ELKO Newsletter: 2007-13
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ELKO Newsletter
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Elektronik Computertechnik Kommunikationstechnik Netzwerktechnik
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Datum 27.06.2007
Ausgabe 13 / 2007
ISSN 1610-0085
Abonnenten 11222
Website http://www.elektronik-kompendium.de/
Kontakt http://www.elektronik-kompendium.de/service/kontakt.htm
In den letzten Wochen, eigentlich Monaten, konnte ich im
Diskussionsforum äußerst bedenkliche Entwicklungen feststellen.
Dort und auch bei mir per E-Mail schlagen immer wieder Postings
von Leuten auf, die absolut Null Ahnung von dem haben, was sie
da machen sollen. Häufig hört es sich so an, als ob da jemand
eine Aufgabe in der Schule oder Ausbildung bekommen hat, für die
er überhaupt nicht die Grundlagen hat, um sie lösen zu können. In
solchen Fällen muss dann das Internet herhalten. Nur dummerweise
stehen dort die Fragen auch nicht so, wie sie ursprünglich
gestellt wurden. Wenn derjenige die Fachbegriffe nicht kennt,
dann wird er mit Google auch nichts finden. Die Gründe, warum das
sich in den letzten Wochen gehäuft hat, liegt mit Sicherheit
daran, dass das Schuljahr zu Ende geht und die eine oder andere
Abschlussarbeit bevorstand und noch schnell versucht wird Wissen
in die Köpfe zu pumpen. So gesehen wiederholte sich das Spiel aus
den letzten Jahren in diesem Jahr wieder. Ich sehe es jetzt schon
kommen. Im Herbst tauchen im Elektronik-Forum dann wieder viele
Auszubildende auf, die an der Elektronik verzweifeln oder sogar
scheitern.
Was ich jedoch noch viel bedenklicher empfinde, das habe ich in
Gespräche mit den Betroffenen, die sich per E-Mail bei mir gemeldet
haben, herausgefunden. Es scheint Tatsache zu sein, dass die
elektronischen Grundlagen gar nicht mehr richtig gelehrt werden.
Die jungen Leute scheitern schon bei den einfachsten Fragen und
Aufgaben. Und, sie sind nicht in der Lage aus einem Text, der die
Antworten auf die Frage oder Begriffsdefinitionen enthält, das
Wissen herauszuziehen. Sich selbst etwas beizubringen ist nichts
jedermanns Sache. Doch scheinbar wird das heute in der Schule und
in der Ausbildung vorausgesetzt. Die Lehrer sind aufgrund des
Drucks den Lehrplan durchzupauken gar nicht in der Lage den Schüler
etwas richtig beizubringen. Der Faktor Zeit ist einfach nicht
vorhanden.
Scheinbar ist es auch so, dass die Lehrer die Antworten selber
gar nicht wissen bzw. überhaupt nicht erklären können. Wie soll
ein Schüler in der Lage sein sich eine Antwort zu suchen, wenn er
die absoluten Grundlagen nicht beherrscht?
Was ich von den Schülern und Azubis, die den ELKO Newsletter lesen,
wissen möchte: Wie läuft das in der Schule oder in der Ausbildung?
Bekommt Ihr genug Zeit, um die Grundlagen der Elektronik zu erlernen?
Und nimmt sich der Lehrer oder Ausbilder genug Zeit um seine
gestellten Fragen und Aufgaben anschließend zu erläutern?
Beste Grüße,
Patrick Schnabel
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Neues / Aktuelles / Informationen
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Open-Collector (OC)
13.06.2007 von Patrick Schnabel
Der Open-Collector (OC) ist der unbeschaltete Kollektor-Anschluss eines
Transistors am Ausgang eines integrierten Schaltkreises (IC). Mit
"unbeschaltet" ist offen (engl. open) gemeint.
Von der Schaltung her, ist ein der Open-Collector ein NPN-Transistor,
dessen Emitter auf Masse liegt und der Kollektor als Ausgang dient. Der
Kollektor des Transistors wird dabei ohne weitere innere Beschaltung an
den Ausgang des integrierten Schaltkreises geführt.
* Open-Collector (OC)
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1206121.htm)
DSL-Router
14.06.2007 von Patrick Schnabel
DSL ist in aller Munde. Selbst wer nur gelegentlich im Internet surft,
E-Mails liest, Online-Banking macht oder ab und zu Online-Shopping
betreibt, der wird schnell die Geschwindigkeitssteigerung gegenüber
einer Modem- oder ISDN-Verbindung als Muss empfinden.
Bei vielen DSL-Angeboten werden zusätzlich DSL-Modems, sogar Router,
subventioniert, um es dem potentiellen Kunden so einfach wie möglich zu
machen, einen Anschluss zu beantragen. Die angebotene Gerätevielfalt ist
enorm. Nicht nur beim Funktionsumfang und der Ausstattung, sondern auch
bei der Funktionskombination. So gibt es Router, die das DSL-Modem
bereits integriert haben. Komplette All-in-one-Geräte mit integriertem
DSL-Modem, Router, Switch und WLAN-Basisstation markieren die Spitze
der Möglichkeiten.
Leider hat der Geräte-Markt auch einen Nachteil. Die Hersteller
wechseln ihre Modelle so schnell aus, dass eine schier undurchschaubare
Geräte-Vielfalt entstanden ist. Der folgende Artikel so etwas Licht in
das Chaos bringen und Ihnen bei der Auswahl der Rosinen helfen.
* DSL-Router
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/1206041.htm)
Update: Home-Plug-Powerline
18.06.2007 von Patrick Schnabel
Die Home-Plug-Powerline-Alliance ist eine Initiative einiger Unternehmen
im Bereich der Powerline-Kommunikation. Das gemeinsame Ziel ist die
Entwicklung, Standardisierung und Spezifikation neuer, leistungsfähiger
Powerline-Komponenten.
Neu thematisiert wird Powerline als Vernetzungsalternative, im
Vergleich zu WLAN und Ethernet per Kabel, sowie die Kritik am
Home-Plug-Standard.
* Home-Plug-Powerline
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0903271.htm)
Über eine Tonne Rohstoff pro PC!
25.06.2007 von Thomas Schaerer
Die Herstellung eines PC mit 17-Inch-Bildschirm benötigt 240 Kilogramm
fossile Energieträger, 22 Kilogramm Chemikalien und 1500 Kilogramm
Wasser insgesamt also 1,8 Tonnen Rohstoffe!
In Entwicklungsländern leben immer mehr Menschen von
Elektronikschrott-Recycling. Bei der häufigen Entsorgung durch
Verbrennen entstehen giftige Gase. Wertvolle Ressourcen werden
verschwendet. Elektroschrott wird häufig verbrannt anstatt rezykliert.
Die UN-Initiative StEP zur Verbesserung des Elektroschrott-Recycling
ist angelaufen.
Unter Federführung der United Nations University (UNU) und anderer
UN-Organisationen fiel am 7. März 2007 der offizielle Startschuss für
die weltweite Initiative Solving the E-Waste Problem (StEP). Dabei geht
es darum, die Lebensdauer von Computern und anderer elektronischer
Gebrauchsgegenstände zu erhöhen, die Umweltverschmutzung bei deren
Entsorgung bzw. beim Recycling zu vermindern sowie die Wiederverwertung
zunehmend wertvoller Bestandteile des Elektroschrotts zu verbessern. Die
Eidgenössische Materialprüfanstalt (Empa) und das Staatssekretariat für
Wirtschaft (SECO) beteiligen sich von Schweizer Seite an der
Initiative, die insgesamt mehr als 40 Mitglieder aus Industrie,
Forschung, und Organisationen umfasst.
Den ganzen Artikel liest man in:
* Über eine Tonne Rohstoff pro PC
(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/eschrott.htm)
Dieser Artikel ist Teil des Kapitels EXTRA-BEILAGEN in der Index-Seite
meiner Elektronik-Minikurse:
* Index-Seite: Kapitel EXTRA-BEILAGEN
(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#exbeilag)
Verpolungsschutz
26.06.2007 von Patrick Schnabel
Der Verpolungsschutz soll verhindern, dass eine polungsabhängige
Schaltung, bei der die Anschlüsse für Plus und Minus (Polarität)
definiert sind, bei einer Falschpolung Schaden nimmt. In der Regel ist
ein Verpolungsschutz immer dann notwendig, wenn die Schaltung oder das
Gerät mit einer Gleichspannung beschaltet werden muss. Bei Schaltungen
oder Geräte, die mit Wechselspannung beschaltet werden, gibt es keine
Polung und somit auch keine Polungsabhängigkeit. Somit ist bei
Wechselspannung kein Verpolungsschutz erforderlich.
In der Hauptsache werden elektrische Verpolungsschutzmaßnahmen
erläutert. Darunter die einfachste mit einer Diode in der Zuleitung und
auch die komplexeste Variante mit einer Diode und einem Relais, die
zusammen die Zuleitung schalten.
* Verpolungsschutz
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1206251.htm)
Update: Transistor als Schalter
27.06.2007 von Patrick Schnabel
Transistoren eignen sich zum kontaktlosen Schalten kleiner und mittlerer
Leistungen.
Der eigentliche Schalter ist dabei die Kollektor-Emitter-Strecke
(CE-Strecke) des Transistors.
Um das Prinzip des "Transistor als Schalter" oder "Schalttransistors"
zu verstehen, muss man sich das Verhalten des Transistors genauer
ansehen. Das Schaltprinzip wird jeweils mit Hilfe einer
Ersatzschaltung, bestehend aus zwei Widerständen, verdeutlicht.
* Transistor als Schalter
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0208031.htm)
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business mobile
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Microsoft Office speichert gelöschte Informationen
15.06.2007 von Patrick Schnabel
Immer wieder tauchen Dokumente auf, die mit Microsoft Office erstellt
wurden, und gelöschte und versteckte Daten enthalten. Jeder kann dann
diese Daten herstellen und alte Bearbeitungsstände eines Dokuments
einsehen. Doch das ist nicht immer gewünscht. Insbesondere dann, wenn
man Office-Dokumente aus der Hand gibt.
Für sein Office-Paket hat Microsoft ein kostenloses Werkzeug, dass sich
als Add-in, in das Datei-Menü einfügt. Das Tool hat den Namen Remove
Hidden Data
(http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=144e54ed-d43e-42ca-bc7b-5446d34e5360&DisplayLang=de).
Die Funktion lautet "Verborgene Daten entfernen..." und löscht alle
Daten, die nachverfolgt werden können aus den Office-Dokumenten von
Word (DOC), Excel (XLS) und Powerpoint (PPT).
http://www.elektronik-kompendium.de/business-mobile/Eintrag/1656
Handy-Flatrate zum mobilen Surfen
20.06.2007 von Patrick Schnabel
Vodafone bietet einen Tarif mit dem Namen Vodafone live! InternetFlat
für 9,95 Euro im Monat an, mit dem man ohne Zeit- oder
Mengenbeschränkung surfen kann. Einzige Voraussetzung ist ein
spezieller Browser, wie der Opera Mini, der die Webseiten über einen
Proxy-Sever filtert und die Inhalte für kleine Displays anpasst. Die
Flatrate ist deshalb für das Surfen mit dem Notebook nicht geeignet.
Bisher sind auch nicht alle Handy-Modelle mit dem Browser ausgestattet.
Deshalb empfiehlt es sich, bevor man die Tarifoption zum eigenen Vertrag
dazubucht, das eigene Handy zu überprüfen.
http://www.elektronik-kompendium.de/business-mobile/Eintrag/1659
Wie sieht die eigene Webseite auf einem Handy-Display aus?
21.06.2007 von Patrick Schnabel
Mit einem Emulator kann man testen, wie die eigene Webseite auf dem
Handy-Display aussieht: .mobi mobile emulator
http://emulator.mtld.mobi/emulator.php
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Impressum
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Herausgeber: Patrick Schnabel
Adresse: Im Hafer 6 - 71636 Ludwigsburg
Telefon: 07141 / 1338300
ELektronik-KOmpendium: http://www.elektronik-kompendium.de/
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