Funk-Alarmanlagen

Funk-Alarmanlagen können einfach, schnell und somit kostengünstig installiert werden. Nachträgliche Änderungen oder Erweiterungen stellen keine Probleme dar, da aufwendige Leitungsverlegungen nicht notwendig sind.

  • Ein Funk-Alarmsystem muss eine hohe Sicherheit der Funkübertragungswege gewährleisten.
  • Dazu gehört Fremdsignalerkennung um Sabotage der einzelnen Funkkomponenten zu verhindern.
  • Die Funkkomponenten müssen ständig überwacht werden. Bspw. ob sie noch erreichbar sind und ob Alarmmeldungen vorliegen.

Für die Sicherung der Funkübertragungswege werden in Deutschland die ISM-Frequenzen genutzt. So sind Übertragungen im Bereich von 433 MHz als besonders sicher einzustufen. Dies wurde auch vom VdS(Verband der Sachversicherer) bestätigt. Findet die Funkübertragung innerhalb eines Frequenzspektrums von 15 kHz statt, ist sie besonders störsicher.

Komponenten einer Funk-Alarmanlage

Zentrale: Herzstück einer Funk-Alarmanlage ist die Funk-Alarmzentrale. In ihr werden alle Sensoren, Melder und Signalgeber verwaltet. Hier kommen auch alle Meldungen(Alarm, Sabotage,...) an.
Wählgerät: Alle Meldungen(Einbruch, Überfall, Störung, Feuer, Scharf/Unscharf) können über das Wählgerät(AWAG/AWUG) an z. B. Wachdienste oder Privatpersonen übertragen werden. Die Meldungen können an einen Funkrufempfänger(Scall, Quix, Telmi, Skyper) weitergeleitet werden.
Melder, Sensoren, Peripherie: Es gibt eine Vielzahl von Komponenten für Funk-Alarmanlagen:
  • Rauchmelder
  • Bewegungsmelder
  • Glasbruchmelder
  • Handsender
  • Schlüsselschalter
  • Bedienteile
  • Signalgeber
  • Magnetkontakte
  • Schalteinrichtungen für 230V
Im Idealfall sind alle Funk-Komponenten mit eigener Energieversorgung ausgestattet. Hier eignet sich eine Batterie oder Akku, deren Ladezustand die Zentrale erkennen sollte.

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