein Set bei Pollin
https://www.pollin.de/p/quadrios-kabelverschraubungs-set-2009ca108-grau-metrisch-60-stueck-800511
Gibt auch ein Set mit PG Verschraubungen, nimmt aber heute keiner mehr, außer man hat alte Motoren oder Gehäuse mit PG Gewinde.

Aber klar, die Buchsen und Stecker werden so etwa 20€/ Anschluss kosten. Dafür kann man aber auch alles in der Werkstatt vorfertigen und steckt es dann auf der Bühne nur noch zusammen und man kann die Kisten auch immer wieder verwenden. Einen Adapter mit 2 Schukokupplungen und beim nächsten Mal schaltest du Scheinwerfer damit

bigdie(R)

09.06.2026,
21:27
(editiert von bigdie
am 09.06.2026 um 21:31)


@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

Du bist übrigens nicht der Einzige, der diese Kämpfe führt. Bei uns gibt es praktisch an jeder Maschine hydraulische Spannagregate. Die werden geliefert mit 3m Ölflex, daran ein Gehäuse mit einem Drehschalter und einer Kontrolleuchte. Auf dem Aggregat gibt es 2 Magnetventile Nun haben wir Maschinen mit Palettenwechsel und andere wo die Werkstücke im Arbeitsraum gewechselt werden. Bei den Maschinen ohne Palettenwechsel sind die Hydraulikschläuche permanent angeschlossen und ich habe einen Schalter mit 2 Stellungen Spannen/Lösen. Mit Palettenwechsel werden die 2 Schläuche abgekoppelt und der Schalter braucht 3 Stellungen Spannen/Drucklos/Lösen, weil beim an und Abkoppeln Drucklos sein muss. Als ich Anfing in der Firma wurden die Aggregate permanent hin und her getauscht. und ich habe 2x die Woche die Schalter getauscht. die bedienpulte hingen irfendwo rum, die Leitungen lagen in der Ölauffangwanne. Irgendwann kamen dann mal 12 neue Maschinen und ich musste meinen Chef förmlich beknieen, die Pulte fest zu montieren, das Kabel fest durch Kanäle in der Maschine zu verlegen und an die Aggregate solche Harting Stecker zu bauen. Da kam dann sofort, so ein Stecker kostet 10€ und wir haben 150 Aggregate. Das kostet also 1500€. Ich hab dann gesagt, hier sind 12 Maschinen, die je 100000€ kosten und 12 Spannaggregate a 2000€, da kommt es auf 20 Stecker a 10€ nicht an. und dann machen wir das immer bei einem neuen Aggregat, und bei jedem das repariert wird. 10 Jahre später gab es kein Aggregat mehr ohne Stecker und in 99% der Maschinen sind auch die Kabel ordentlich verlegt. Bei 50% der Maschinen gibt es auch das einfache Pult nicht mehr sondern so eine Kiste



An der Seite sind die 2 Leuchttaster für Spannen und lösen. Und die Logo sorgt für diverse Zusatzfunktionen Anfangs ging es mal darum, das man vor dem Spannen noch eine Hilfsvorrichtung einlegen musste, die die Werkstücke mit Druckluft zentriert und dann spannt. Dann kam eine Auflagekontrolle dazu, die kontrolliert, ob das Teil richtig eingelegt ist. An den Maschinen ohne Palettenwechsel gab es schon immer einen Druckschalter in der Spannen Leitung, Ohne Druck lässt sich die Maschine nicht starten. Das ging bei den Maschinen mit Palettenwechsel natürlich nicht. Als dann 2016 unsere hoch motivierten ausländischen Fachkräfte bei uns anfingen, schafften die es in 2 Wochen 3x nicht zu spannen und jedes Mal waren Werkzeuge für 6000€ im Eimer. Ergo musste da auch schnell eine Überwachung dran. Die Logo stoppt hier beim 1.Mal spannen die Zeit, die das Aggregat pumpt bei jeder Palette und will das dann mit einer Toleranz jedes mal wieder haben, sonst wird der Palettenwechsel nicht frei gegeben. Neuerdings gibt es auch Teile, da wird das Spannen kontrolliert, die Auflagekontrolle mit Druckluft und an der Vorrichtung und auf den Werkstücken sind QR-Codes und erst wenn beide gescannt wurden ist der Wechsel frei gegeben. Die Schaltung ist fast noch die Gleiche wie zu Anfang, nur das Programm wurde immer umfangreicher. Die ersten Ablaufsteuerungen habe ich damals noch mit Relais gemacht, hat alles zusammen keine 50€ gekostet. Meinen Chef zu überzeugen 200€ für die Logo + 50 fürs Gehäuse locker zu machen, war auch nicht einfach. Aber mittlerweile hat er wohl verstanden, das da ziemlich viel Weitblick drinnen steckt.
Übrigens die ersten Bedienpulte waren mit 5 Adern angeschlossen. Die Buchsen hatten 7 pins+Pe ich hab noch 2 Adern mehr vorgesehen , die das Pumpenschütz unterbrechen. Das Abschalten der Pumpe wird heute auch genutzt von der Logo. Schadet also nichts etwas weiter zu denken. Gestern habe ich wieder so eine Platine bestückt letzte Woche Platinen geäzt. ;-)

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
12.06.2026,
13:17
(editiert von cmyk61
am 12.06.2026 um 13:18)


@ bigdie

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

Bei uns werden leider jede Menge Kämpfe ausgeführt.
Das hat für mich schon vor über 20 Jahre begonnen weil ich erkannt habe, dass die betriebliche Organisation eine Vollkatastrophe ist.
Unsere aktuelle VEFK steht vor dem Dilemma dies der Leitung vermitteln zu wollen, aber dem gegenüber stehen Sparzwänge seitens der Stadt (keine Personalaufstockung , Anschaffung von Arbeitsmitteln, Durchführung von Weiterbildungen etc). Das mündet in der Tatsache, dass Bestellungen auf Spitz ausgeführt werden: 16 Verschraubungen M20 werden gebraucht - und auch nur so viele bestellt. Bei über 50 EfKs, die als solche nicht einmal bestellt sind, weil solche Formalien bislang für völlig überbewertet wurden, steht nun die Umsetzung der Maschinenverordnung ins Haus. Der vernünftigste Rat an unsere VEFK wäre, den Job hinzuwerfen um der Mitverantwortung zu entgehen.
Mittlerweile versucht unser TD (Stufe nach dem Geschäftsführer) (der angeblich Anlagenverantwortlicher ist) die Umsetzung der Maschinenverordnung auf die Einzelabteilungen abzuwälzen.
Keine davon ist IMHO in der Lage das zu leisten, Schulungen die von unserer VEFK vorgeschlagen wurden (die natürlich Geld kosten) werden ignoriert.
Man glaubt wohl sowas aussitzen zu können und im worst case mal eben mit Word und Excel das aufarbeiten zu können. Und natürlich ein paar Messungen, und schon wäre man aus dem Schneider. Zu keinem der Eigenbauten existieren Dokus geschweige denn Schaltpläne und all das was in einem ordentlichen Betrieb erstellt wird.
Keine Kontrollinstanzen, keine Treffen bei der Fragen geklärt werden. Mein Vorschlag nach einem runden Tisch scheitert am Interesse und Kollegen die hierin einen Sinn sehen.
Also werde ich dem Rat meiner Frau folgen und die Zeit bis zur Rente die Füße still zu halten. Nach mir die Sinnflut, zumal ich ja eh nichts zu sagen habe. Hoffentlich gelingt mir das. Es tut weh zu sehen wie unser Berufsstand derart durch den Dreck gezogen wird.

Gruß
Ralf

» Du bist übrigens nicht der Einzige, der diese Kämpfe führt. Bei uns gibt
» es praktisch an jeder Maschine hydraulische Spannagregate. Die werden
» geliefert mit 3m Ölflex, daran ein Gehäuse mit einem Drehschalter und
» einer Kontrolleuchte. Auf dem Aggregat gibt es 2 Magnetventile Nun haben
» wir Maschinen mit Palettenwechsel und andere wo die Werkstücke im
» Arbeitsraum gewechselt werden. Bei den Maschinen ohne Palettenwechsel sind
» die Hydraulikschläuche permanent angeschlossen und ich habe einen Schalter
» mit 2 Stellungen Spannen/Lösen. Mit Palettenwechsel werden die 2
» Schläuche abgekoppelt und der Schalter braucht 3 Stellungen
» Spannen/Drucklos/Lösen, weil beim an und Abkoppeln Drucklos sein muss. Als
» ich Anfing in der Firma wurden die Aggregate permanent hin und her
» getauscht. und ich habe 2x die Woche die Schalter getauscht. die
» bedienpulte hingen irfendwo rum, die Leitungen lagen in der
» Ölauffangwanne. Irgendwann kamen dann mal 12 neue Maschinen und ich musste
» meinen Chef förmlich beknieen, die Pulte fest zu montieren, das Kabel fest
» durch Kanäle in der Maschine zu verlegen und an die Aggregate solche
» Harting Stecker zu bauen. Da kam dann sofort, so ein Stecker kostet 10€
» und wir haben 150 Aggregate. Das kostet also 1500€. Ich hab dann gesagt,
» hier sind 12 Maschinen, die je 100000€ kosten und 12 Spannaggregate a
» 2000€, da kommt es auf 20 Stecker a 10€ nicht an. und dann machen wir
» das immer bei einem neuen Aggregat, und bei jedem das repariert wird. 10
» Jahre später gab es kein Aggregat mehr ohne Stecker und in 99% der
» Maschinen sind auch die Kabel ordentlich verlegt. Bei 50% der Maschinen
» gibt es auch das einfache Pult nicht mehr sondern so eine Kiste
»
»
»
» An der Seite sind die 2 Leuchttaster für Spannen und lösen. Und die Logo
» sorgt für diverse Zusatzfunktionen Anfangs ging es mal darum, das man vor
» dem Spannen noch eine Hilfsvorrichtung einlegen musste, die die Werkstücke
» mit Druckluft zentriert und dann spannt. Dann kam eine Auflagekontrolle
» dazu, die kontrolliert, ob das Teil richtig eingelegt ist. An den Maschinen
» ohne Palettenwechsel gab es schon immer einen Druckschalter in der Spannen
» Leitung, Ohne Druck lässt sich die Maschine nicht starten. Das ging bei
» den Maschinen mit Palettenwechsel natürlich nicht. Als dann 2016 unsere
» hoch motivierten ausländischen Fachkräfte bei uns anfingen, schafften die
» es in 2 Wochen 3x nicht zu spannen und jedes Mal waren Werkzeuge für
» 6000€ im Eimer. Ergo musste da auch schnell eine Überwachung dran. Die
» Logo stoppt hier beim 1.Mal spannen die Zeit, die das Aggregat pumpt bei
» jeder Palette und will das dann mit einer Toleranz jedes mal wieder haben,
» sonst wird der Palettenwechsel nicht frei gegeben. Neuerdings gibt es auch
» Teile, da wird das Spannen kontrolliert, die Auflagekontrolle mit Druckluft
» und an der Vorrichtung und auf den Werkstücken sind QR-Codes und erst wenn
» beide gescannt wurden ist der Wechsel frei gegeben. Die Schaltung ist fast
» noch die Gleiche wie zu Anfang, nur das Programm wurde immer umfangreicher.
» Die ersten Ablaufsteuerungen habe ich damals noch mit Relais gemacht, hat
» alles zusammen keine 50€ gekostet. Meinen Chef zu überzeugen 200€ für
» die Logo + 50 fürs Gehäuse locker zu machen, war auch nicht einfach. Aber
» mittlerweile hat er wohl verstanden, das da ziemlich viel Weitblick drinnen
» steckt.
» Übrigens die ersten Bedienpulte waren mit 5 Adern angeschlossen. Die
» Buchsen hatten 7 pins+Pe ich hab noch 2 Adern mehr vorgesehen , die das
» Pumpenschütz unterbrechen. Das Abschalten der Pumpe wird heute auch
» genutzt von der Logo. Schadet also nichts etwas weiter zu denken. Gestern
» habe ich wieder so eine Platine bestückt letzte Woche Platinen geäzt. ;-)

bigdie(R)

13.06.2026,
15:05

@ cmyk61

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

» Bei uns werden leider jede Menge Kämpfe ausgeführt.
» Das hat für mich schon vor über 20 Jahre begonnen weil ich erkannt habe,
» dass die betriebliche Organisation eine Vollkatastrophe ist.
» Unsere aktuelle VEFK steht vor dem Dilemma dies der Leitung vermitteln zu
» wollen, aber dem gegenüber stehen Sparzwänge seitens der Stadt (keine
» Personalaufstockung , Anschaffung von Arbeitsmitteln, Durchführung von
» Weiterbildungen etc). Das mündet in der Tatsache, dass Bestellungen auf
» Spitz ausgeführt werden: 16 Verschraubungen M20 werden gebraucht - und
» auch nur so viele bestellt. Bei über 50 EfKs, die als solche nicht einmal
» bestellt sind, weil solche Formalien bislang für völlig überbewertet
» wurden, steht nun die Umsetzung der Maschinenverordnung ins Haus. Der
» vernünftigste Rat an unsere VEFK wäre, den Job hinzuwerfen um der
» Mitverantwortung zu entgehen.
» Mittlerweile versucht unser TD (Stufe nach dem Geschäftsführer) (der
» angeblich Anlagenverantwortlicher ist) die Umsetzung der
» Maschinenverordnung auf die Einzelabteilungen abzuwälzen.
» Keine davon ist IMHO in der Lage das zu leisten, Schulungen die von unserer
» VEFK vorgeschlagen wurden (die natürlich Geld kosten) werden ignoriert.
» Man glaubt wohl sowas aussitzen zu können und im worst case mal eben mit
» Word und Excel das aufarbeiten zu können. Und natürlich ein paar
» Messungen, und schon wäre man aus dem Schneider. Zu keinem der Eigenbauten
» existieren Dokus geschweige denn Schaltpläne und all das was in einem
» ordentlichen Betrieb erstellt wird.
» Keine Kontrollinstanzen, keine Treffen bei der Fragen geklärt werden. Mein
» Vorschlag nach einem runden Tisch scheitert am Interesse und Kollegen die
» hierin einen Sinn sehen.
» Also werde ich dem Rat meiner Frau folgen und die Zeit bis zur Rente die
» Füße still zu halten. Nach mir die Sinnflut, zumal ich ja eh nichts zu
» sagen habe. Hoffentlich gelingt mir das. Es tut weh zu sehen wie unser
» Berufsstand derart durch den Dreck gezogen wird.
»
» Gruß
» Ralf
Das ist glaube ich aber in jedem Betrieb so, evtl bei VW nicht, aber das ganze Ungetüm an Normen kann eigentlich keiner mehr durchschauen. Wenn man schon von einem Tüv Prüfer hört, im Zweifel entscheidet er nach dem gesunden Menschenverstand, weil es zu viele Normen gibt, die sich zum Teil auch noch wiedersprechen, dann weis man, was los ist. Im Grunde kann man keine deutsche Maschine mehr kaufen, weil die so sicher sind, das man damit nicht mehr arbeiten kann. Das ist in den letzten 20 Jahren so ausgeufert, das keiner mehr weis, wie er die Anforderungen einhalten soll. Wir haben Maschinen, wenn du die Tür öffnen willst um hinten drin Öl für die Achsschmierung nachzufüllen, dann macht die Kiste erst mal an ihren 10 Achsen Bremsentest und du stehst 5min vor der Tür, ehe du sie entriegeln kannst. Was macht also der Unternehmer beim nächsten Maschinenkauf, er kauft eine aus Thailand, Korea oder USA. Und wenn das schon die deutschen Unternehmer so machen, dann muss man sich nicht wundern, wenn im Ausland keiner mehr die Maschinen will. All die eindeutigen Vorschriften, die es mal gab von der BG z.B. hat man abgeschafft und durch schwammige EU Normen ersetzt, die man auslegen kann, wie man will und am Ende, wenn etwas passiert ist man schuld

grindstone(R)

E-Mail

Ruhrpott,
13.06.2026,
16:48

@ bigdie

Zugentlastung mit Kabelverschraubungen

» Im Grunde kann man
» keine deutsche Maschine mehr kaufen, weil die so sicher sind, das man damit
» nicht mehr arbeiten kann.

Da stimme ich dir zu. Wenn ich daran denke, wie viele Sperrklinken ich schon aus Elektrowerkzeugen ausgebaut habe... :-D Die Hersteller sagen sich: Am sichersten ist das Gerät, wenn es unbenutzt in der Ecke liegt.

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Es ist unter der Würde eines Technikers, die Gebrauchsanweisung zu lesen!