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"Wasserrohrbruchsensor" für Wasserleitungen im Haus (Elektronik)
» Aber ich will das ja mit einem µC auswerten, der
» mag echte Wechselspannung nicht so dolle.
Da findet sich im Fall der Fälle bestimmt ein Schaltungstrick. Im besten Fall reicht eine Diode. Ob Wechselspannung wirklich nötig ist, ist ja mal noch dahingestellt. Neben dem von Hartwig beschriebenen Effekt hat Wasser ja einfach einen ohmschen Widerstand. Der liegt nach Versuchen, die ich dieser Tage gemacht habe, bei etwa 5 KOhm bei folgender Anordnung: Plastikschüssel ca. 15 cm Durchmesser, Wasserstand 3 cm, zwei verzinkte unbeschichtete Spax als Elektroden, gemessen mit DMM, kalkiges Leitungswasser aus dem Nordschwarzwald.
Der Wasserwiderstand ist bei dieser Anordnung immer fast derselbe, egal wie weit die Elektroden auseinander liegen. Ist ja auch logisch. Nur wenn beide nur mit der Spitze eingetaucht werden, geht er auf den doppelten Wert, mit einer Prise Salz auf den halben. Den Versuch kann jeder in 5 Minuten nachvollziehen.
Spaßeshalber habe ich den Test auch noch mit einer Tablette Bullrich-Salz (Natriumhydrogencarbonat, alkalisch) gemacht, sowie mit einem Schuss Essig-Essenz (sauer), jeweils mit neuer Wasserfüllung. In beiden Fällen ging der Widerstand auf weniger als den halben Wert.
Gemessen habe ich auch noch eine kleine Pfütze auf der Ceran-Herdplatte (Löffel reines Leitungswasser). Da lag der Widerstand, je nach Abstand der Elektroden, bei etwa 40 - 80 KOhm.
Fazit: Um ein Logikgatter der 4xxx-Reihe umzuschalten, reicht das dicke, das schaltet auch noch bei hohen Werten zuverlässig. Auf jeden Fall bräuchten der/die Eingänge hochohmige Pulldown-Widerstände, weil sie sonst in der Luft hängen, und die Drähte sollten möglichst kurz sein.
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