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Elefanten-Darlington mit Rückfluss-Diode... (Elektronik)

verfasst von Sel(R) E-Mail, 02.01.2019, 15:45 Uhr
(editiert von Sel am 02.01.2019 um 17:50)

» Hallo,
» » Ich habe in der Bastelkiste noch genug Exoten, die ich irgendwo verbauen
» » möchte. Wenn die noch ewig rumliegen, dann werden die nicht besser. Da
» » könnte ich sowas auch gleich wegwerfen, spenden, entsorgen oder für paar
» » Cent online verhökern.
»
» der "falschrumme" Gleichrichter irritiert mich immer noch ;-)...

Na ja, steht ja + und - dran. Ist in meinem Programm so vorgegeben, ich kann damit leben :-)

» ja, eine Grundlast am Ausgang wäre schon sinnvoll, so um 1k würde ja schon
» reichen.

Die LED machts ganz gut. Und erfüllt damit gleich mehrere Aufgaben. Also Anzeige Betriebszustand und Mindestlast.

» Und der Thyristor würde halt besser in ein kleines
» Punktschweissgerät passen....

Das stimmt. Sicher machts auch ein kleinerer Typ.

» den Längstransistor halte ich nicht für soo
» überdimensioniert, da ich aber Lüfter möglichst vermeide, würde ich da eine
» Leistungsverteilung bevorzugen.

Der Längstransistor ist einsam. Und leistungsmäßig ist der bestimmt nicht zu hoch dimensioniert. Bei höherer Temperatur sinkt ja die Belastbarkeit. Strom hält der Transistor genug aus, keine Probleme.

» Die Sicherung zu verlegen ist schon besser.

Ja, ist jetzt nach den Ladeelkos, finde ich besser.

» Die Crowbar-Schaltung halte ich für zu kompliziert. In Deinem Fall wäre
» eine TVS-Diode wahrscheinlich besser, die ist autark, wie es auch ein
» Thyristor mit Z-Diode wäre. Eine Crowbarschaltung mit IC (welches eine
» Versorgungsspannung braucht) halte ich für keine gute Idee. Denke an einen
» Überspannungsschaden durch das Netz, der OPV arbeitet nicht mehr, der
» Regler "irgendwie" und "macht voll auf" - was dann? Die superdicke Crowbar
» tut nix und schaut halt zu, was passiert

Habe ich mir alles bestimmt noch nicht bis ins Letzte überlegt. Fällt die Netzspannung aus, so muß schon ausgangsseitig irgendwie eine höhere Spannung entstehen bei recht wenig Belastbarkeit (Strom), kaum anzunehmen. Die Versorgung vom OPV hängt am Ausgang. Selbst wenn der Längstransistor durchlegiert, liegt die Versorgungsspannung am OPV an. Schaltschwellen ändern sich nicht, da der OPV ja eine selbstständige Referenz hat. Fällt der Längstransistor komplett aus, so gibts auch keine Ausgangsspannung mehr, da den 723 sofort das Zeitliche segnet. Sollte der Ausgangsstrom klein sein und der 723 den Strom aufbringen können, so hält die Sache einige Zeit. Zum Zünden des Thyristors reicht der 723 vielleicht einmal aus, dann ist der IC im Himmel. Legiert der durch kommt genug Strom vom Trafo zum Zünden des Thyristors. Brennt der IC weg, so gibts auch keine Spannung mehr. Hängt eine Batterie am Ausgang, die Ausgangsspannung steigt an, so zündet der Thyristor. Dann wirds gefährlich für die Batterie (muß man eben wirklich mit externer Sicherung vor der Batterie arbeiten). Ich finde so richtig keine Möglichkeit, das ein Fehler für zu hohe Spannung am Ausgang sorgen könnte.

Den OPV selbst könnte ich noch mit einer Z-Diode schützen, das wäre eine nützliche Erweiterung. Wobei eine solche Überspannung kaum anzunehmen ist, welche den IC himmeln könnte.

Eine TVS-Diode hat kein schlagartiges "Durchschalten" Ich wollte die Ausgangsspannung nicht über 13V steigen lassen, wird schwierig da eine Diode zu finden. Ebenso die Variante mit Z-Diode oder vielleicht auch abgleichbar mittels einem TL431, ist keine so sichere Lösung. Und löst sich eine TVS-Diode denn nicht auf, wenn da mehr als 10A durchknallen, ehe meine Sicherung den Strom abstellt?

Edit 1:
Ich probiere noch eine kleine Variante als Crowbar mit einem TL431 und als Thyristor den TYN1225 (TO220-Gehäuse, aber der muß ja nur kurz richtig ran).

Edit 2:
Nach Auslösung durch Überspannung löste sich der kleine Thyristor selbst in Luft auf, Gehäuse gesprengt. Sicherung ist trotzdem gekommen. Also baue ich nun doch den fetten Mordskerl rein...

Edit 3:
Habe nun meinen zweiten (und letzten) TYN1225 eingebaut, in Serie einen Widerstand 0,16 Ohm zum Thyristor. Wenn der Prachtkerl zündet hört man das Knistern der Elektronen, aber es erfolgt eine sichere Abschaltung ohne Explosion irgendwelcher Bauteile. Und ohne Überspannung auch bei 18V vom Netzteil (Spannungsteiler Shunt/Vorwiderstand Thyristor). Nach dem endgültigem Abschalten durch die Sicherung ist der Thyristor reichlich handwarm (hat kein Kühlblech). So passt das also auch!

LG Sel

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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.



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MAA723 schwingt... - Sel(R), 01.01.2019, 15:32 (Elektronik)
MAA723 schwingt... - xy(R), 01.01.2019, 15:45
MAA723 schwingt... - Sel(R), 01.01.2019, 16:11
MAA723 schwingt... - xy(R), 01.01.2019, 16:17
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MAA723 schwingt... - Hartwig(R), 01.01.2019, 21:00
MAA723 schwingt... - Sel(R), 02.01.2019, 09:11
Elefanten-Darlington mit Rückfluss-Diode... - schaerer(R), 02.01.2019, 10:28
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Elefanten-Darlington mit Rückfluss-Diode... - Hartwig(R), 02.01.2019, 14:54
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MAA723 schwingt... SUPI - DANKE!!! :-) - Sel(R), 01.01.2019, 17:23
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MAA723 schwingt... SUPI - DANKE!!! :-) - RadioHeinz77(R), 01.01.2019, 21:48
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