{"id":1930,"date":"2009-05-03T18:37:07","date_gmt":"2009-05-03T18:37:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=1930"},"modified":"2020-05-13T20:27:55","modified_gmt":"2020-05-13T18:27:55","slug":"update-automatische-netzspannungsumschaltung-fuer-trafos-mit-sch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/update-automatische-netzspannungsumschaltung-fuer-trafos-mit-sch\/","title":{"rendered":"UPDATE: Automatische Netzspannungsumschaltung f\u00fcr Trafos (mit Schirmwicklung oder Schirmfolie)"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"\/news\/wp-content\/uploads\/alt\/180.gif\" align=\"left\" hspace=\"15\" vspace=\"5\" border=\"0\" alt=\"Autom. Netzumschaltung Erweiterung\" \/> <\/p>\n<h3>Bisher:<\/h3>\n<p>Das Netzteil erkennt automatisch ob es am 115-VAC- oder am 230-VAC-Netz betrieben wird. Dazu ben\u00f6tigt der Netztrafo zwei 115-VAC-Prim\u00e4rwicklungen oder es kommen zwei identische Trafos mit je einer 115-VAC-Prim\u00e4rwicklung zum Einsatz. Die gesamte leistungsarme Schaltung wird direkt mit der Netzspannung betrieben. Zur Erfassung der Netzspannung gen\u00fcgt ein einfacher Spitzenwertdetektor, eine Komparatorschaltung und ein Relais mit einer Spulenspannung von 230VAC. Damit dieses Relais bei 115 VAC einschaltet, wird es mittels simpler Einweg-Gleichrichtung und eines Gl\u00e4ttungskondensators bei gleichem Nennstrom betrieben, wie wenn die Relaisspule an 230 VAC liegt. Als elektronischer Schalter, zur Ansteuerung des Relais, dient ein kleiner Lowpower-MOSFET der eine Sperrspannung von 600 V ertr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wird die Wirkungsweise von Schirmwicklung und Schirmfolie bei Trafos erkl\u00e4rt. Diese dienen dazu, die Koppelkapazit\u00e4t zwischen Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rwicklungen besonders niedrig zu halten, um kapazitiv eingekoppelte Gleichtakt-AC-Spannungen gegen Netzerde so niedrig wie m\u00f6glich zu halten (stark vermindertes St\u00f6rrisiko) und um bei Kontakt zwischen einem Teil der Sekund\u00e4rseite und der Netzerde den Erdableitstrom so niedrig wie m\u00f6glich zu halten. Ganz besonders f\u00fcr elektromedizinische Anwendungen, bei denen Elektroden Personenkontakt haben (EMG, EEG, EKG), ist der Einsatz eines Trafo mit gen\u00fcgend hoher Isolationsspannung und maximal zul\u00e4ssigem niedrigen Erdableitstrom Vorschrift (SEV, VDE). Deshalb ist beim Einsatz von Trafos mit Sekund\u00e4r- und Prim\u00e4rwicklungen auf nur einem Spulenk\u00f6rper (z.B. Ringkerntrafo) eine geerdete Schirmwicklung oder geerdete Schirmfolie die richtige L\u00f6sung.<\/p>\n<h3>Neu:<\/h3>\n<p><b>Durch eine E-Mail-Anfrage stellte ich im September 2008 fest, dass ein Teil der Schaltung in Bild 4 nicht richtig verstanden wurde. Es ging darum, dass nicht verstanden wurde, wie man R1 und R2, als die eigentlichen strombegrenzenden Widerst\u00e4nde, korrekt dimensioniert.  Schliesslich sei die Angelegenheit mit Sinus-Halbwellen, die aus der Halbwellen-Gleichrichtung mit D2 entstehen, nicht gerade einfach &#8211; hiess es. Okay, man kann es durchaus kompliziert machen, ist aber im vorliegenden Fall \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig. Es geht um die punktiert umrahmte Teilschaltung in der oben gezeigten Sizze. Die Schritt-f\u00fcr-Schritt-Erkl\u00e4rung erfolgt im Kapitel TEIL DER SCHALTUNG, NICHT LEICHT ZU VERSTEHEN mit Bild 5.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher: Das Netzteil erkennt automatisch ob es am 115-VAC- oder am 230-VAC-Netz betrieben wird. Dazu ben\u00f6tigt der Netztrafo zwei 115-VAC-Prim\u00e4rwicklungen oder es kommen zwei identische Trafos mit je einer 115-VAC-Prim\u00e4rwicklung zum Einsatz. Die gesamte leistungsarme Schaltung wird direkt mit der Netzspannung betrieben. 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