{"id":1406,"date":"2006-08-26T13:08:38","date_gmt":"2006-08-26T13:08:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=1406"},"modified":"2006-08-26T13:08:38","modified_gmt":"2006-08-26T13:08:38","slug":"mif2006-der-zweite-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/mif2006-der-zweite-tag\/","title":{"rendered":"MIF2006: Der zweite Tag"},"content":{"rendered":"<p>Der zweite Konferenz-Tag war gepr\u00e4gt von Produkt-spezifischen und neutralen Vortr\u00e4gen. Vormittags hatten haupts\u00e4chlich die ausstellenden Firmen die Gelegenheit ihre Prdukte und L\u00f6sungen vorzustellen. Da jeweils zwei Vortr\u00e4ge parallel zueinander liefen, kann ich nichts \u00fcber die jeweils anderen Vortr\u00e4ge berichten.<br \/>\n<br \/>Als ersten Vortrag an diesem Tag stellte Toshiba Produkte mit mobiler Technologie vor. Neben der fortschreitender Miniaturisierung bei den Notebooks, Mini-Festplatten und Display-Technik ging es auch um den DVD-Nachfolger HD-DVD und dessen direkte Konkurrenz, die Blue-Ray Disc. Hier war die Aussage des Referenten, dass die Durchsetzung von HD-DVD oder Blue-Ray von der Unterst\u00fctzung der Filmstudios abh\u00e4ngig ist.<br \/>\n<br \/>Anschlie\u00dfend war ich im Vortrag von SCO, die L\u00f6sungen entwickeln, wie man mobile Ger\u00e4te an die Infrastruktur und Anwendungen des Firmennetzwerkes anbindet. Hier wurde auch der Dienst &#8222;Shout&#8220; vorgestellt, der Sprachnachrichten an mehrere Personen schicken kann. Zum Beispiel zur pers\u00f6nlichen Ansprache im Marketing als Alternative zum klassischen Mailing.<br \/>\n<br \/>Der folgende Vortrag von Sybase\/iAnywhere ging neben dem Produkt-Portfolie auf einige Kundenprojekte ein, die nahezu ausschlie\u00dflich von Partnern realisiert wurden. Hier wurde auch auf die Vorteile und Verbesserungen der mobilen L\u00f6sungen eingegangen.<br \/>\n<br \/>Im Vortrag von ubitexx ging es um eine Studie aus dem Jahr 2005 zur Nutzung mobiler Ger\u00e4te. ubitexx stellt Software zur Verwaltung von Benutzerrechten auf PDAs und Smarthphones her. So hat es diese Firma interessiert, was mit PDAs und Smartphones gemacht wird. Das Ergebnis: haupts\u00e4chlich Telefonie und PIM. CRM\/ERP und der Zugriff auf Daten spielt noch keine gro\u00dfe Rolle. Was wohl auch daran liegt, dass die Umsetzung recht komplex und teuer ist. Besonders kleine Firmen kommen mit Telefonie und PIM aus.<br \/>\n<br \/>Am Nachmittag folgten die Vortr\u00e4ge von Fujitsu Siemens Computers (FSC) und T-Mobile, die auch sehr stark zusammenarbeiten. Der Referenz von FSC best\u00e4tigte die fortschreitende Miniaturisierung und dadurch sehr flache Bauweise kleiner Notebooks. Die Folge ist mehr Platz f\u00fcr den Akku und somit eine l\u00e4ngere Laufzeit, sehr zum Vorteil f\u00fcr den Nutzer.<br \/>\n<br \/>Bei T-Mobile ging es haupts\u00e4chlich um neue Produkte und Tarife f\u00fcr die mobile Datenkommunikation. Hier wird im Laufe des Jahres noch einiges neues kommen. Zum Beispiel wird T-Mobile ab August die Datentarife \u00e4ndern.<br \/>\n<br \/>Von einem Konzernteil der HVB (Bank) gab es einen Anwenderbericht \u00fcber Mobile Mail. Hier hat man sich f\u00fcr BlackBerry entschieden. Vorallem deshalb, weil diese L\u00f6sung alles aus einer Hand liefert: Ger\u00e4te, Software, Server. Und zum Thema Sicherheit die Verschl\u00fcsselung auf dem Endger\u00e4t und der Verbindung bietet.<br \/>\n<br \/>Bei der HVB werden die BlackBerrys haupts\u00e4chlich vom Vertrieb, den Investmentbankern und Managern eingesetzt. Die mobilen Anwendungen beschr\u00e4nken sich ausschlie\u00dflich auf E-Mail-Push und PIM-Synchronisation. Telefoniert wird parallel noch mit einem Handy, obwohl das mit den BlackBerrys auch m\u00f6glich ist. Internet per Browser wird noch von der HVB getestet. Die Nachfrage nach weiteren Anwendungen seitens der Anwender ist wohl sehr gro\u00df.<br \/>\n<br \/>Alles in allem war es ein interessanter Vortrag eines BlackBerry-Anbieters mit \u00fcber 1.500 Ger\u00e4ten, die monatlich mehr werden. Trotzdem nutzt auch die HVB nur E-Mail und PIM. Auf komplexere Anwendungen hat man sich hier noch nicht eingelassen.<br \/>\n<br \/>Der vorletzte Vortrag dieses Tages kam von einem Hochschul-Projekt der Uni Leipzig. Hier besch\u00e4ftigt man sich mit Gesch\u00e4ftsprozessen und stellt sich die Frage, welcher Gesch\u00e4ftsprozess Potentiale f\u00fcr Mobilit\u00e4t hat. Insbesondere wurden die Gesch\u00e4ftsprozesse aus dem Finanzsektor analysiert. Generell hat man die Feststelltung gemacht, dass die Verwaltung vom Innendienst auf den Au\u00dfendienst abgew\u00e4lzt wird. Allerdings sind diese Gesch\u00e4ftsprozesse nur bedingt mobil.<br \/>\n<br \/>Die Uni Jena hat ihr Forschungsprojekt &#8222;MobiSoft&#8220; vorgestellt. Dabei geht es um pers\u00f6nliche elektronische Assistenten, oder auch Agenten genannt, die sich im Netzwerk autonom bewegen. Der Assistent soll dabei als Stellvertreter dienen, Informationen beschaffen, Prozesse automatisieren, \u00fcberwachen und steuern. Oder auf virtuellen Marktpl\u00e4tzen mit anderen Assistenten Verhandlungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Somit war dieser Tag auch fast vorbei. Der Abend endete bei einem Cocktail-Empfang und K\u00f6stlichkeiten vom Buffet. F\u00fcr einige sogar am Spieltisch in der Hotel-Lobby.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zweite Konferenz-Tag war gepr\u00e4gt von Produkt-spezifischen und neutralen Vortr\u00e4gen. Vormittags hatten haupts\u00e4chlich die ausstellenden Firmen die Gelegenheit ihre Prdukte und L\u00f6sungen vorzustellen. 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