Warum sind manche OLED-TV-Geräte gebogen?

Schon länger gibt es nicht nur LCD- und Plasma-Flachbildschirm-TV-Geräte, sondern auch OLED-TV-Geräte. Interessanterweise haben einige dieser Geräte eine gebogene Bildschirmfläche. Warum ist das so?

Die Frage wird häufig damit erklärt, dass sich der gebogene OLED-Bildschirm an den gebogenen Kino-Leinwänden orientieren und das Bild durch die Krümmung räumlicher wirkt. Im Kino mag das so sein. Hier kann die Krümmung Verzerrungen und Unschärfen durch die Projektion ausgleichen. Bei einem selbstleuchtenden OLED-TV ist das aber nicht nötig.

Prinzipiell gibt es für gekrümmte OLED-TVs keine technischen Gründe. OLED-Bildschirme lassen sich im Gegensatz zu LCD- oder Plasma-Bildschirmen biegen. Und weil es technisch möglich ist, macht man es einfach.

2 Gedanken zu „Warum sind manche OLED-TV-Geräte gebogen?

  1. 1.) Der Abstand vom Betrachter ist beim Brennpunkt (wenn man den TV mit einem Hohlspiegel vergleicht) zur gesamten Bildfläche gleich groß. Ein Fokussieren (Scharfstellen der Augen in Abhängigkeit der Entfernung) ist nicht mehr nötig. Dadurch ermüden die Augen nicht mehr so schnell und man kann sich noch mehr US-TV-Serien an einem Abend reinziehen.
    2.)
    Da es im Raum nur einen Punkt gibt, bei dem der Abstand überall gleich groß ist, kann man natürlich auch nur alleine gucken, um in den vollen Genuss zu kommen.

    Fazit: Nicht zusammen ist man weniger allein, sondern mit OLED ist man mehr allein.

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