bastelix
19.05.2026, 22:07 (editiert von bastelix am 19.05.2026 um 22:15) |
"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus (Elektronik) |
Servus Zusammen,
wir machen ja grad im EG das meiste neu. Dazu gehört auch die Wasserleitungen bis zur Zimmerdecke. im ersten Stock bleiben die alten Stahlrohre vorerst drin. Die Rohre verlaufen in einem Schacht in der Wand der von beiden Seiten zugeputzt ist bzw. wieder wird.
Im OG ist der Schacht noch mit Mineralwolle ausgestopft. Die neuen Rohre sind mit Dämmung umwickelt, da hieß es ich muss nichts zur Dämmung rein machen.
Jetzt hat meine Frau bedenken, dass bei uns im OG irgendwann das Stahlrohr durchrostet und wir den Wasserschaden zu spät bemerken. Also aus meiner Sicht würde das Wasser aus dem Rohrbruch rauslaufen, die Mineralwolle würde sich vollsaugen und das Wasser würde im Schacht nach unten laufen und irgendwann im Keller austreten wo wir dann irgendwann eine Pfütze bemerken und je nach dem wie schnell das passiert hält sich die Sauerei in Grenzen oder wir dürfen im Garten campen.
In den Kellerraum wo die Rohre rauskommen steht auch die Heizung und da will ich eh über kurz oder lang einen kleinen Rechner (Arduino, Raspberry irgendwas in der Art) einbauen um ein paar mehr Messwerte direkt vom Warmwasserspeicher und ggf. der Heizung abzugreifen. Da könnte ich dann auch einen oder mehrere Sensoren abrufen die einen möglichen Rohrbruch bzw. Wasseraustritt im Schacht messen.
Jetzt ist die Frage was könnte ich da rein basteln damit wir nicht erst durch die Pfütze im Keller alarmiert werden würden?
Edit: Ich schreib es lieber mal dazu: Alles was ne App hat oder ne Cloud braucht ist keine Option.  |
Hartwig
19.05.2026, 23:04
@ bastelix
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
Hallo,
ja, der sensor im Keller ist ok. Höher im Schacht ist eher unsicher, wenn das Wasser aus irgendeinem Grund am Sensor vorbeiläuft. Ich habe im Keller (wo Wasxhmaschine, Trockner und ein Hebewerk stehen) mehrere Elektroden auf dem Boden direkt an der Wand liegen, alle parallel an einer Zweidrahtleitung. Als Die Elektroden bestehen aus Kleingehäusen, so etwa 1x2x3cm (geschätzt). In jeder Ecke ist eine M3-Schraube (VA-Stahl) durchgesteckt, unter Kopf und Mutter je eine Chassis-Beilagescheibe (also deutlich größer im Durmesser als die normale U-Scheibe). Elektrisch liegen die Schrauben diagonal auf gleichem Potential. Diese Kästchen mögen jetzt liegen wie sie wollen - es berühren immer mindestens zwei (gegenpolige) den Boden. Wichtig ist dabei, dass du mit Wechselspannung misst, also z.B. mit einem Rechtecksignal, über einen Kondensator ausgekoppelt. Mit Gleichspannung mag das zwar auch gehen, aber die Polarisation an den Elektroden wirkt dann wie ein Elko (je nach Elektrodenmaterial bis zu einigen µF, die Polarisationsschicht bricht irgendwo unter 5V durch - das Verhalten ist sehr variable, abhängig von Verschmutzung und Temperatur. Mit Wechselspannung hast du hingegen niedrige stabile Impedanzen mit relativ großer Messicherheit. Meine Messchaltung hatte in all den Jahren des Betriebes zwar noch keine Katastrophen zu verkünden, Fehlalarme gab es nur im Winter wenn durch getauten Schnee an Stiefeln usw. Tauwasser über den Boden floss. Zuweilen verirren sich im Frühjahr auch Molche durch das Kellerfenster in den Raum. Die laufen dann an der Wand entlang, irgendwann berühren sie die Elektroden und werden dann gerettet....Die Schaltung könnte ich raussuchen, da ich bis Ende der Woche unterwegs bin, klappt das aber erst am nächsten Wochende. Aber es gibt viele solcher Schaltungen, z. B. mit CMOS-Gattern. |
pedder59
Bochum im Kohlenpott, 20.05.2026, 03:14 (editiert von pedder59 am 20.05.2026 um 03:15)
@ bastelix
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» Servus Zusammen,
»
» wir machen ja grad im EG das meiste neu. Dazu gehört auch die
» Wasserleitungen bis zur Zimmerdecke. im ersten Stock bleiben die alten
» Stahlrohre vorerst drin. Die Rohre verlaufen in einem Schacht in der Wand
» der von beiden Seiten zugeputzt ist bzw. wieder wird.
» Im OG ist der Schacht noch mit Mineralwolle ausgestopft. Die neuen Rohre
» sind mit Dämmung umwickelt, da hieß es ich muss nichts zur Dämmung rein
» machen.
»
» Jetzt hat meine Frau bedenken, dass bei uns im OG irgendwann das Stahlrohr
» durchrostet und wir den Wasserschaden zu spät bemerken. Also aus meiner
» Sicht würde das Wasser aus dem Rohrbruch rauslaufen, die Mineralwolle
» würde sich vollsaugen und das Wasser würde im Schacht nach unten laufen
» und irgendwann im Keller austreten wo wir dann irgendwann eine Pfütze
» bemerken und je nach dem wie schnell das passiert hält sich die Sauerei in
» Grenzen oder wir dürfen im Garten campen.
»
» In den Kellerraum wo die Rohre rauskommen steht auch die Heizung und da
» will ich eh über kurz oder lang einen kleinen Rechner (Arduino, Raspberry
» irgendwas in der Art) einbauen um ein paar mehr Messwerte direkt vom
» Warmwasserspeicher und ggf. der Heizung abzugreifen. Da könnte ich dann
» auch einen oder mehrere Sensoren abrufen die einen möglichen Rohrbruch
» bzw. Wasseraustritt im Schacht messen.
»
» Jetzt ist die Frage was könnte ich da rein basteln damit wir nicht erst
» durch die Pfütze im Keller alarmiert werden würden?
»
» Edit: Ich schreib es lieber mal dazu: Alles was ne App hat oder ne Cloud
» braucht ist keine Option. 
So was ähnliches habe ich auch vor.
Im Wirtschaftsraum steht eine WaMa. Fast tiefster Punkt.
Vatter hatte damals den Fehler gemacht und einen Blindverschluss aus Eisen auf eine Wasserleitg (Kupfer) gemacht.
Die gavanische Korrosion hat nach über 30 Jahren für eine Überschwemmung gesorgt.
Da die Anschlüsse der WaMa hinter/unter ne Arbeitsplatte liegt kann man nicht dran zum abdrehen.
Ich denke den Sensor auf den Boden zu montieren , der ein el. Ventil hinter der Wasseruhr steuert und im Falle eines Falles das Ventil schliesst

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mabue
20.05.2026, 08:13 (editiert von mabue am 20.05.2026 um 08:23)
@ Hartwig
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» Hallo,
» ja, der sensor im Keller ist ok. Höher im Schacht ist eher unsicher, wenn
» das Wasser aus irgendeinem Grund am Sensor vorbeiläuft.
Um das Vorbeilaufen am Sensor zu verhindern, könntest du an einem senkrechten Leitungsabschnitt eine Auffangmanschette anbringen, wie im Bildchen gezeigt, die abtropfendes Wasser auffängt und wie von Hartwig vorgeschlagen detektiert. Die Konstruktion müsste natürlich noch besser ausgearbeitet werden, aber so könnte das Grundschema aussehen. Ggf. könnte die Manschette auch mit einem saugfähigen Material gefüllt werden, um die Elektroden festzuhalten. Da gibt's sicher noch genug Ideen.
Möglich wären natürlich auch zwei oder drei Sensoren oder auch solche, wo der Manschettenrand die Leitung über eine größere Strecke umhüllt. Das ist dann von den örtlichen Verhältnissen abhängig, wie's im einzelnen aussieht.
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Mikee
20.05.2026, 09:16
@ bastelix
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
Hallo!
Ich habe auch eine solche Lösung im Keller.
Wenn Wasser aus welchen Gründen auch immer auf dem Boden steht meldet, der Sensor "Alarm".
Dann kommt eine Batterie gespeiste kleine Schaltung zum Einsatz.
Die zieht ein Relais für ca. 5 Sekunden an, dann fällt das Relais wieder ab, aber die Schaltung zeigt über eine LED, dass sie ausgelöst wurde.
Das Relais schaltet ein Computernetzteil ein, dessen 12V/8A ich nutze um einen Akkuschrauber zu versorgen.
Der Akkuschrauben schraubt das Hauptventil der Wasserleitung zu und fertig. Das Ventil wird in 4 Sekunden zugedreht, die letzte Sekunde
ist Reserve und wird über die Drehmomenteneinstellung abgefangen.
Die Schaltung selbst verbraucht im nicht ausgelösten Zustand so wenig Strom, dass selbst ein Multimeter im 200µA Bereich 000,0 anzeigt.
(Reststromfluss über vier sperrende Basis-Emitterdioden).
Die Schaltung ist komplett analog.
Ich meine ich hatte sie schon mal vor Jahren hier gepostet.
Mikee |
grindstone

Ruhrpott, 20.05.2026, 09:51
@ Mikee
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» Der Akkuschrauben schraubt das Hauptventil der Wasserleitung zu und fertig.
» Das Ventil wird in 4 Sekunden zugedreht, die letzte Sekunde
» ist Reserve und wird über die Drehmomenteneinstellung abgefangen.
Tolle Idee!  -- Es ist unter der Würde eines Technikers, die Gebrauchsanweisung zu lesen! |
Ingoingo

20.05.2026, 11:44
@ bastelix
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
Mach eine elektrische Isolierung um das Rohr, da herum dann zwei kleine spulen wickeln.
Das Wasser läuft erst einmal am Rohr herunter, das kannst du dann messen.
Vielleicht da, wo die Dämmung am Rohr beginnt bzw. Endet, da wird es schön feucht und es lässt sich gut messen.
Gruß Ingo |
mabue
20.05.2026, 13:27 (editiert von mabue am 20.05.2026 um 14:58)
@ Ingoingo
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» Mach eine elektrische Isolierung um das Rohr, da herum dann zwei kleine
» spulen wickeln.
» Das Wasser läuft erst einmal am Rohr herunter, das kannst du dann messen.
» Vielleicht da, wo die Dämmung am Rohr beginnt bzw. Endet, da wird es
» schön feucht und es lässt sich gut messen.
Bei Kondenswasserbildung könnten da allerdings Kriechströme auftreten. Trinkwasser kommt ja relativ kühl aus der kommunalen Leitung, da kann an feuchtschwülen Sommertagen schon mal was dran kondensieren.
Bei meiner vorgeschlagenen Variante kann das natürlich ebenfalls passieren, da könnte das Kondenswasser dann in die Becher-Manschette reinsickern. Lösung könnte sein, den Rand relativ hoch zu machen und die Elektroden etwas höher zu setzen, so dass eine Mindestmenge Wasser für einen Alarm vorhanden sein muss. Die Auslösung wäre dann ein paar Sekunden später, was immer noch reicht.
Edit: Lecks können sich auf unterschiedliche Art bemerkbar machen. Manchmal als mikroskopisch kleine Undichtigkeit, wo dann ein paar Tropfen die Leitung entlangrinnen.
Bei einem Druckstoß (abrupter Stopp der bewegten Wassersäule) kann sich aber auch mal ein größeres Leck schlagartig bilden, wo dann das Wasser waagrecht in dünnem Strahl herausdüst. Im zweiteren Fall wäre zuerst die Umgebung patschnass, bevor der Alarm anschlägt. |
WolfgangH
20.05.2026, 21:49
@ bastelix
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
Bei mir war im beheizten Keller an der isolierten Warmwasserleitung an der Decke abgehängt in einem Kupfer-Rohrwinkel ein winziges Loch, unbemerkt wohl mehrere Monate. Nachdem der Fehlerstromschutzschalter (FI) auslöste, suchte ich in der Hausinstallation in dem betreffenden Stromkreis die Ursache. Hat schon etwas gedauert und nicht leicht zu finden, etwa 30cm fast waagrecht neben der betreffenden Wasserleitung ist eine übertapezierte Unterputz-Verteilerdose zu den Steckdosen usw., innendrinn sehr feucht. Dadurch bin ich erst dann auf den Leck in der Warmwasserleitung aufmerksam geworden. Das Wasser hat seinen Weg gesucht, nicht einfach getröpfelt.
Ein Wasserlecksensor hätte in diesem Fall nicht angesprochen. Eine Simulation mit einen ganz ganz wenig tropfenden Wasserhahn läßt unsere mechanische Wasseruhr merkbar ganz langsam ein Zahnrädchen um einen Zahn weiter bewegen. Eine Überwachungs-Lösung habe ich bisher noch nicht. Hat jemand eine Idee, könnte ja auch bei Euch passieren.
Außerdem nimmt man statt einen Winkel immer einen Bogen. |
mabue
20.05.2026, 23:27
@ WolfgangH
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» Hat
» jemand eine Idee, könnte ja auch bei Euch passieren.
» Außerdem nimmt man statt einen Winkel immer einen Bogen.
Die eine Möglichkeit wäre ein Rohr-im Rohr-System mit Feuchtigkeitssensor im Fußpunkt zwischen Innen- und Außenrohr.
Eine andere Möglichkeit wäre, ein PE-Kunststoffrohr außen mit einer Alu-Folienhülle und einer zweiten Außenschicht als mechanischem Schutz zu versehen. In die Folienhülle wird eine Ruhespannung eingespeist, der andere Pol ist das fließende Wasser in der Leitung. Normalerweise fließt kein Strom. Hat die Leitung ein Leck, fließt ein Strom zwischen Wasser und Alu-Hülle, und der Stromkreis ist geschlossen. Allerdings bräuchte die Konstruktion wohl eine Menge Isolierstücke und sonstigen Aufwand und wäre für Häuslesbauer kaum zu finanzieren.
Es gibt (oder gab) solche PE-Rohre mit einer Alu-Zwischenschicht, und zwar von der Fa. Egeplast in Greven. Allerdings im Abwasserbereich, wo die Aluschicht ebenfalls der Leckwarnung dient, nur korreliert die Aluschicht da elektrisch mit dem Erdreich, nicht mit dem fließenden Medium. Das Prinzip ist aber dasselbe: Geschlossener Stromkreis bedeutet ein Leck oder zumindest ein beschädigtes Rohr. |
bigdie
21.05.2026, 08:50
@ WolfgangH
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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» Bei mir war im beheizten Keller an der isolierten Warmwasserleitung an der
» Decke abgehängt in einem Kupfer-Rohrwinkel ein winziges Loch, unbemerkt
» wohl mehrere Monate. Nachdem der Fehlerstromschutzschalter (FI) auslöste,
» suchte ich in der Hausinstallation in dem betreffenden Stromkreis die
» Ursache. Hat schon etwas gedauert und nicht leicht zu finden, etwa 30cm
» fast waagrecht neben der betreffenden Wasserleitung ist eine
» übertapezierte Unterputz-Verteilerdose zu den Steckdosen usw., innendrinn
» sehr feucht. Dadurch bin ich erst dann auf den Leck in der
» Warmwasserleitung aufmerksam geworden. Das Wasser hat seinen Weg gesucht,
» nicht einfach getröpfelt.
» Ein Wasserlecksensor hätte in diesem Fall nicht angesprochen. Eine
» Simulation mit einen ganz ganz wenig tropfenden Wasserhahn läßt unsere
» mechanische Wasseruhr merkbar ganz langsam ein Zahnrädchen um einen Zahn
» weiter bewegen. Eine Überwachungs-Lösung habe ich bisher noch nicht. Hat
» jemand eine Idee, könnte ja auch bei Euch passieren.
» Außerdem nimmt man statt einen Winkel immer einen Bogen.
Genau das ist das Problem, das Wasser in Wänden und Decken nicht dort hin läuft, wo man es gern hätte
Gibt Wasseruhren, die Impulse abgeben, Selbst ein Körperschallmikrofon würde mir da evtl. noch einfallen, das geht aber sicher nur, wenn es wirklich schon zischt an der undichten Stelle.
Für Undichtigkeiten gibt es 2 Muster. Das eine sind wenige Tropfen mit steigender Frequenz, die oft Monate nicht bemerkt werden. Das 2. ist z.B. so ein Anschlußschlauch der Mischbatterie, der Plötzlich kaputt ist und jede Menge Wasser ausläuft, natürlich immer dann, wenn man im Urlaub ist (Murphys Gesetz) Beides kann man mit einer Wasseruhr gut erfassen, aber man muss es halt auch irgendwie sinnvoll auswerten und Fehler vom normalen Verbrauch unterscheiden. Wäre bei mir z.B. nicht ganz so kompliziert, ich habe einen Zentral Aus und wenn ich nicht zu Hause bin, weis das meine Automatisierung und dann sollte halt auch kein Wasser laufen. In einem Mehrgenerationenhaus wo es die Oma im Haus gibt, die praktisch immer anwesend ist, wird das schon schwieriger |
bigdie
21.05.2026, 09:00
@ WolfgangH
|
"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
PS, falls vor oder hinter der Wasseruhr ein Kugelhahn sitzt, es gibt dafür Antriebe Ich hab mal so ein Teil gekauft
https://www.ebay.de/itm/356565328035
um es vorweg zu sagen, den ganzen Funkkram entfernt. Das Teil geht auch richtig per Draht anzusteuern ohne Cloud. Ist bei mir nur etwas zu hoch, passt nicht in die Wand bzw. unter die Tür, hinter der die Wasseruhr sitzt. Ich müsste den Kugelhahn schräg drehen, das habe ich mir aber nicht getraut bisher |
cmyk61

Edenkoben, Rheinland Pfalz, 21.05.2026, 16:17 (editiert von cmyk61 am 21.05.2026 um 16:18)
@ bigdie
|
"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
üblicherweise werden Anlagen zur Brauchwasserversorgung in Wohnhäusern vor Inbetriebnahme abgedrückt.
Das führt ggf auf die richtige Spur:
Drucküberwachung bei zugesperrtem Zulaufschieber. ZB nachts oder bei Abwesenheit ganz gut realisierbar.
Sollte der Druck innerhalb eines gewissen Zeitraums abfallen, so wäre das ein Indiz für einen Wasserverlust in der Anlage.
Beliebt sind ja auch die WC-Spülkästen die aufgrund von Verschleiß eines O-Rings gerne mal Wasser dauerhaft laufen lassen.
Es gilt zunächst mal natürliche Ursachen auszuschließen. Aber vorerst wäre dies eine Teillösung
Gruß
Ralf |
bigdie
21.05.2026, 17:53
@ cmyk61
|
"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» üblicherweise werden Anlagen zur Brauchwasserversorgung in Wohnhäusern
» vor Inbetriebnahme abgedrückt.
» Das führt ggf auf die richtige Spur:
» Drucküberwachung bei zugesperrtem Zulaufschieber. ZB nachts oder bei
» Abwesenheit ganz gut realisierbar.
» Sollte der Druck innerhalb eines gewissen Zeitraums abfallen, so wäre das
» ein Indiz für einen Wasserverlust in der Anlage.
» Beliebt sind ja auch die WC-Spülkästen die aufgrund von Verschleiß eines
» O-Rings gerne mal Wasser dauerhaft laufen lassen.
» Es gilt zunächst mal natürliche Ursachen auszuschließen. Aber vorerst
» wäre dies eine Teillösung
»
» Gruß
» Ralf
Im Brauchwasser hat man heute aber meist eine Blase, die kann, wenn sie in Ordnung ist den Druck längere Zeit aufrecht erhalten. |
cmyk61

Edenkoben, Rheinland Pfalz, 21.05.2026, 19:17
@ bigdie
|
"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
Du meinst das Ausdehnungsgefäß?
Das ist eigentlich nur im Warmwasserbereich üblich:
Hier gilt es Besonderheiten zu beachten:
Ein Rückflussverhinderer ist in der Trinkwasserinstallation Pflicht, wenn ein Ausdehnungsgefäß vorhanden ist. Er verhindert, dass sich erwärmtes Wasser aus dem Speicher in das Kaltwassernetz ausdehnt, und zwingt das Wasser stattdessen in das Ausdehnungsgefäß.
Im Kaltwasserbereich ist sowas nur selten üblich - zB bei starken Druckschwankungen und Druckspitzen. Jedoch ist es hygienisch bedenklich da sich bei ungünstiger Installation ein Biofilm bildet.
Gruß
Ralf
» Im Brauchwasser hat man heute aber meist eine Blase, die kann, wenn sie in
» Ordnung ist den Druck längere Zeit aufrecht erhalten. |
bigdie
21.05.2026, 21:28
@ cmyk61
|
"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus |
» Du meinst das Ausdehnungsgefäß?
» Das ist eigentlich nur im Warmwasserbereich üblich:
»
» Hier gilt es Besonderheiten zu beachten:
» Ein Rückflussverhinderer ist in der Trinkwasserinstallation Pflicht, wenn
» ein Ausdehnungsgefäß vorhanden ist. Er verhindert, dass sich erwärmtes
» Wasser aus dem Speicher in das Kaltwassernetz ausdehnt, und zwingt das
» Wasser stattdessen in das Ausdehnungsgefäß.
»
» Im Kaltwasserbereich ist sowas nur selten üblich - zB bei starken
» Druckschwankungen und Druckspitzen. Jedoch ist es hygienisch bedenklich da
» sich bei ungünstiger Installation ein Biofilm bildet.
»
» Gruß
» Ralf
»
» » Im Brauchwasser hat man heute aber meist eine Blase, die kann, wenn sie
» in
» » Ordnung ist den Druck längere Zeit aufrecht erhalten.
Klar, aber eine tropfende WW oder Zirkulationsleitung findest du nicht, wenn du vor dem Boiler abdrehst und auf Druckabfall wartest. |