{"id":2559,"date":"2012-11-14T09:13:33","date_gmt":"2012-11-14T08:13:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=2559"},"modified":"2020-05-13T18:02:50","modified_gmt":"2020-05-13T16:02:50","slug":"update-das-monoflipflop-und-eine-praktische-anwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/update-das-monoflipflop-und-eine-praktische-anwendung\/","title":{"rendered":"Update: Das MonoFlipflop und eine praktische Anwendung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"\/news\/wp-content\/uploads\/mff_t2.gif\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2560\" src=\"\/news\/wp-content\/uploads\/mff_t2.gif\" alt=\"\" width=\"624\" height=\"387\" srcset=\"\/news\/wp-content\/uploads\/mff_t2.gif 624w, \/news\/wp-content\/uploads\/mff_t2-300x186.gif 300w\" sizes=\"(max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist nur m\u00f6glich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild\u00a0zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch m\u00f6glich ist,\u00a0\u00f6ffne man im Web-Browser den folgenden Link:<\/p>\n<p>\/public\/schaerer\/bilder\/mff_t2.gif<\/p>\n<p>Das Wort MonoFlipflop ist eine Wortsch\u00f6pfung von mir. Dieses Wort bringt\u00a0schlicht zum Ausdruck, dass hier eine CMOS-Schaltung im Spiel ist, die\u00a0sowohl eine Flipflop- als auch eine Monoflopfunktion aus\u00fcbt und f\u00fcr\u00a0diese beiden Funktionen nur gerade ein einziges D-Flipflop zum Einsatz\u00a0kommt. Das zweite D-Flipflop des selben IC (CD4013B oder MC14013B) dient\u00a0als retriggerbares Monoflop zum Entprellen eines Tasters. Monoflop ist\u00a0die Abk\u00fcrzung von der Bezeichnung Monostabiler Multivibrator.<\/p>\n<p>Die hier beschriebene Schaltung kann in Verbindung mit einer\u00a0batteriebetriebenen Testschaltung eingesetzt werden, die man zum Test\u00a0einer zu pr\u00fcfenden Schaltung nur w\u00e4hrend maximal f\u00fcnf Minuten ben\u00f6tigt.\u00a0Andere Maximalwerte sind durch Anpassung eines zeitbestimmenden\u00a0Widerstandes oder\/und Kondensators m\u00f6glich. Dabei wirkt die\u00a0Monoflop-Funktion. Gen\u00fcgt bei einer Pr\u00fcfung eine k\u00fcrzere Zeit, kann man\u00a0die Monoflopp-Zeit mit der selben Taste beenden und so die gesamte\u00a0Schaltung ausschalten. Wohlverstanden ohne Standby-Strom. Dr\u00fcckt man\u00a0erneut auf die selbe Taste, wird die Testschaltung erneut eingeschaltet.\u00a0Beim vorzeitigen Aus- und wieder Einschalten wirkt alleine die Funktion\u00a0des Toggle-Flipflop. Mit einem zus\u00e4tzlichen Schalter kann man die\u00a0verz\u00f6gerte Abschaltung (Monoflop-Funktion) auch unterbinden. In diesem\u00a0Fall hat man ein reines Toggle-Flipflop. Auf diese Weise bleibt die\u00a0Testschaltung so lange in Betrieb, bis man ein weiteres Mal die Taste\u00a0bet\u00e4tigt.<\/p>\n<p>DAS EIGENTLICHE UPDATE befasst sich mit dem Entprellen der Drucktaste.\u00a0Thematisiert wird in diesem Zusammenhang, dass es zwei verschiedene\u00a0Arten des Triggerausl\u00f6sers geben kann. Das ber\u00fchmte retriggerbare\u00a0Dual-Monoflop CD4538, bzw. MC14538 startet den Trigger und Retrigger\u00a0stets mit der postiven Flanke. Dies in der Weise, dass die Monoflopzeit\u00a0ebenfalls mit dieser Flanke beginnt. Egal ob am Eingang der HIGH-Pegel\u00a0noch anliegt oder der LOW-Pegel wieder g\u00fcltig ist. Diese Methode hat\u00a0einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Nachteil, wenn Kontaktentprellung\u00a0erzeugt werden soll. Die bessere Alternative ist die, dass das Monoflopp\u00a0zwar mit der ersten ansteigenden Flanke des Eingangsimpulses startet,\u00a0die Monoflopzeit aber erst beginnt, wenn am Eingang nach der\u00a0ansteigenden wieder fallende Flanke den LOW-Pegel erzeugt.<\/p>\n<p>Praktisch bedeutet dies: Wenn man die Taste dr\u00fcckt, wird in Richtung\u00a0MonoFlipflop eine prellfreie steigende Flanke gesendet. Beendet man den\u00a0Tastendruck, prellt der Tastenkontakt beim \u00d6ffnen ebenfalls. Dies l\u00f6st\u00a0aber erst die Monoflopzeit (z.B. 100 ms) aus. Dadurch ist eine\u00a0Fehltriggerung des folgenden MonoFlipflop v\u00f6llig unm\u00f6glich. Angedeutet\u00a0wird dies hier im Diagramm des Titelbildes und genau beschrieben ist es\u00a0in diesem Elektronik-Minikurs im Kapitel ZWEI UNTERSCHIEDLICHE ARTEN\u00a0VON RETRIGGERBAREN MONOFLOPS!<\/p>\n<p>Dieser Elektronik-Minikurs startet mit einem kurzen Einblick, wie man\u00a0mit gewissen digitalen CMOS-ICs auch analoge Signale verst\u00e4rken kann.\u00a0Dies soll zeigen, dass es mit etwas Fantasie und Freude an Elektronik\u00a0leicht ist, mehr aus digitalen CMOS-ICs herauszuholen, als das was man\u00a0in den Datenbl\u00e4ttern und in den \u00fcblichen Application-Notes liest. Das\u00a0MonoFlipflop ist zwar kein Fantasieprodukt, aber ein Produkt das beim\u00a0Entwurf etwas Fantasie voraussetzte und die Schaltung sehr n\u00fctzlich sein\u00a0kann.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/elektronik-kompendium.de\/public\/schaerer\/monoff.htm\">Das MonoFlipflop und eine praktische Anwendung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist nur m\u00f6glich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild\u00a0zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch m\u00f6glich ist,\u00a0\u00f6ffne man im Web-Browser den folgenden Link: \/public\/schaerer\/bilder\/mff_t2.gif Das Wort MonoFlipflop ist eine Wortsch\u00f6pfung von mir. 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