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Sel(R)

Radebeul,
04.07.2021,
20:03
(editiert von Sel
am 04.07.2021 um 20:09)
 

Schnäppchen? (Elektronik)

Ab und zu hat man Glück.

Habe bei Ibäh einen Vielfachmesser (nennt sich heute Multimeter) für sagenhafte 3 Euro, zzgl. 5 Euro Versand bekommen. Ja, taugt nix....

Das Teil kann erstmal nur Gleichstrom/Gleichspannung. ABER! :-D Es lassen sich Ströme von 10µA bis 6A und Spannungen 60mV bis 600V (jeweils Endausschlag) messen. Genauigkeitsklasse ist "1" (also 1%), Anzeige mit Spiegelscala, relativ klein das Gerät, wiegt nur 987 Gramm. Für die Werkstatt ideal! Der Hersteller ist AEG, der Typ "Gleichstrom Vielfachmesser UM".

Warum freue ich mich so?
Das Meßgerät ist mit 100kOhm/V angegeben, die Drehspule drinnen ist spannbandgelagert. Das ist gigantisch für ein reinrassiges analoges Drehspulinstrument, allerdings noch lange nicht das Ende der Fahnenstange (aber schon weit oben!). Was ganz besonders schön ist (typisch für solche Drehspulinstrumente) sind die sehr kleinen, ja geradezu winzigen Innenwiderstände bei der Strommessung und das man auch hohe Ströme auf Dauer messen kann. Zum Beispiel sind 6A als Dauerstrom zulässig, nicht nur paar Minuten wie bei den neuen digitalen Geräten.

Natürlich verzichte ich nicht auf mein digitales Multimeter, aber die Strombereiche haben auf diesen Geräten ausgedient. Als Vergleich: Meßbereich 400mA hat beim digitalen Gerät einen Innenwiderstand von runden 3 bis 5 Ohm (verschieden bei den Meßgeräten), das analoge Multimeter besticht mit 0,3 Ohm im 300mA-Bereich. Mit solchen Werten wie beim analogen Gerät kann man tatsächlich Strom messen und sich auf die Anzeige verlassen.

Ein kleiner Wermutstropfen ist dabei: Das Gerät muß ich komplett reinigen, einen Widerstand ersetzen (600V-Bereich), der Meßbereichsschalter hat keine Zahlen mehr drauf. Das ist alles kein Problem, macht nur bissel Arbeit. Und dann :-D :-D :-D

Fotos kommen später, muß ab morgen ins Krankenhaus, "kleine" :lookaround: Rückenwirbel-OP. Bin ja in paar Tagen wieder zu Hause. Online kann ich trotzdem sein, nur nicht basteln... LOL

Bis später!
Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

bigdie(R)

04.07.2021,
20:58
(editiert von bigdie
am 04.07.2021 um 21:01)


@ Sel

Schnäppchen?

Gute Besserung.
Zeit müsste man haben. Ich komme kaum dazu, alles das zu reparieren, was gerade kaputt geht. Dann kommt mein Kumpel, er braucht eine Steckdose im Garten für den neuen Pool. Und im Keller liegt der halb fertige Solarkoffer, den ich in 2 Wochen im Urlaub brauche. Naja zumindest die umgebaute Kühlbox scheint zu laufen.:-D
So alten Messkram hab ich auch noch allerdings nur DDR. Ein Uni 7 ist noch da, ein altes Lux Messgerät und auch noch eine Widerstandsmessbrücke. Und auch noch einen Iso messer im Uni 7 Gehäuse. und einen im uni 11 Gehäuse, da ist aber das Messwerk im Eimer.

Ach und bei analog ganz vergessen. Ich hab auch noch so eins in Zigarettenschachtel Größe für 8€ im Wohnmobil. das geht immer. Bei den modernen ist immer die Batterie leer oder ausgelaufen.:-(

Sel(R)

Radebeul,
05.07.2021,
10:43
(editiert von Sel
am 05.07.2021 um 11:03)


@ Sel

Zusatzfrage

Irgendwie werden derzeit (?) verschiedenste alte Meßgeräte bei Ibäh und anderen Plattformen zu Spottpreisen verhökert. Ja, daneben gibts auch viele Angebote mit echten Mondpreisen für wirklich minderwertige Geräte. Ehrliche Preise sind Zufall und selten wie ein Lottogewinn.

Mir kam schon der Gedanke, das man solche Geräte sehr gut, ja fast perfekt, mit einem neuen Innenleben versehen könnte. Man verwendet Buchsen, Schalter, andere Komponenten und das Gehäuse weiter. Soweit eben die Komponenten noch zur angedachten neuen Aufgabe passen.

Allerdings sind die Meßgeräte oft auch wertvolle Zeitzeugen (wertvoll im moralischen Sinne). Manche sind echt selten, aber viele Geräte sind echte Massenware, nur eben alt. Und letztgenannte Teile meine ich. Diese, obwohl meist funktionstüchtig, könnte man ja "ausschlachten" und einer neuen Funktion zuordnen.

Immerhin sind die alten Gehäuse super robust, viele Komponenten sehr zuverlässig und stabil und insgesamt eben auch optisch viel schöner als heutiger Plastikkram. Auch ist es manchmal möglich, das man ein neues Meßgerät mit bissel Geschick in so ein altes Gehäuse bauen kann.

Würdet ihr sowas als Frevel ansehen, als Mißachtung alter, damals moderner und teurer Meßtechnik, heute gerettet vor der Entsorgung? Ist das Vernichtung von historischer Technik oder Zeitzeugen? Man hebt ja auch nicht jedes alte Bügeleisen, Herdplatte, Ventilator oder jede alte Uhr auf. Solange es sich (derzeit) bei dem Gerät wirklich nicht um ein wertvolles oder seltenes Stück handelt, spricht irgendwas gegen eine solche "Umwandlung"? Am Preis erkennt man ja nicht wie selten, wertvoll oder sammlungswürdig solch ein Gerät ist. Und sicher hat jeder eine andere Einschätzung zum jeweiligen Gerät.

Ich würde mich über ehrliche Antworten, auch gegensätzliche Meinungen, sehr freuen.

LG Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

JBE&M(R)

05.07.2021,
13:20
(editiert von JBE&M
am 05.07.2021 um 13:37)


@ Sel

Zusatzfrage

» Irgendwie werden derzeit (?) verschiedenste alte Meßgeräte bei Ibäh und
» anderen Plattformen zu Spottpreisen verhökert. Ja, daneben gibts auch viele
» Angebote mit echten Mondpreisen für wirklich minderwertige Geräte. Ehrliche
» Preise sind Zufall und selten wie ein Lottogewinn.
»
» Mir kam schon der Gedanke, das man solche Geräte sehr gut, ja fast perfekt,
» mit einem neuen Innenleben versehen könnte. Man verwendet Buchsen,
» Schalter, andere Komponenten und das Gehäuse weiter. Soweit eben die
» Komponenten noch zur angedachten neuen Aufgabe passen.
»
» Allerdings sind die Meßgeräte oft auch wertvolle Zeitzeugen (wertvoll im
» moralischen Sinne). Manche sind echt selten, aber viele Geräte sind echte
» Massenware, nur eben alt. Und letztgenannte Teile meine ich. Diese, obwohl
» meist funktionstüchtig, könnte man ja "ausschlachten" und einer neuen
» Funktion zuordnen.
»
» Immerhin sind die alten Gehäuse super robust, viele Komponenten sehr
» zuverlässig und stabil und insgesamt eben auch optisch viel schöner als
» heutiger Plastikkram. Auch ist es manchmal möglich, das man ein neues
» Meßgerät mit bissel Geschick in so ein altes Gehäuse bauen kann.
»
» Würdet ihr sowas als Frevel ansehen, als Mißachtung alter, damals moderner
» und teurer Meßtechnik, heute gerettet vor der Entsorgung? Ist das
» Vernichtung von historischer Technik oder Zeitzeugen? Man hebt ja auch
» nicht jedes alte Bügeleisen, Herdplatte, Ventilator oder jede alte Uhr auf.
» Solange es sich (derzeit) bei dem Gerät wirklich nicht um ein wertvolles
» oder seltenes Stück handelt, spricht irgendwas gegen eine solche
» "Umwandlung"? Am Preis erkennt man ja nicht wie selten, wertvoll oder
» sammlungswürdig solch ein Gerät ist. Und sicher hat jeder eine andere
» Einschätzung zum jeweiligen Gerät.
»
» Ich würde mich über ehrliche Antworten, auch gegensätzliche Meinungen, sehr
» freuen.
»
» LG Sel

Moderne Elektronik in alten Schachteln zu verbauen ist nichts verwerfliches.
Wir sind mit dieser alten Technik groß geworden, und zu diesem Zeitpunkt war das eben stand der Technik.
ich sags mal so, früher wurde noch viel Wert auch auf Design und anfassbare Form gelegt, und hier und dort
auch fürs Auge auf Verschnörgelungen geachtet. Bekanntlich isst das Auge ja mit.
Nun wie Wertvoll ein Teil auch sein mag, es kommt ganz darauf an wie Wertvoll der Mensch es hält.
Für den einen ist es nur Schrott, für den anderen ist es Schützenswert, oder eben auch von Historischer Bedeutung.
Ich sags mal so, auch Schei.e kann man für Wertvoll halten, wenn sie von einer bestimmten Person stammt
und der Meinung ist, das sie aus der Kreidezeit stammt. Die heutige Generation wird mit dem alten Kerschel nix an fangen können
die Mehrheit würde sagen was ein Schrott. Für mich ist es wichtig wenn ich was altes kaufe, will ich es auch benutzen können
unabhängig wie Wertvoll es sein mag, es wird für mich Wertlos werden wenn ich es nicht benutzen kann.

Ich hab mir z.B. ein Schleifbock gekauft den von Flott, STS 300 von 1975, der hat 1,9 PS :-D
weil ich eben auf alte Dinge stehe, natürlich Restauriert, der wird auch benutzt, genauso wie der
Schwebungssummer von Grundig, der auch wieder funktionsfähig gemacht wurde, ja mich interessiert alte Technik
man muss das mal so sehen ohne der alten Technik, gäbe es heute nicht die Technik, die es heute gibt.

Ich hatte von Tektronix den riesen Oska , ein mit zig Röhren bestücktes Gerät 80 MHz konnte der.

http://www.kleines-roehrenmuseum.de/oszillograf.htm

Den hatte ich aber geschlachtet, als dieser abgeraucht ist, ui jeh um Himmels willen, höre ich schon einige schreien
wie kann der nur, ja ich konnte, da war nichts mehr zu Retten, der musste dann eben als Ersatzteilspender herhalten.

Wie gesagt für mich ist erst was Wertvoll , wenn es benutzbar ist, oder zumindest funktioniert.

Ich kann auch Leute verstehen die altes Zeugs Originalgetreu wieder herstellen wollen, ich meine originale
elektronische Bauteile verwenden wollen, was ich aber nicht verstehen kann, wenn es das Original nicht mehr gibt, sich dann scheuen
moderne Bauteile zu verwenden, zuweilen werden einige richtig Militant und bösartig, lieber steht dann das Ding unrepariert
rum und oxidiert weiter vor sich hin ohne ein mucks zu geben, das ist Schwachsinn in meinen Augen, obwohl es reparierbar wäre.

Was anderes ist es wenn das alte Teil wirklich selten und nicht reparabel wäre.

Aber egal die Ansichten sind so verschieden, so wie es verschiedene Menschen gibt.

bigdie(R)

05.07.2021,
13:51
(editiert von bigdie
am 05.07.2021 um 13:52)


@ Sel

Zusatzfrage

»
» Würdet ihr sowas als Frevel ansehen, als Mißachtung alter, damals moderner
» und teurer Meßtechnik, heute gerettet vor der Entsorgung? Ist das
» Vernichtung von historischer Technik oder Zeitzeugen? Man hebt ja auch
» nicht jedes alte Bügeleisen, Herdplatte, Ventilator oder jede alte Uhr auf.
» Solange es sich (derzeit) bei dem Gerät wirklich nicht um ein wertvolles
» oder seltenes Stück handelt, spricht irgendwas gegen eine solche
» "Umwandlung"? Am Preis erkennt man ja nicht wie selten, wertvoll oder
» sammlungswürdig solch ein Gerät ist. Und sicher hat jeder eine andere
» Einschätzung zum jeweiligen Gerät.
»
» Ich würde mich über ehrliche Antworten, auch gegensätzliche Meinungen, sehr
» freuen.
»
» LG Sel
Aus dem Grund "Schönes Gehäuse" hab ich ja den Sinus Generator vom Wertstoffhof mit genommen. War ein anderer Beitrag hier. Letztlich geht er aber wieder nach Tausch eines Transistors und etwas Öl. Ich hab zwar jetzt auch einen kleinen digitalen und werde das Teil wohl nie einsetzen, aber das täte mir jetzt schon leid den zu verschrotten. Evtl finde ich ja mal ein Radiomuseum das dieses Teil haben will.

Sel(R)

Radebeul,
05.07.2021,
16:18

@ JBE&M

Zusatzfrage

Danke für deine ausführliche Meinung!

Da mache ich ja nix falsch. Wenns wirklich mal eine Rarität ist, die ich "schlachte", dann tue ich denen die das sammeln sogar noch einen Gefallen - ihre Teile werden noch seltener und damit wertvoller :-D Ich denke aber, das ich mittlerweile schon die Spreu vom Weizen trennen kann.

Und es stimmt, wenn das Zeugs wie im Museum rumsteht, dann verstaubts nur und bringt ehrlich gesagt null Nutzen. Wenn ich aber dem Zeugs noch was abgewinne, es restauriere in einen (fast) originalen Zustand, oder wenn ich das Gerät völlig umbaue, dann kann ich so ein Gerät weiter nutzen. Und das überwiegt. Ich bin kein Sammler, ich will die Geräte benutzen die ich habe. Klar, manche habe so tolle technische Werte, da ist der Originalzustand schon ein Traum. Andere sehen echt schön aus, was drinnen ist, das ist gelinde gesagt Müll. Warum dann nicht was Schönes ins Gehäuse bauen und sich am Anblick des Gerätes freuen bei der Benutzung.

Oder man säubert solche Geräte und verkauft die an einen zahlungskräftigen (und bereitwilligen oder einen verrückten, ähm... auch blöden) Sammler. Und von dem Geld kauft man sich was fürs Hobby.

Fazit: Ich habe mir eh schon aus den Geräten, welche ich zum Teil schon lange habe, die rausgesucht die ich wirklich nutzen kann. Den Rest stelle ich bei Ibäh oder so ein, verschenke ein paar Teile oder baue das eine oder andere Gerät um. Mit ins Grab nehmen wird ja nichts. Und nach dem Tod braucht man den Kram auch nicht mehr. Und der Kram wird nach mir eh verkauft oder entsorgt. Der Nachwelt was zu erhalten ist ja schön, aber mir persönlich nützt das wirklich nichts.

Dein Vergleich ist echt super passend: Irgendein Urmensch kackt in eine Nische, die heutigen "Arschologen" buddeln den Haufen Scheiße wieder aus und freuen sich tierisch über den Fund. Und dann bewundert man diesen urzeitlichen Naturdung im Museum! Klasse! :-D

LG Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

simi7(R)

D Südbrandenburg,
05.07.2021,
18:56
(editiert von simi7
am 05.07.2021 um 18:59)


@ Sel

Zusatzfrage

» Irgendwie werden derzeit (?) verschiedenste alte Meßgeräte bei Ibäh und
» anderen Plattformen zu Spottpreisen verhökert.

Wahrscheinlich gehen gerade die alten Bastler in die ewigen Jagdgründe und die Angehörigen die das Zeug verhökern kennen die Preise nicht.
Ist manchmal vielleicht auch besser so.
Obwohl, hinterher ist's egal.
Die Ehefrau hätte anstatt des bunten Blinkerkastens lieber einen blinkenden Brilli gehabt.

Bei sowas rollen sich einem dann die Fußnägel hoch (Amperemeter mit °C auf der Skale):
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2380057.m570.l1313&_nkw=353505732062&_sacat=0

Sel(R)

Radebeul,
05.07.2021,
21:31

@ simi7

Zusatzfrage

Sowas meine ich, wie dieses "Amperemeter". Obendrein ist das Ding keine 20 Euro unter Sammlern wert. Das Holzgehäuse allein machts ja nicht. Aber nö, ist älter als der Verkäufer, also ist das Gerät mit seinem Gewicht in Gold wert.

LG Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

bigdie(R)

05.07.2021,
21:46

@ Sel

Zusatzfrage

Im Grunde hat der ganze Technikkram keinen großen Wert.
1. waren das ja immer größere Serien und 2. gibt es relativ wenige Sammler. Hab immer mal Bares für Rares gesehen, da waren ja auch mitunter solche Sachen dabei, da gab es mal 50€ und danach irgend ein blöder Ring oder ein Autogramm von einem Opernsänger oder Rennfahrer für ein Vielfaches. Selbst alte Spiegelreflexkameras und Objektive hat man einem zeitweise bei ebay hinterher geworfen selbst für uralte Plattenapparate mit Balgen bezahlt man oft nicht viel. Aber ich habe keinen platz für so viel alten Kram. Stehen bestimmt noch 20 Spulentonbandgeräte herum.

bastelix(R)

06.07.2021,
00:02

@ Sel

Zusatzfrage

» Würdet ihr sowas als Frevel ansehen, als Mißachtung alter, damals moderner
» und teurer Meßtechnik, heute gerettet vor der Entsorgung?
Nein, eher im Gegenteil. Eine Umwidmung ist doch auch eine Form von Bewahren. Wir reden hier ja nicht über die Himmelsscheibe von Nebra sondern um veraltete Technik die massenweise angeboten wird und ansonsten verschrottet werden würde. Ja, sicher haben diese Gegenstände auch einen Zeitgeschichtlichen wert und sollten dafür bewahrt werden, aber wenn es die für wenig Geld im Internet gibt haben die meisten Museen bestimmt auch schon ein Exemplar in der Sammlung - die kenne ja auch die Bucht ;-)

Ist ganricht so unüblich, vor allem bei den Steampunk-Freunden habe ich schon öfter gesehen, dass sie sich irgendwelche alten Geräte besorgt haben um ihre Basteleien in ein schönes Bakelit-Gehäuse einbauen zu können. Und der Schöpfer von dem Gerät hier hat bestimmt auch einige Bauteile gebraucht erworben ;-)

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
06.07.2021,
12:38
(editiert von cmyk61
am 06.07.2021 um 12:38)


@ JBE&M

Zusatzfrage

Hi,

» Moderne Elektronik in alten Schachteln zu verbauen ist nichts
» verwerfliches.

http://musicfromouterspace.com/index.php?CATPARTNO=&PROJARG=THE_CAVE%2FYour+First+Synth%2FYour+First+Synth.htm&MAINTAB=SYNTHDIY&SONGID=NONE&VPW=1271&VPH=500

... einfach nach untern scrollen...
manchmal ist es sogar "spacig"

Gruß
Ralf

» Wir sind mit dieser alten Technik groß geworden, und zu diesem Zeitpunkt
» war das eben stand der Technik.
» ich sags mal so, früher wurde noch viel Wert auch auf Design und anfassbare
» Form gelegt, und hier und dort
» auch fürs Auge auf Verschnörgelungen geachtet. Bekanntlich isst das Auge ja
» mit.
» Nun wie Wertvoll ein Teil auch sein mag, es kommt ganz darauf an wie
» Wertvoll der Mensch es hält.
» Für den einen ist es nur Schrott, für den anderen ist es Schützenswert,
» oder eben auch von Historischer Bedeutung.
» Ich sags mal so, auch Schei.e kann man für Wertvoll halten, wenn sie von
» einer bestimmten Person stammt
» und der Meinung ist, das sie aus der Kreidezeit stammt. Die heutige
» Generation wird mit dem alten Kerschel nix an fangen können
» die Mehrheit würde sagen was ein Schrott. Für mich ist es wichtig wenn ich
» was altes kaufe, will ich es auch benutzen können
» unabhängig wie Wertvoll es sein mag, es wird für mich Wertlos werden wenn
» ich es nicht benutzen kann.
»
» Ich hab mir z.B. ein Schleifbock gekauft den von Flott, STS 300 von 1975,
» der hat 1,9 PS :-D
» weil ich eben auf alte Dinge stehe, natürlich Restauriert, der wird auch
» benutzt, genauso wie der
» Schwebungssummer von Grundig, der auch wieder funktionsfähig gemacht wurde,
» ja mich interessiert alte Technik
» man muss das mal so sehen ohne der alten Technik, gäbe es heute nicht die
» Technik, die es heute gibt.
»
» Ich hatte von Tektronix den riesen Oska , ein mit zig Röhren bestücktes
» Gerät 80 MHz konnte der.
»
» http://www.kleines-roehrenmuseum.de/oszillograf.htm
»
» Den hatte ich aber geschlachtet, als dieser abgeraucht ist, ui jeh um
» Himmels willen, höre ich schon einige schreien
» wie kann der nur, ja ich konnte, da war nichts mehr zu Retten, der musste
» dann eben als Ersatzteilspender herhalten.
»
» Wie gesagt für mich ist erst was Wertvoll , wenn es benutzbar ist, oder
» zumindest funktioniert.
»
» Ich kann auch Leute verstehen die altes Zeugs Originalgetreu wieder
» herstellen wollen, ich meine originale
» elektronische Bauteile verwenden wollen, was ich aber nicht verstehen kann,
» wenn es das Original nicht mehr gibt, sich dann scheuen
» moderne Bauteile zu verwenden, zuweilen werden einige richtig Militant und
» bösartig, lieber steht dann das Ding unrepariert
» rum und oxidiert weiter vor sich hin ohne ein mucks zu geben, das ist
» Schwachsinn in meinen Augen, obwohl es reparierbar wäre.
»
» Was anderes ist es wenn das alte Teil wirklich selten und nicht reparabel
» wäre.
»
» Aber egal die Ansichten sind so verschieden, so wie es verschiedene
» Menschen gibt.

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
06.07.2021,
12:59

@ bigdie

Zusatzfrage

ahhhhrgh,

. Stehen
» bestimmt noch 20 Spulentonbandgeräte herum.

sowas hätte ich auch gerne mal wieder.
Aber meine bessere Hälfte ist erstaunlicherweise dagegen - entgegen ihrer sonstigen Einstellung PRO allem technischem.
So ein chices Revox, oder Telefunken, Akai...

Gruß
Ralf

bigdie(R)

06.07.2021,
16:25

@ cmyk61

Zusatzfrage

» ahhhhrgh,
»
» . Stehen
» » bestimmt noch 20 Spulentonbandgeräte herum.
»
» sowas hätte ich auch gerne mal wieder.
» Aber meine bessere Hälfte ist erstaunlicherweise dagegen - entgegen ihrer
» sonstigen Einstellung PRO allem technischem.
» So ein chices Revox, oder Telefunken, Akai...
»
» Gruß
» Ralf
Meine sind in erster Linie von Tesla. Aber auch ein paar russische habe ich und ein paar Röhrengeräte aus DDR Produktion.
Das Älteste dürfte wohl dieses sein
https://www.radiomuseum.org/r/messge_zwo_topas_mtg25.html

bigdie(R)

06.07.2021,
21:52
(editiert von bigdie
am 06.07.2021 um 21:53)


@ bastelix

Zusatzfrage

» Ist ganricht so unüblich, vor allem bei den Steampunk-Freunden habe ich
» schon öfter gesehen, dass sie sich irgendwelche alten Geräte besorgt haben
» um ihre Basteleien in ein schönes Bakelit-Gehäuse einbauen zu können. Und
» der Schöpfer von dem Gerät hier
» hat bestimmt auch einige
» Bauteile gebraucht erworben ;-)

Wäre ja durchaus mal eine Bastelmöglichkeit. Ich habe im Wohnmobil z.B. so ein kleines klappriges analog Multimeter aus China. Für 10-14V reicht das durchaus und braucht keine Batterie, die im entscheidenden Moment leer oder gar ausgelaufen ist.:-D
Habe aber schon immer mal darüber nachgedacht so etwas mit einer LED Bandanzeige zu basteln, die ist nicht so träge wie ein Zeiger, und könnte auch mal runter fallen. Könnte auch in ein kleines Messgeräte Gehäuse. A277 aus der DDR habe ich einige noch in der Bastelkiste

Selbst in der Firma messe ich zu 90% 24V vorhanden (21-26V) oder nicht vorhanden. So ein LED Band wäre da viel schneller als das Multimeter. Dort sollte es aber auch mal 230V AC am Eingang überleben und Wasserdicht sein.:-D

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
07.07.2021,
09:31

@ Sel

Gute Besserung!

Hallo Sel,

» Fotos kommen später, muß ab morgen ins Krankenhaus, "kleine" :lookaround:
» Rückenwirbel-OP. Bin ja in paar Tagen wieder zu Hause.

Hat dies mit einem eingeklemmten Nerv zu tun?

Musstest Du vor der OP eine NLG-Messung (NLG = Nerven-Leit-Geschwindigkeit)
ertragen?

Wurde dazu auch ein MRI gemacht?

Ich frage, weil bei mir diese Messungen erneut durchgeführt werden. Das letzte Mal war es vor 17 Jahren mit negativem Befund.

Eine Antwort würde mich sehr freuen. Muss aber nicht hier sein, weil der Inhalt ist ja sehr persönlich und auch OT.
Schreib mir einfach eine Mail:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/help_me.htm#my_mail

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9