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                 T   R   A   N   S   I   S   T   O   R

      S c h a l t s c h e m a z e i c h n u n g s p r o g r a m m

                        V e r s i o n   1 . 9 2

                            Mit Quelltexte !

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Gleich im Voraus: Diese Manpage ist nicht immer aktuell. Besonders nicht
was die Links betrifft. Daher empfehle ich unbedingt auch die folgenden
Links zu lesen:
ATARI-ST-Emulatoren * HATARI und STEEM *
und
Schaltschema-Zeichnungsprogramm TRANSISTOR 
    

Was, warum, wie, wo, wer? 
=========================

Historisches
------------
TRANSISTOR ist ein ATARI-ST-Schaltschemazeichnungsprogramm. Es wurde
urspruenglich von Rainer Stamm als Shareware-Programm entwickelt. Auf
meine Bitte und einem niedrigen Preis von 20 D-Mark zeigte sich Rainer
grosszuegig und gab mir den GFA-3.x-BASIC-Quelltext, in dem ich ihm
versprach, diesen nicht weiterzugeben. Dies war etwa um 1990. In der
Zeit danach baute ich TRANSISTOR immer wieder etwas nach den eigenen
Beduerfnissen aus. Neue Versionen schickte ich an diejenigen FTP-Server
bei denen die ATARI-Sektion am aktivsten war und serioes gearbeitet
wurde. Wer nicht bereits per E-Mail vernetzt war, konnte sich an den
COMPUTER-CLUB-ELMSHORN (CCE) wenden. Auch dort erhielt man TRANSISTOR
per Diskette. Beim CCE wirkte ich jahrelang oft auch als Betatester,
z.B. von KANDINSKY, ein hervorragendes objektorientiertes Shareware-
Zeichnungsprogramm mit Postscriptexport von Ulrich Rossgoderer mit.


Wozu ueberhaupt noch TRANSISTOR?
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Ausser was Emulatoren betrifft, ist die ATARI-ST/TT-Epoche laengst
vorbei und man wird kaum noch einen FTP-Server finden, bei dem sich noch
jemand fuer die ATARI-Szene interessiert und diese supportet. Aber warum
dennTRANSISTOR ueberhaupt noch Herunterladen, mag sich so mancher
fragen.Ganz einfach, es gibt immer wieder Leute die sich dafuer
interessieren. Man entdeckt meine Schemata in meinen Elektronikminikur-
sen im ELektronik-KOmpendium "das ELKO":
ELKO-Minikurse 
Frueher verwendete ich TRANSISTOR ebenfalls fuer Publikationen in der
schweizerischen Elektronik-Fachzeitschrift Megalink. Aber das ist seit
sehr vielen Jahren Geschichte. Ich erhalte betreffs meiner Elektronik-
Minikurse in "das ELKO" immer wieder Anfragen womit ich meine Schalt-
schemata zeichne. Nachdem ich antwortete, reagiert man oft in dem Sinne,
dass es schade waere, dass es dieses Programm nicht auch unter Windows
auf dem PC gaebe, denn die Auswahl kleiner, einfacher und trotzdem
anwendungsfreundlicher Schaltschemazeichnungsprogramme fuer eben kleine
Projekte, die erst noch gratis sind, seien in der Windows-Welt eher rar.
Vor langer Zeit mag  dies so gewesen sein, aber ich denke, eine
wenigstens preiswerte Alternative waere von der Firma Abacom nennens-
wert: SLAYOUT. Persoenlich kenne ich das Printlayout-Programm SPRINT
Version 5, das ich fuer kleine und einfache Projekte sehr empfehlen
kann. Fuer den Interessenten hier der Link zu Abacom:
SPLAN von Abacom
Wie auch immer, es kam immer wieder vor, dass auch Windows-Anwender mein
TRANSISTOR benutzten und benutzen, dies allerdings mit einem geeigneten
ATARI-ST-Emulator in dem man ein TOS-1.4-Imagefile als Betriebssystem
zufuegen konnte und kann. Zu diesem Thema siehe im Kapitel "Meine ATARI-
ST-Emulator-Empfehlung", am Schluss dieses Manuals.


Schon sehr lange im ELektronik-KOmpendium "das ELKO"
----------------------------------------------------
Da ich seit Anfangs 2000 mit meinen Elektronik-Minikursen bei "das ELKO"
mitwirke und dieser Server auch einen Download-Service unterhaelt,
stehen all meine Programme (siehe auch meine Elektronikrechenprogramm-
sammlung ELEC2000) inklusive der Quelltexte zur freien Verfuegung.

Gewisse Bedingungen siehe im folgenden Kapitel "Copyright"!

Sollte ich an diesem Programm etwas aendern oder erweitern, werde ich
dies im darauffolgenden Newsletter von "das ELKO", der alle zwei Wochen
erscheint und gratis abonniert werden kann, bekanntgegeben. Man kann
sich fuer den Newsletter auf jeder ELKO-Seite oben rechts anmelden.


C o p y r i g h t
=================
Ende Mai 1995 erhielt ich von Rainer Stamm eine E-Mail mit einem
Dankeschn, dass ich sein Programm in den vergangenen Jahren stets
gepflegt und in der ATARI-Sektion des Computer Club Elmshorn und in
FTP-Servern weitergegeben habe und er gab seine Quelltexte ab sofort fr
jedermann frei.

Wenn TRANSISTOR veraendert oder unveraendert weitergegeben wird, muss es
stets vollstaendig mit allen Quelltexten und Info-Texten weitergegeben
werden. 

Die Weitergabe - auch veraenderte Files - darf nur unendgeltlich
erfolgen! Die vollstaendige Weitergabe in beliebige FTP-Server,
Freeware-Pools und ATARI-spezifische Webseiten ist ebenfalls erlaubt.
Ich waere sehr dankbar, wenn man mich ueber neue FTP- und Web-Adressen
informiert. Ich werde gegebenfalls Rainer Stamm benachrichtigen.



TRANSISTOR und die Weiterentwicklung
====================================

Weiterentwicklung unter ATARI-ST mit TOS-1.04 (evtl. mit TOS-2.06)
------------------------------------------------------------------
Viel ist dazu nicht zu sagen, die Quelltexte stehen zur Verfuegung. Die
verwendete Programmiersprache ist GFA-3.5-BASIC. Falls jemand TRANSISTOR
auf C portieren moechte, ist das auch okay. Ob ich dann selbst auch
daran Aenderungen vornehme ist eher ungewiss. Auf jedenfall bitte auch
eine C-Version mir per E-Mail "schaerer@isi.ee.ethz.ch" zusenden. Ich
wuerde dann fuer mit C programmierte TRANSISTORs eine extra Versionsnum-
mer-Reihe vorsehen. Die TRANSISTORs welche mit GFA-3.5-BASIC geupdatet
werden, bekommen fortlaufend die Versionsnummern TRANS200.xxx
TRANS201.xxx TRANS202.xxx etc.,  die ich erteile, wenn ich diese Updates
selbst auch getestet und im ELKO-Server zum Downloaden hinterlegt habe.


Weiterentwicklung unter Linux, MacOSX oder Windows
--------------------------------------------------
Natuerlich waere es spannend und interessant, wenn sich jemand finden
wuerde, der bereit waere TRANSISTOR unter Linux oder/und MacOSX-10.6/7
zu portieren. Natuerlich auch fuer Windows, aber mich persoenlich
interes- siert dies nur wenig. Der Haken bei der Geschichte ist ganz
klar, dass TRANSISTOR mit GFA-3.5-Basic und nicht in einer
C-Programmiersprache geschrieben ist. Das macht eine Portierung nicht
gerade leicht. Falls sich jemand fuer eine solche Aufgabe trotzdem
interessiert, moege er oder sie bitteschoen Kontakt mit mir
"schaerer@isi.ee.ethz.ch"  aufneh- men. Solche TRANSISTORs erhalten dann
eine extra Versionsnummer-Reihe.

Wer TRANSISTOR erweitert oder veraendert, muss dies unbedingt in diesem
in TRANSMAN.HTM (TRANSMAN = Transistor-Manual) in einem Extraabschnitt
am Schluss mit Namen, E-Mailadresse und eine Manual-Erweiterung oder
Manual-Veraenderung schreiben.


Zusammenstellung aller Dateien und Programme
============================================

TRANS19\  (TRANSISTOR)
|
|_____TRANS_RT.PRG       Das  compilierte TRANS192.GFA
|                         (RT = Rainer Stamm / Thomas Schaerer)
|_____TRANS192.GFA       Der GFA-Quellcode (INLINE-Codes included)
|_____TRANS192.LST       Der LST-Quellcode (reine ASCII-Datei)
|_____TRANSIST.DFN       Notwendige Source-Datei
|_____TRANSIST.RSC            "       "      "
|_____HELP.DAT           TRANSISTOR-Online Helpdatei
|_____HELP.DOC           TRANSISTOR-Online-Helpdatei (WP-formatiert)
|_____TRANSMAN.HTM       Manual HTML-Code (anklickbar aus TRAN_HTM)
|
|_____SCHALTPL\
|         |
|          ---- Diverse Schaltbilder als PAC- und TPC-Dateien.
|
|_____OBJEKTE
|         |
|          ---- Diverse extra Bauteile und Symbole etc. zum Einbinden.
|
|_____SYMBOLE\           Symbol-Bibliothek-Dateien
|         |
|         |_____DIGITAL.PAC
|         |_____STAMMDAT.PAC
|         |_____SYMBOL_2.PAC
|         |_____SPEZIAL.PAC
|         
|_____TITLBILD\
|         |
|         |_____TITLBILD.PAC  <---- Wird beim Programmstart gezeigt.
|         |_____SUPERGRL.PAC        Teil des Titelbildes
|         |_____WIDKOND.PAC         Teil des Titelbildes
|         
|
|_____INLINES._RS\         Enthaelt INLINE-Codes und Assembler-Codes
|         |                von Rainer Stamm
|         |_____INLINE.INL\
|         |         |
|         |         |_____LUPE.INL
|         |         |_____PM85_86.INL
|         |         |_____STADLOAD.INL
|         |         |_____STADPACK.INL
|         |         |_____TPC_LOAD.INL
|         |         |_____TPC_PACK.INL
|         |         
|         |_____INLINE.IS\
|         |         |
|         |         |_____PM85_86.IS
|         |         |_____PACKSTAD.IS
|         |         |_____LOADSTAD.IS
|         |         
|         |_____INLINE.ASS\
|                   |
|                   |_____PM85_86.ASS
|                   |_____PACKSTAD.ASS
|                   |_____LOADSTAD.ASS
|         
|
|_____INLINES._TS\      Diese INLINE-Codes sind aus dem GFA-Quelltext
          |             von mir gesavt. Diese muss man wieder einbinden,
          |             wenn man eine LST-Datei anstatt GFA-Datei ladet.
          |
          |_____STADDEC.INL   (Teil der Prozedur: stadload)
          |_____ZOOM.INL      (Teil der Prozedur: zoom)
          |_____GD.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____GS.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____GV.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____PACKBILD.INL  (Teil der Prozedur: planspeichern)
          |_____ENTPACK.INL   (Teil der Prozedur: entpacken)
          |_____MAKESTAD.INL  (Teil der Prozedur: packstad)
          |_____WANDEL.INL    (Teil der Prozedur: pm8586)

                    Die benutzten Namen der INLINE-Dateien  korres-
                    pondieren mit dem verwendeten Integervariablen-
                    namen in der GFA-, bzw. LST-Quelldatei.

------------------------------------------------------------------------


TRANSISTOR:    Der urspruengliche historische Infotext 
               von Rainer Stamm
======================================================
 
Die Bildformate von Transistor:
------------------------------- 
  '*.PIC':   
    Screen-Format, unkomprimiert immer 32'000 Bytes kann gelesen und 
    geschrieben werden. Wird von den meisten Programmen verstanden 
    (z.B. von 'Signum!2').
 
  '*.PAC':   
    STAD-Format,  kann  gelesen und geschrieben werden und braucht am
    wenigsten Platz. Je nach Taktfrequenz des Emulators dauert die
    Komprimierung zwischen wenigen oder mehreren Sekunden. Kann auch mit
    'Signum!2' gelesen werden.
          
  '*.TPC':   
    TRANSISTOR-Format, kann gelesen und geschrieben werden, braucht
    weniger Platz als 'PIC', jedoch meistens mehr als 'PAC' und wird nur
    von 'Transistor' verstanden, sollte also nicht mehr benutzt werden.
    (Anhang dazu, siehe weiter unten.)
 
  '*.PI3':   
    DEGAS-Format, kann nur gelesen werden.
 
  DIGITAL RASTEN:
    Sollten  Sie das Programm 'DIGITAL1.1' besitzen, so koennen Sie
    digitale Teile einer Schaltung mit 'DIGITAL' zeichnen und testen und
    anschliessend als 'PIC' in 'TRANSISTOR' uebernehmen. Mit 'DIGITAL
    RASTEN' wird das Bild um zwei Pixel verschoben und so an das Raster
    von 'TRANSISTOR' angepasst.
 
  RASTER UND SYMBOLE:
    Wenn Sie ein neues Symbol zeichnen, so muessen Sie darauf achten,
    dass die Anschlusspunkte auf den am Rand des Editors
    gekennzeichneten Punkten liegen, sonst bekommen Sie Schwierigkeiten
    bei der 'Verdrahtung' mit eingeschaltetem Raster.
 
  Bekannte Fehler:
    Sie sollten es vermeiden bei heruntergeklappten Menue eine Taste 
    zu druecken, Teile des Bildschirms koennten geloescht werden.
 

------------------- HELP.DAT im Programm (Start) ---------------------


T R A N S I S T O R  (Minimalst-Manual)
=======================================

Ein  richtiges  Manual fuer TRANSISTOR gab  es  urspruenglich  nie.  Das 
Programm  ist auch derart bestechend einfach und  trotzdem  komfortabel, 
dass  man es mit dem ersten kleinen Projekt bereits verstanden  hat  und 
man  damit umgehen kann.  Auf Anregung eines Anwenders stellte  ich  vor 
einigen Jahren trotzdem eine ganz kleine Beschreibung zusammen. Hier ist 
sie.....


Menuefunktionen
---------------

   ATARI-Logo       

      Umschaltung fuer Accessory-Programme 
         (Keine Angst, Bild wird zwischengespeichert.)


   Datei            

      Schaltplan speichern und laden.

      Symboltabellen speichern und laden.

      Ausschnitt laden:   
         Es  wird eine weitere Bilddatei geladen.  Aus dieser  wird  ein 
         Auschnitt mit linker Maustaste oder Taste 'x' markiert. Dadurch 
         erscheint wieder die zu bearbeitende Bilddatei und man kann den 
         Ausschnitt einfuegen. Ebenfalls mit linker Maustaste oder Taste 
         'x'.

      Disk-Menue:
         Diskinfo,  Neuer  Ordner anlegen,  Datei loeschen und  Diskette 
         formatieren.


   Symbol

      Auswaehlen
         In der Symboltabelle kann man vor dem Waehlen des Symboles noch 
         bestimmen,  ob  man  die Moeglichkeit haben  will,  das  Symbol 
         gedreht und gespiegelt zu benutzen. Dazu klickt man ins oberste 
         breite   Rechteck  oder  man  drueckt  die   Space-Taste.   Das 
         geschnappte  Symbol ist mit linker Maustaste oder Taste 'x'  im 
         aktuellen Schema zu platzieren.

      Entwerfen/Aendern
         Es oeffnen sich 5 kleine Fenster.  'Symbol aendern'  anklicken. 
         Es  zeigt sich die geladene Symboltabelle.  Symbol  auswaehlen. 
         Man kann im Zeicheneditor editieren,  in den andern Fensterchen 
         das Symbol drehen,  spiegeln,  veschieben und loeschen.  Danach 
         klickt  man  auf 'OKAY' und legt das Symbol in der  Tabelle  an 
         gewuenschter Stelle mit linker Maustaste ab.  Danach  verlaesst 
         man diesen Bereich mit 'ABBRUCH'.
         ACHTUNG:  Nicht vergessen mit 'Symbol speichern' in 'Datei' die 
         Symboltabelle zu speichern!

      Schnappen
         Aus  dem  Mauszeiger wird ein Quadrat.  Dieses  entspricht  der 
         Maximalgroesse eines Symboles. Damit kann man auf der Zeichnung 
         einen  Ausschnitt schnappen und in der  Symboltabelle  ablegen. 
         U.U.  muss  man vorher aus Platzgruenden erst eine andere  oder 
         neue  Symboltabelle laden.  Durch nachtraegliches Editieren  in 
         der Symboltabelle kann das Symbol noch wie gewuenscht  positio-
         niert werden.


   Zeichnen-,  Loeschen-,  Block-,  Lupe-,  Drucken- und  Diverses-Menue   
   funktionen beduerfen keiner zusaetzlichen Erklaerung.



TRANSISTOR Erweiterungen von mir)
=================================

Menue- und Tastatursteuerung
----------------------------
   Die  meist benutzten Maus-Menuesteuerungen sind zusaetzlich  mit  der 
   Tastatur (Shortcuts) steuerbar.  Die zugehoerigen Buchstaben sind bei 
   den  Menuebefehlen  eingetragen.  Die Steuerung ist  mit  Klein-  und 
   Grossbuchstaben moeglich.


   Raster GROSS, KLEIN, AUS (Erneuerung August 1997):

      Es  ist nun moeglich,  mit der Taste 'y' oder  'Y',  waehrend  der 
      Arbeit  auf dem "Reissbrett",  die Rasterung nicht nur wie  bisher 
      ein- und auszuschalten.  Die Rasterung kann GROSS,  KLEIN und  AUS 
      gewaehlt werden.

      Dies  gilt  waehrend  der  Operationen  Zeichnen,  Symbol  setzen, 
      Bereich loeschen,  sowie Block kopieren oder verschieben und  Aus-
      schnitt laden und setzen,  und das Verschieben eines Textes.  Wenn 
      die Rasterung aktiv ist, erscheint links im Menubalken ein weisses 
      'Y'  fuer  grosse und ein weisses 'y' fuer  kleine  Rasterung  auf 
      schwarzem Hintergrund.


   Radiergummi:   

      Die  Groesse  des RADIERGUMMI kann waehrend  des  Radierens  durch 
      Taste  'r'  oder 'R' veraendert werden.  Dies  ermoeglicht  gross-
      zuegiges Radieren,  als auch das Putzen in den kleinsten  Winkeln. 
      Wenn  der Radiergummi seine maximale Groesse erreicht,  wird  dies 
      durch  ein  Bell kundgetan,  denn beim naechsten Schritt  wird  er 
      wieder  klein.  Neu  kann  auch mit Hilfe der  Taste  'x'  praezis 
      radiert werden: "Gummi" setzen und Taste 'x' druecken.


   Fadenkreuzfunktion: 

      Beim  Zeichnen der Verbindungen bildet sich zwecks Justierung  ein 
      Fadenkreuz.  Das ist nichts Neues.  Neu ist,  dass dies jetzt auch 
      beim Verschieben von Symbolen,  nachdem dem man sie der  Symbolta-
      belle  entnommen  hat,   moeglich  ist.   Ebenfalls  neu  ist  das 
      Fadenkreuz  bei  der Blockverschiebe-  oder  Blockkopieroperation, 
      sowie  bei der Verschiebung von Texten.  Diese beiden neuen  Funk-
      tionen werden waehrend des Arbeitens mit der Space-Taste aktiviert 
      und deaktiviert.


   Linienart:

      Die Linienarten wurden durch einige selbstdefinierte Muster erwei-
      tert.  Zusaetzlich  kann  jetzt  mit der  rechten  Maustaste  auch 
      zurueckgeschaltet werden.


   Defaulteinstellung der Linienart mit Taste '-':

      Defaulteinstellung der Linienart ist ausgezogen,  ohne Pfeile  und 
      hat  eine Breite von 1 Pixel.  Falls man nach  andersartiger  Ein-
      stellung  die  Defaulteinstellung vergessen hat und  man  befindet 
      sich im Zeichenmodus 'Linien',  'Box',  'Kreis' oder 'Dreieck' und 
      man moechte wieder im Defaultmodus weiterarbeiten, drueckt man die 
      Taste '-'.


   Menubalken ausblenden: 

      Dies  geht  mit  Maus,  Taste 'w' oder 'W'.  Mit  'w'  bleibt  der 
      Mauszeiger erhalten,  mit 'W' nicht.  Retour wieder mit  'w',  'W' 
      oder Maustaste.



Diverse Erneuerungen, TRANSISTOR-Erfahrungen und Hinweise
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   Editiermenue fuer Symbole:

      Die  Geschwindigkeit der Symbolverschiebung im  Editiermenu  wurde 
      verzoegert, damit es mit der Maus pixelweise etwas leichter geht.

      Speicherung in STAD-Format xxxxxxxx.PAC  (Anhang zu TPC-Format):

         Die  Speicherung  in das STAD-Format PAC  ist  etwas  unsicher. 
         Manchmal wird bei Re-LOAD auf dem Bildschirm ein Chaos erzeugt. 
         Dann  ist die PAC-Bilddatei zerstoert.  In diesem Fall ist  die 
         Speicherung  zu  wiederholen und mit LOAD  zu  testen,  ob  die 
         Speicherung   okay  ist.   Es  empfiehlt  sich   waehrend   dem 
         Arbeitsprozess  das  sichere,  aber  auch  gut  komprimierende, 
         jedoch  veraltete  TPC-Format zu verwenden.  Erst am  Ende  der 
         Arbeit  mit  TRANSISTOR  die  Datei  in  das  STAD-Format   PAC 
         speichern.  Mit diesem Format ist es moeglich, die Zeichnung im 
         SIGNUM  2  weiter zu verarbeiten.  SIGNUM 2  bietet  die  Moeg-
         lichkeit,  die  Groesse der Hardcopy  zu  dimensionieren.  Dazu 
         kommt, dass die Hardcopy des  SIGNUM 2  eine wesentlich bessere 
         Qualitaet  (Schwaerzung)  aufweist,   als  die  des   ATARI-ST-
         Betriebssystemes.

   Mit Hilfe von Bildconvertierungsprogrammen (Empfehlung: GRAFTOOL) ist 
   es moeglich aus der PAC-Datei PC-kompatible Bilddateien (z.B. GIF) zu 
   erzeugen, um die in TRANSISTOR erzeugten Schemata auch auf dem PC und 
   andern Plattformen weiter zu verwenden.  

   GRAFTOOL ist von Juergen von Bargen.  Das Programm ist  gratis,  aber 
   man muss sich per E-Mail registrieren lassen.  Dann bekommt man einen 
   Schluessel  damit alle Funktionen des Programmes arbeiten.  Dazu  die 
   folgenden Links:
     GrafTool (von Tobias Jung)
     GrafTool (von Dietmar's Heimsite)

       Falls es Probleme gibt, E-Mail "schaerer@isi.ee.ethz.ch" an mich.


   Starten in GEMINI, GEMINI-Mupfel oder anderer Zeilenkommandoshell:

     TRANSISTOR erlaubt die Uebernahme einer Bilddatei,  welche nach dem 
     Starten des Programmes erscheint und sofort bearbeitet werden kann. 
     Somit  kann TRANSISTOR von einem Zeilenkommandointerpreter  (GULAM, 
     WS_DOS,  GEMINI-Mupfel)  oder auf der graphischen  GEMINI-Benutzer-
     oberflaeche  (Bilddatei-Ikone ueber das  TRANSISTOR-Ikon  schieben) 
     sinnvoll gestartet werden.


   Thema Bildbeschleuniger:

     Auch  beim  TRANSISTOR bringt ein  Bildbeschleuniger  zusaetzlichen 
     Komfort.  Gute  Erfahrung machte ich frueher mit TURBO-ST  (Version 
     >=1.82+).  Probleme  gibt es mit diesem  Beschleuniger  nicht.  Mit 
     QUICK-ST-2 funktioniert TRANSISTOR ebenfalls problemlos. QUICK-ST-2 
     beschleunigt  das  Fuellmuster-Zeichnen jedoch  nicht.  Die  besten 
     Ergebnisse liefert allerdings das ganzheitlichere NVDI. Ich benutze 
     auf  meinem  originalen ATARI-ST allerdings nur die  Version  3.02. 
     Sollte  es Probleme mit moderneren Versionen geben,  moege man  mir 
     dies bitte mitteilen.


   Backup-Aufforderung von veraenderten Symboltabellen:

      Will  man TRANSISTOR mit Maus oder durch das  zweimalige  Druecken 
      der Q-Taste verlassen,  wird man,  wie es sich  gehoert,  hoeflich 
      gefragt,  ob man TRANSISTOR auch wirklich adjeu sagen moechte.  Es 
      koennte  ja  eine Anwandlung sein.  :-))) Neu  kommt  hinzu,  dass 
      zusaetzlich  eine Tabelle mit Gebimmel anzeigt,  welche  Symbolta-
      bellen neu angelegt oder veraendert und abgespeichert  wurden.  In 
      diesem Fall wird man zum Anfertigen von Backups  aufgefordert.  Es 
      koennen  maximal 20 Symboltabellen bearbeitet  werden,  was  wahr-
      scheinlich bei weitem ausreichen duerfte.


Die vorletzten Erneuerungen (Version 1.9)
-----------------------------------------

   Programmstart und Filesectorbox:

      Wird TRANSISTOR ohne Uebergabe einer Bildatei  gestartet,  oeffnet 
      sich automatisch die Fileselectorbox,  um eine Bilddatei zu laden. 
      Will  man  jedoch mit dem Zeichnen eines  neuen  Schema  beginnen, 
      klickt man bei dieser einfach auf .

      Startet   man  TRANSISTOR  mit  der  Uebergabe   einer   Bilddatei 
      (Zeilenkommandointerpreter oder z.B.  mittels Mausschiebung  einer 
      Bilddatei  ueber TRANSISTOR-Icon in GEMINI),  oeffnet  sich  logi-
      scherweise  die Fileselectorbox nicht  automatisch.  Neuladen  ist 
      selbstverstaendlich nach Programmstart weiterhin moeglich.


   Texteingabefunktion:

      Wie  bisher  dienen  die Funktionstasten  zusammen  mit  und  ohne 
        dazu,  dass  man  20  Extrazeichen  eingeben  kann.  Dazu 
      gehoeren selbstverstaendlich Zeichen wie  und . Neu ist, dass in 
      einem  Feld  oberhalb  des Eingabefeldes  alle  Zeichen  angezeigt 
      werden.


   Zeichnen:

      Das Zeichnen der Kreise und Dreiecke wurde verbessert.  Nach jedem 
      Zeichnen  eines Kreises oder Dreieckes musste man bei der  Wieder-
      holung erst zurueck in die Menuleiste. Dies ist nicht mehr noetig.


   Das Speichern (SAVE) der Bilddateien:

      Bisher  wurde getestet,  ob der Dateinamen im entsprechenden  Pfad 
      bereits existiert.  War dies der Fall,  fragte eine Alert-Box,  ob 
      man die vorhandene Datei tatsaechlich ueberschreiben moechte.  Neu 
      ist,  dass bei vorhandenem Pfad und Dateinamen,  eine Backup-Datei 
      von der bereits vorhandenen gespeichert wird. Diese heissen dann:

          Neu gespeichert:         Backup-Datei mit 'B' am Schluss:
          xxxxxxxx.PAC     ---->   xxxxxxxx.PAB
          xxxxxxxx.TPC     ---->   xxxxxxxx.TPB
          xxxxxxxx.PIC     ---->   xxxxxxxx.PIB


   Neu beim Laden und Speichern von Dateien:

      Beim  Laden und Speichern von Bilddateien wird  getestet,  ob  die 
      Extension im Namen der Datei zulaessig ist.  Ebenfalls wird gemel-
      det wenn der Pfad oder die Datei nicht existiert.  Nach  Bestaeti-
      gung der Alertbox,  als Folge einer Fehleingabe,  stellt sich  die 
      Fileselectorbox automatisch im selben Pfad erneut zur Verfuegung.


   UNDO-Funktion:

      Hat  man  bisher  die UNDO-Funktion ausgeloest und  man  hat  eine 
      Bildsequenz zu leichtsinnig rueckgaengig gemacht,  war dies  ulti-
      mativ.  Jetzt nicht mehr. Ein erneutes Druecken auf die UNDO-Taste 
      und man hat stets das letzte Bild vor dem Druecken der UNDO-Taste. 
      Die Bildsequenz,  bzw. das gesamte Bild, ist wie vorher. Dies gilt 
      auch beim Laden eines neuen Bildes.  Passt einem dieses nicht, ein 
      Druck auf die UNDO-Taste und das alte ist wieder da.  Ein erneutes 
      Druecken  und man sieht wieder das vorher  neugeladene  Bild.  Die 
      UNDO-Funktion erhielt somit einen Flippfloppcharakter.


   Verbessertes Diskmenu:

      Der  Restspeicherplatz kann auf Diskette A und B (wie bisher)  und 
      neu  auf dem aktuellen logischen Laufwerk ermittelt und  angezeigt 
      werden. Das aktuelle logische Laufwerk ist dies, wo das letzte Mal 
      eine Schema- oder Symboldatei geladen oder gespeichert wurde.

      VORSICHT!  Bei  Verwendung des TRANSISTOR  in  ATARI-ST-Emulatoren 
      verwendet  man das Diskmenu besser nicht.  Man ist auch gar  bicht 
      darauf angewiesen.


Die vorletzte Fehler-Entdeckung (Version 1.9)  Blitter:
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   Dieser  Fehler  bestand wahrscheinlich schon immer.  Ich  konnte  ihn 
   frueher  jedoch nicht erkennen,  weil mein ST erst seit kurzem  einen 
   Blitter besitzt.  Ist der Blitter eingeschaltet, wird die Darstellung 
   des  Radiergummi in den unteren Kanten eckig statt abgerundet  darge-
   stellt.  Es kommt selten vor, dass beim Schieben des Radiergummi zwei 
   kleine Punkte (Pixels) zurueckbleiben.  Man kann sie mit dem  Radier-
   gummi sogleich loeschen.  Wem dies stoert,  empfehle ich den  Blitter 
   bei der Benutzung des TRANSISTOR abzuschalten.

   Ich konnte diese Stoerung nicht beheben. Wer Rat weiss, moege ihn mir 
   bitte mitteilen.


Das letzte Update Version 1.91 (TRANS191.GFA):
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   Pfadprobleme, eine Entdeckung eines Users:

      Per  E-Mail teilte mir jemand mit,  der noch immer die  TOS-eigene 
      Fileselectorbox benutzt,  dass TRANSISTOR die Pfade nicht  richtig 
      lesen kann.  Dies bemerkte ich nie, weil ich praktisch seit Beginn 
      meiner ATARI-Aera FSELECT von Martin Patzel benutze. Diese Box ist 
      offenbar  in der Lage diesen Fehler zu "absorbieren".  Der  Fehler 
      ist  behoben und ausreichend gestestet.  Der selbe  Fehler  zeigte 
      sich  auch bei der Fileselectorbox BOXKITE-1.71 (Demoversion)  von 
      Harald Becker und zeigt sich nun ebenfalls nicht mehr.


   Limitierter RAM-Verbrauch:

      Neu  ist fuer allfaellige Multitaskinganwendungen eine  RAM-Benut-
      zerbegrenbzung  des TRANSISTOR auf 600 k-Byte inklusive  Programm, 
      Resourcedateien und Bilddateienzwischenspeicherungen.


Das aktuelle Update Version 1.92 (TRANS192.GFA):
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   Rasterung

      Es ist nun neu moeglich,  mit der Taste 'y' oder 'Y', waehrend der 
      Arbeit  auf dem "Reissbrett",  die Rasterung nicht nur wie  bisher 
      ein- und auszuschalten. Mit dieser Rasterung kann GROSS, KLEIN und 
      AUS gewaehlt werden.


   Koordinatensteuerung mit Taste 'X' oder 'x':

      Es geschieht all zu leicht,  dass man beim Zeichnen mit der  Maus, 
      beim  Setzen  der Koordinaten mit der  linken  Maustaste,  um  ein 
      Rasterpunkt  verrutscht und man muss den soeben gezeichneten  Teil 
      nochmals wiederholen.  Neu ist,  dass man diese  Koordinatenpunkte 
      auch  mit der Taste 'X' oder 'x' setzen kann.  Um ein  Verrutschen 
      sicher  auszuschliessen kann man die Maustaste fuer diesen  Augen-
      blick einfach loslassen.  Diese zusaetzliche Funktion ist ueberall 
      dort  implementiert wo mit der linken Maustaste  Koordinatenpunkte 
      gesetzt werden.



A d r e s s e n
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Der Vater von TRANSISTOR:   Rainer Stamm
                            MAUSNET: Rainer_Stamm@hb2.maus.de
                            (Ob Mailadresse noch gueltig, ist unsicher.)

Der Verfasser dieses Artikels und derjenige der TRANSISTOR erweitert(e):

  Thomas Schaerer
  schaerer@isi.ee.ethz.ch
  http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer

ts / 31.08.1997 ; 06.08.2000 ; 04.07.2010 ; 20.12.2012

------------------- HELP.DAT im Programm (Ende) ----------------------
                                                      Thomas Schaerer
                                                      Updates:
                                                       05.06.1995
                                                       08.12.1996
                                                       31.08.1997
                                                       07.08.2000
                                                       04.07.2010
                                                       20.02.2012
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