{"id":4120,"date":"2020-05-11T06:37:10","date_gmt":"2020-05-11T04:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=4120"},"modified":"2020-05-14T15:25:27","modified_gmt":"2020-05-14T13:25:27","slug":"update-einfaches-labornetzteil-0-20vdc-max-3a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/update-einfaches-labornetzteil-0-20vdc-max-3a\/","title":{"rendered":"UPDATE:  Einfaches Labornetzteil 0&#8230;20VDC \/ max.3A"},"content":{"rendered":"\n<p>Es gibt einen ersten Teil zu diesem Elektronik-Minikurs. Dieser befasst\u00a0sich mit der komplement\u00e4ren Darlington-Schaltung, die aus einem NPN- und\u00a0einem PNP-Transistor besteht. Erfunden wurde diese Art des Darlington\u00a0vom Ungaren George Clifford Sziklai, der seine Erfindung im Jahre 1956\u00a0zum Patent anmeldete. Man bezeichnet diese Art des Darlington als\u00a0Sziklai-Connections. Siehe am Schluss in der Linkliste dieses\u00a0Minikurses.<\/p>\n<p>Dieser Minikurs beschreibt ein einfaches Labornetzteil zum Nachbau. Das\u00a0wirklich Interessante liegt in den Details zum Studium, das auch zum\u00a0praktischen Experimentieren anregen soll. Im Laufe der Zeit gab es\u00a0einige Erg\u00e4nzungen und \u00c4nderungen in einer Folge von Updates. Man\u00a0betrachte das Titelbild zu diesem Newsletter.<\/p>\n<p>Bild A: Diese erste Version zeigt eine direkte Verbindung vom Ausgang\u00a0des Opamp OA zur Basis des T1\/T2-NPN-Darlington und zum Transistor T3,\u00a0der mit dem Shuntwiderstand Rsh die Strombegrenzung an +Ua erzeugt. Im\u00a0Betriebszustand liefert OA nur einen sehr kleinen Strom zur Basis\u00a0von T2, weil die Stromverst\u00e4rkung des komplement\u00e4ren NPN-Darlington\u00a0T1\/T2 sehr hoch ist. Bei starker \u00dcberlastung, bzw. Kurzschluss an +Ua\u00a0will OA seine maximale Ausgangsspannung liefern. Dies kann er aber nicht\u00a0und deshalb steuert er sich in die eigene Strombegrenzung. Ist +Ue aber\u00a0zu hoch, wird die maximal zul\u00e4ssige Verlustleistung \u00fcberschritten und\u00a0die Zerst\u00f6rung von OA liegt nahe.<\/p>\n<p>Bild B: Mit Rn1 ist das Problem unsch\u00f6n gel\u00f6st. Unsch\u00f6n, weil f\u00fcr den\u00a0Kurzschlussfall an +Ua, muss es ein 1-Watt-Widerstand sein. Alternativ\u00a0ohne Rn1, daf\u00fcr die Z-Diodenschaltung aus Rm1 und Zm1. Das geht aber nur\u00a0dann, wenn +Ue im Minimum deutlich gr\u00f6sser ist als eigentlich n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Bild C: Diese L\u00f6sung besteht aus einer Konstantstromquelle Iq an stelle von\u00a0Rn1. Diese ist so dimensioniert, dass sie unterhalb der Strombegrenzung\u00a0als Widerstand wirkt, weil alleine T1\/T2 diesen Strom bestimmt. Ist\u00a0jedoch die Strombegrenzung im Einsatz, dann arbeitet Iq als konstante\u00a0Stromquelle und da fliesst der gr\u00f6sste Anteil via T3 zu +Ua und durch\u00a0die angeschlossene Last nach GND. Als konstanter Strom gen\u00fcgen wenige\u00a0mA. Ncht getestet habe ich die Methode mit einem JFET (Bild C1). Sollte\u00a0auch funktionieren. Weniger Bauteile, daf\u00fcr mehr Spannungsabfall, bzw.\u00a0mehr +Ue im Minimum.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"\/public\/schaerer\/kdarl2.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Einfaches Labornetzteil 0-20VDC\/max.3A <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Gruss Euer<br \/>\nELKO-Thomas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt einen ersten Teil zu diesem Elektronik-Minikurs. Dieser befasst\u00a0sich mit der komplement\u00e4ren Darlington-Schaltung, die aus einem NPN- und\u00a0einem PNP-Transistor besteht. 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