{"id":1284,"date":"2006-08-26T13:08:37","date_gmt":"2006-08-26T13:08:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/?p=1284"},"modified":"2006-08-26T13:08:37","modified_gmt":"2006-08-26T13:08:37","slug":"mck2006-der-dritte-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elektronik-kompendium.de\/news\/mck2006-der-dritte-tag\/","title":{"rendered":"MCK2006: Der dritte Tag"},"content":{"rendered":"<p>Der letzte Kongress-Tag war gepr\u00e4gt von Abreise und Teilnehmer-Schwund. F\u00fcr einige endete der &#8222;Spanische Abend&#8220; in einem &#8222;mediteranen fr\u00fchen Morgen&#8220;. \ud83d\ude09<br \/>\n<br \/>Im Vortragsprogramm ging es h\u00e4upts\u00e4chlich um Trends und zuk\u00fcnftige Entwicklungen im Mobile Computing und Mobile Communication.<br \/>\n<br \/>HSDPA als UMTS-Update mit einer Bandbreiten-Vergr\u00f6\u00dferung war das Thema. Vor allem, wie schnell es in der Praxis wirklich ist. Und, ob es als DSL-Ersatz taugt. Das eher nicht. DSL-Feeling kommt wegen der langen Ping-Zeit nicht auf. Und auch die \u00dcbertragungsrate kommt an die 1,8 MBit\/s nicht ran. Mit 0,7 bis 0,9 MBit\/s kommt in der Praxis im Schnitt gut zurecht. Die mobilen Anwender d\u00fcrfte das freuen, wenn ihnen UMTS bisher zu langsam war.<br \/>\n<br \/>Ein Trend-Thema f\u00fcr dieses Jahr ist die Konvergenz von Mobilfunk und Festnetz. Zwar wurde praktikable L\u00f6sungen und die Technik vorgestellt. Doch war der Vorteil f\u00fcr das mobile Business und auch den Massenmarkt nicht wirklich erkennbar.<br \/>\n<br \/>Das die Konvergenz in der mobilen Kommunikation nicht ganz so einfach ist und enorm komplex ist, dass wurde deutlich. Hier gibt es einiges zu tun f\u00fcr die Netzbetreiber und Netzausr\u00fcster. Kleine innovative Internet-Unternehmen werden viel schneller sein und das mobile Internet als ihre Infrastruktur nutzen. F\u00fcr die Mobilfunknetzbetreiber gilt es, sich in den n\u00e4chsten Jahren warm anzuziehen.<br \/>\n<br \/>Die aktuellen Trends im Bereich Notebooks sind Displays, die auch im tageslicht gut ablesbar sind, aber in R\u00e4umen unter starker Spiegelung leiden. Und was Mobil-Prozessoren angeht, wird sich noch bis Ende des Jahres einiges tun. Wer unbedingt einen Dampfhammer in seinem Notebook braucht, der kann noch ein paar Monate warten.<br \/>\n<br \/>Smartphones und Handys entwickeln sich zu multimedialen Allesk\u00f6nnern. Die Zeit f\u00fcr Festplatten-Handys, die auch Bedienelemente wie ein MP3-Player haben, ist gekommen. Die Akkulaufzeit leidet darunter. So k\u00f6nnte man diesen Handys eine nicht besonders gro\u00dfe Marktdurchdringung bescheinigen. Auch MobileTV wird nur eine Nischenanwendung werden und nicht in der Masse genutzt werden, wie sich das so manche Mobilfunkbetreiber w\u00fcnschen. Und auch schnelle \u00dcbertragungsraten in Handys wird nur langsam kommen, auch wenn HSPDA funktioniert. Doch weil es in den n\u00e4chsten Monaten noch schneller werden soll, werden die Handy-Hersteller warten, bis sie HSDPA durchg\u00e4ngig in ihren Handys implementieren.<br \/>\n<br \/>So war auch dieser Konferenz-Tag vorbei. Und w\u00e4hrend der Gro\u00dfteil der Teilnehmer schon abreiste oder bereits abgereist war, gab ich mir noch den Berlecon Research Workshop \u00fcber Mobile E-Mail f\u00fcr Unternehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Kongress-Tag war gepr\u00e4gt von Abreise und Teilnehmer-Schwund. F\u00fcr einige endete der &#8222;Spanische Abend&#8220; in einem &#8222;mediteranen fr\u00fchen Morgen&#8220;. \ud83d\ude09 Im Vortragsprogramm ging es h\u00e4upts\u00e4chlich um Trends und zuk\u00fcnftige Entwicklungen im Mobile Computing und Mobile Communication. HSDPA als UMTS-Update mit einer Bandbreiten-Vergr\u00f6\u00dferung war das Thema. 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