{"id":2533,"date":"2012-09-12T06:40:51","date_gmt":"2012-09-12T04:40:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=2533"},"modified":"2020-05-13T18:03:43","modified_gmt":"2020-05-13T16:03:43","slug":"555-timer-ic-in-cmos-darum-hat-diese-version-soviele-vorteile","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/555-timer-ic-in-cmos-darum-hat-diese-version-soviele-vorteile\/","title":{"rendered":"555-Timer-IC in CMOS. Darum hat diese Version soviele Vorteile!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"\/news\/wp-content\/uploads\/t555_t2.gif\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2534\" src=\"\/news\/wp-content\/uploads\/t555_t2.gif\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"384\" srcset=\"\/news\/wp-content\/uploads\/t555_t2.gif 594w, \/news\/wp-content\/uploads\/t555_t2-300x193.gif 300w\" sizes=\"(max-width: 594px) 100vw, 594px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist nur m\u00f6glich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild\u00a0zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch m\u00f6glich ist,\u00a0\u00f6ffne man im Web-Browser den folgenden Link:<\/p>\n<p>\/public\/schaerer\/bilder\/t555_t2.gif<\/p>\n<p>Dieser 555-Newsletter-Beitrag soll dazu dienen, dass der ELKO-Leser\u00a0einen leichteren Zugang zur modernen und zeitgem\u00e4ssen CMOS-Version des\u00a0555-Timer-IC findet. Ich stelle im ELKO-Forum immer wieder fest, wenn\u00a0irgendwelche Fragen auftauchen zu einem Schaltungsproblem mit einem\u00a0555er, ist fast immer der alte NE555 (bipolare Schaltungstechnik)\u00a0gemeint. Dies ganz einfach deshalb, weil der LMC555 und der TLC555 oft\u00a0gar nicht bekannt sind. Es gibt auch noch andere 555er-IC-Fabrikate als\u00a0CMOS-Versionen.<\/p>\n<p>Der k\u00fcrzlich verstorbene Schweizer Elektronik-Guru Hans Camenzind erfand\u00a0im Jahre 1971 den NE555. Zu Beginn der 1980er-Jahren kam es zu einer\u00a0Modernisierung durch die CMOS-Version, z.B. der LMC555 von National und\u00a0der TLC555 von Texas-Instruments. Die 1980er-Jahre standen generell in\u00a0der CMOS-Aufbruchsphase. Man sieht also, die CMOS-Version ist auch\u00a0bereits gute 30 Jahre alt. Die Vorteile sind derart eindeutig, dass man\u00a0auf die bipolare Version (NE555) getrost verzichten kann.<\/p>\n<p>Im Falle einer Betriebsspannung von +15 VDC ist das so wenig ein\u00a0Argument wie die bessere Treiberf\u00e4higkeit des NE555: F\u00fcr +15 VDC\u00a0(Worstcase +18 VDC) eignet sich die CMOS-Version TLC555. Und f\u00fcr die\u00a0Treiberf\u00e4higkeit im unteren 100mA-Bereich kann man beim CMOS-Einsatz\u00a0einen kleinen Transistor verwenden mit sehr wenig Schaltungsaufwand. Das\u00a0Argument des Preisunterschiedes und des Mehrverbrauchs des Printplatzes\u00a0ist hinf\u00e4llig, weil es bei der CMOS-Version keinen Alu-Elko in der\u00a0Betriebsspannung braucht, um die viel niedrigeren Stromtransienten abzublocken.<\/p>\n<p>Wir kommen damit zum Titelbild: In drei Spalten werden Unterschiede\u00a0zwischen der alten Bipolar- und der modernen CMOS-Version gezeigt. Im\u00a0linken Spalten sieht man die Unterschiede der Betriebsstr\u00f6me und auch\u00a0gleich die Grenzen der maximalen Frequenzen von Recheckspannungen am\u00a0Ausgang. Bei der maximalen Frequenz von 6 MHz ben\u00f6tigt der LMC555 gerade\u00a0mal 7 mA und der NE555 bei seiner Maximalfrequenz von nur gerade 600 kHz\u00a0ganze 60 mA. Zu Buche schl\u00e4gt auch der Stromvergleich bei niedrigeren\u00a0Frequenzen. Die mittlere Spalte illustriert die Einfachheit eines\u00a0zeitsymmetrischen Rechteckgenerators bei der CMOS-Version im Vergleich\u00a0zu der mit bipolaren Version. In Bezug auf Einfachheit kommen weitere\u00a0Vorteile. Im Spalten ganz rechts, werden die Stromtransienten\u00a0(Stromimpulse) verglichen, wenn die Endstufe ihren Pegel umschaltet. Bei\u00a0der CMOS-Version ist dieser Strom 14 mal niedriger und dies w\u00e4hrend\u00a0einer Zeitdauer die 10 mal kleiner ist. Eine 140-fache Verbesserung!\u00a0Genau deshalb ist nur beim NE555 \u00a0bei\u00a0der Betriebsspannung zus\u00e4tzlich ein Alu-Elko\u00a0notwendig.<\/p>\n<p>Ich denke, all diese Argumente sind \u00fcberzeugend genug, sich f\u00fcr den\u00a0Einsatz der CMOS-Versionen des legend\u00e4ren 555-Timer-IC zu entscheiden.<\/p>\n<p>UPDATE: Im folgenden Link hat es ein kleines Update, das aus einer\u00a0Linkzusammenfassung aller Elektronik-Minikurse\u00a0besteht, die mit der CMOS-Version des 555-Timer-IC (LMC555 und TLC555)\u00a0zu tun haben. Der letzte Link verweist auf das Timer-555-ELKO-Buch, eine Zusammenarbeit von Patrick Schnabel und mir.<\/p>\n<p>Viel Freude w\u00fcnscht<br \/>\nder ELKO-Thomas<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"\/public\/schaerer\/test555.htm\">LMC555 (CMOS) im Vergleich mit NE555 (bipolar)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist nur m\u00f6glich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild\u00a0zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch m\u00f6glich ist,\u00a0\u00f6ffne man im Web-Browser den folgenden Link: \/public\/schaerer\/bilder\/t555_t2.gif Dieser 555-Newsletter-Beitrag soll dazu dienen, dass der ELKO-Leser\u00a0einen leichteren Zugang zur modernen und zeitgem\u00e4ssen CMOS-Version des\u00a0555-Timer-IC findet. Ich stelle im ELKO-Forum immer wieder fest, wenn\u00a0irgendwelche <a class=\"more-link\" href=\"\/news\/555-timer-ic-in-cmos-darum-hat-diese-version-soviele-vorteile\/\">Continue reading <i class=\"fa fa-chevron-right\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[856,318],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2533"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2533"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2533\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}