Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

Sel(R)

E-Mail

Radebeul,
17.09.2021,
23:47
(editiert von Sel
am 17.09.2021 um 23:50)


@ bigdie

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» Nö, braucht er nicht, wenn er nur 1 Gerät daran betreibt.

Richtig.
Aber wer weiß denn schon um die feinen Unterschiede und vor allem warum das so ist?

Die Sache kann jahrelang prächtig mit der Verlängerungsstrippe und der Verteilerdose funktionieren. Dann schmorgelts vielleicht kurz und unbemerkt in der Verteilung, im Anschlußstecker oder gar im Gerät (da reicht bekanntlich eine übermütige kleine Spinne auf Wanderschaft). Und das spielende Kind vom Zeltnachbarn patscht einfach mal so ans Metallgehäuse des Camping-Audio-Krachmacher-HighEnd-Verstärkers...

Wem gibt man dann die Schuld? Der normale Benutzer vom Transverter wird so eine Gefahr mangels Hintergrundwissen nicht erkennen (können!) und in der Bedienungsanleitung wird sowas vielleicht auch gar nicht drinstehen!

LG Sel

--
******************************************
Ich bin ein Elektronikbastler, der ab und zu ein paar Informationen sucht ...

Steffen

18.09.2021,
00:27

@ Sel

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» Dann schmorgelts vielleicht kurz und unbemerkt
» in der Verteilung, im Anschlußstecker oder gar im Gerät (da reicht
» bekanntlich eine übermütige kleine Spinne auf Wanderschaft). Und das
» spielende Kind vom Zeltnachbarn patscht einfach mal so ans Metallgehäuse
» des Camping-Audio-Krachmacher-HighEnd-Verstärkers...

Das kann genauso mit Netzanschluss passieren.
Es müssen ja mehrere Fehler auftreten und das kann genauso dein Toaster in der Küche mit unterbrochenen Schutzleiter + L mit Kontakt zum Gehäuse sein.

Gruß Steffen

bigdie(R)

18.09.2021,
10:48
(editiert von bigdie
am 18.09.2021 um 16:04)


@ Sel

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» » Nö, braucht er nicht, wenn er nur 1 Gerät daran betreibt.
»
» Richtig.
» Aber wer weiß denn schon um die feinen Unterschiede und vor allem warum das
» so ist?
»
» Die Sache kann jahrelang prächtig mit der Verlängerungsstrippe und der
» Verteilerdose funktionieren. Dann schmorgelts vielleicht kurz und unbemerkt
» in der Verteilung, im Anschlußstecker oder gar im Gerät (da reicht
» bekanntlich eine übermütige kleine Spinne auf Wanderschaft). Und das
» spielende Kind vom Zeltnachbarn patscht einfach mal so ans Metallgehäuse
» des Camping-Audio-Krachmacher-HighEnd-Verstärkers...
»
» Wem gibt man dann die Schuld? Der normale Benutzer vom Transverter wird so
» eine Gefahr mangels Hintergrundwissen nicht erkennen (können!) und in der
» Bedienungsanleitung wird sowas vielleicht auch gar nicht drinstehen!
»
» LG Sel
Problem ist, das du das normativ gar nicht richtig machen kannst, der fall Wohnmobil z.B. den gibt es da praktisch nicht. Viele hersteller bieten das an, großer WR an dem sämtliche Steckdosen im mobil hängen über netzvorangschalter und WR. Und es gibt auch WR, da kann man per schalter einen pol der Spannung mit dem gehäuse verbinden, und wäre das geerdet, dann hätte man ein TN-C bzw C-S netz. Im Fahrzeug hat man aber keine Erde sondern nur Masse Und das T vom netz bedeutet aber nunmal Terra also Erde und nicht Blech. Normgerecht müsstest du also vor dem Einschalten erst mal einen Erdspieß einschlagen und das Fahrzeug erden :-D Ist übrigens beim Einsatz vom notstromer das Gleiche

Hartwig(R)

18.09.2021,
17:54

@ bigdie

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» Problem ist, das du das normativ gar nicht richtig machen kannst, der fall
» Wohnmobil z.B. den gibt es da praktisch nicht.


Dein Wohnmobil könnte man beispielsweise aufgrund deiner Basteleien auch als (ewige) Baustelle betrachten ;-)
Damit wäre die BG Bau im Spiel, und dort weiß man einiges zur Benutzung mobiler Stromversorger zu schreiben, z. B. in der DGUV 203-032. Sich danach zu richten ist sicherlich kein Fehler. Für den Betrieb mit Notstromaggregat (auch mobil) und Netz hat der VDE einiges bereit. Und auch in der Lust- oder Berufsschifffahrt ist sowas längst geregelt. Die Grundidee ist immer die gleiche - ob nun öffentliches Netz oder privates “Inselnetz“.

bigdie(R)

19.09.2021,
10:43

@ Hartwig

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» » Problem ist, das du das normativ gar nicht richtig machen kannst, der
» fall
» » Wohnmobil z.B. den gibt es da praktisch nicht.
»
»
» Dein Wohnmobil könnte man beispielsweise aufgrund deiner Basteleien auch
» als (ewige) Baustelle betrachten ;-)
Nö, bei mir ist alles geklärt, ich habe immer IT-Netz mit Isolationsüberwachung dank Trenntrafo. Habe ich aber auch Geräte außerhalb des Mobils angeschlossen, ist das Problem das Gleiche , ich müsste einen Erder schlagen:-)

Lupus(R)

E-Mail

19.09.2021,
10:54

@ bigdie

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» ...... Habe ich aber auch Geräte außerhalb
» des Mobils angeschlossen, ist das Problem das Gleiche , ich müsste einen
» Erder schlagen:-)

In den Siebzigern?.... war das so eine Mode, da war bei so manchem KFZ am Heck oder am Bodenblech ein flex. Erdungsband angebracht, daß am Bodenbelag schleifte.

Hartwig(R)

19.09.2021,
11:20
(editiert von Hartwig
am 19.09.2021 um 11:22)


@ Lupus

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» » ...... Habe ich aber auch Geräte außerhalb
» » des Mobils angeschlossen, ist das Problem das Gleiche , ich müsste einen
» » Erder schlagen:-)
»
» In den Siebzigern?.... war das so eine Mode, da war bei so manchem KFZ am
» Heck oder am Bodenblech ein flex. Erdungsband angebracht, daß am Bodenbelag
» schleifte.
Ja, die Dinger erinnere ich noch. Die sollten in erster Linie wohl statische Aufladungen vermeiden - möglich das zu der Zeit die Reifen weniger leitfähig waren. Auch hielt sich der Glaube, so könne man die Energie von Radarstrahlen ableiten und Radarfallen entkommen.
Und ja, Wechselrichter im Auto gab es evtl. noch - als Zerhacker zur Erzeugung der Anodenspannung in mit Röhren bestückten Autoradios ;-)

Lupus(R)

E-Mail

19.09.2021,
12:02
(editiert von Lupus
am 19.09.2021 um 12:03)


@ Hartwig

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» » »
» Ja, die Dinger erinnere ich noch. Die sollten in erster Linie wohl
» statische Aufladungen vermeiden - möglich das zu der Zeit die Reifen

das wars, richtig, wegen statischer Aufladung - nicht mehr eingefallen.

» weniger leitfähig waren. Auch hielt sich der Glaube, so könne man die
» Energie von Radarstrahlen ableiten und Radarfallen entkommen.
» Und ja, Wechselrichter im Auto gab es evtl. noch - als Zerhacker zur
» Erzeugung der Anodenspannung in mit Röhren bestückten Autoradios ;-)

In meinem ollen Käfer Bj. 64`, war für die damalige Zeit so ein oller toller Kaventsmann an Radio drinne.
Manch besser Betuchte, oder die es sein mochten, hatten sich einen Bajazzo, damals den TS 101 mit Autohalterung zugelegt. War eine echt kostspielige Angelegenheit!
In dem Gefährt sowieso nicht viel Beinfreiheit vorhanden und dann noch die Halterung mit dem Koffer eingebaut - ne danke.

Davon abgesehen, wer konnte sich so einen Koffer (Bajazzo) schon leisten .....

Dann kam oft das Problem der Entstörungnoch hinzu.

Hartwig(R)

19.09.2021,
13:02

@ Lupus

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

Das erinnert mich an Autoradio-Einbauten für Freunde und bekannte. Möglichst um Weihnachten bei Schmuddelwetter auf der Straße. Umgebörteltes Blech, wackelige Flachsteckverbinder und aufs engste zusammengequetschte Lust-Elektronik ( Ge-Endstufentransistoren kamen gerade auf), und kalte Finger. Die damals getroffene Entscheidung, mir nie ein Auto oder billige Lustelektronik zu kaufen, habe ich jahrzehntelang befolgt und so wohl viel Geld und Zeit gespart ;-)

bigdie(R)

20.09.2021,
18:32

@ Lupus

Frage zu Schutzkontakt bei Wechselrichtern

» » ...... Habe ich aber auch Geräte außerhalb
» » des Mobils angeschlossen, ist das Problem das Gleiche , ich müsste einen
» » Erder schlagen:-)
»
» In den Siebzigern?.... war das so eine Mode, da war bei so manchem KFZ am
» Heck oder am Bodenblech ein flex. Erdungsband angebracht, daß am Bodenbelag
» schleifte.
Die Dinger fand ich eher Sinnfrei, zumal sie nach ein paar tausend km zu kurz waren.