{"id":1407,"date":"2006-08-03T18:17:42","date_gmt":"2006-08-03T18:17:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=1407"},"modified":"2006-08-03T18:17:42","modified_gmt":"2006-08-03T18:17:42","slug":"mif2006-der-dritte-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/mif2006-der-dritte-tag\/","title":{"rendered":"MIF2006: Der dritte Tag"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Leben und Arbeiten in einer vernetzten Welt&#8220;, das war die \u00dcberschrift des Vortrags von Prof. Dr. Hans-J\u00f6rg Bullinger. Er ist Pr\u00e4sidente der Fraunhofer Gesellschaft, die sich mit angewandter Forschung besch\u00e4ftigt.<br \/>\n<br \/>Seit Vortrag war sehr umfangreich. Alles hier wieder zu geben w\u00e4re zu umfangreich. Daher nur ein paar Stichpunkte, die mir als wichtig erscheinen.<br \/>\n<br \/>Ein gewichtiges Thema, das in Zukunft noch f\u00fcr viel Sprechstoff sorgen wird, ist die Flexibilit\u00e4t von Arbeitszeit, Vertr\u00e4gen und sozialen Aspekten. So stellt Herr Bullinger provokant die Frage, wie man mit einer Rentner-Band innovative Produkte entwickelt? Die Unternehmen von heute und in der Zukunft stehen vor dem Problem, dass immer mehr Mitarbeiter \u00e4lter werden und immer weniger junge Mitarbeiter nachkommen. Aufgrund des Rentendilemmas w\u00fcrde die Pensionsgrenze immer weiter ins h\u00f6here alter verschoben. Viele Menschen werden in den n\u00e4chsten Jahrzehnten einfach nicht mehr mit 60 oder 65 in Rente gehen k\u00f6nnen. Weil es f\u00fcr die finanziell nicht machbar ist. So rechnen Lebensversicherer bei einem heute geborenen weiblichen Baby von einer Lebenserwartung von 102 Jahren. Was hat das f\u00fcr Konsequenzen? Dieser Mensch muss bis ins hohe Alter arbeiten. Neben lebenslangem Lernen muss f\u00fcr \u00e4ltere Menschen Lehr- und Lernformen entwickelt werden.<br \/>\n<br \/>Waren fr\u00fcher die Materialstr\u00f6me und Logistikwege, wie Wasser, Bahn und Stra\u00dfe, so braucht es heute vor allem Anschluss an die Wissensnetze und Wissensstr\u00f6me um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Neben der Infrastruktur f\u00fcr die Wissensverteilung gilt die Medienkompetenz als entscheidende Faktoren um in unsere vernetzten Welt bestehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<br \/>Standards sind Mindestanforderungen. Und nur durch die Individualisierung wird ein Produkt marktf\u00e4hig. In der starken Beschleunigung unsere Zeit sind diejenigen, die die Komplexit\u00e4t beherrschen, die erfolgreichen.<\/p>\n<p>Soviel zu den Highlights aus dem Vortrag von Prof. Dr. Hans-J\u00f6rg Bullinger. Im Anschluss folgte eine Podiums-Diskussion mit dem Thema &#8222;Wie mobile Technologie das Arbeitsleben ver\u00e4ndert!&#8220;.<br \/>\n<br \/>Hier wurden einige Probleme angesprochen die es momentan noch mit mobilen Technologien und der Mobilit\u00e4t gibt. Hierzu stellte sich auch die Frage, ob die pers\u00f6nlichen Probleme durch die Mobilit\u00e4t von den Ger\u00e4te oder von deren Umgang herr\u00fchren? Hierzu wurde auch der Hinweis gegeben, nicht den alten Mist mobil zu machen, sondern sich vorher zu \u00fcberlegen, ob bei der Mobilisierung von Prozessen auch Prozessoptimierung erforderlich ist.<br \/>\n<br \/>Angesprochen wurde auch, dass viele den Umgang mit der Mobilit\u00e4t lernen m\u00fcssen sonst artet es in Stress aus. Inzwischen und in Zukunft wird es wohl auch ein Privileg sein, nicht st\u00e4ndig erreichbar sein zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So endete f\u00fcr die meisten Teilnehmer diese Konferenz zur Mittagszeit und mit der Heimreise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Leben und Arbeiten in einer vernetzten Welt&#8220;, das war die \u00dcberschrift des Vortrags von Prof. Dr. Hans-J\u00f6rg Bullinger. Er ist Pr\u00e4sidente der Fraunhofer Gesellschaft, die sich mit angewandter Forschung besch\u00e4ftigt. Seit Vortrag war sehr umfangreich. Alles hier wieder zu geben w\u00e4re zu umfangreich. Daher nur ein paar Stichpunkte, die mir als wichtig erscheinen. 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