Für Notebooks gibt es WLAN-PCMCIA-Steckkarten. Die Antenne steht meist ein paar Zentimeter aus dem Schacht heraus. Manche, etwas teurere Steckkarten haben einen Anschluss für eine externe Antenne.
Da Notebooks in der Regel immer WLAN integriert haben, sind diese Erweiterungskarten seltener geworden.
WLAN-CompactFlash oder WLAN-SDIO für PDA
Hat ein PDA, z. B. Pocket PC, einen Steckplatz für CompactFlash oder SD-Cards kann dort eine entsprechende Steckkarte eingesteckt werden und für WLAN erweitert werden.
Da heute praktisch alle PDAs WLAN beherrschen, sind diese Erweiterungskarten seltener geworden.
WLAN-PCI-Netzwerkadapter
Für stationäre Computer gibt es PCI-Steckkarten. Diese Steckkarten haben eine deutlich nach außen geführte Antenne. Über ein Verlängerungskabel läßt sich die Antenne auch an einer anderen Stelle mit besserem Empfang installieren. Alternativ gibt es auch WLAN-Adapter für den USB oder die Ethernet-Schnittstelle.
WLAN-USB-Stick
Statt PCI-Steckkarten werden stationäre PCs mit WLAN-USB-Sticks ausgestattet, sofern ein kabelgebundener Anschluss an einen Router oder Switch nicht möglich ist.
WLAN-Access-Point
Access Points (AP) werden benötigt, wenn man eine WLAN-Infrastruktur aufbauen will. Z. B. um WLAN-Stationen an das drahtgebundene Netzwerk anzuschließen. So werden auch diese mobilen Endgeräte die Netzwerkressourcen zugänglich gemacht, z. B. ein gemeinsamer Internet-Zugang.
Die klassischen Access Points kennen drei Betriebsarten. Der Access-Point-Betrieb, den Client-Betrieb mit Anschluss an einem Computer und die Repeater-Funktion zur Erhöhung der Reichweite eines Access Points oder zur Kopplung zweier drahtgebundener Netzwerke.
Es gibt Access Points, die mehr als eine Antenne haben. Sofern eingeschaltet wählt der Access Point die Antenne, mit der er das bessere Signal empfangen kann. Das nennt man Antenna Diversity. Eine andere Form der Nutzung mehrerer Antennen ist das MIMO-Verfahren.
WLAN-Access-Router / WLAN-Router
Diese Geräte sind Kombinationen aus einem DSL-Router und einem Access Point. Dieses Gerät ermöglicht den Zugang zum Internet. Das Übertragungsmedium ist abhängig von der WAN-Schnittstelle. Üblicherweise verwendet man im Privat-Bereich DSL für den Internet-Zugang. In der Regel ist im Router bereits ein DSL-Modem integriert.
Installations-Tipps für mehr Verbindungsqualität und Reichweite
Client und Access Point (AP) wenn möglich in Sichtlinie aufstellen/anordnen.
Access Point (AP) leicht erhöht aufstellen oder wenn möglich an Wand oder Decke anbringen.
Wände in Leichtbauweise stellen kein Problem dar. Wände und Decken aus Stahl oder Beton, sowie Brandschutztüren schränken die Reichweite des WLAN ein.
Fenster lassen zwar Licht durch, doch sie dämpfen das WLAN-Signal. Das gilt besonders bei Fenstern mit Wärmeschutzverglasung.
Ecken und Nischen meiden. Dort bilden sich häufig Funklöcher.
Wenn man ein WLAN über mehrere Etagen betreibt, dann kann man durch Schrägstellen der Antenne die Versorgung in den anderen Etagen verbessern.
Es lohnt sich mit der Antennenausrichtung zu experimentieren. Schon alleine das Umsetzen oder Drehen von Basisstationen kann die Verbindung deutlich verbessern.
Im Außenbereich empfehlen sich Außenantennen, um die Reichweite zu erhöhen.
Mehrere installierte Access Points mit ausreichendem Abstand zueinander aufstellen.
Konfiguration im Access Point
Da man den WLAN-Access-Point in der Regel per Web-Oberfläche konfiguriert, sollte man auf Sonderzeichen und Umlaute verzichten, weil es gelegentlich Probleme mit unterschiedlichen Zeichensätzen gibt. Die Benutzeroberfläche im Browser für die Router-Konfiguration setzt die Zeichen unter Umständen anders um, als die Client-Software auf den Notebooks. Unter Umständen sucht man sich den Wolf, wenn ein Zeichen nicht richtig vom Browser übergeben wird.
Am Besten beschränkt man sich auf Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der verzichtet bei der Eingabe von Passwörtern auf triviale Begriffe, die man in jedem Wörterbuch findet.
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