{"id":1946,"date":"2009-06-09T08:50:21","date_gmt":"2009-06-09T08:50:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=1946"},"modified":"2020-05-13T20:26:09","modified_gmt":"2020-05-13T18:26:09","slug":"updaete-555-cmos-timer-auch-fuer-lange-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/updaete-555-cmos-timer-auch-fuer-lange-zeiten\/","title":{"rendered":"UPDAETE: 555-CMOS-Timer, auch f\u00fcr lange Zeiten"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"\/news\/wp-content\/uploads\/alt\/181.gif\" align=\"left\" hspace=\"15\" vspace=\"5\" border=\"0\" alt=\"timer555-update\" \/> Dieser Elektronik-Minikurs zur CMOS-Version des 555-Timer-IC, LMC555 und TLC555, widmet sich der Erzeugung langer Zeiten (Impulsdauer). Ein praktisches Anwendungsbeispiel ist ein Treppenhaustimer mit einer Leuchtdauer von 18 Minuten. Weil in CMOS (LMC555 und TLC555), sind die Eingangswiderst\u00e4nde generell sehr hochohmig. Dies erlaubt eine relativ niedrige Timing-Kapazit\u00e4t, die es m\u00f6glich macht, selbst auf Tantal-Elkos zu verzichten, damit die Leckstr\u00f6me vernachl\u00e4ssigbar klein sind. Daf\u00fcr kann man sehr hochohmige Timing-Widerst\u00e4nde einsetzen. Warum diese Werte trotzdem nicht beliebig hoch gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, wird hier erkl\u00e4rt. Aber nicht nur dies, es beginnt mit einer seri\u00f6sen Einf\u00fchrung wie der LMC555 oder TLC555 arbeitet. Sein Innenleben wird durchleuchtet.<\/p>\n<p>Was bietet das Update mit dem Kapitel: Zeitkonstante, Impulsdauer und Kalibrieren ?<\/p>\n<p>Im Datenblatt des NE555 (bipolare Version) gibt es die Berechnungsformel f\u00fcr die Impulsdauer mit t = 1.1 x R x C . Jemand stellte mir die Frage, wie es zu dem Faktor 1.1 kommt. Ich untersuchte die Ursache. Im Datenblatt des LMC555 und TLC555 gibt es keine Formel, daf\u00fcr ein Diagramm zur Dimensionierung der Impulsdauer. Ich stellte schnell fest, dass auch hier dieser Faktor 1.1 resultiert. Die Ursache war schnell klar. Die relative Triggerspannung liegt bei 0.67Ub, wobei die relative Spannung der RC-Zeitkonstante bei 0.63Ub liegt. Hier liegt das Geheimnis der omin\u00f6sen 1.1 begraben&#8230;<\/p>\n<p>Falls wegen grosser Impulsdauer im Bereich von Minuten der Timingwiderstand sehr hochohmig wird, ist es praktisch unm\u00f6glich ein Trimmpotmeter von passendem Widerstandswert f\u00fcr einen pr\u00e4zisen Abgleich zu finden, der in Serie geschaltet werden muss. Und dazu kommt, \u00e4ndert man den Timingwiderstand, weil man eine andere Impulsdauer haben will, hat man erneut Probleme mit dem genauen Abgleich, falls ein solcher Bedarf vorliegt. Das geht aber auch ganz anders und ohne Stress, in dem man die Threshold-Trigger-Spannung am Steuereingang (Control-Input) mit einer DC-Spannung, realisiert mit einem einfachen Widerstands-Trimmpotmeter-Netzwerk, beeinflusst.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"\/public\/schaerer\/timer555.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">555-CMOS-Timer, auch f\u00fcr lange Zeiten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Elektronik-Minikurs zur CMOS-Version des 555-Timer-IC, LMC555 und TLC555, widmet sich der Erzeugung langer Zeiten (Impulsdauer). Ein praktisches Anwendungsbeispiel ist ein Treppenhaustimer mit einer Leuchtdauer von 18 Minuten. Weil in CMOS (LMC555 und TLC555), sind die Eingangswiderst\u00e4nde generell sehr hochohmig. 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