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IP-TV / IPTV / TV over IP / TVoDSLIPTV ist Fernsehen über ein IP-basiertes Netzwerk. Beim IPTV kommen die TV-Inhalte nicht vom Satelliten oder vom Kabelanschluss, sondern über den Internet-Anschluss vom Internet-Provider. IPTV ist nicht mit Web-TV zu verwechseln. Unter Web-TV versteht man die kleinen Video-Clips, die bei den Videoportalen, wie YouTube, MyVideo oder Sevenload angeboten werden. IPTV ist Bestandteil von Triple Play. Das steht für die Vermarktung von Telefon, Internet und Fernsehen auf einem Breitband-Internet-Anschluss. AnwendungenIPTV ist ein neuer Verbreitungsweg für das klassische Fernsehen und ermöglicht gleichzeitig neue interaktive Dienste.
Bandbreite und BildqualitätFernsehen braucht für das Standart-TV-Signal mit MPEG2 eine Bandbreite von 3 bis 4 MBit/s. Ein HD-TV-Signal braucht drei bis fünf mal soviel Bandbreite. Das wäre mit MPEG2 16 bis 20 MBit/s. MPEG4 braucht für ein Standard-TV-Signal eine Bandbreite von 2 bis 2,4 MBit/s. Mit H.264 oder VC-1/WMV9 braucht es 1,2 bis 1,8 MBit/s. DVD-Qualität erreicht man schon mit 1,5 bis 2 MBit/s. Das HDTV-Signal braucht 8 bis 12 MBit/s. Ein einfacher ADSL-Anschluss (2 MBit/s) würde rein rechnerisch für IPTV mit einem Standard-TV-Signal ausreichen. Doch neben IPTV finden auch andere IP-Daten aus dem Internet ihren Weg ins Heimnetzwerk. Schon ein zweiter Fernseher macht den TV-Empfang unmöglich. Und eine parallel aufgezeichnete Sendung ist auch nicht drin. In Anbetracht dieser Tatsache, ist für IPTV bzw. Triple Play mindestens ein DSL-Anschluss mit 6 MBit/s oder besser einer mit 16 MBit/s (ADSL2+/DSL2+) Bandbreite notwendig. Solange keine hochauflösenden Fernsehbilder übertragen werden, reicht ein ADSL2+-Anschluss völlig aus. Das reicht für mehrere Empfänger und für parallele Aufzeichnungen. Mittelfristig kommt für IPTV nur ein VDSL2-Anschluss in Frage. Andere Begriffe für IPTV
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