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Das Buch zu dieser Webseite

Elektronik-Fibel

Die Elektronik-Fibel, das Elektronik-Buch

Käufer der Elektronik-Fibel Kundenmeinung:
Die Elektronik-Fibel ist einfach nur genial. Einfach und verständlich, nach so einem Buch habe ich schon lange gesucht. Es ist einfach alles drin was man so als Azubi braucht. Danke für dieses schöne Werk.

Elektronik-Fibel
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ELKO Newsletter: 2007-10

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 ELKO Newsletter
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 Elektronik Computertechnik Kommunikationstechnik Netzwerktechnik
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Datum        16.05.2007
Ausgabe      10 / 2007
ISSN         1610-0085
Abonnenten   11399
Website      http://www.elektronik-kompendium.de/
Kontakt      http://www.elektronik-kompendium.de/service/kontakt.htm



!!! 10 JAHRE ELEKTRONIK-KOMPENDIUM !!!

Ganz offiziell wurde das ELKO am 8.5. 10 Jahre alt. Das Datum ist 
nicht hundertprozentig sicher. Die Mitteilung über die Domain-
Registrierung und Webspace-Zuteilung sind von diesem Tag. Richtig 
online ging es wohl erst ein paar Tage später. Die Server-Logs 
lassen darauf schließen.

Ein Grund mehr bei diesem denkwürdigen Tag die letzten 10 Jahre 
zurückzublicken. Ich beschränke mich auf die wichtigsten 
Entwicklungen, die ich persönlich gegangen bin. Wobei noch sehr 
viel mehr passiert ist. Das Alles jetzt und hier niederzuschreiben 
würde jedoch ins Endlose gehen.

1997 kam ich auf die wahnsinnige Idee eine Domain zu beantragen 
und Webspace zu mieten. Damals für 50 DM im Monat. Man bedenke, 
ich war damals noch in der Ausbildung und mit dem Geld nicht so 
flüssig. Damals war das dann schon ein teures Hobby, denn ich ging 
noch mit dem analogen Modem ins Netz. Heute mit DSL und Flatrate 
ist das viel billiger. Ich hatte erst ein paar Wochen vorher einen 
privaten Internet-Zugang. Bis dahin kannte ich das Internet nur 
vom Hörensagen und ab und zu ein paar Surf-Sessions aus der 
Berufsschule. Damals wollte ich halt auch irgendwie dabei sein. 
Das Internet war etwas ganz anderes. Etwas nie dagewesenes. Ich 
habe mich von der Pionier- und Aufbruchstimmung mitreißen lassen.
Damals ging es mir in der Hauptsache darum ein paar Informationen 
über Elektronik ins Netz zu stellen. Informationen dazu waren 
spärlich gesät. Ich wollte meinen Teil zum Ganzen beitragen und 
habe erhebliche Zeit investiert um etwas brauchbares auf die Beine 
zu stellen. Es war ein sehr intensives Hobby. Ungefähr so, wie 
wenn jemand in seiner Freizeit an seinem Auto rumbastelt und immer 
wieder aufs neue ausprobiert und optimiert. So ähnlich ist es mir 
ergangen.

Irgendwann kam dann der Punkt an dem ich mit Neid auf die 
kommerziellen Aktivitäten einiger professioneller Anbieter 
geschielt habe. Da war von Geldbeträgen die Rede, von denen ich 
nur träumen konnte. Gott sei Dank durfte ich meine Zeit in einer 
"anständigen" Ausbildung verbringen und nicht in einem Hype 
verblasen, der 2000/2001 geplatzt ist. Damals wurde sehr viel 
Geld verbrannt. Weil ich damals davon nicht betroffen war, gab 
es für mich auch keinen Grund aufzuhören. Kommerzielle 
Bestrebungen meinerseits gab es immer noch, also in irgendeiner 
Weise nennenswertes Geld mit meiner Elektronik-Webseite zu 
verdienen. Fast alle meine Versuche nach den Jahren 200072001 
gingen irgendwie in die Hose. Viel Arbeit, wenig Geld, in Geduld 
üben, nur nicht aufgeben. Das stand bei mir jahrelang auf der 
Tagesordnung.

Und dann kam einer der glücklichen Tage, wo ich eine E-Mail 
bekam, mit dem Inhalt: "Gibts das auch als Buch?". Da es nicht 
bei der einen E-Mail geblieben ist, sondern mehrmals nachgefragt 
wurde, habe ich mich 2002 darum gekümmert für die Nachfrage ein 
Angebot zu verwirklichen. Schnell habe ich herausgefunden, dass 
für eine Buchveröffentlichung kein Verlag notwendig ist und man 
"alles" in Eigenregie machen kann. Die notwendigen Kenntnisse habe 
ich schnell gelernt und Ende 2002 umgesetzt. Anfang 2003 erschien 
dann die erste Auflage der Elektronik-Fibel. Dieses Buch war 
bestimmt keine Glanzleistung. Keiner brauchte damals "ein weiteres 
Elektronik-Buch" auf dem riesigen Büchermarkt. Doch der Aufwand 
(1 Jahr und ca. 2000 Euro) hatten sich gelohnt. 100 
Vorbestellungen im ersten Monat, bei geringem aber 
zielgerichteten Marketing-Aufwand. Welcher Autor träumt nicht 
davon?

Und was passierte? Da kam plötzlich Geld ins Haus. Ein 
unglaubliches Gefühl. Schnell habe ich entschieden auch den Rest 
der Webseite auf Papier raus zu bringen. Noch im selben Jahr 
erschienen die Kommunikationstechnik-Fibel und Computertechnik-
Fibel. In den Jahren darauf folgte die Netzwerktechnik-Fibel und 
ein Ausflug in die Verlagswelt mit dem Buch Systeme der 
Mobilkommunikation.

Im Laufe der Jahr ist der Fokus von der Elektronik stark 
abgewichen. Das lag zum großen Teil daran, dass mein beruflicher 
Weg sich verändert und mit Elektronik nicht mehr viel zu tun hatte. 
Ich habe immer mehr darüber geschrieben, was mich gerade beruflich 
stark tangiert hat. Heute habe ich zwar mehr Freiräume, bin aber 
viel zu lange zu weit weg vom Thema Elektronik. Nur hin und wieder 
reißt es mich und ich schreibe mal wieder etwas über Elektronik.

Heute hat sich das Elektronik-Kompendium als Informationsangebot 
rund um Elektronik und ITK fest etabliert. Für viele ist es ein 
Hilfsmittel für die Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf. Für 
andere nur ein Nachschlagewerk. Einen großen Anteil am Erfolg trägt 
auch das Diskussionsforum. Es gibt fast keine Fragestellung zur 
Elektronik, die dort nicht beantwortet werden kann. Ihre Erfahrung 
und Kompetenz teilen einige aktive Teilnehmer mit viel Idealismus 
und helfen anderen bei ihren kleinen und großen Elektronik-
Problemen. Vielen Dank, von meiner Seite aus, für dieses 
wertvolle Engagement.

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, doch das soll es von meiner 
Seite aus erstmal gewesen sein.
Freuen wir uns auf die nächsten 10 Jahre. Mal sehn, was sie uns 
bringen werden.




!!! GEWINNSPIEL-GEWINNER !!!

Beim Gewinnspiel in der letzten Newsletter-Ausgabe haben 77 Leute 
teilgenommen. Fast alle haben die richtige Antwort geschickt: 
10 Jahre ELKO

Leider konnten nicht alle gewinnen. Schon nach 2 Stunden standen 
die Gewinner fest. Herzlichen Glückwunsch. Die Gewinner dürften 
inzwischen alle ihren Gewinn bekommen haben.

S. Kugler
G. Hoberg
L. Letor
F. Bußmann
M. Tervooren
H. Hartmann
P. Schlumbom
R. Niederhoefer
K. Friedmann
R. Berensdorff




!!! GLÜCKWÜNSCHE !!!

Meinen Dank geht an die vielen Glückwünsche für 10 Jahre 
Elektronik-Kompendium. Ein paar Auszüge möchte ich Euch 
nicht vorenthalten:

Im wollte ich schon immer mal schreiben wie gut ich 
den ELKO Newsletter finde. Bis jetzt habe ich keinen 
anderen Newsletter gefunden, der so qualitativ und 
informativ  ist.

Das ELKO gibt es jetzt schon 10 Jahre und wird 
hoffentlich noch viele Jahr in dieser Qualität 
weiterbestehen.

Das ElKo natürlich wird 10 Jahre alt :) Glückwunsch! 
Ich hoffe auf weiteres Bestehen auch in den nächsten 
Jahren!

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für das 
ausdauernde Engagement, welches sicherlich gerade 
in Zeiten allgemein abnehmender Begeisterung für 
Elektronik als faszinierendes Hobby nicht immer 
leicht fällt.

Man gewöhnt sich an manches, wenns fehlt, merkt 
man es erst richtig - was es nützt ---> das ELKO!
Danke und weiter so!

Happy Birthday und danke für die vielen unterhaltsamen 
Artikel! Weiter so!

Hab schon 2 Bücher von dir, welche ich mir damals zu 
Lehrzeiten geholt habe, die mich damals zur 
Vorbereitung auf die Prüfung begleitet haben. 
Klasse Beschrieben -- einfach -- sachlich -- 
verständlich. Da sollte sich so mancher Lehrer 
mal ein Teil von abschneiden. In dem Sinne ---- 
mach weiter so ---- Elektronik scheint ja auch 
nicht aus zu sterben :-)




!!! Mein neues Buch: business online and mobile !!!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass mein 
neues Buch "business online and mobile" ab sofort lieferbar ist.
Es handelt sich dabei um kein Technik-Buch, wie bei den anderen. 
Stattdessen soll es Unternehmer und Geschäftsleute den leichten 
Einstieg in die sehr technisch getriebenen und mit Marketing-
Begriffen gehypten Themen im Online- und Mobile-Business 
erleichtern. Es soll als Basis dienen, um eine Strategie und 
Entscheidungsgrundlage für die Zukunft im Online- und Mobile-
Business entwickeln zu können.

Mehr Informationen:


Zur Bestellung:



Viel Vergnügen beim weiteren Lesen

Patrick Schnabel



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 Neues / Aktuelles / Informationen
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DTX (Formfaktor)
02.05.2007 von Patrick Schnabel

Der Prozessor-Hersteller AMD hat mit dem DTX-Formfaktor einen offenen
Standard veröffentlicht, der für Computer mit besonders kleinen
Gehäusen und kostengünstigen Motherboards gedacht ist. DTX ist keine
Abkürzung, wie bei ATX oder BTX, sondern steht für sich selbst.

* DTX-Formfaktor
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1205021.htm)



HD-DVD - High Density DVD
03.05.2007 von Patrick Schnabel

Die HD-DVD ist eine Weiterentwicklung der DVD. Die ursprüngliche
Bezeichnung war Advanced Optical Disc (AOD). Die führenden Mitglieder
des Firmenkonsortiums sind Toshiba und NEC. Im Software-Bereich
unterstützt insbesondere Microsoft das Format, das auch in der XBOX 360
als Speichermedium dient.
Ziel dieses Speicherformates war es durch Steigerung von
Speicherkapazität und Datentransferrate die Speicherung und
Verarbeitung von hochauflösenden Videosignalen (HDTV) zu ermöglichen.

* HD-DVD - High Density DVD
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1205031.htm)
* Formatstreit: Blu-ray Disc vs. HD-DVD
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1204181.htm)



Bluetooth 2.1
04.05.2007 von Patrick Schnabel

Die Version 2.1 bietet gegenüber den Bluetooth-Geräten mit der Version
2.0 verschiedene Verbesserungen. Dazu gehört eine einfacher Kopplung
der Geräte, geringerer Stromverbrauch und eine höhere Sicherheit.
Die Kopplung von Bluetooth-Geräten ist mit der Version 2.1 wesentlich
einfacher. Wenn sich zwei Geräte in unmittelbarer Nähe befinden, dann
erfolgt die Paarung durch den Austausch der Sicherheitsschlüssel per
NFC nach Tastendruck. Dazu reichen auch schon einfache passive
NFC-Chips in den Bluetooth-Geräten.
Um noch mehr Strom zu sparen, bekommen die Bluetooth-Geräte mit Sniff
Subrating einen erweiterten Schlafmodus. Besonders Computer-Mäuse und
Tastaturen, die mit Bluetooth verbunden sind, profitieren davon.
Trotz der Änderungen blieben die Bluetooth-Geräte mit der Version 2.1
zu den Geräten mit der Version 2.0 abwärtskompatibel. Die neuen
Fähigkeiten werden aber nur zwischen den Geräten mit der neuen Version
unterstützt.

* Bluetooth 2.0/2.1
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/1010121.htm)
* Bluetooth
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0803301.htm)



HDMI - High Definition Multimedia Interface
07.05.2007 von Patrick Schnabel

HDMI ist die Weiterentwicklung von DVI. HDMI ist eine digitale
Schnittstelle zur Übertragung von (kopiergeschützten) hochauflösenden
digitalen Video- und Audio-Daten mit hoher Bandbreite zwischen einem
Abspielgerät (Tuner, Recorder, Player) und einem Wiedergabegerät
(Flachbildschirm, Lautsprecher, Projektor).

* HDMI - High Definition Multimedia Interface
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1205041.htm)
* DVI - Digital Visual Interface
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1010181.htm)



DisplayPort
09.05.2007 von Patrick Schnabel

DisplayPort ist eine Schnittstelle zur Übertragung von Audio- und
Videosignalen. Verantwortlich für den Standard ist die VESA (Video
Electronics Standard Association). Entwickelt wurde die Schnittstelle
von AMD (ATI), Dell, Genesis, HP, Intel, Lenovo, Nvidia und Samsung.
DisplayPort ermöglicht es jedes Display-Panel, egal ob intern im
Notebook oder extern im Monitor, direkt anzusteuern. Ziel ist es, dass
bei Notebook-Panels die LVDS-Schnittstelle ersetzt wird.

* DisplayPort
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1205051.htm)



Update: NFC - Near Field Communication
10.05.2007 von Patrick Schnabel

NFC ist eine von der ehemaligen Philips-Tochter NXP und Sony entwickelte
drahtlose Übertragungstechnik. NFC ist von den zuständigen
Standardisierungsgremien spezifiziert (ISO 18092, ECMA 340, ETSI TS 102
190). NFC funktioniert ähnlich wie die, als Barcode-Nachfolger bekannt
gewordene, RFID-Technik. An der Weiterentwicklung sind Philips, Sony
und weiteren im NFC-Forum organisierten Firmen beteiligt.
Die GSM Association will mit Near-Field-Communication (NFC) einen
einheitlichen Standard für das Bezahlen mit dem Handy etablieren. Die
bereits bestehende vertragliche Kundenbeziehung zwischen dem
Netzbetreiber und dem Handybesitzer soll dabei für Sicherheit sorgen.
Da die Netzbetreiber durch den Mobilfunkvertrag alle relevanten Daten
der Nutzer haben, könnte eine Abrechnung mit berührungsloser Bezahlung
über die Telefonrechnung möglich sein.

* NFC - Near Field Communication
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/1107181.htm)



Neue Audio-Beiträge
11.05.2007 von Patrick Schnabel

Neue vertonte Artikel:

* Elektrische Ladung
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0110081.htm)
* Dezibel / Phon / Sone
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/1010171.htm)
* Elektrische Leistung P
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0201114.htm)
* Festwiderstände
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0208071.htm)
* Spannungsteiler
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0201111.htm)
* Transistor als Schalter
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0208031.htm)



Update: IMS - IP Multimedia Subsystem
14.05.2007 von Patrick Schnabel

IMS ist eine Plattform für IP-basierte Multimediaanwendungen im Festnetz
und Mobilfunknetz, die sich auf bereits bestehende Industriestandards
stützt und vom ETSI/TISPAN und 3GPP standardisiert wurde. Ursprünglich
ist IMS als Fortentwicklung zu UMTS entstanden. Heute ist IMS ein
Schritt in Richtung Next Generation Network (NGN). IMS soll alle
Kommunikationsdienste auf einer Plattform realisieren, um vielseitige
IP-basierte Kommunikationsdienste zu ermöglichen. Damit wird die lange
angestrebte Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk Wirklichkeit.

* IMS - IP Multimedia Subsystem
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/1102151.htm)



Operationsverstärker-Elektronik-Minikurse
15.05.2007 von Thomas Schaerer

Ich möchte an dieser Stelle etwas auf die seit bereits vielen Jahren
bestehenden Elektronik-Minikurse über Operationsverstärker aufmerksam
machen. Dieses Thema ist fast unerschöpflich. Es gibt viel Literatur.
In vielen liest man das selbe wenn es um die rudimentären Grundlagen
geht. Tauchen die Inhalte in die Tiefe der Materie, unterscheiden sich
die Inhalte darin, dass Unterschiedliches fokussiert wird. Oft hat dies
auch damit zu tun, womit sich der Autor vorwiegend auseinandersetzt.
Genau so steht es mit meinen Elektronik-Minikursen zum Themenkreis
Operationsverstärker. Für diejenigen Leser des ELKO und des
ELKO-Newsletter, welche meine workshopartigen Elektronik-Minikurse eher
wenig kennen, möchte ich diese an dieser Stelle etwas zusammenfassen und
damit vorstellen.

Elektronik-Minikurs OPERATIONSVERSTÄRKER I beschreibt die
virtuelle Spannung und der virtuelle GND. Es wird erklärt wie sich die
Spannung am vurtuellen Punkt (invertierender Eingang) verhält, wenn die
Eingangsspannung schneller ändert als es die Geschwindigkeit des Opamp
zulässt und warum es im quasi eingeschwungenen Zustand dazu führen
muss, dass die Spannung zwischen dem invertierenden und
nichtinvertierenden Eingang praktisch 0 V beträgt. Quasi eingeschwungen
bedeutet, dass dieses Fast-Ideal dann zutrifft, wenn die
Eingangsspannung stationär (DC-Spannung) oder eine AC-Spannung mit
einer maximalen Frequenz ist, die wesentlich niedriger als die
Frequenzbandbreite der Verstärkerschaltung ist. Diese Bandbreite ergibt
sich aus der Unitiy-Gain-Bandbreite dividiert durch die Verstärkung,
welche durch die Gegenkopplung bestimmt wird. Da die
Anstiegsgeschwindigkeit (Slewrate) dabei auch eine wichtige Rolle
spielt, ist auch dies thematisiert.

Ein weiteres Thema ist der Eingangswiderstand. Es gilt zu erkennen,
warum dieser bei der invertierenden Verstärkerschaltung stets sehr viel
niederohmiger ist als bei der nichtinvertierenden. Bei diesem Thema
spielt die Betrachtung des virtuellen GND oder der virtuellen Spannung
eine wichtige Rolle.

Ein weiteres Thema befasst sich mit wichtigen Erkenntnissen bei
Opamp-Schaltungen mit einer einfachen Speisung (Single-Supply) und mit
einer positiven und negativen Speisung (Dual-Supply). Es geht dabei
darum, auf was man bei reinen AC- und DC-Verstärkerschaltungen achten
muss und wie man bei Single-Supply eine stör- und rauscharme passive
oder aktive Referenzspannung (Arbeitspunktspannung) erzeugt.

Eher als ein Nebenthema, aber kaum weniger wichtig, wird auf den
Piezzo-Störeffekt hingewiesen, wenn in hochempfindlichen
Verstärkerschaltungen an signalkritischen Stellen Kondensatoren zum
Einsatz kommen, wobei man unbedingt auf Keramik- oder
Multilayer-Kondensatoren verzichten sollte.

(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opa1.htm)

Elektronik-Minikurs OPERATIONSVERSTÄRKER II thematisiert
umfassend die DC-Offsetspannung und welche Methoden es gibt diese zu
kompensieren. Dabei geht es um DC-Offsetspannungen die vom Oamp selbst
und von der Signalquelle erzeugt werden. Es werden Methoden gezeigt wie
man das Netzwerk zur abgleichbaren Kompensation der DC-Offsetspannung
besonders niederohmig gestalten kann, was dann sehr wichtig ist, wenn
diese Massnahme an der Beschaltung des invertierenden Einganges mit dem
virtuelle GND (oder virtuellen Referenzspannung) vorgenommen werden
muss. Auf dieses Thema wird differenziert eingegangen. Es folgt eine
Schaltung für einen mehrkanaligen DC-Offsetspannungsabgleich mit
hochpräzisen Bandgap-Spannungsreferenzen.

Die kapazitive Last am Ausgang einer Opamp-Verstärkerschaltung ist
ebenfalls ein Thema. Es geht um die sogenannte Leed-Kompensation. In
diesem Zusammenhang wird eine einfache Methode vorgestellt, wie man
empirisch testen kann, ob die Verstärkerschaltung mit der nicht
vermeidbaren Kapazität (langes Koaxialkabel) auch wirklich stabil
arbeitet.

(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opa2.htm)

Elektronik-Minikurs OPERATIONSVERSTÄRKER III ist relativ kurz.
Er ergänzt weitgehend OPERATIONSVERSTÄRKER I und
OPERATIONSVERSTÄRKER II. Es geht um die virtuelle Spannung vom
Impedanzwandler bis zum Verstärker bei der invertierenden und
nichtinvertierenden Verstärkerschaltung. Dabei wird der Leistungs-Opamp
thematisiert. Es wird auch die Kompensation des Spannungsverlustes auf
der Leitung vom Opamp zur Last fokussiert. Ein weiteres Thema ist das
Einschwingverhalten bei steilflankigen Eingangsspannungen.

(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opa3.htm)

Elektronik-Minikurs VOM OPERATIONSVERSTÄRKER BIS ZUM
SCHMITT-TRIGGER, KONTINUIERLICH EINSTELLBAR. EINE DEMOSCHALTUNG!
zeigt eine Schaltung die es ermöglicht mittels Einstellung eines
Potmeters die Eigengschaften der Gegenkopplung (Verstärker), die
Eigenschaften der Schaltung ohne Gegen- und Mitkopplung (Komparator)
und die Eigenschaften mit Mitkopplung (Schmitt-Trigger) zu
demonstrieren. Die Übergänge sind fliessend. Mit einem Trimmkondensator
kann die Frequenzgangkompensation variiert werden. So kann man kritische
Situationen zeigen, bei denen die Schaltung unerwünscht zu oszillieren
beginnt. Diese Demoschaltung ist nachbaubar. Sie eignet sich
hervorragend für Lehrkräfte welche Elektronikazubis unterrichten. Ich
verwende sie in einem Praktikum.

(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opaschm.htm)

http://www.elektronik-kompendium.de/service/news/Eintrag/1641



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 business mobile
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Qiro im Einsatz
08.05.2007 von Patrick Schnabel

Qiro (http://www.elektronik-kompendium.de/business-mobile/Eintrag/1377)
ist bei mir schon länger auf meinem Nokia 6680 installiert. Es handelt
sich dabei um ein Programm, das auf einen Location Based Service
zugreift, um den eigenen Standort anzuzeigen. Parallel dazu kann man
sich Geldautomaten, Apotheken, Kinos und andere Qiro-Teilnehmer (Qiros)
anzeigen lassen.
Nach meinen ersten Versuchen hat sich die Lokalisierung bzw.
Standortbestimmung als Schätzkeule erwiesen. Man kann damit viel eher
die nächstgelegene Mobilfunkstation lokalisieren, als den eigenen
Standort. Dazu muss ich sagen, dass die Bestimmung des Standorts mit
der Mobilfunktechnik kaum geeignet ist und dafür auch nicht ausgelegt
ist. Für die Standortbestimmung gibt es schließlich GPS.
Qiro funktioniert so, dass man sich automatisch lokalisieren lassen
oder selber seinen Standort angeben kann. Nach der Lokalisierung kann
man die Karte scrollen oder in sie hineinzoomen. Zum Beispiel wenn man
die Straßennamen lesen will. Dabei wird jedesmal die Karte neu geladen.
Manchmal dauert das etwas lange.

Nun war ich neulich in Frankfurt a. M. und dort zu einer bestimmten
Kneipe in Sachsenhausen unterwegs. Auf einer Stadtkarte habe ich mir
den Weg bis dorthin genau eingeprägt. Dummerweise habe ich den
Stadtteil um ein paar Straßen verfehlt und war mir dann irgendwann
nicht mehr sicher, in welche Richtung ich weiterlaufen musste.
Kurzerhand habe ich mir mein Handy geschnappt und Qiro gestartet und
mich lokalisiert lassen. Bis dahin vergingen einige Minuten. Das Laden
der Karte auf der ich die Straßennamen erkennen konnte, hat sehr lange
gedauert. Auch hier war die Lokalisierung alles andere als genau. Dafür
habe ich die Straße gefunden, in der die Kneipe war. Meinen richtigen
Standort habe ich dann grob geschätzt und konnte auch hier eine
Übereinstimmung mit den Straßennamen finden. Der richtige Weg war dann
schnell gefunden. Mit einem Stadtplan hätte es vielleicht nicht so
lange gedauert. Doch den wollte ich nicht mitschleppen. Dafür hat das
mit Qiro einigermaßen gut funktioniert. Das einzige, was mich wirklich
genervt hat war die Wartezeit, bis die Karte geladen war. Das sollte
wesentlich schneller gehen. Wenn man unterwegs ist und irgendwo steht,
dann will man schnell entscheiden, wo es lang geht und nicht irgendwo
rumstehen und warten.

http://www.elektronik-kompendium.de/business-mobile/Eintrag/1151



Weltweit ca. 74 Mrd. USD für SMS-Versand
11.05.2007 von Patrick Schnabel

Der Versand von SMS ist weltweit gesehen ein Milliarden-Markt. Ein
Vergleich zeigt, was im Jahr 2005 eingenommen (Umsatz) wurde.

* Einnahmen durch SMS: ca. 74 Mrd. USD
* Einnahmen verkaufter Notebooks: 64 Mrd. USD
* Einnahmen Videospiele: 40 Mrd. USD
* Einnahmen der Musikindustrie: 35 Mrd. USD
* Einnahmen von Hollywood (Filmstudios): 30 Mrd. USD

http://www.elektronik-kompendium.de/business-mobile/Eintrag/1635



Jeder kann zum Mobilfunkanbieter werden
14.05.2007 von Patrick Schnabel

Mobilfunkanbieter gibt es in Deutschland viele. Die wenigsten sind
Netzbetreiber. Die meisten sind Mobilfunk-Provider, die
Minuten-Kontingente mit den Netzbetreibern aushandeln und ihre eigenen
Tarife kreieren und unter eigenem Namen verkaufen. Meistens sind das
recht große Firmen, die große Umsätze tätigen.
Aus den USA kommt ein neues Konzept, dass es jedem erlaubt selber als
Mobilfunk-Provider aufzutreten. In diesem Fall hat das Unternehmen
Sonopia (http://www.sonopia.com/) vom Netzbetreiber Verizon Wireless
Mobilfunk-Kapazitäten eingekauft. Im Normalfall hätte Sonopia die zu
eigenen Konditionen wieder verkauft. Doch nun geht Sonopia her und
überlässt es den Kunden selber eigene Tarife festzulegen, dafür einen
Namen zu bestimmen und die Endgeräte festzulegen.
Doch nur ein Bruchteil der Einnahmen durch die Minutenpreise fallen für
den Initiator ab. Das meiste bekommt Sonopia und der Netzbetreiber.
Sonopia kümmert sich dafür im Hintergrund für die Abwicklung und die
Rechnungsstellung.
Ziel ist es, für kleine Communities eine Möglichkeit zu schaffen eigene
zielgruppengerechte Tarif-Varianten zu erstellen.
In Deutschland gibt es in größeren Rahmen schon seit ein paar Jahren
ähnliche Bestrebungen. Angebote wie Tchibo Mobil, oder SIMs von Jamba
und Viva sind Community-Tarife. Bisher fehlt jedoch die Möglichkeit,
dass jeder einen eigenen Tarif aufsetzen und anbieten kann.

http://www.elektronik-kompendium.de/business-mobile/Eintrag/1636



Wie werden sich Handys und Smartphones weiterentwickeln?
15.05.2007 von Patrick Schnabel

Vor ein paar Jahren hatten Smartphones einen starken Bezug zu
Office-Anwendungen. Man war der Ansicht, dass der Anwender unterwegs
auf seinem Smartphone Word- und Excel-Dateien bearbeiten würde.
Anwender und auch die Hersteller haben dann irgendwann festgestellt,
dass Smartphones kein PC-Ersatz, sondern eine Kommunikationszentrale
sind. Immer mehr Geräte sind auf Telefonieren, Messaging und etwas
Multimedia zugeschnitten. Office-Anwendungen treten in den Hintergrund.
Für typischen Office-Arbeiten ist ein Notebook mit großem Display und
Tastatur besser geeignet.
Wer das Handy der Zukunft sehen will, der muss in die USA schauen. Da
wir technologisch von den USA abhängig sind,  werden Handys uns
Smartphones von dort geprägt. Ganz im Gegensatz zu Japan, die mit ihren
Geräte gesellschaftlich bedingt eine ganz andere Strategie verfolgen.
Doch leider haben die Japaner und Koreaner mit Ihren Geräte kaum
Einfluss auf den Deutschen bzw. Europäischen Markt. Doch gerade von
dort könnten noch einige entscheidende Impulse kommen.
Schaut man sich die Endgeräte-Situation auf dem Markt an, dann erkennt
man die Einflüsse aus Japan (Asien) und den USA deutlich. Aus den USA
kommen vor allem PDAs mit Handy-Funktionen. Zum Beispiel von RIM
(BlackBerry) oder Hewlett-Packard. In Asien dominieren Handys mit
PC-Funktionen. Man könnte meinen, das sei das gleiche. Doch hier
unterscheiden sich die Herangehensweisen beim Design, Bedienung und den
Anwendungen.
Speziell in Japan dreht sich alles um das Handy. Hier wird versucht,
möglichst viele neue Funktionen in das Handy zu integrieren, um mit und
vom Handy alles machen zu können. In Amerika stehen die Funktionen eines
Computers im Vordergrund. Das erkennt man bereits am Windows Mobile von
Microsoft. Das Betriebssystem für kleine mobile Geräte ist vom
Desktop-Betriebssystem abgeleitet. Das Telefonieren wird hier nur als
Anwendung gesehen.

Die hohen Kosten für Entwicklung und Vermarktung von Handys hat einige
japanische Unternehmen dazu gebracht zusammenzuarbeiten. Die
Unternehmen NTT DoCoMo, Renesas Technology, Fujitsu, Mitsubishi, Sharp
und Sony Ericsson haben sich auf die Entwicklung einer gemeinsamen
Plattform für UMTS-Handys geeinigt. Das Projekt soll die Kosten und den
Aufwand bei der Entwicklung von Symbian-Smartphones reduzieren.
Es soll WCDMA (UMTS) mit HSDPA (bis 7,2 Mbit/s) und GSM mit GPRS/EDGE
unterstützt werden. Neben den hohen Datenraten soll der Fokus auf die
Verarbeitung von Bildern und Audiodaten liegen.

http://www.elektronik-kompendium.de/business-mobile/Eintrag/1637




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 Impressum
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Herausgeber: Patrick Schnabel
    Adresse: Im Hafer 6  -  71636 Ludwigsburg
    Telefon: 07141 / 1338300

ELektronik-KOmpendium: http://www.elektronik-kompendium.de/

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