Saitenquäler
07.03.2026, 12:36 |
Elko (Elektronik) |
Servus zusammen,
eine kurze Frage: ich muss einen Kathodenelko (22 an einer ECC83 erneuern ... 22µF/16V. In meinem Fundus habe ich ein paar "bipolare" Elkos mite der passenden Kapazität. Kann ich solch ein Teilchen verwenden?
Liebe Grüße
Noel |
Saitenquäler
07.03.2026, 12:45
@ Saitenquäler
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Elko |
Ich bitte um Entschuldigung ... normalerweise achte ich auf eine ordentliche Orthographie / Interpunktion und versuche Tippfehler zu vermeiden. Hat gerade nicht so gut geklappt ... sorry! |
xy

07.03.2026, 14:01
@ Saitenquäler
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Elko |
» eine kurze Frage: ich muss einen Kathodenelko (22 an einer ECC83 erneuern
» ... 22µF/16V. In meinem Fundus habe ich ein paar "bipolare" Elkos mite der
» passenden Kapazität. Kann ich solch ein Teilchen verwenden?
Sollte schon gehen, auch wenn der Leckstrom von bipolaren Elkos meist etwas höher ist als der von unipolaren. |
Saitenquäler
07.03.2026, 14:48
@ xy
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Elko |
» Sollte schon gehen, auch wenn der Leckstrom von bipolaren Elkos meist etwas
» höher ist als der von unipolaren.
Ok. Danke! Die Elkos die ich hier habe sind: 22µF 63V bipolar. Was den von Dir angesprochenen Leckstrom betrifft: an der Kathode messe ich so um die 2,5 V, spielt da dieser Leckstrom überhaupt eine Rolle? Und noch was, in der Endstufe von diesem Amp (sehr alter, aber sehr schöner und sehr guter VOX AC30) werkeln vier EL84 (je zwei parallel und dann im Gegentakt) und diese haben einen gemeinsamen Kathodenwiderstand. Weshalb, ich weiß es nicht. Egal. Dieser Widerstand hat serienmäßig 47 Ohm. Jetzt dachte ich, wenn ich diesen Wert ein wenig erhöhe, sollten die Endröhren doch ein wenig schonender arbeiten. Also habe ich eine (abenteuerliche?) Parallelschaltung aus zwei 120 Ohm/5Watt und einem 1K-Ohm/5W Widerständen gemacht. Das sollte doch so ok sein, oder? Wie warm dürfen diese eigentlich werden? |
xy

07.03.2026, 16:34
@ Saitenquäler
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Elko |
» Ok. Danke! Die Elkos die ich hier habe sind: 22µF 63V bipolar. Was den von
» Dir angesprochenen Leckstrom betrifft: an der Kathode messe ich so um die
» 2,5 V, spielt da dieser Leckstrom überhaupt eine Rolle?
Nö.
» Und noch was, in
» der Endstufe von diesem Amp (sehr alter, aber sehr schöner und sehr guter
» VOX AC30) werkeln vier EL84 (je zwei parallel und dann im Gegentakt) und
» diese haben einen gemeinsamen Kathodenwiderstand. Weshalb, ich weiß es
» nicht. Egal. Dieser Widerstand hat serienmäßig 47 Ohm. Jetzt dachte ich,
» wenn ich diesen Wert ein wenig erhöhe, sollten die Endröhren doch ein
» wenig schonender arbeiten. Also habe ich eine (abenteuerliche?)
» Parallelschaltung aus zwei 120 Ohm/5Watt und einem 1K-Ohm/5W Widerständen
» gemacht. Das sollte doch so ok sein, oder?
Das macht nur den Arbeitspunkt etwas stabiler, aber dürfte hier nicht nötig sein.
» Wie warm dürfen diese
» eigentlich werden?
Die üblichen Keramik-Drahtwiderstände dürfen über 300°C heiß werden. |
Saitenquäler
07.03.2026, 16:52
@ xy
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Elko |
Danke!
Wünsche ein schönes Wochenende.
L.G.
Noel |
Saitenquäler
09.03.2026, 12:57
@ Saitenquäler
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Elko |
Servus zusammen,
ich habe noch eine Frage zu dem "gemeinsamen" Kathodenwiderstand. Kann ja sein, dass ich komplett daneben liege, aber wäre es nicht besser, jeder der Endröhren einen eigenen Kathodenwiderstand zu geben? Der Spannungsabfall an dem Widerstand bestimmt doch den Arbeitspunkt der Röhre ... und der Spannungsabfall richtet sich nach dem Strom, der durch den Widerstand fließt. Und hier stutze ich. Je nach Emissionswert der Röhre wird Spannungsabfall höher oder niedriger sein. Wenn jetzt aber vier Röhren einen einzigen, gemeinsamen Kathodenwiderstand haben ... hmm, das passt doch dann irgendwie nicht mehr so richtig? Bitte um "Aufklärung"
Schöne Grüße
Noel |
Eierschale
10.03.2026, 08:25
@ Saitenquäler
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Elko |
» Servus zusammen,
» ich habe noch eine Frage zu dem "gemeinsamen" Kathodenwiderstand. Kann ja
» sein, dass ich komplett daneben liege, aber wäre es nicht besser, jeder
» der Endröhren einen eigenen Kathodenwiderstand zu geben? Der
» Spannungsabfall an dem Widerstand bestimmt doch den Arbeitspunkt der Röhre
» ... und der Spannungsabfall richtet sich nach dem Strom, der durch den
» Widerstand fließt. Und hier stutze ich. Je nach Emissionswert der Röhre
» wird Spannungsabfall höher oder niedriger sein. Wenn jetzt aber vier
» Röhren einen einzigen, gemeinsamen Kathodenwiderstand haben ... hmm, das
» passt doch dann irgendwie nicht mehr so richtig? Bitte um "Aufklärung"
Vermutlich werden die Röhren ab Werk im Neuzustand so selektiert, dass alle gleiche Daten haben. |