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IWV - Impulswahlverfahren

Das einfachste Wahlverfahren ist das Impulswahlverfahren. Das Impulswahlverfahren ist veraltet. Telefone, die nur noch dieses Wahlverfahren verwenden können teilweise nicht mehr verwendet werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich Telefone, die IWV und MFV beherrschen, auf MFV einzustellen.

Alle alten Telefone, die eine Wählscheibe haben, arbeiten mit dem Impulswahlverfahren. Die Wählscheibe im Telefon enthält eine Wählschaltung, die beim Wählen Unterbrechungen in der a-Ader des Telefonanschlusses erzeugt. Je nach gewählter Ziffer wird eine entsprechende Anzahl von Unterbrechungen erzeugt. Die Vermittlungsstelle schließt von der Anzahl der Unterbrechungen auf die gewählte Ziffer.
Das Verhältnis der Unterbrechungen zur Schließung der Gleichstromschleife liegt bei 60 ms zu 40 ms.
Das wichtigste Bauteil der Wählschaltung ist die Wählscheibe, auch Nummernschalter genannt.
Die Wählscheibe enhält 3 Kontakte, die bei der Wahl folgende Aufgabe haben:

IWV-Sprechstellenschaltung (Schaltung eines analogen Telefons)

Sprechstellenschaltung, analog, IWV

RE = Erdtaste (zur Amtsholung in Nebenstellenanlagen)
GU1 = Gabelumschalter 1 (dargestellt bei aufgelegtem Hörer)
GU2 = Gabelumschalter 2 (dargestellt bei aufgelegtem Hörer)
W = Wechselstromwecker
F = Fernhörer
M = Mikrofon
S = Schaltschloß zum Abschließen
Ü = Sprechübertrager für Rückhördämpfung
GGS = Gehörschutzgleichrichter (Begrenzung kleiner 400 mV)
nsi = Nummernschalter - Impulskontakt
nsr = Nummernschalter - Ruhekontakt (schließt die letzten 2 Impulse kurz)
nsa = Nummernschalter - Arbeitskontakt (schließt bei der Wahl den Apparatewiderstand kurz)
C = 1 µF und R = 100 Ohm
CN = 0,1 µF und RN = 1kOhm (Leitungsnachbildung)

Funktionzustände

Bei aufgelegtem Handapparat gelangt der Rufwechselstrom (60V~/25 Hz) über die ab-Leitung zum Fernsprechapparat. Er fließt über den Kondensator C und den Wecker (ca. 5-10 mA), der dadurch im Rufrythmus ertönt.
Beim Abnehmen des Handapparates werden alle Kontakte des Gabelumschalters GU betätigt. Dadurch fließt ein Gleichstrom von der a-Leitung über die nsi-, nsr-Kontakt, den GU-Kontakt, die Spule 50 Ohm, das Mikrofon parallel dazu über die Wicklung 200 Ohm und den Widerstand der Leitungsnachbildung (RN und CN) zur b-Leitung.
Das Mikrofon erhält nun Speisung.
Der dem Speisegleichstrom überlagerte Sprechwechselstrom (und Hörtöne) werden vom Sprechübertrager auf den Fernhörer übertragen. Die über das Mikrofon erzeugten Sprechwechselströme gelangen nur gedämpft in den eigenen Fernhörer (Rückhördämpfung).
Der Gehörschutzgleichrichter schließt Spannungen über 400 mV kurz. Dadurch wird eine zu große Lautstärke aus dem Lautsprecher verhindert.
Beim Betätigen des Nummernschalters (Wählscheibe) wird die Sprech- und Höreinrichtung durch den nsa-Kontakt kurzgeschlossen. Durch den geringeren Widerstand erhöht sich der Schleifenstrom. Dadurch wird eine sichere, unverfälschte Impulsgabe gewährleistet. Gleichzeitig wird verhindert, daß Schleifenunterbrechungen im Höhrer warnehmbar sind. Beim Ablaufen des Nummernschalters unterbricht der nsi-Kontakt die Gleichstromschleife. Das RC-Glied (R und C) verhindern Funkenbildung am nsi-Kontakt.
Beim Drücken der Erd-Taste RE wird direktes Plus-Potential an die a-Leitung und über die Sprecheinrichtung an die b-Leitung gelegt.
Der Druck auf die Erd-Taste wird von einer Hausinternen Telefonanlage ausgewertet. Sie hat Steuerfunktionen, wie Rückfrage und Amtsholung.

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