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Zugentlastung mit Kabelverschraubungen (Elektronik)
» Bei uns werden leider jede Menge Kämpfe ausgeführt.
» Das hat für mich schon vor über 20 Jahre begonnen weil ich erkannt habe,
» dass die betriebliche Organisation eine Vollkatastrophe ist.
» Unsere aktuelle VEFK steht vor dem Dilemma dies der Leitung vermitteln zu
» wollen, aber dem gegenüber stehen Sparzwänge seitens der Stadt (keine
» Personalaufstockung , Anschaffung von Arbeitsmitteln, Durchführung von
» Weiterbildungen etc). Das mündet in der Tatsache, dass Bestellungen auf
» Spitz ausgeführt werden: 16 Verschraubungen M20 werden gebraucht - und
» auch nur so viele bestellt. Bei über 50 EfKs, die als solche nicht einmal
» bestellt sind, weil solche Formalien bislang für völlig überbewertet
» wurden, steht nun die Umsetzung der Maschinenverordnung ins Haus. Der
» vernünftigste Rat an unsere VEFK wäre, den Job hinzuwerfen um der
» Mitverantwortung zu entgehen.
» Mittlerweile versucht unser TD (Stufe nach dem Geschäftsführer) (der
» angeblich Anlagenverantwortlicher ist) die Umsetzung der
» Maschinenverordnung auf die Einzelabteilungen abzuwälzen.
» Keine davon ist IMHO in der Lage das zu leisten, Schulungen die von unserer
» VEFK vorgeschlagen wurden (die natürlich Geld kosten) werden ignoriert.
» Man glaubt wohl sowas aussitzen zu können und im worst case mal eben mit
» Word und Excel das aufarbeiten zu können. Und natürlich ein paar
» Messungen, und schon wäre man aus dem Schneider. Zu keinem der Eigenbauten
» existieren Dokus geschweige denn Schaltpläne und all das was in einem
» ordentlichen Betrieb erstellt wird.
» Keine Kontrollinstanzen, keine Treffen bei der Fragen geklärt werden. Mein
» Vorschlag nach einem runden Tisch scheitert am Interesse und Kollegen die
» hierin einen Sinn sehen.
» Also werde ich dem Rat meiner Frau folgen und die Zeit bis zur Rente die
» Füße still zu halten. Nach mir die Sinnflut, zumal ich ja eh nichts zu
» sagen habe. Hoffentlich gelingt mir das. Es tut weh zu sehen wie unser
» Berufsstand derart durch den Dreck gezogen wird.
»
» Gruß
» Ralf
Das ist glaube ich aber in jedem Betrieb so, evtl bei VW nicht, aber das ganze Ungetüm an Normen kann eigentlich keiner mehr durchschauen. Wenn man schon von einem Tüv Prüfer hört, im Zweifel entscheidet er nach dem gesunden Menschenverstand, weil es zu viele Normen gibt, die sich zum Teil auch noch wiedersprechen, dann weis man, was los ist. Im Grunde kann man keine deutsche Maschine mehr kaufen, weil die so sicher sind, das man damit nicht mehr arbeiten kann. Das ist in den letzten 20 Jahren so ausgeufert, das keiner mehr weis, wie er die Anforderungen einhalten soll. Wir haben Maschinen, wenn du die Tür öffnen willst um hinten drin Öl für die Achsschmierung nachzufüllen, dann macht die Kiste erst mal an ihren 10 Achsen Bremsentest und du stehst 5min vor der Tür, ehe du sie entriegeln kannst. Was macht also der Unternehmer beim nächsten Maschinenkauf, er kauft eine aus Thailand, Korea oder USA. Und wenn das schon die deutschen Unternehmer so machen, dann muss man sich nicht wundern, wenn im Ausland keiner mehr die Maschinen will. All die eindeutigen Vorschriften, die es mal gab von der BG z.B. hat man abgeschafft und durch schwammige EU Normen ersetzt, die man auslegen kann, wie man will und am Ende, wenn etwas passiert ist man schuld
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