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Gustav(R)

09.04.2019,
10:25
 

Transformator (Bauelemente)

Hallo Leute !
Ich habe eine FRage bezg. einer Bezugsquelle.
Gesucht wird ein Trafo der sek. 2V liefert, sollte schon 100VA haben
Falls es sowas im Handel nicht gibt, suche ich eine Schaltung die mit Sicherheit verhindert
daß an den Ausgangsbuchsen mehr als 2 V auftaucht.
Selbstwickeln entfällt, daß musste ich mal in der Lehre machrn und tue ich mir nicht mehr an.
Vielen Dank.

der olle Michi(R)

im Norden,
09.04.2019,
10:45

@ Gustav

Transformator

» Gesucht wird ein Trafo der sek. 2V liefert, sollte schon 100VA haben
» Falls es sowas im Handel nicht gibt, suche ich eine Schaltung die mit
» Sicherheit verhindert
» daß an den Ausgangsbuchsen mehr als 2 V auftaucht.

Moin Gustav,

was soll der Trafo denn als Last versorgen?

Gruß
Micha

--
Grüße
Michael

Wolfgang Horejsi(R)

09.04.2019,
11:12

@ Gustav

Transformator

» Hallo Leute !
» Ich habe eine FRage bezg. einer Bezugsquelle.
» Gesucht wird ein Trafo der sek. 2V liefert, sollte schon 100VA haben
» Falls es sowas im Handel nicht gibt, suche ich eine Schaltung die mit
» Sicherheit verhindert
» daß an den Ausgangsbuchsen mehr als 2 V auftaucht.
» Selbstwickeln entfällt, daß musste ich mal in der Lehre machrn und tue ich
» mir nicht mehr an.


Bei 2V sind das doch nur wenige Windungen, vielleicht 4 bis 8 oder so. Also etnweder einen Ringkerntrafo nehmen und dort zusätzlich so vele Draht dazu wickeln, bis 2V erreicht sind, oder einen EI-Trafo nehmen, die Sekundärwicklung wegschneiden und ein paar Windungen Kupderdraht wieder drauf drehen. Den Kern braucht man dazu nicht zu zerlegen.

xy(R)

E-Mail

09.04.2019,
11:17

@ Wolfgang Horejsi

Transformator

» Bei 2V sind das doch nur wenige Windungen, vielleicht 4 bis 8 oder so. Also
» etnweder einen Ringkerntrafo nehmen und dort zusätzlich so vele Draht dazu
» wickeln, bis 2V erreicht sind, oder einen EI-Trafo nehmen, die
» Sekundärwicklung wegschneiden und ein paar Windungen Kupderdraht wieder
» drauf drehen. Den Kern braucht man dazu nicht zu zerlegen.

ACK, aber für 50A ist das kein Draht mehr, sondern Litze.

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
09.04.2019,
11:41

@ Gustav

Transformator

Wie bereits an anderer Stelle vorgeschlagen, würde ich auch einen Ringkerntrafo verwenden.

Zu diesem Zweck könntest Du probehalber ein ausgedientes Starthilfekabel als Sekundärwicklung verwenden (ein paar wenige Windungen sollten reichen) um die Anordnung auf Tauglichkeit zu überprüfen.
Das ist kein Vergleich mit der üblichen Trafo-Wickelei und sollte daher machbar sein.
Für den Haupttrafo könntest Du dann ein Bündel aus Kupferlackdrähten (Anzahl entsprechend des erforderlichen Querschnitts) moderat verdrillen und als Wicklung aufbringen.

Gruß
Ralf


» Ich habe eine FRage bezg. einer Bezugsquelle.
» Gesucht wird ein Trafo der sek. 2V liefert, sollte schon 100VA haben
» Falls es sowas im Handel nicht gibt, suche ich eine Schaltung die mit
» Sicherheit verhindert
» daß an den Ausgangsbuchsen mehr als 2 V auftaucht.
» Selbstwickeln entfällt, daß musste ich mal in der Lehre machrn und tue ich
» mir nicht mehr an.
» Vielen Dank.

bigdie(R)

09.04.2019,
13:35

@ xy

Transformator

» » Bei 2V sind das doch nur wenige Windungen, vielleicht 4 bis 8 oder so.
» Also
» » etnweder einen Ringkerntrafo nehmen und dort zusätzlich so vele Draht
» dazu
» » wickeln, bis 2V erreicht sind, oder einen EI-Trafo nehmen, die
» » Sekundärwicklung wegschneiden und ein paar Windungen Kupderdraht wieder
» » drauf drehen. Den Kern braucht man dazu nicht zu zerlegen.
»
» ACK, aber für 50A ist das kein Draht mehr, sondern Litze.
oder Schiene:-D

xy(R)

E-Mail

09.04.2019,
13:41

@ bigdie

Transformator

» » » Bei 2V sind das doch nur wenige Windungen, vielleicht 4 bis 8 oder so.
» » Also
» » » etnweder einen Ringkerntrafo nehmen und dort zusätzlich so vele Draht
» » dazu
» » » wickeln, bis 2V erreicht sind, oder einen EI-Trafo nehmen, die
» » » Sekundärwicklung wegschneiden und ein paar Windungen Kupderdraht
» wieder
» » » drauf drehen. Den Kern braucht man dazu nicht zu zerlegen.
» »
» » ACK, aber für 50A ist das kein Draht mehr, sondern Litze.
» oder Schiene:-D

Lässt sich nicht so toll auf einen bestehenden Trafo wickeln.

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
09.04.2019,
16:01
(editiert von matzi682015
am 09.04.2019 um 16:53)


@ Wolfgang Horejsi

Transformator

» » Hallo Leute !
» » Ich habe eine FRage bezg. einer Bezugsquelle.
» » Gesucht wird ein Trafo der sek. 2V liefert, sollte schon 100VA haben
» » Falls es sowas im Handel nicht gibt, suche ich eine Schaltung die mit
» » Sicherheit verhindert
» » daß an den Ausgangsbuchsen mehr als 2 V auftaucht.
» » Selbstwickeln entfällt, daß musste ich mal in der Lehre machrn und tue
» ich
» » mir nicht mehr an.
»
»
» Bei 2V sind das doch nur wenige Windungen, vielleicht 4 bis 8 oder so. Also
» etnweder einen Ringkerntrafo nehmen und dort zusätzlich so vele Draht dazu
» wickeln, bis 2V erreicht sind, oder einen EI-Trafo nehmen, die
» Sekundärwicklung wegschneiden und ein paar Windungen Kupderdraht wieder
» drauf drehen. Den Kern braucht man dazu nicht zu zerlegen.

Aber er will 100VA, das wären 50A. Das muss dann ein sehr dicker Draht sein, schätze mal minnigens 6mm², und ob das hinhaut, auch hinsichtlich der Magnetfeldstärke und so. Diese selbstgewickelte Spule sollte m.E. nach über die Gesamtlänge des Ringkerns aufgeteilt sein und nach Möglichkeit geringe Lücken/Zwischenabstände zwischen den einzelnen Windungen haben, um das Streufeld zu minimieren.

--
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Sel(R)

Radebeul,
09.04.2019,
18:40

@ Gustav

Transformator

» Hallo Leute !
» Ich habe eine FRage bezg. einer Bezugsquelle.
» Gesucht wird ein Trafo der sek. 2V liefert, sollte schon 100VA haben
» Falls es sowas im Handel nicht gibt, suche ich eine Schaltung die mit
» Sicherheit verhindert
» daß an den Ausgangsbuchsen mehr als 2 V auftaucht.
» Selbstwickeln entfällt, daß musste ich mal in der Lehre machrn und tue ich
» mir nicht mehr an.
» Vielen Dank.

Ich würde mir einen 100VA-Zweikammertrafo suchen, der nicht in Kunstharz vergossen ist. Dann die Sekundärspule rausziehen (Windungen zählen!). Und nun die benötigte Windungszahl für 2V ermitteln und den neuen Draht durchziehen. Du kannst ja mehrere Wicklungen parallel schalten für die benötigten 50 Ampere. Für mehr Wickelraum kannst du auch einen wesentlich leistungsstärkeren Trafo wählen. Dann hast du mehr Wickelraum zur Verfügung. Primärseitig ändert sich nichts.

Die 2V können nur so genau eingehalten werden, wie die Toleranz der Netzspannung ist. Außerdem hast du eine höhere Leerlaufspannung an den Sekundärwicklungen als bei voller Last. Schwankt der Strombedarf deiner Last stark?

Natürlich mußt du bei 50 Ampere peinlichst genau auf die Drahtlängen deiner Sekundärwicklungen achten (ohmscher Widerstand). Also nicht eine Wicklung über die andere, sondern eher alle gemeinsam (und dann parallel schalten, Wickelsinn beachten!). Oder du bekommst in den Wickelraum den fetten Draht (oder Litze) für die 50 Ampere Belastbarkeit rein. Sind ja nur wenige Windungen aufzubringen.

Natürlich kannst du dir so einen speziellen Trafo auch professionell wickeln lassen. Doch das dürfte nicht ganz billig werden.

LG Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

finni(R)

09.04.2019,
20:47

@ der olle Michi

Transformator

» was soll der Trafo denn als Last versorgen?

Das wäre auch für mich die interessantere Frage.

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
09.04.2019,
23:13

@ finni

Transformator

» » was soll der Trafo denn als Last versorgen?
»
» Das wäre auch für mich die interessantere Frage.

dann frag sie doch

--
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bigdie(R)

10.04.2019,
06:32

@ finni

Transformator

» » was soll der Trafo denn als Last versorgen?
»
» Das wäre auch für mich die interessantere Frage.

Solche Ströme bei kleinen Spannungen kenne ich eigentlich nur aus der Galvanik. Und da musst du das Ganze auch noch gleichrichten und das möglichst verlustfrei. Dafür würde es wahrscheinlich einfacher sein, ein Netzteil mit höherer Spannung zu nehmen und ein oder mehrere Step Down Wandler nachzuschalten

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Zürich (Schweiz),
10.04.2019,
08:50
(editiert von schaerer
am 10.04.2019 um 08:54)


@ xy

Transformator wickeln plus ELKO-Bier.....

» » Bei 2V sind das doch nur wenige Windungen, vielleicht 4 bis 8 oder so.
» Also
» » etnweder einen Ringkerntrafo nehmen und dort zusätzlich so vele Draht
» dazu
» » wickeln, bis 2V erreicht sind, oder einen EI-Trafo nehmen, die
» » Sekundärwicklung wegschneiden und ein paar Windungen Kupderdraht wieder
» » drauf drehen. Den Kern braucht man dazu nicht zu zerlegen.
»
» ACK, aber für 50A ist das kein Draht mehr, sondern Litze.

Und diese Litze ist so dick, dass man Arm und Finger vorerst gut trainieren muss, um diese Haudegen-Litze sauber um die Kurven zu biegen. Danach muss man sich erholen bei einem...

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
http://tinyurl.com/timerbuch
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
http://tinyurl.com/opamp-instrumamp-buch

Gustav(R)

11.04.2019,
16:03

@ Gustav

Transformator

Ich bedanke mich zuerst für die vielen Hinweise.
Nun ist aber alles was mit Wickeltechnik zu tun hat nicht unbedingt mein Ding.
Ich ziehe die Sache mal von der anderen Seite auf.
Meine Brandmalstation ist, aus welchen Gründen auch immer abgeraucht und ich möchte
mir eine Doppelstation bauen.
Was die Leistung anbelangt so hab ich die etwas hoch angesetzt, das ist nicht unbedingt erforderlich
In der Station ist ein derartiger Trafo drin,der genau max. 2V macht.
Wenn es sowas zu kaufen gegeben hätte wäre das die triviale Lösung gewesen.
Der Ausgang ist regelbar, ungefähr 0,5 -2V. Die Regelung erfolgt über einen Phasenanschnitt auf der Primärseite
Nun hab ich ein paar Experimente gemacht. Wenn ich an den Orginaltrafo einen Dimmer hänge funktioniert das.
Wenn ich nun einen 12V Trafo mit ca, 40 V primär ansteuere komme ich auf ziemlich genau 2V
Das Problem liegt jetzt darin daß ich einen Dimmer brauche der Lastseitig etwa bei 40 V schluss macht.
Eiderweil, es könnte passieren daß ich mal aus Versehen an den Regler komme und dann besteht die Gefahr
daß der Brennkolben durchbrennt.

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
11.04.2019,
16:50
(editiert von matzi682015
am 11.04.2019 um 16:52)


@ Gustav

Transformator

» Ich bedanke mich zuerst für die vielen Hinweise.
» Nun ist aber alles was mit Wickeltechnik zu tun hat nicht unbedingt mein
» Ding.
» Ich ziehe die Sache mal von der anderen Seite auf.
» Meine Brandmalstation ist, aus welchen Gründen auch immer abgeraucht und
» ich möchte
» mir eine Doppelstation bauen.
» Was die Leistung anbelangt so hab ich die etwas hoch angesetzt, das ist
» nicht unbedingt erforderlich
» In der Station ist ein derartiger Trafo drin,der genau max. 2V macht.
» Wenn es sowas zu kaufen gegeben hätte wäre das die triviale Lösung
» gewesen.
» Der Ausgang ist regelbar, ungefähr 0,5 -2V. Die Regelung erfolgt über einen
» Phasenanschnitt auf der Primärseite
» Nun hab ich ein paar Experimente gemacht. Wenn ich an den Orginaltrafo
» einen Dimmer hänge funktioniert das.
» Wenn ich nun einen 12V Trafo mit ca, 40 V primär ansteuere komme ich auf
» ziemlich genau 2V
» Das Problem liegt jetzt darin daß ich einen Dimmer brauche der Lastseitig
» etwa bei 40 V schluss macht.
» Eiderweil, es könnte passieren daß ich mal aus Versehen an den Regler komme
» und dann besteht die Gefahr
» daß der Brennkolben durchbrennt.

den Dimmer halt so umbauen, dass er bis maximal 2V am Ausgang den Triac entsprechend ansteuert. Baue Dir einen Dimmer doch selber, da tust Du den Poti mit einem Trimmer in Reihe schalten, mit dem Trimmer so trimmen dass der Phasenanschnitt bei Pi/8 oder so endlich ist. Phasenanschnittsteuerungen mache ich immer am liebsten mit dem TDA1085. Mit dem TDA1185 geht es auch, der ist aber glaube ich etwas teurer und schwerer zu kriegen. eBay. Oder mit dem TCA785 geht es auch, ist aber auch schwer nur zu kriegen; aber er funktioniert auch sehr gut.

--
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Matthes :hungry:

Sel(R)

Radebeul,
11.04.2019,
19:33
(editiert von Sel
am 11.04.2019 um 19:34)


@ Gustav

Transformator

Also funktioniert dein Originaltrafo noch, jedoch die Ansteuerung ist kaputt. Vielleicht kannst du diese reparieren. Poste doch mal Fotos.

Wenn du stattdessen eine (käufliche) trafotaugliche Phasenanschnittsteuerung nimmst, so brauchst du nur das darin vorhandene Potentiometer austauschen und das neue Poti mit einem Vorwiderstand anschließen. Das alles geht am schnellsten mittels Probieren. Also das vorhandene Poti auslöten, ein anderes Poti (mit ca. 25% des Widerstandswertes vom Originalpoti) provisorisch anlöten und einen Widerstand davorschalten (in Reihe mit dem Poti). Poti + Widerstand sollten gemeinsam den Widerstandswert vom Originalpoti haben. Eventuell mußt du nun den Widerstand verändern, um deine gewünschte maximale Trafoeingangsspannung zu erreichen. Dann sollte die Sache klappen. Widerstand und Poti sollten netzspannungstauglich sein, denke bitte daran!

LG Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.