{"id":4476,"date":"2021-05-17T06:56:49","date_gmt":"2021-05-17T04:56:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=4476"},"modified":"2021-05-03T14:58:19","modified_gmt":"2021-05-03T12:58:19","slug":"elektronikgeschichte-die-kaltkathoden-roehre-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/elektronikgeschichte-die-kaltkathoden-roehre-update\/","title":{"rendered":"Elektronikgeschichte:  Die Kaltkathoden-R\u00f6hre (Update)"},"content":{"rendered":"\n<p>Es gibt zur Zeit drei Elektronik-Minikurse dieser Art (Geschichte). Wir befassen uns hier mit der Geschichte der Kaltkathoden-R\u00f6hre und einer praktische Anwendung mit dem Beispiel einer Timer-Schaltung (Bild 3 im Titelbild).<\/p>\n<p>Bild 1 links zeigt ein Vertreter der beiden Kaltkathoden-R\u00f6hren. Diese war die eher am h\u00e4ufigsten gebrauchte so genannte Relaisr\u00f6hre mit einer kleinen Z\u00fcndelektrode ZE, welche die Ionisation der Gasf\u00fcllung einleitet und so den Strom zwischen Anode A und Kathode K ausl\u00f6st und fliessen l\u00e4sst bis der Anoden-Stromkreis, auch nur sehr kurz, unterbrochen wird.<\/p>\n<p>Bild 1 rechts ist der kleine Bruder des eher bekannten grossen Thyratron f\u00fcr sehr hohe Schaltleistung. Mit der negativen Spannung am Steuergitter G wird die Z\u00fcndspannung zwischen Anode und Kathode definiert. Dies hat eine gewisse \u00c4hnlichkeit mit der wohl bekannten Triode (z.B. ECC82) unter den\u00a0 Elektronenr\u00f6hren, auch als Radior\u00f6hren bekannt. Bei der Triode wird mit einer negativen Spannung am Steuergitter den Elektronenstrom, von der geheizten Kathode zur Anode, gesteuert.<\/p>\n<p>Bild 2 zeigt eine Blinkschaltung mit der Glimmlampe GL. Diese arbeitet nach dem selben Prinzip der Ionisation eines Gases. Kondensator C ladet sich via R1 auf bis zur Z\u00fcndspannung von GL. Blitzartig wird die Gasf\u00fcllung ionisiert und es fliesst ein kurzzeitiger Strom von der einen zu der andern Elektrode bis die Brennspannung, durch die Entladung von C, unterschritten wird. GL erlischt, weil kein Strom mehr fliesst. Die Ladung von C durch R1 erfolgt erneut bis zur n\u00e4chsten Ionisation des Gases in GL. Die Blinkfrequenz ist abh\u00e4ngig von R1 und C und die Leuchtdauer von R2 und C. Die Spannung am Ausgang gleicht einem S\u00e4gezahn.<\/p>\n<p>Bild 3 zeigt eine Timer-Schaltung von anno dazumal mit der Kaltkathoden-Relaisr\u00f6hre V3 (Bild 1 links) und zur Spannungsstabilit\u00e4t dienen zwei in Serie geschalteten Stabilisator-R\u00f6hren (Stabilo-R\u00f6hren), V1 und V2. Mehr Details auch dazu im Minikurs.<\/p>\n<p>Zum Schluss dieses Elektronik-Minikurses hat es zwei Links zu den beiden andern, weiter oben kurz angedeuteten, Geschichte-Minikursen mit den Titeln:<br \/>\n&#8222;<i>Funkeninduktor und Fritter (Koh\u00e4rer)<\/i>&#8220; und &#8222;<i>Der Stromkrieg zwischen Edison und Tesla&#8220;<\/i>. Der Begriff Elektronik passt f\u00fcr diese beiden Geschichte-Minikurse eher nicht. Besser geeignet w\u00e4re Elektrotechnik. F\u00fcr &#8222;<i>Stromkrieg<\/i>&#8220; eignet sich auch Physik.<\/p>\n<p>Mit dem folgenden Link befinden wir uns zur\u00fcckversetzt in eine Zeit, als man mit Kaltkathoden-Relaisr\u00f6hren und\u00a0 Kaltkathoden-Thyratrons elektronische Schaltungen realisierte. Mit Google findet man zus\u00e4tzlich eine grosse Zahl von Beitr\u00e4gen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"\/public\/schaerer\/kaltk1.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaltkathoden-R\u00f6hre I<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Gruss Euer<br \/>\nELKO-Thomas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt zur Zeit drei Elektronik-Minikurse dieser Art (Geschichte). Wir befassen uns hier mit der Geschichte der Kaltkathoden-R\u00f6hre und einer praktische Anwendung mit dem Beispiel einer Timer-Schaltung (Bild 3 im Titelbild). Bild 1 links zeigt ein Vertreter der beiden Kaltkathoden-R\u00f6hren. 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