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Parallelschaltung von Leistungstransistoren (Schaltungstechnik)
Hallo alle zusammen,
ich habe mir eine Labornetzteil auf Basis des Moduls DPS5015 von Joy-It aufgebaut. Die maximale Eingangsspannung von 60 Volt wurde um wenige Volt überschritten und ich stand vor der Alternative, entweder einen neuen Trafo zu verwenden oder die Eingangsspannung durch eine kleine Schaltung zu reduzieren. Ich entschied ich für die letztere Variante und baute schließlich die folgende Schaltung auf.
Ein weiterer Kompromiss entstand, drei Leistungstransistoren parallel zu schalten. (ich weiß, die bessere Alternative besteht in einem größeren Leistungstransistor). Aber diese Schaltung hat auch funktioniert bzw. funktioniert.
Meine Frage zielt auf einen anderen Aspekt. Durch einen Versehen schloss ich die Schaltung am Ausgang der Gleichrichterschaltung kurz (62 Volt ungeregelt). Zu diesem Zeitpunkt war das elektronische Schaltnetzteil DPS5015 nicht eingeschaltet. Durch die Leistungstransistoren floss also nur ein sehr kleiner Strom von weniger als 1 mA. Infolge des Kurzschluss' brannten beide Netzsicherungen durch (erwartet) und einer der Leistungstransistoren verabschiedete sich in die ewigen Jagdgründe (nicht erwartet).
Wer kann mir diesen Defekt erklären. Warum stirbt ein kaum stromdurchflossender Leistungstransistor, wenn ich den Eingang (Kollektor gegen 0-Volt kurzschließe?
Oder noch besser: Mit welchem Schaltungskniff verhindere ich, dass dies bei einem erneuten Kurzschluss passiert?
Wäre ein Widerstand von der Basis der Leistungstransistoren nach 0 Volt hier hilfreich?
Weitere Schaltungsbeschreibungen auf meiner Seite: https://www.karstens-kreativ-keller.de/index.php/loesungen-und-projekte/labornetzteil
Danke für Euren Input.
VG Karsten

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