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Willi-SH(R)

31.07.2025,
12:28
 

Maximalwert vom Poti ändert sich (Elektronik)

Hallo zusammen,
ich habe eine Schaltung mit einem NE555 und einem 4017 auf eine Platine gelötet. Die ICs sind in Sockeln eingelötet.
Die Verbindungen zur "Außenwelt" (Netzteil, Potis usw.) realisiere ich mittels Stecker und Muffen meiner Modelleisenbahn.
Am NE555 ist ein B500K Poti zur Regulierung der Blinkfrequenz angeschlossen.
Der 555er hat eine Kontrollleuchte, die immer blinken soll, damit ich sehe, ob bis hierher alles in Ordnung ist.

Wenn ich das Netzteil anschließe, habe ich aber eine dauernd leuchtende Kontrollleuchte.
Ich habe die Schaltung und die Bauteile mehrfach überprüft und konnte keinen Fehler feststellen.
Jetzt habe ich nur die Schaltung für den 555 nochmal auf eine Platine zum Testen gelötet.
Und auch hier bekommen ich nur ein Dauerlicht.
Daraufhin habe ich den Poti abgeklemmt und mal den Widerstand direkt am Poti gemessen.
Der Maximalwert liegt bei 547 kOhm. Wenn ich den Poti wieder anschließe zeigt mir mein DMM nur noch 41 kOhm an.
Das ist natürlich viel zu wenig, damit blinkt die Schaltung nicht.
Die gleiche Schaltung habe ich auch noch auf einem Steckbrett. Auch hier habe ich mal gemessen.
Ich brauche mindestens 100 kOhm um ein Blinken auch als Blinken wahrzunehmen und nicht als flackern.

Jetzt frage ich mich: Warum verändert sich der Max-Wert vom Poti so drastisch?
Kann das an dem Sockel liegen? Denn das ist das Einzige, was sich gegenüber der Schaltung auf dem Steckbrett geändert hat.
Was kann ich noch tun, um den Fehler zu finden.

mabue

E-Mail

24.09.2025,
16:41

@ Willi-SH

Maximalwert vom Poti konstant

» » Vielen Dank, hier meine Adresse:
» »
» » willi.0513@googlemail.com
»
» Hallo mabue,
»
» ich habe leider noch keine Antwort von dir.
» Wenn du es dir anders überlegt hast, lass es mich bitte wissen.
»
» Gruß aus dem sonnigen Norden

Hallo Willi,
da muss was schiefgelaufen sein, ich hatte dir meine Adresse gleich nach dem letzten Post per Handy an die Mail-Adresse abgeschickt und auf
das Päckchen gewartet. Ich probier's gleich noch mal. Falls du in einer Viertelstunde die Mail nicht hast, einfach hier im Forum nochmal melden.
Tut mir sorry, die Technik hat offenbar Tücken. Vielleicht hat die Telekom den Service "Handy-Mail" auch eingestellt. Eine Sendebestätigung
hatte ich aber, auch beim neuen Versuch jetzt.

Willi-SH(R)

24.09.2025,
16:21
(editiert von Willi-SH
am 25.09.2025 um 15:36)


@ Willi-SH

Maximalwert vom Poti konstant

Hallo mabue,

ich habe leider noch keine Antwort von dir.
Wenn du es dir anders überlegt hast, lass es mich bitte wissen.

Gruß aus dem sonnigen Norden

Willi-SH(R)

06.09.2025,
14:59
(editiert von Willi-SH
am 25.09.2025 um 15:35)


@ mabue

Maximalwert vom Poti konstant

Vielen Dank,

mabue

E-Mail

06.09.2025,
13:41

@ Willi-SH

Maximalwert vom Poti konstant

» »
» » Mein Angebot gilt immer noch, Schaltungsteile für Willi SH zum Laufen zu bringen, mach' ich sehr gerne.
» »
» @ mabue: Gilt dein Angebot immer noch?
»
Hallo, mein Angebot gilt noch, ich stehe "Lötkolben bei Fuss", wir kriegen das Ding noch hin. Wenn du deine E-mail-Adresse
schnell mal postest, schicke ich dir meine Anschrift durch. Allerdings kann ich nur Mails versenden, nicht empfangen, aber den
Rest können wir ja per SMS erledigen. Schau'n wir mal . . .

Willi-SH(R)

06.09.2025,
11:40

@ mabue

Maximalwert vom Poti konstant

»
» Mein Angebot gilt immer noch, Schaltungsteile für Willi SH zum Laufen zu
» bringen, mach' ich sehr gerne.
»
@ mabue: Gilt dein Angebot immer noch?

Gruß aus dem Norden

mabue

E-Mail

03.08.2025,
20:49

@ bigdie

Maximalwert vom Poti ändert sich

» » Irgendwo eine kalte Lötstelle oder hochfrequente Einstreuungen.
» Oder einem Reset, über die Kapazität zwischen Pin 3 und 4, weil Pin 4
» frei hängt:-D
Falls in der Schaltung ein CMOS 0555 oder 7555 werkelt, dann ja. Ein normaler 555 - ich hab's gerade mal probiert - lässt sich nicht mal durch einen Draht
von 1m Länge an Pin 4 stören, nicht einmal durch das draufgelegte Handy im Sende-Modus. Aber WilliSH kann den Pin 4 ja mal mit Plus verbinden,
mal schauen, ob das Problem damit behoben ist. Bei meinem weiter unten gezeigten Gerätchen ist Pin 4 auch nicht beschaltet, arbeitet trotzdem
perfekt. Pin 4 zu beschalten, schadet auf jeden Fall nicht, kann jeder halten wie der auf dem Dach.

Willi-SH(R)

03.08.2025,
16:59

@ mabue

Maximalwert vom Poti ändert sich

» Hast du die beiden Kondensatoren von Pin8 nach Minus mit drin?
Ja, die beiden sind drin. Die Schaltung ist noch so, wie du sie Ursprünglich gezeichnet hast.

Ich habe jetzt nochmal Strom auf die Schaltung gegeben.
Die LED blinkt sehr schnell, dann sieht es mal wieder so aus, als wenn sie dauerhaft leuchtet, dann mal wieder so als wenn sie heller bzw. dunkler wird.
Morgen werde ich mal nach einer kalten Lötstelle suchen.

Gruß aus dem verregneten Norden

bigdie(R)

03.08.2025,
13:08

@ mabue

Maximalwert vom Poti ändert sich

» Ungleichmäßigkeit ist immer verdächtig. Selbst wenn die Bauteilwerte
» nicht passen, müsste es Gleichmäßigkeit geben, nur halt
» nicht mit der gewünschten Frequenz. Ich hätte 2 mögliche Erklärungen:
» Irgendwo eine kalte Lötstelle oder hochfrequente Einstreuungen.
Oder einem Reset, über die Kapazität zwischen Pin 3 und 4, weil Pin 4 frei hängt:-D

mabue

E-Mail

02.08.2025,
19:58

@ Willi-SH

Maximalwert vom Poti ändert sich

» Ich habe jetzt ein 1 µF Kondensator in die Testschaltung eingelötet. Mit
» der Blinkfrequenz kann ich gut leben.
» Auf der Hauptplatine hab ich jetzt auch erstmal den 470 kOhm Widerstand
» ausgelötet. Leider mit wenig Erfolg.
» Die LED flackert nur recht ungleichmäßig. Der Poti zeigt mir hier als Höchstwert immerhin 320 kOhm,
» Damit sollte die LED eigentlich blinken.
Ungleichmäßigkeit ist immer verdächtig. Selbst wenn die Bauteilwerte nicht passen, müsste es Gleichmäßigkeit geben, nur halt
nicht mit der gewünschten Frequenz. Ich hätte 2 mögliche Erklärungen: Irgendwo eine kalte Lötstelle oder hochfrequente Einstreuungen.
Letzteres wäre eigentlich nur bei einem fehlerhaften Aufbau möglich. Hast du die beiden Kondensatoren von Pin8 nach Minus mit drin?
Mindestens der Elko wäre wichtig. Die sorgen dafür, dass Einstreuungen, die über die Stromversorgung kommen, eliminiert werden.
Fehlen die, kann das IC regelrecht spinnen. Das passiert dann hauptsächlich in den Abendstunden bzw. der Dämmerung, aber nicht nur.

mabue wünscht schönen Abend

Willi-SH(R)

02.08.2025,
17:37

@ mabue

Maximalwert vom Poti ändert sich

» Prinzipiell geht beides. Die Blinkfrequenz ist natürlich auch von der
» Potistellung abhängig.
» Hier eher einen größeren Kondensator nehmen, so bleibt das bisherige
» Tastverhältnis erhalten. Es gibt allerdings Grenzen, wenn bei
» sehr großen Elkos der Leckstrom ins Spiel kommt. Deshalb sind da auch die
» erreichbaren Timer-Zeiten begrenzt.

Ich habe jetzt ein 1 µF Kondensator in die Testschaltung eingelötet. Mit der Blinkfrequenz kann ich gut leben.
Auf der Hauptplatine hab ich jetzt auch erstmal den 470 kOhm Widerstand ausgelötet. Leider mit wenig Erfolg.
Die LED flackert nur recht ungleichmäßig. Der Poti zeigt mir hier als Höchstwert immerhin 320 kOhm,
Damit sollte die LED eigentlich blinken.
Muss ich wohl noch weitersuchen, werde es aber auch erstmal mit einem größeren Kondensator testen.

mabue

E-Mail

01.08.2025,
23:35

@ Eierschale

Maximalwert vom Poti konstant

» Oft sind es ja nicht die Fliehkräfte, sondern das Gehirn ist das Problem. Statt einfach mehr Schräglage zu fahren, wird gebremst und wenn man dann
» mit den Aufstellkräften eines gebremsten 170er Vorderreifens nicht vertraut ist, geht es einfach geradeaus die Böschung runter.
»
» Hat aber eigentlich nicht so viel mit Elektronik zu tun...

Grundsätzlich gefallen mir solche "erweiterten" Diskussionen, weil sie ungemein lehrreich sind. Das mit den Aufstellkräften des Vorderreifens wusste ich
zwar halbwegs intuitiv und habe gleich verstanden, was damit gemeint ist. Aber ich hätte jetzt mit einer umständlichen Erklärung angefangen.
Seit soeben weiß ich, dass es "Aufstellkräfte" sind.
Mir ging es eigentlich um die Frage der Verhältnismäßigkeit. Wenn ein Spielzeug-Blinklicht mal eine Extrasystole hat, weil der Draht nach Pin 4 fehlt, wird
davon ja niemand gleich zum Linkshänder. Es gibt nur einfach sehr viel dramatischere Dinge, die man viel weniger ernst nimmt.
(Immer diese Moralapostel . . .)

Eierschale(R)

01.08.2025,
22:44

@ mabue

Maximalwert vom Poti konstant

» Oder Fliehkräfte in Kurven, welche die Haftreibung der Reifen
» überschreiten. 20 Meter vor meinem Auto ist mal ein Motorradfahrer
» samt Gefährt im Tiefflug eine Böschung runter. Der hätte auch das
» Datenblatt seines Motorrads besser lesen sollen. . . . .

Oft sind es ja nicht die Fliehkräfte, sondern das Gehirn ist das Problem. Statt einfach mehr Schräglage zu fahren, wird gebremst und wenn man dann mit den Aufstellkräften eines gebremsten 170er Vorderreifens nicht vertraut ist, geht es einfach geradeaus die Böschung runter.

Hat aber eigentlich nicht so viel mit Elektronik zu tun...

mabue

E-Mail

01.08.2025,
21:46

@ Hartwig

Maximalwert vom Poti konstant

» »
» » Pin 4 ist beim 555er nicht so arg hochohmig und für streunende HF kaum
» » anfällig.
» ja ja - vielleicht mal meine Blick ins Datenblatt werfen, TI schreibt da:
» "When the reset function is not in use, TI recommends connecting the Reset
» pin to VCC to avoid any possibility of false triggering".

To recommend = empfehlen. Ist also nicht wirklich zwingend, aber sicherer. Entspricht etwa meinem Wortlaut:
"Kaum anfällig" (aber geringfügig schon . .).
Ist ein wenig wie bei den Motorradfahrern: Die wissen auch, dass es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt und es sicherer ist, sie einzuhalten.
Oder Fliehkräfte in Kurven, welche die Haftreibung der Reifen überschreiten. 20 Meter vor meinem Auto ist mal ein Motorradfahrer
samt Gefährt im Tiefflug eine Böschung runter. Der hätte auch das Datenblatt seines Motorrads besser lesen sollen. . . . .
Einen anderen habe ich mal auf einer Wiese am Fahrbahnrand angetroffen und heimgefahren. Der hatte dasselbe Fliehkraft-Problem und
ein Riesenglück. Ein paar Meter weiter unten hat nämlich ein Waldstück angefangen. :-D

Hartwig(R)

01.08.2025,
20:57

@ mabue

Maximalwert vom Poti konstant

»
» » @bigdie: Im Original ist PIN 4 auch nicht mit PLUS verbunden. Es
» funktioniert aber trotzdem.
» Pin 4 ist beim 555er nicht so arg hochohmig und für streunende HF kaum
» anfällig.
ja ja - vielleicht mal meine Blick ins Datenblatt werfen, TI schreibt da: "When the reset function is not in use, TI recommends connecting the Reset pin to VCC to avoid any possibility of false triggering". Wer etwas von Schaltungstechnik versteht, sollte sich immer über die Belegung von offenen Pins an einem IC informieren, Eingänge benötigen eine Beschaltung, gleiches gilt auch für nicht benutzte Komponenten wie wenn z.B. in einem IC mit 2 OPVs einer nicht benutzt wird. Das steht meist im Datenblatt bzw. den Anwendungshinweisen. Wenn eine Schaltung tut , was sie soll, muss sie deswegen keinesfalls korrekt aufgebaut sein - was man dann als Pfusch bezeichnet...

mabue

E-Mail

01.08.2025,
20:17

@ Willi-SH

Maximalwert vom Poti ändert sich

» Es ist ein 470 kOhm Widerstand, aber gemessen zeigt er mir nur 380 kOhm an.
» Hat wohl eine sehr große Toleranz.
Wäre ziemlich ungewöhnlich. Die heutigen Widerstände, besonders Metallfilm wie hier, sind sehr genau.
»
» Jetzt habe ich mein Blinken, sehr schnell (zu schnell), aber es blinkt.
» Kurios finde ich, dass es immer noch blink, nachdem ich den Widerstand
» wider eingelötet habe.
Dann war's zuvor vielleicht eine kalte Lötstelle.
»
» Kann ich die Blinkfrequenz mit einem größeren Widerstand noch
» beeinflussen, oder sollte ich gleich einen größeren Kondensator nehmen?
Prinzipiell geht beides. Die Blinkfrequenz ist natürlich auch von der Potistellung abhängig.
Hier eher einen größeren Kondensator nehmen, so bleibt das bisherige Tastverhältnis erhalten. Es gibt allerdings Grenzen, wenn bei
sehr großen Elkos der Leckstrom ins Spiel kommt. Deshalb sind da auch die erreichbaren Timer-Zeiten begrenzt.